Épisodes

  • All Users are stupid
    Apr 14 2026

    Keine reguläre Folge; Chris auf der Smashing Conference in Amsterdam.

    Heute mal anders: Statt einer regulären Folge mit Alex & Chris gibt es Chris' Vortrag „All Users Are Stupid" von der Smashing-Konferenz 2024. Drei Dinge, die Chris in über 25 Jahren als Designer gelernt hat: Menschen sind schlau. Nutzer sind trotzdem oft dumm. Und wir können Helden sein. Es geht um System 1 und System 2, den Kreislauf der Dummheit, Empathie für gestresste Eltern vor McDonald's-Kiosken und warum gute Software sich anfühlt, als wäre sie schon weg, bevor man merkt, dass man sie benutzt hat.

    Anlass der Veröffentlichung: Chris steht heute wieder auf der Smashing-Bühne, diesmal in Amsterdam. Viel Spaß und nächste Woche gibt's wieder eine reguläre Folge.

    Du willst Chris Vortrag live erleben? Hier gibt’s Tickets:
    https://smashingconf.com/amsterdam-2026/schedule#day3

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    34 min
  • Rückwärts-kompatibles Wohnen
    Mar 31 2026

    Warum Windows die Bauverordnung ist; Kranhäuser im Windkanal und die Frage: Darf ein Haus auch schön sein?

    Alex wollte ein leichtes Thema. Es wurde die Bauverordnung. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass komplexe Systeme fast immer addieren und selten subtrahieren. Wenn etwas nicht funktioniert, legt man Regeln drauf. Dann Schilder. Dann Strafen für die Schilder. Dann Regeln über die Menge an Schildern. Und dann landet alles vor Gericht.

    Chris bringt zwei Beispiele: das deutsche Baurecht und Microsoft Windows. Das neue „E-Gebäude" soll Bauen einfacher machen, mit weniger Vorschriften. Klingt gut, bedeutet aber: Statt 150 Statuten gibt es jetzt 185 und die ungeklärte Frage, in welchem Regelwerk man eigentlich gerade steckt. Windows macht es ähnlich: Seit Windows 95 wird addiert, nie subtrahiert. Hinter jeder neuen Oberfläche schlummern noch die Systemeinstellungen von damals. Apple geht den anderen Weg, sägt Altes radikal ab. Ergebnis: Diablo 2 läuft nicht mehr auf dem Mac. Traurig, aber konsequent.

    Es folgt ein Exkurs über föderale Bauordnungen, weil ein Haus in NRW ja offensichtlich ganz anders aussehen muss als eins in Berlin. Chris relativiert fair: 2018 wurde tatsächlich etwas vereinfacht. Es geht also. Vermutlich war gerade keine Lobby involviert. Oder die richtige.

    Wir widmen uns der Architektur und Köln bekommt sein Fett weg. Die Welle, gelbe Fliesen, Beton am Rheinauhafen, Kranhäuser mit gesetzlicher Mindestdeckenhöhe und Windverhältnissen wie im Orkan. Chris findet, vieles davon sei zeitlos, zeitlos hässlich. Alex hält dagegen: Rotterdam zeigt, dass modern auch schön geht. Zusammen fragen wir uns, warum Neubauten fast immer gleich aussehen, als kämen sie aus einem Katalog.

    Zwischen Holzzierleisten, die nach fünf Jahren hinüber sind, offenporigem Beton, der aussieht als wäre er verprügelt worden, und dem Kölnberg als warnendem Beispiel für gescheiterten Futurismus landen wir bei der großen Frage: Kann man Schönheit eigentlich vorschreiben? Und wie viel Prozent der Wand müssten dann „schön" sein? Baurechtlich schwer zu klären. Menschlich eigentlich ganz einfach.

    Egal, wo ihr wohnt, wir hoffen, ihr wohnt schön.

    In der Folge erwähnt:

    • E-Gebäude: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetzgebung/FAQ/FAQ_RefE_Gebaeudetyp_E.pdf?__blob=publicationFile&v=2

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    49 min
  • Die Zukunft war früher bunter
    Mar 17 2026

    Flop, Flop, Flop; Der Tresor-Klang der Floppy und warum Nostalgie manchmal lauter klingt als die Erinnerung selbst.

    Chris drückt den Aufnahmeknopf und überfällt Alex mit einer Liebeserklärung an die 5,25-Zoll-Floppy. Dieses flimsige Stück Plastik, das sich anhörte wie ein Deadbolt, wenn man es reinschob. Ein Tresor-Mechanismus für einen Magnetscheibenfilm. Großartig. Die kleine 3,5-Zoll-Diskette? Hat nur geklickt. Kein Vergleich. Alex hält dagegen: Nostalgie ist die Erinnerung an ein Gefühl, nicht an die Sache selbst. Und vielleicht liebt Chris die große Floppy gerade deshalb, weil er sie nie wirklich benutzt hat.

    Dann Minidisc. Opa Kolb in Hochform. Von der Sony Lissa mit gebürstetem Alu und Firewire-Kabeln, über das Überspielen von CDs in vierfacher Geschwindigkeit bis hin zu einem Panasonic-Player, der nicht viel größer war als die Disc selbst. Eine Technologie, die „never was" und vielleicht genau deshalb so schön. Fünf Jahre später kam der iPod Nano und die Minidisc wurde Geschichte. Ist nicht mal halb gegoogelt. Ist wirklich gefühlt.

    Kommen physische Medien zurück? Abo-Fatigue setzt ein, Lieblingsfilme verschwinden aus dem Streaming, Lizenzen wandern zum Höchstbietenden. Bei Musik existiert zumindest die Illusion des Gesamtkatalogs. Bei Filmen brauchst du 25 Services. Und dann hat sich auch die Art verändert, wie wir hören. Playlisten statt Alben. Singles statt Gesamtwerke. Chris erinnert sich daran, wie er sich Tools „10,000 Days" beim Saturn kaufte, im Opel Astra die CD einlegte, an einer Tankstelle anhielt und die Augen schloss. Eines seiner größten musikalischen Erlebnisse. Früher entwickelte man Geduld mit Songs, die einem erst beim dritten Hören gefielen. Acquired Taste. Heute: Skip.

    Alex bringt Hitster mit. Das Kartenspiel, bei dem man Songs per QR-Code hört und in einen Zeitstrahl einsortiert. 80er erkennt jeder, aber nach 2000? Schwierig. Warum fühlen sich die Epochen vor der Jahrtausendwende so klar an, während danach alles verschwimmt?

    Alex hat ein Video gesehen: Mit dem Farbfernsehen entstand das Gefühl, Farbe sei Zukunft. Star Trek in Neon. Die 70er explodierten in Buntheit. Und irgendwann wurde die Zukunft weiß. Kubricks weißer Raum in „2001". Slick, glatt, organisch. Chris kontert mit dem iMac G3 von 1998: Ein Bonbon, das kein Computer sein durfte, aber dann doch alles veränderte.

    Die Legendäre Grace Hopper und der Mythos des „Debugging“, COBOL und die Frage, ob die blinkenden Lichter an Mainframes jemals Nullen und Einsen dargestellt haben oder einfach nur Systemlichter waren.

    Von der Nostalgie der Zukunft in bunt oder in weiß.

    In der Folge erwähnt:

    • Grace hopper: https://de.wikipedia.org/wiki/Grace_Hopper
    • Floppy-Disks: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette
    • MiniDisc: https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc
    • Spiel Hitster: https://hitstergame.com/de-de/
    • StarkTrek: https://www.imdb.com/de/title/tt0060028/
    • 2001: https://www.imdb.com/de/title/tt0062622

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    54 min
  • (nicht so) Stilles Örtchen
    Mar 3 2026

    Pissoir-Etikette; Fehlende Türen; Tröge voller Erinnerungen und warum er selbst schuld war.

    Jeder tut es und doch spricht man nicht darüber. Alex erzählt: Alles beginnt mit einem harmlosen Kaffee in der Stadt und endet an einem Pissoir. Ein Mann, der findet, man hätte draußen warten können. Doch Chris spricht Alex frei.

    Was folgt, ist eine Grundsatzdebatte: Wann ist ein Pissoir eigentlich „öffentlich“? Wandelt eine Tür es ins Private. Entscheidet Abstand oder andere ungeschriebene Regeln? Es geht um Trennwände, Säulenpissoirs mit Augenkontakt, Edelstahltröge im Kölner Underground und die Frage, ob man am Urinal ein Gespräch fortführt oder höflich schweigt.

    Von Unisex-Konzepten im Schauspielhaus über Open-Air-Pissoirs beim Kölner Halbmarathon. Zwischendurch: Nostalgie für versiffte Tankstellenklos, ein Airbnb mit Toilette neben dem Herd und die Erkenntnis, dass Elternschaft auch bedeutet, unzählige öffentliche Toiletten zu besuchen.

    Außerdem teils unpassende Kulinarik: Fersenkäse in Polen, Gottes Füße in Frankreich und der schmale Grat zwischen Ekel und Genuss, bei Müll wie bei Käse.Am Ende steht zumindest ein Verdacht: Der Mann hätte abschließen können. Hat er aber nicht. Reicht das für einen Freispruch?

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    44 min
  • Noch ein Loop
    Feb 17 2026

    Echte Live-Kunst; Musik als Gefühl und KI-generierte Töne.

    Diesmal landen Alex und Chris bei dem schönen Thema Musik. Und bei der Frage, was eigentlich passiert, wenn Klänge wirklich im Moment entstehen. Ausgangspunkt ist ein Auftritt von Fred again.. beim Tiny Desk Concert von NPR. Ein DJ, der keiner sein will oder vielleicht gerade deshalb einer ist. Xylophon mit Geigenbogen, Beats auf dem Schreibtisch, Klavier, leiser Gesang, Loops, Samples, alles live, alles sichtbar. Und plötzlich kippt ein ganzes Set an Vorannahmen darüber, was elektronische Musik ist, wie sie entsteht und wie nah sie sein kann.

    Von dort aus öffnet sich ein weiter Raum: Tiny Desk als Format, Nähe ohne Show, Handwerk ohne Hochglanz. Es geht um Doechii, um Rap mit Band, um Bassistinnen und Drummerinnen, um Energie, Körperlichkeit und das Unbehagen gegenüber Musik, die so tut, als wäre sie live, es aber nicht ist. Playback, Autotune, Volksmusiksendungen, Triggerpunkte inklusive.

    Wir wandern weiter zurück zu den Anfängen elektronischer Musik. Bandmaschinen, geschnittene Loops, analoge Studios, Magnetband und Schere. Zu Erinnerungen an Tracker, frühe Internetforen, MIDI-Dateien, Moby, LAN-Partys und die Erkenntnis, dass vieles von dem, was heute digital selbstverständlich ist, einmal mühsam, haptisch und experimentell entstanden ist.

    Immer wieder geht es um Werkzeuge. Um Zufälle. Um kreative Impulse. Um die Frage, ob Musik jemals „fertig“ sein kann. Covers, Remixe, Kopien von Kopien, das erste Gehörte als persönliches Original und die kleine Überwindung, die es braucht, um sich davon zu lösen und Neues wirklich zuzulassen.

    Spätestens beim Thema KI wird klar: Auch das ist ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. In kreativen Händen ein Verstärker von Ausdruck, im schlechtesten Fall liebloser Einhalts. Autotune, digitale Amps, virtuelle Drummer, perfekte Takte – alles schon da, alles schon diskutiert. Neu ist nur die Geschwindigkeit. Und vielleicht die Chance, schneller ins Spielen zu kommen.

    Am Ende bleibt ein erstaunlich optimistischer Blick: Musik wird nicht weniger. Sie wird mehr. Mehr Werkzeuge, mehr Wege, mehr Szenen, mehr Möglichkeiten, gehört zu werden oder einfach nur für sich zu entstehen. Live oder produziert, roh oder maximal poliert.

    Eine Folge über Musik als Prozess. Über Magie im Moment. Und über die Freude daran, sich inspirieren zu lassen oder selbst wieder anzufangen.

    In der Folge erwähnt:

    • Tiny Desk Konzerte: https://www.youtube.com/playlist?list=PL1B627337ED6F55F0
    • Fred again Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=4iQmPv_dTI0
    • Doechii: Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=-91vymvIH0c
    • Youtube Channel „there I ruined it“: https://www.youtube.com/@ThereIRuinedIt

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    54 min
  • Nice, but not kind
    Feb 3 2026

    Kindness“, „Niceness“ und andere Formen von Nähe.

    Ausgangspunkt ist ein Gesprächsausschnitt mit Trevor Noah und Simon Sinek und eine scheinbar einfache Unterscheidung: „Kindness“ vs. „Niceness“. Also: echte Herzlichkeit oder höfliche Oberfläche?Was zunächst wie ein amerikanisches Kulturthema wirkt, entfaltet schnell eine größere Frage:Wann sind wir wirklich zugewandt und wann folgen wir nur einer sozialen Norm?

    Alex und Chris tasten sich durch Höflichkeit als Schutzschild, Freundlichkeit als Verhaltensprotokoll und die Unsicherheit, die entsteht, wenn Formen wichtiger werden als das Eigentliche. Ist es nett, schwierige Dinge nicht anzusprechen? Ist es freundlich, jemanden anzulächeln, obwohl man innerlich ganz woanders ist? Und ab wann wird Nettigkeit zur Vermeidung von echter Begegnung?

    Es geht um kulturelle Unterschiede: Amerikaner und Deutsche, Umarmungen oder Distanz. Das berühmte „Wie geht’s?“, das oft gar keine Antwort hören will. Um Smalltalk im Treppenhaus, ehrliche Begegnungen an der Bäckertheke und die Frage, wie viel Wahrheit eine Situation eigentlich verträgt. Chris denkt laut über Authentizität nach, über das Unbehagen bei allem, was sich „fake“ anfühlt und darüber, wie schwer es ist, die Intention hinter dem Verhalten anderer wirklich zu erkennen.

    Dabei wird deutlich, wie schnell Gespräche kippen können, wenn Höflichkeit Distanz schafft und Routinen Nähe ersetzen. Wie schwer es ist, einzuschätzen, ob das Gegenüber gerade schützt, vermeidet, einlädt oder einfach nur funktioniert. Und ob Zurückhaltung in manchen Momenten nicht nur einfacher, sondern vielleicht sogar fürsorglicher ist.

    Was wäre, wenn Begegnungen mehr Wahlmöglichkeiten hätten? Wenn Nähe nicht vorausgesetzt, sondern jedes Mal neu ausgehandelt würde? Ein Nicken, ein Winken, ein kurzes Hallo oder eben ein Tanz. Nicht als Regel, sondern als Einladung. Vielleicht kein großes gesellschaftliches Modell. Aber ein Gedanke, der hängen bleibt.

    In der Folge erwähnt:

    • Niceness vs. Kindness: https://www.instagram.com/reel/DTAzpVcFCdT/?hl=de
    • Trevor Noah: https://de.wikipedia.org/wiki/Trevor_Noah
    • Simon Sinek – A bit of Optimism: https://simonsinek.com/podcast/
    • „This is Water“ – Essay von David Foster Wallace: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_hier_ist_Wasser

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    57 min
  • Tee, sei mit dir
    Jan 20 2026

    Teegießen auf Hügeln; Zugehörigkeit; Tradition und das Problem mit Alternativen.

    Frohes neues Jahr ihr Lieben! Alex & Chris starten das neue Jahr standesgemäß ohne Vorsätze, dafür mit absurdem Theater, Tee auf Hügeln und der großen Frage: Warum werden aus Gewohnheiten schnell heilige Rituale?

    Ausgangspunkt ist ein Theaterabend. „Die Rechnung“ – ein absurd reduziertes Stück über einen Gast, einen Kellner und sehr viel Menschlichkeit dazwischen. Zwei Schauspieler, eine Situation, unzählige Emotionen. Es geht um Wiederholung, Eskalation, Kontrollverlust und darum, wie unglaublich viel Bedeutung selbst in scheinbar nichtssagenden Momenten stecken kann. Und auch darum, dass Kunst nicht für alle gleich funktioniert. Was passiert, wenn jemand im Publikum innerlich einschläft, während man selbst Tränen lacht?

    Von dort führt der Weg zu Ritualen. Zu Traditionen, die erstaunlich jung sind, aber verteidigt werden, als wären sie in Stein gemeißelt. Zu weißen Hochzeitskleidern, humpelnden Modeikonen, royalen Schönheits-OPs und der Frage, wie viele Wiederholungen es braucht, bis aus einer Schnapsidee ein Dogma wird. Spoiler: nicht viele.

    Gedankenexperiment: das Teegießen. Ein frei erfundenes Ritual, das langsam, aber sicher zur Staatsreligion eskaliert. Mit Rat der Ältesten, Häresien, heiligen Kriegen gegen Kaffeegießer und der Erkenntnis, dass Nähe, Zugehörigkeit und Bedeutung oft viel schneller kippen, als uns lieb ist.

    Es geht um Fußballstadien als moderne Kathedralen, um Schalwirbeln als kollektive Liturgie, um Weihnachtsoblaten und die stille Macht gemeinsamer Wiederholung. Und um die dunkle Seite davon: Wenn Vielfalt sich wie Verlust anfühlt. Wenn Alternativen als Bedrohung wahrgenommen werden. Wenn aus „wir machen das so“ ein „so macht man das“ wird.

    Am Ende bleibt keine Anleitung, aber ein Wunsch: Möge 2026 ein gutes Jahr werden, mit Ritualen oder ohne.



    In der Folge erwähnt:

    • Schauspiel Köln - Theaterstück: Die Rechnung https://www.schauspiel.koeln/produktion/die-rechnung
    • Weiß als Farbe für Brautkleider: https://en.wikipedia.org/wiki/Wedding_dress_of_Queen_Victoria
    • Alexandra limp: https://en.wiktionary.org/wiki/Alexandra_limp
    • Oblaten zu Weihnachten: https://en.wikipedia.org/wiki/Christmas_wafer

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    1 h et 16 min
  • Keks der Offenbarung
    Dec 23 2025

    Frohes Fest; Trockene Kekse; Genuss, Geschmack & die Kunst, sich zu entscheiden.

    Alex & Chris verabschieden sich in eine kleine Weihnachtspause. Heute gibt’s die letzte Folge für 2025, die nächste hört ihr am 20.01.2026. Zwischen Zimtduft, Geschenkestress und Kekskrümeln stellen wir uns die Frage: Wie feiern wir eigentlich, wenn wir uns selbst und anderen wirklich etwas Gutes tun wollen?

    Von der volkswirtschaftlichen „Wertvernichtung Weihnachten“ über Fehlkäufe, die im Schrank auf den nächsten Besuch warten, bis zu der Idee, teure Dinge einfach weiterzugeben, an Menschen, die sie wirklich brauchen. Alex verrät sein „Secret Weapon“ für gute Geschenke: radikales Zuhören und eine Notizliste für kleine Wünsche im Alltag.

    Chris outet sich als Nicht-Kekstyp. Staubige, mehlige Kekse? Nein, danke. Shortbread mit guter Butter und Zitronenschale? Vielleicht. Alex schwärmt derweil von Cornflakes-Schoko-Keksen seiner Schwester und wir landen beim Grundsatz: Je weniger Zutaten, desto schwieriger wird es, wirklich gut zu backen.

    Was tun, wenn wir zwischen zwei Optionen völlig indifferent sind? Brauchen wir dann Option C oder einfach weniger Auswahl? Wir reden über Restaurantkarten mit 380 Gerichten, Standard-Pizzen vs. Kürbis-Spezial, Serien, Theaterabende zwischen Genuss und intellektuellem Langeweile-Experiment und darüber, warum „Genügsamkeit“ und Qualitätsanspruch kein Widerspruch sein müssen.

    Wir wünschen euch ein Weihnachtsfest, das zu euch passt, mit oder ohne Geschenke, alleine oder mit Menschen, die ihr liebt (oder ertragt), mit perfekten oder völlig misslungenen Keksen. Hauptsache, ihr habt ein paar gute Momente und das Gefühl, dass jemand an euch denkt.

    Frohe Weihnachten, gute Zeit und wir hören uns im neuen Jahr wieder.

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    1 h et 19 min