Épisodes

  • Boxen - eine Schule fürs Leben
    Mar 3 2026
    Boxen ist mehr als nur Sport – es ist Haltung, Disziplin und Respekt - eine Schule fürs Leben. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem ehemaligen Profiboxer und Europameister Marcos Nader, der heute als Trainer und Mitgründer von Bounce (www.bounce.at) hunderte Kinder in Bewegung bringt – in seinem Verein und in Wiener Schulen.
    Er erzählt, wie Boxtraining das Selbstvertrauen stärkt, Werte wie Rücksicht und Verlässlichkeit vermittelt und warum Begrüßen und Auf-Wiedersehen-Sagen manchmal mehr zählt als jede Technik.
    Ein Gespräch über Integration durch Bewegung, zweite Chancen für Jugendliche und die Verantwortung, die Erwachsene übernehmen können – und sollten.

    Bewegungstipps für den Alltag:
    • Schattenboxen mit Musik – Zwei Minuten leichte Boxbewegungen zur Musik. Arme und Beine bleiben in Bewegung, ohne Kontakt. Fördert Koordination, Ausdauer und Rhythmusgefühl.
    • Reaktionsduell – Zwei Kinder stehen sich gegenüber. Eine Person gibt kleine Impulse mit den Händen – Antippen, Ausweichen, Stoppen. Ziel: schnell reagieren, fair stoppen, Blickkontakt halten. Perfekt für Konzentration und Körperspannung.
    • Fairness-Ritual – Vor und nach jeder Bewegungseinheit: Hände abklatschen, in die Augen schauen, „Danke fürs faire Spielen“ sagen. Trainiert Sozialverhalten und Respekt – genau wie im Ring.

    Buchtipp aus der Folge:
    Alle Kinder, fertig, los!
    Bolzano / Winkler, Falter Verlag
    ➡️ https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Mehr zu Marcos Nader & Bounce:
    ➡️ www.bounce.at

    Mehr Infos zum Podcast:
    ➡️ https://allekinderfertiglos.at
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    41 min
  • Bewegung als Entwicklungsförderung
    Feb 17 2026
    Was haben Bewegung, Sprache, Denken und Gefühle miteinander zu tun? Sehr viel!
    In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem erfahrenen Psychomotoriker Thomas Schätz darüber, warum Bewegung der Schlüssel für kindliche Entwicklung ist – und was das konkret im Alltag heißt.
    Es geht um sichere Beziehungen, um mutige Kinder, um Räume zum Ausprobieren und darum, wie Bewegung kognitive, emotionale und soziale Prozesse anstößt.
    Ein Gespräch, das Eltern, Pädagog:innen und alle, die mit Kindern leben oder arbeiten, zum Nachdenken bringt – und Mut macht, Bewegung als Entwicklungschance zu sehen.
    Bewegungstipps für den Alltag:
    • Baue mit Kissen, Seilen oder Klebeband einen Balancierweg – barfuß balancieren schult Gleichgewicht und Körpergefühl
    • Spielt gemeinsam mit einem Luftballon – aber lasst ihn nicht den Boden berühren!
    • Verwandelt euch in Tiere: hüpft wie Frösche, krabbelt wie Bären, schleicht wie Katzen
    • Spielt wieder öfter Verstecken – ein Bewegungsklassiker mit viel Spannung und Beziehung
    Buchtipps aus der Folge:
    • Handbuch Psychomotorik – Renate Zimmer
    • Ich tue, ich kann, ich bin – Psychomotorische Förderung in Theorie und Praxis
    • Handlung, Empfindung und Sprache – Motorische Sprachförderung in der inklusiven Pädagogik
    Mehr zu Thomas Schätz und Psychomotorik:
    • www.valeo.at
    • www.akmoe.at
    Mehr zum Podcast:
    https://allekinderfertiglos.at
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    52 min
  • Was Kinder im und durch Leistungssport lernen können
    Feb 3 2026
    In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Marion Maruska – ehemalige Tennisprofi-Spielerin, Sportkoordinatorin beim Österreichischen Tennisverband und Kapitänin des Billie-Jean-King-Cup-Teams. Marion erzählt sehr offen über ihren Weg vom Kindheits-Tennisplatz bis zur Weltspitze, über frühe Wettkämpfe, über zwei schwere Verletzungen und darüber, warum Durchhaltevermögen oft wichtiger ist als Talent. Wir reden über Freude am Sport, über die Bedeutung vielseitiger Bewegung, über Eltern, die begleiten statt Druck machen, und über das, was Kinder im und durch Leistungssport fürs Leben lernen.
    Mehr zum ÖTV: https://www.oetv.at/billie-jean-king-cup

    Ansprechpersonen im Leistungssport: https://www.oetv.at/leistungssport/sport-ansprechpartner

    Sophias Websites & Buch:
    https://allekinderfertiglos.at
    https://muttutgut.at
    https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Takeaways
    • Freude und Spiel bilden die Basis jeder Sportkarriere.
    • Vielseitige Bewegung ist essenziell: Turnen, Ballspiele, Eislaufen – erst später Spezialisierung.
    • Kinder lernen im Sport: Emotionsregulation, Zielorientierung, Durchhaltevermögen, Flexibilität.
    • Druck entsteht oft im Umfeld – Eltern sollten unterstützen, nicht steuern.
    • Niederlagen gehören dazu: Fehler akzeptieren, Fokus neu setzen, kleine Ziele definieren.
    • Ein gutes Trainer:innenumfeld ist entscheidend für langfristige Motivation.
    • Bewegung zu Hause leicht möglich: erlaubte Bewegung, Möglichkeiten schaffen, ausprobieren.
    Soundbite
    • „Bewegung ist für mich lebensnotwendig.“
    • „Ohne intrinsische Motivation bleibt niemand im Sport.“
    • „Fehler gehören dazu – entscheidend ist, wie man danach weitermacht.“
    Chapters
    00:00 Vorstellung Marion Maruska
    01:30 Bewegungskindheit, erste Wettkämpfe
    03:40 Trainingsalltag früher vs. heute
    04:50 Warum vielseitige Bewegung die Basis fürs Tennis ist
    07:30 Freude behalten trotz frühem Leistungsdruck
    08:20 Rolle der Eltern – begleiten statt einmischen
    10:00 Umgang mit Fehlern und Niederlagen
    12:40 Ziele setzen – Rückkehr nach Verletzungen
    16:40 Was Kinder im Sport fürs Leben lernen
    19:40 Selbstbewusstsein, Körperbewusstsein, Trainingsgruppen
    21:30 Billie-Jean-King-Cup & Nachwuchsprojekte
    24:00 Tennisjugend international
    25:10 Bewegung im Familienalltag
    26:40 Talente fördern vs. Kinder, die sich schwer tun
    29:30 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Mini-Tennis, Zielwurf
    31:50 Buchtipp: Andre Agassi – Open
    32:20 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen
    34:15 Zusammenfassung & Ausblick
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    39 min
  • Scheidung, aber richtig: Wie Trennung gelingt und warum Bewegung hilft
    Jan 20 2026
    Trennung und Scheidung sind für viele Familien ein massiver Einschnitt – vor allem dann, wenn Kinder betroffen sind. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniela Davidovits, psychosoziale Beraterin und Autorin des Buches „Scheidung, aber richtig“, darüber, wie Trennungen gelingen können, ohne Kinder in Loyalitätskonflikte oder Rosenkriege hineinzuziehen. Im Fokus stehen Kommunikation mit Kindern, Stabilität im neuen Familienalltag und die Frage, was Kinder in dieser Umbruchphase wirklich brauchen. Ein zentrales Thema ist auch Bewegung als unterschätzte Ressource: als emotionaler Ausgleich, als stabilisierende Routine und als Möglichkeit, Beziehung neu zu gestalten und Gespräche leichter entstehen zu lassen.
    Mehr zu Daniela Davidovits: https://www.davidovits.at
    Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
    Takeaways
    Eine Trennung ist nicht automatisch belastender als ein dauerhaft konflikthaftes Familienklima.
    Kinder brauchen klare Botschaften: Beide Eltern bleiben da. Und sie tragen keine Schuld an der Trennung.
    Loyalitätskonflikte sind eine der größten Belastungen für Kinder. Abwertende Aussagen über den anderen Elternteil treffen immer auch das Kind.
    Stabilität entsteht durch Routinen, Verlässlichkeit und klare Absprachen – auch wenn es nun zwei Haushalte gibt.
    Bewegung wirkt doppelt: Sie hilft bei der emotionalen Regulation und schafft Situationen, in denen Gespräche leichter entstehen.
    Gemeinsame Aktivitäten können Beziehung nach einer Krise neu aufbauen oder vertiefen.
    Dankbarkeit für das, was war, kann helfen, respektvoll miteinander umzugehen – auch nach dem Ende der Paarbeziehung.
    Selbstfürsorge ist essenziell: Wer selbst wieder Kraft schöpft, kann Kinder besser begleiten.
    Titles
    Trennung & Scheidung: Wie Kinder stabil bleiben – im Gespräch mit Daniela Davidovits
    Scheidung ohne Rosenkrieg: Was Kinder jetzt wirklich brauchen
    Wenn Familien sich neu ordnen: Daniela Davidovits über Trennung, Kinder und Stabilität
    Soundbite
    „Wir sind weiterhin beide deine Eltern und du hast keine Schuld an unserer Trennung.“
    Chapters
    00:00 Einstieg: Trennung, Scheidung und Tabus
    01:00 Daniela Davidovits stellt sich vor
    02:01 Warum ein Buch über Scheidung, obwohl sie selbst glücklich verheiratet ist
    04:19 Welche Fragen Eltern bei Trennung am meisten beschäftigen
    06:08 Kommunikation mit Kindern: Worte, die tragen
    08:11 Elternschaft bleibt – auch wenn die Beziehung endet
    09:41 Wie sehr leiden Kinder unter Trennung wirklich?
    11:09 Trennung als mögliche Entlastung
    12:17 Bewegung als stabilisierende Ressource für Kinder
    13:36 Routinen, Sport und Verlässlichkeit
    15:10 In Bewegung kommen – Gespräche anders führen
    18:12 Bewegung als Beziehungsbrücke nach der Trennung
    20:45 Wenn Kinder sich zurückziehen – wie man sie wieder ins Tun bringt
    24:26 Kommunikationsfehler zwischen getrennten Eltern
    26:31 Dankbarkeit als Haltung nach der Trennung
    29:50 Drei Sätze, die Eltern sich merken sollten
    31:08 Bewegungsblitz – 7 schnelle Fragen
    34:26 Abschluss, Buchhinweis & Ausblick
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    39 min
  • Von „Mut tut gut“ bis Tägliche Bewegungseinheit (TBE) – Ein Leben für Kinder und Bewegung
    Jan 6 2026
    In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Peter Rathammer, Volksschulpädagoge, Trainer, TBE-Bewegungscoach und langjähriger Experte für Kindersport. Peter arbeitet seit über 25 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – im Turnsaal, im Verein und in der Ausbildung von Pädagog:innen an der PH Wien. Er erzählt, welche Veränderungen er bei Kindern beobachtet, warum die Schere zwischen bewegungserfahrenen und bewegungsarmen Kindern größer wird und weshalb die tägliche Bewegungseinheit (www.bewegungseinheit.gv.at
    ) aus seiner Sicht ein entscheidender Hebel ist. Außerdem erklärt er, welche Spiele immer funktionieren, wie er Bewegung im eigenen Familienalltag lebt und warum Bewegung eine Eintrittskarte für Beziehung und Lernen ist.
    Weitere Infos und Bewegungsangebote: www.fitsportaustria.at

    Website Podcast: https://allekinderfertiglos.at und https://muttutgut.at

    Takeaways
    • Peter verbindet Schule, Verein und Ausbildung – sein Alltag reicht von Volksschulkindern bis zu Senior:innen.
    • Bewegungsangebote sind vorhanden, aber für viele Kinder fehlt der niederschwellige Zugang direkt vor der Haustür.
    • Im städtischen Bereich ist die Schere zwischen motorisch starken und motorisch schwachen Kindern deutlich größer geworden.
    • An den PH-Eingangsprüfungen zeigt sich: Viele Studierende schaffen grundlegende motorische Anforderungen nicht mehr.
    • Tägliche Bewegungseinheit (TBE) ist ein Schlüssel, um alle Kinder zu erreichen – unabhängig von Herkunft und Ressourcen.
    • Niederlagen auszuhalten und daraus zu lernen, ist für viele junge Menschen schwierig geworden.
    • Positive Entwicklungen gibt es dennoch: engagierte Lehrer:innen, bewegte Schulen, Programme wie „Mut tut gut“ und praxisnahe Initiativen in Wien und NÖ.
    • Spieleklassiker wie „Laufhase, Sitzhase“ funktionieren seit Jahrzehnten – mit kleinen methodischen Anpassungen.
    • Bewegung zuhause: Möglichkeiten schaffen, Bälle bereitstellen, Sprossenwand, Hoverboard, Türreck, Alltagsbewegung.
    • Vereinssport ist ein wichtiger Baustein – über www.fitsportaustria.at
      finden Eltern geprüfte Angebote.
    • Bewegung ist für Peter eine Möglichkeit, Kinder emotional zu erreichen und Beziehung aufzubauen.
    Soundbite
    • „Ich habe noch kein Kind gefunden, das nichts kann – es braucht nur das richtige Angebot.“
    • „Die TBE ist der Hebel, um alle Kinder zu erreichen.“
    • „Bewegung ist meine Eintrittskarte, um mit Kindern in Beziehung zu kommen.“
    Chapters
    00:00 Vorstellung Peter Rathammer
    01:30 Beruflicher Weg zwischen Schule, PH Wien und Verein
    03:40 Wie alles begonnen hat – vom Tennis zum Kindersport
    06:00 Veränderungen der letzten Jahrzehnte: Bewegungsfreude und motorische Fähigkeiten
    07:30 Stadt vs. Land – warum sich die Schere öffnet
    09:10 Sorgen: weniger Selbstvertrauen, weniger Körperspannung, wenig Niederlagentoleranz
    10:10 PH-Eingangsprüfung: Was Studierende motorisch (nicht mehr) können
    12:30 Positive Entwicklungen: engagierte Lehrer:innen, gute Initiativen, TBE
    14:50 Infrastruktur, Material, Turnsäle – wo es hapert
    16:30 Spiele, die immer funktionieren – allen voran „Laufhase, Sitzhase“
    18:30 Schönste Erlebnisse – Kinder begleiten, Beziehungen über Jahre
    21:00 Bewegung im Alltag mit der eigenen Tochter
    23:30 Was Eltern tun können, wenn ihr Kind „Bewegung nicht mag“
    25:00 Vereine, Angebote und www.fitsportaustria.at

    26:30 Wenn Peter Sportminister wäre – klare Prioritäten
    28:30 Was Gemeinden tun können: sichere Wege, Bewegungszonen, Material
    31:00 Was Eltern und Pädagog:innen wirklich brauchen: Mut, Beziehung, klare Regeln
    33:00 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Balancierstrecke, Boards
    37:30 Buchtipp: „Alle Kinder fertig los“
    38:00 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen
    42:00 Abschluss, Dank und Ausblick
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    54 min
  • Essen ohne Druck: Wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln
    Dec 22 2025
    Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.
    Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.com

    Sophias Websites & Buch:
    https://allekinderfertiglos.at
    | https://muttutgut.at
    | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Takeaways
    • „Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.
    • Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.
    • Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.
    • Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.
    • Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.
    • Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.
    • Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.
    • Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.
    • Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.
    Soundbite
    • „Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“
    Chapters
    00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten
    01:00 Lena Gießwein stellt sich vor
    01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?
    03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt
    03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?
    05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung
    07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten
    10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen
    11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen
    12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)
    15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik
    18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte
    21:01 Muss es bio sein?
    22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen
    25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache
    27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen
    29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen
    04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause
    07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“
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    43 min
  • Bewegung im Schulalltag
    Dec 9 2025
    In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Andrea Böhm, Volksschulpädagogin in Wien und Leiterin einer Bewegungsklasse. Andrea erzählt, warum sie seit über 20 Jahren mit Herz und Überzeugung Volksschullehrerin ist und wie sie Bewegung konsequent in ihren Schulalltag einbaut – vom Geräteturnen nach dem Konzept „Mut tut gut“ bis zur täglichen bewegten Pause im ganzen Schulhaus.Sie berichtet, wie sich Kinder in den letzten Jahren verändert haben, welche Rolle Bildschirmzeit spielt und warum kurze Bewegungseinheiten zwischendurch oft Wunder für Konzentration und Klassenklima wirken. Außerdem geht es um Rahmenbedingungen in der Schule, Klassengröße, Raumgestaltung, Wünsche an die Politik und praktische Ideen für Eltern und Pädagog:innen – inklusive Bewegungstipps und Buchtipp.
    Mehr Informationen zum Bewegten Lernen in Wien: https://bewegtes-lernen-wien.at
    Mehr Infos zum Podcast: https://allekinderfertiglos.at

    Takeaways
    • Andrea ist seit rund 25 Jahren Volksschullehrerin und erlebt ihren Beruf als Berufung.
    • In ihrer Schule gibt es Integrations-Mehrstufenklassen und eine eigene Bewegungsklasse.
    • Sie beobachtet: Viele Kinder haben heute weniger Bewegungserfahrung, besonders in Motorik und Koordination.
    • Bewegung ist für sie kein Extra, sondern Teil des gesamten Schultags – nicht nur in der Turnstunde.
    • Kurze Bewegungspausen und kinesiologische Übungen verbessern Konzentration und Lernbereitschaft.
    • Die „bewegte Pause“ mit Stationen im ganzen Schulhaus wird von den Kindern geliebt und entspannt den Unterricht.
    • „Mut tut gut“ hilft, Wartezeiten zu vermeiden und Kindern mehr Eigenverantwortung im Turnsaal zu geben.
    • Klassengröße, Raumknappheit und zu wenige Turnstunden erschweren kindgerechtes, bewegtes Lernen.
    • Andrea wünscht sich: mehr Turnstunden, größere bzw. bewegungsfreundliche Räume und verpflichtende Bewegungsmöglichkeiten im Alltag.
    • Bewegung entlastet nicht nur Kinder, sondern auch Lehrpersonen – und wirkt bis in Konzentration, Sozialverhalten und Lernfreude hinein.
    Titles
    • Bewegung macht Schule – Einblicke in die „bewegte Klasse“ von Andrea Böhm
    • Zwischen Turnsaal, bewegter Pause und Bildschirmzeit – Alltag einer Volksschullehrerin
    • Kinder brauchen Bewegung – wie eine Lehrerin ihren Schulalltag gestaltet
    Soundbite
    • „Lernen in Bewegung funktioniert einfach am besten.“
    • „Wichtig ist, dass sich alle Kinder bewegen – nicht, dass alle dasselbe machen.“
    • „Bewegung ist für mich das, was meinen Kopf vom Alltag wieder frei macht.“
    Chapters
    00:00 Begrüßung und Vorstellung von Andrea Böhm
    02:00 Warum Volksschullehrerin – Beruf oder Berufung?
    03:30 Schule, Integrations-Mehrstufenklassen und Bewegungsschwerpunkt
    05:30 Haben sich Kinder verändert? Motorik, Konzentration, Bildschirmzeit
    08:00 Erfolgserlebnis im Turnsaal: Entwicklung eines Kindes mit autistischen Zügen
    10:00 Warum Bewegung im Unterricht für Lernen und Konzentration so wichtig ist
    12:00 Bewegte Klasse: kinesiologische Übungen, Bewegungsstationen, Rollbrett & Co.
    14:30 Die „bewegte Pause“ – 15 Minuten Bewegung im ganzen Schulhaus
    17:00 Rahmenbedingungen: Klassengröße, Platzmangel und Bewegungsräume
    19:30 „Mut tut gut“ im Turnsaal: Geräteaufbau, Eigenverantwortung, Beobachterrolle
    22:00 Spezialisierung vs. Klassenlehrerin für alles – Andreas Sicht auf die Ausbildung
    24:00 Wünsche an Politik und Schulbau: mehr Turnstunden, mehr Garten, mehr Bewegung
    27:00 Bewegungstipps für Schule und Zuhause: Mathe in Bewegung, frische Luftpause, bewegtes Vorlesen
    30:30 Bewegungsblitz – sieben spontane Fragen an Andrea
    34:00 Buchtipp: „Bewegung macht schlau“ und Abschluss des Gesprächs
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    32 min
  • Kindheit heute und damals - von vor dem Bildschirm zu draußen in der Natur
    Nov 25 2025
    In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Sascha Ladurner, Podcast-Producer, Vater von zwei Teenagern und leidenschaftlicher Kletter- und Golf-Fan. Gemeinsam blicken sie auf ihre eigene Kindheit in den 1970er-Jahren zurück – wild, frei und oft mit aufgeschürften Knien – und vergleichen sie mit dem Aufwachsen ihrer Kinder heute. Es geht um Mediennutzung, Stadt- vs. Landleben, Eltern als Vorbilder, klare Regeln und das richtige Maß an Vertrauen.
    Sascha erzählt, warum er Bewegung als Familienprojekt sieht, wie man Kinder fürs Draußensein begeistert – und warum Eltern nicht immer „Freunde“, sondern konsequente Begleiter sein sollten.

    • Bewegung war früher selbstverständlich – heute muss sie bewusst eingeplant werden.
    • Kinder brauchen Freiraum, Mut und Zutrauen – Überbehütung verhindert Entwicklung.
    • Eltern prägen durch ihr eigenes Bewegungsverhalten.
    • Konsequente, liebevolle Regeln geben Orientierung – auch bei Bildschirmzeit.
    • Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Strenge.
    • Gemeinsame Bewegung schafft Beziehung – in jedem Alter.
    • Schulen sollten Bewegung als Bildungsfach ernst nehmen.
    • Kinder dürfen wieder „wild“ sein – Schrammen sind Lernfelder.
    Soundbites
    • „Lasst Kinder wieder Kinder sein – wild, laut und in Bewegung.“
    • „Bewegung ist der leichteste Weg zu einem gesunden Leben.“
    • „Mach einen guten Menschen draus – alles andere ergibt sich.“
    Podcast: https://allekinderfertiglos.at
    Sascha Ladurner: https://quickdraw.at
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    54 min