Épisodes

  • Parkinson: Symptome, Dopaminmangel und Risikofaktoren
    Nov 1 2026
    Parkinson beginnt häufig schleichend. Bewegungen werden langsamer, Muskeln steifer oder eine Hand beginnt zu zittern. Doch Parkinson kann auch ohne Zittern auftreten. Welche frühen Symptome gibt es, wie wird die Erkrankung diagnostiziert und welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Prof. Dr. David Weise, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Schmerztherapie am Asklepios Fachklinikum Stadtroda erklärt, wie Parkinson entsteht, woran sich die Erkrankung erkennen lässt und welche Therapien die Lebensqualität verbessern können. Neben typischen Symptomen wie Zittern (Tremor), Muskelsteifigkeit (Rigor) und Bewegungsverlangsamung können auch Riechstörungen oder Verstopfung frühe Anzeichen sein. Entscheidend ist eine sorgfältige neurologische Untersuchung, um Parkinson von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Beschwerden zu unterscheiden. Zur Behandlung kommen unter anderem Medikamente wie Levodopa und Dopaminagonisten zum Einsatz. Wenn deren Wirkung im Krankheitsverlauf nachlässt oder schwankt, können für bestimmte Patienten auch Parkinson-Pumpen oder die tiefe Hirnstimulation (THS) infrage kommen. Welche Therapie geeignet ist, hängt vom Krankheitsverlauf, den Beschwerden und den individuellen Bedürfnissen ab. Ziel ist es, Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.
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    23 min
  • Personalisierte Orthopädie: Wann ist ein Kniegelenkersatz sinnvoll?
    Oct 25 2026
    Wann ist ein künstliches Kniegelenk wirklich notwendig? Und warum sollte ein Kniegelenkersatz heute nicht bei jedem Patienten nach demselben Standard erfolgen? Die personalisierte Orthopädie berücksichtigt die individuelle Anatomie, Gelenkachse, Bandspannung und persönlichen Voraussetzungen des Patienten. Prof. Dr. Tobias Renkawitz, Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie der Universität Regensburg am Asklepios Klinikum Bad Abbach erläutert, wann bei Kniearthrose ein künstliches Kniegelenk infrage kommt und welche Rolle die individuelle Planung für Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und Haltbarkeit der Prothese spielt. Außerdem geht es um die robotisch assistierte Knieoperation. Dabei operiert weiterhin der Orthopäde selbst. Die Technologie unterstützt ihn dabei, die individuelle Anatomie des Knies zu erfassen und die Position des künstlichen Gelenks präzise zu planen. Auch die Prähabilitation, also gezieltes Training bereits vor der Operation, ist Teil des personalisierten Behandlungskonzepts. Zudem spricht Prof. Renkawitz darüber, warum manche Patienten nach einem Kniegelenkersatz weiterhin Beschwerden haben, was bei der Wahl einer Klinik wichtig ist und welche Bedeutung Erfahrung, Operationstechnik und zertifizierte Endoprothetikzentren für die Behandlung haben.
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    18 min
  • Glaukomtherapie: Wie wird der grüne Star heute behandelt?
    Oct 11 2026
    Grüner Star (Glaukom) kann den Sehnerv dauerhaft schädigen und unbehandelt zur Erblindung führen. Doch wie erkennt man die Augenerkrankung frühzeitig? Wann helfen Augentropfen und welche modernen Laserbehandlungen und Operationsverfahren gibt es heute? Prof. Dr. Marc Schargus, Chefarzt der Augenheilkunde an der Asklepios Klinik Nord – Heidberg in Hamburg, erklärt, wie ein Glaukom entsteht, welche Rolle der Augeninnendruck spielt und warum die Früherkennung so wichtig ist. Außerdem erläutert Prof. Schargus, wie die Diagnose abläuft und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Dazu gehören Augentropfen, die moderne Laserbehandlung mit selektiver Lasertrabekuloplastik (SLT) sowie minimalinvasive Glaukomoperationen (MIGS). Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Glaukomdiagnostik wird thematisiert. Zudem geht er darauf ein, wann eine Glaukom-Operation sinnvoll ist, ob eine Laserbehandlung Augentropfen ersetzen kann und wie sich das Fortschreiten der Erkrankung möglichst aufhalten lässt.
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    16 min
  • Wann muss eine Spinalkanalstenose operiert werden?
    Sep 27 2026
    Schmerzen in den Beinen beim Gehen, die beim Sitzen wieder verschwinden, sind ein typisches Anzeichen für eine Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule. Dabei ist der Wirbelkanal verengt und die darin verlaufenden Nerven geraten unter Druck. Aber bedeutet die Diagnose automatisch, dass operiert werden muss? Dr. Marc Ruppolt, Chefarzt der Wirbelsäulen- und Neurochirurgie sowie Schmerztherapie am Asklepios Westklinikum Hamburg, erklärt, wie eine Spinalkanalstenose entsteht, welche Symptome typisch sind und wann eine Operation sinnvoll sein kann. Wichtig ist: Eine Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals) im MRT allein ist noch kein Grund für eine Operation. Entscheidend sind die Beschwerden und wie stark sie den Alltag und die Gehstrecke einschränken. Solange Schmerzen mit konservativen Behandlungen wie Bewegung, Gymnastik und Schmerzmedikamenten ausreichend kontrolliert werden können, muss häufig nicht operiert werden. Dr. Ruppolt geht es außerdem darum, wie sich die Beschwerden von Durchblutungsstörungen oder Hüftarthrose unterscheiden lassen, warum Fahrradfahren oft noch gut funktioniert, obwohl längeres Gehen schwerfällt, und wie eine mikrochirurgische Operation bei einer Spinalkanalstenose abläuft. Dr. Ruppolt erklärt außerdem, welche Rolle ein Gleitwirbel (Verschiebung eines Wirbels gegenüber dem benachbarten Wirbel) spielt und warum ein Gleitwirbel nicht automatisch eine Versteifung der Wirbelsäule bedeutet.
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    18 min
  • Robotergestützte OP beim Kniegelenkersatz – was bringt sie?
    Sep 20 2026
    Ein künstliches Kniegelenk soll Schmerzen reduzieren und Beweglichkeit zurückbringen. Doch wie genau muss eine Knieprothese eingesetzt werden und welchen Vorteil hat eine robotergestützte Operation gegenüber einer herkömmlichen Knie-OP? Dr. Karol Stiebler, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Leiter Endoprothetikzentrum, Traumazentrum und Alterstraumazentrum im Asklepios Klinikum Schwalmstadt, erklärt, wie der Roboter beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks unterstützt. Wie funktioniert eine robotergestützte Knie-OP? Welche Rolle spielen Beinachse, Bänder und die individuelle Anatomie? Und operiert der Roboter tatsächlich selbst? Dr. Stiebler zeigt, warum die präzise Positionierung der Knieprothese entscheidend ist, wie der Operateur während des gesamten Eingriffs die Kontrolle behält und welche möglichen Vorteile die Technik für Schmerzen, Rehabilitation und Haltbarkeit des künstlichen Kniegelenks bietet. Dabei ordnet er auch ein, für welche erhofften langfristigen Vorteile noch keine belastbaren Daten vorliegen.
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    13 min
  • Leistenbruch bei Kindern: Wann und wie sollte man den behandeln?
    Sep 13 2026
    Ein Leistenbruch bei Babys und Kindern zeigt sich häufig durch eine plötzlich sichtbare Beule oder Schwellung in der Leiste. Besonders beim Schreien, Pressen oder bei körperlicher Anstrengung kann die Vorwölbung auftreten und später wieder verschwinden. Doch wann ist ein Leistenbruch bei Kindern harmlos, wann muss er operiert werden und wann wird er zum Notfall? Dr. Annika Steinbrink, Chefärztin der Kinderchirurgie an der Asklepios Klinik Nord – Heidberg in Hamburg, erklärt, wie ein angeborener Leistenbruch entsteht, warum Jungen und Frühgeborene häufiger betroffen sind und weshalb sich eine Leistenhernie bei Kindern deutlich von einem Leistenbruch bei Erwachsenen unterscheidet. Außerdem geht es darum, wann Eltern mit ihrem Kind zum Kinderarzt oder in eine kinderchirurgische Sprechstunde gehen sollten und bei welchen Anzeichen eine schnelle Behandlung notwendig ist. Wie wird ein Leistenbruch bei Kindern operiert? Dr. Steinbrink erklärt den Ablauf der Leistenbruch-OP bei Babys und Kindern, wann der Eingriff ambulant erfolgen kann und welche Unterschiede es zwischen der offenen und der minimalinvasiven Operation gibt. Im Gespräch geht es außerdem um wichtige kinderchirurgische Notfälle wie Blinddarmentzündung und plötzlich auftretende Hodenschmerzen bei einer Hodentorsion.
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    14 min
  • Hirntumore: wie werden Gliome behandelt?
    Sep 6 2026
    Gliome gehören zu den häufigsten Hirntumoren. Sie wachsen direkt aus dem Hirngewebe heraus und können je nach Lage ganz unterschiedliche Beschwerden verursachen, von Kopfschmerzen und epileptischen Anfällen bis hin zu Wesensveränderungen oder neurologischen Ausfällen. Besonders aggressive Tumoren wie das Glioblastom erfordern häufig eine schnelle und individuell abgestimmte Behandlung. Prof. Martens erklärt, wie Gliome diagnostiziert werden, welche Rolle das MRT bei der Diagnosestellung spielt und warum eine Operation in den meisten Fällen der erste wichtige Behandlungsschritt ist. Außerdem spricht er darüber wie moderne neurochirurgische Verfahren dabei helfen, möglichst viel Tumorgewebe zu entfernen und gleichzeitig wichtige Hirnfunktionen zu schützen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die heutigen Behandlungsmöglichkeiten nach der Operation. Prof. Dr. Martens erläutert, wann Bestrahlung, Chemotherapie oder zielgerichtete Therapien zum Einsatz kommen, welche Bedeutung die genetische Untersuchung des Tumorgewebes für die individuelle Therapie hat und welche neuen Entwicklungen es bei der Behandlung von Hirntumoren gibt. Dabei stehen nicht nur die Verlängerung der Lebenszeit, sondern vor allem der Erhalt der Lebensqualität im Mittelpunkt.
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    17 min
  • Migräne richtig erkennen und wirksam behandeln.
    Aug 30 2026
    Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Typisch sind starke Kopfschmerzen, doch viele Betroffene leiden zusätzlich unter Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit oder neurologischen Symptomen wie Sehstörungen. Nicht jede Migräne verläuft gleich: Es gibt Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura.
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