Couverture de Chaos und Konfetti

Chaos und Konfetti

Chaos und Konfetti

De : Petra Lüttge und Tine Fricke
Écouter gratuitement

À propos de ce contenu audio

Herzlich Willkommen bei Chaos & Konfetti, dem kleinen Realitätscheck für Zwischendurch.

Wir sind Tine und Petra – zwei Frauen, die Coaching-Wissen, Face Reading, (Selbst-)Führungsthemen und ehrliche Lebenserfahrungen mit Humor und Herz verbinden.

Jede Woche gibt es eine Folge mit Tiefgang, aber Leichtigkeit: inspirierende Zitate, praxisnahe Tools, ehrliche Gedanken und Geschichten, die berühren – manchmal laut, manchmal leise.

Wir sprechen über innere Stärke, Selbstreflexion, Kommunikation und das kleine große Chaos des Alltags, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit echtem Mehrwert.

Ein Podcast für Menschen, die wachsen, lachen und sich selbst ein Stückchen besser verstehen wollen – mitten im Leben, zwischen Chaos & Konfetti.

2025 Petra Lüttge und Tine Fricke
Economie Hygiène et vie saine Management Management et direction
Les membres Amazon Prime bénéficient automatiquement de 2 livres audio offerts chez Audible.

Vous êtes membre Amazon Prime ?

Bénéficiez automatiquement de 2 livres audio offerts.
Bonne écoute !
    Épisodes
    • Wenn eine "Red Flag" weht - bleiben, gehen oder verändern?
      Feb 19 2026

      Red Flags... Wir kennen den Begriff alle. Und wir werfen ihn inzwischen oft ziemlich schnell durch die Gegend. In dieser Folge von Chaos & Konfetti nehmen wir das Phänomen auseinander: Was sind Warnzeichen wirklich? Wann sind sie ein sinnvoller Hinweis und wann werden sie zur bequemen Ausrede, um keine unangenehmen Gespräche führen zu müssen?

      Wir starten bei einem Klassiker, den fast jede oder jeder kennt: Bauchgefühl vs. Kopf. Kennst du diese Momente, in denen innerlich alles „Achtung!“ schreit und du trotzdem bleibst? Petra erzählt, wie stark sie früher im Analytischen unterwegs war (Team Kopf, sehr „blau“) und wie lange sie Signale überhört hat, bevor sie sie überhaupt klar denken oder geschweige denn aussprechen konnte. Und genau bei diesem Beispiel kann man gut erkennen: Red Flags sind nicht automatisch „schlecht“. Sie sind häufig erst mal Information. So wie die rote Flagge am Strand nicht als Angriff gedacht, sondern als Hinweis. Die Frage ist nur: Was machst du daraus? Gehst du direkt „Danke, tschüss“? Oder schaust du hin, klärst, setzt Grenzen und nutzt das Warnzeichen als Kompass?

      Wir sprechen darüber, warum es uns so viel leichter fällt, Red Flags zu benennen als Green Flags. Warum unser Kopf sich negative Ereignisse besser merkt als die Tage mit „grüner Flagge“. Und warum der Begriff „Red Flag“ inzwischen oft wie ein Stempel benutzt wird, genauso wie „toxisch“ oder „Narzisst“. Da wird schnell eine ganze Person bewertet, obwohl es eigentlich um eine Situation geht, um Verhalten, Wirkung, Grenzen, Bedürfnisse. Und manchmal ist ja auch genau dieses Wegstempeln die eigentliche Red Flag! Wenn jemand etwas in den Raum knallt und sich aus der Verantwortung verabschiedet, statt in Kontakt zu bleiben und zu klären.

      Warnzeichen tauchen oft genau dort auf, wo wir Konflikt vermeiden wollen. Wo Abgrenzung unbequem ist. Wo Veränderung droht. Und wenn wir lange genug schlucken, wird’s irgendwann unschön.

      Ein wichtiger Schlüssel: Regulation statt Reaktion. Und dann Kommunikation statt Interpretation. Denn wir machen uns so oft Geschichten im Kopf und nehmen unsere Interpretation als Wahrheit. Dabei gilt: Die Wahrheit muss nicht die Wahrheit meines Gegenübers sein.

      Wir streifen auch das Thema Werte und politische Ansichten: Wann ist „agree to disagree“ möglich und wann wird ein Unterschied so dominant, dass du dich fragen darfst, ob das langfristig noch passt?

      Zum Schluss machen wir einen kleinen Abstecher ins Face Reading.

      Lass uns eine Bewertung da und schick diese Folge an jemanden, der „Red Flag“ oder „toxisch“ sehr schnell sagt.

      Chaotische Konfettigrüße

      Petra & Tine

      Afficher plus Afficher moins
      36 min
    • Drei Türen raus aus dem Stillstand: Wie du deine Stärke zurückholst und wieder ins Handeln kommst
      Feb 12 2026

      „Mein Chef ist doof. Die Kolleg:innen nerven. Zu wenig Geld. Zu viel auf dem Tisch. Zuhause ist auch alles anstrengend.“
      Kommt dir bekannt vor? Dann ist diese Folge dein Reminder: Du bist nicht machtlos – du bist nur gerade im Negativtunnel.

      In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Unzufriedenheit so schnell zur Dauerschleife wird und warum es ab einem Punkt nicht mehr reicht, „einfach nur durchzuhalten“. Denn wenn du dauerhaft das Gefühl hast, festzustecken, hilflos zu sein oder innerlich nur noch zu reagieren, ist das ein Signal: Es ist Zeit, deine Eigenverantwortung wieder zu greifen. Nicht als Druck, sondern als Rückgabe deiner Macht.

      Wichtig ist dabei, dass Eigenverantwortung nicht bedeutet „Du bist an allem schuld“ und auch nicht „Kündige, trenn dich, zieh weg und starte neu“. Manchmal ist ein radikaler Schritt richtig, häufig braucht es aber gar nicht so krasse Veränderungen.

      Was du zuerst brauchst, ist Klarheit: Was stört mich wirklich? Was wünsche ich mir stattdessen? Denn wenn du das nicht sauber trennst, wechselst du vielleicht Job, Partner oder Umfeld und landest nach einiger Zeit im gleichen Muster.

      Petra bringt dafür ihr Bild aus dem Coaching mit: die 3 Türen zurück in deine Selbstwirksamkeit
      Tür 1 – Veränderung: Was kannst du konkret beeinflussen?
      Tür 2 – Umgang: Wenn du es nicht verändern kannst, wie kannst du anders damit umgehen?
      Tür 3 – Learning: Was will diese Situation dich lehren, damit du künftig anders navigierst – statt wieder reinzurutschen?

      Warum so viele Menschen davor zurückschrecken, ihre eigene Verantwortung anzuerkennen und anzunehmen? Weil Verantwortung heißt: Du gehst raus aus der unkomfortablen Komfortzone. Und wenn es nicht klappt, kannst du nicht mehr nur auf „die anderen“ zeigen. Gleichzeitig ist genau das der Moment, in dem Stärke entsteht.

      Petra teilt außerdem sehr persönlich ihren eigenen Wendepunkt: den Schritt, nach 15 Jahren die Verbeamtung auf Lebenszeit zu verlassen, trotz Angst, Unsicherheit und massivem Gegenwind von außen. Und was daraus entstanden ist: mehr Aufrichtung, mehr Leuchten, mehr innere Ruhe, weil sie für ihre Werte losgegangen ist.

      Zum Schluss wird’s (wie immer) gesichtsleserisch: Wir sprechen darüber, welche Hinweise Gesichtszüge wie Kinn/Kiefer oder Augenbrauen geben können, wenn es um Durchsetzungskraft, Konfliktverhalten und Standfestigkeit geht – inklusive der wichtigsten Botschaft: Du bist nicht festgelegt. Gesicht & Persönlichkeit entwickeln sich, wenn du deine Themen angehst.

      Dein Mini-Impuls zum Mitnehmen:
      Frag dich heute: Wo gebe ich gerade Macht ab und was ist mein kleinster Schritt zurück in meine Eigenverantwortung?

      Wenn dir die Folge gefallen hat: Teile sie mit einem Menschen, der gerade festhängt und schreib uns: Welche der 3 Türen ist bei dir gerade dran?

      Chaotische Konfettigrüße von

      Petra & Tine

      Afficher plus Afficher moins
      38 min
    • Single. Kinderlos. Komplett. Über Lebensmodelle, die anecken
      Feb 5 2026

      Single, kinderlos – und trotzdem komplett.


      In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele betrifft – und über das gleichzeitig viel zu oft zu laut, zu schnell und zu wertend gesprochen wird: Lebensmodelle, die nicht ins gesellschaftliche Drehbuch passen.

      Der Einstieg ist direkt eine dieser Fragen, die so entlarvend sind, dass sie sitzen bleibt:
      „Wann wurdest du das letzte Mal gefragt, warum du einen Mann hast und Kinder?“ Spoiler: Fast nie. Umgekehrt? Passiert ständig. Und genau da steigen wir ein: in diese stillen Erwartungen, in klassische Rollenbilder, in den Druck, sich zu erklären – und in die Unsicherheit, die entsteht, wenn man das Gefühl hat, man müsse sich rechtfertigen, nur weil man anders lebt.

      Wir sprechen offen darüber, warum Petra in Vorstellungsrunden nicht automatisch sagt „verheiratet, zwei Kinder“ – nicht, weil sie’s versteckt, sondern weil sie sich nicht darüber definiert. Und Tine teilt die andere Seite: Wie es ist, in Runden mitzuschwingen, über Kinder und Familie mitreden zu können – und dann bei der Frage „Wie viele Kinder hast du?“ ein „keins“ zu sagen und in erstaunte Gesichter zu blicken.

      Ein wichtiger Teil dieser Folge: Kinderlosigkeit hat viele Gesichter. Es gibt Menschen, die bewusst keine Kinder haben. Und es gibt Menschen, die ungewollt kinderlos sind – und bei denen eine scheinbar „harmlose“ Frage mitten ins Herz treffen kann. Wir sprechen darüber, warum solche Fragen im falschen Rahmen grenzüberschreitend sind (ja, sogar im Bewerbungsgespräch!) und wie man klar kommuniziert: Stopp. Das ist zu privat.

      Außerdem nehmen wir Mythen auseinander, die sich hartnäckig halten:

      • „Du hast doch keine Kinder, du hast doch Zeit!“
      • „Ohne Mann und Kind bist du weniger…“
      • „Kinder brauchen zwingend Vater + Mutter“ (und was stattdessen wirklich zählt)

      Und wir landen bei der Frage: Was bräuchten wir gesellschaftlich mehr – Toleranz oder Ehrlichkeit?
      Unsere Antwort ist überraschend einfach und gleichzeitig maximal herausfordernd: Mehr Liebe. Weniger Wertung.
      Denn oft scheitern nicht Lebensmodelle – sondern Menschen an Erwartungen, fehlenden Gesprächen, fehlender Offenheit.

      Zum Schluss gibt’s noch eine Story, die gleichzeitig zum Lachen und zum Nachdenken ist: Ein fünfjähriger Junge, der unbedingt eine „Fußballmannschaft zu Hause“ wollte – und Tine kurzerhand einen „Opa-Vorschlag“ bekam, damit das Projekt „ganz viele Kinder“ doch noch klappt.
      Kindermund trifft Gesellschaftsnorm – und zeigt, wie früh diese Bilder schon wirken.

      Diese Folge ist für dich, wenn du…

      • dich schon mal erklären musstest, obwohl du nichts „falsch“ gemacht hast
      • Single bist, kinderlos (bewusst oder ungewollt) – oder einfach anders lebst
      • in klassischen Familienmodellen lebst, aber merkst: „Ich bin mehr als dieses Etikett“
      • lernen willst, wie man Grenzen setzt, ohne hart zu werden
      • Lust hast, Wertungen zu entknoten – bei dir und im Außen

      Mini-Impulsfrage zum Mitnehmen:
      Wann wurdest du zuletzt bewertet – und was würdest du heute gern erwidern, klar und freundlich?

      Hinweis: In dieser Folge sprechen wir u. a. über (un)gewollte Kinderlosigkeit und sensible Fragen im Umfeld. Hör gut auf dich.

      Wenn dir die Folge gefällt: Folgen, bewerten (⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ hilft enorm) und gern teilen mit jemandem, der/die das gerade hören sollte.

      Chaotische Konfettigrüße von

      Petra und Tine

      Afficher plus Afficher moins
      37 min
    Aucun commentaire pour le moment