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De : re:publica Jonas Ross
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Von der Macht digitaler Plattform, über die Strategien des Neo-Faschismus bis zum Verhältnis von Internet und Sexualität. In Staffel 2 des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit einigen der Menschen, die auf der Bühne, in Gesprächen und mit Vorträgen auf der re:publica 2025 die Themen unserer Zeit verhandelt haben. Unter dem Motto "Generation XYZ" beleuchtet der re:publicast die unterschiedlichsten Themen. Wie schleichen sich 100 Jahre alte faschistische Schriften in unsere Social Media Timelines? Wie wird sich unsere Kreativität durch KI verändern? Ist ethische Pornographie im Internet möglich? Und was ist eigentlich ein Meme? All das und so viel mehr finden wir in diesem Podcast heraus. Ein Podcast der re:publica, produziert und moderiert von Jonas Ross.re:publica, Jonas Ross Science Sciences sociales
Épisodes
  • Spezial - "Digitale Zivilgesellschaft" Teil 3: Wie steht es um digitale Grundrechte, Ulf Buermeyer?
    Apr 9 2026
    Was sind eigentlich „digitale Grundrechte“? Wie kommt es eigentlich, dass uns die politische Phrase „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“ seit über 30 Jahren begleitet? Und wie schützen wir unsere demokratischen Werte, wenn der öffentliche Diskurs zunehmend auf privaten Plattformen stattfindet? Diesen Fragen widmet sich Teil 3 des „re:publicast-Spezials“. In sechs Sonderfolgen blicken re:publicast Host Jonas Ross und re:publica-Mitgründer Markus Beckedahl auf die digitale Zivilgesellschaft und ihre Perspektiven auf Macht, Demokratie und Technologie. Seit den 90er-Jahren beteuert die Politik gebetsmühlenartig, dass das Netz kein rechtsfreier Raum sei. Doch die Realität ist komplex: Hasserfüllte Kommentare, die Übermacht privater Plattformbetreiber und staatliche Überwachungsbestrebungen fordern unser Grundgesetz täglich heraus. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Frage, ob das Grundgesetz im digitalen Raum gilt, sondern vor allem darum, wie es dort durchgesetzt werden kann. Wenn wesentliche Bereiche unserer Kommunikation an private Akteure ausgelagert werden, deren Geschäftsmodelle sich nicht immer mit demokratischen Idealvorstellungen decken, geraten individuelle Freiheiten unter Druck. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach dem Schutz vor staatlicher Willkür – von Staatstrojanern über Chatkontrollen bis hin zur immer wieder aufflammenden Debatte um eine Klarnamenpflicht. In dieser Folge spricht Markus Beckedahl mit Dr. Ulf Buermeyer. Er ist Jurist, Publizist und Mitgründer sowie Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Als langjähriger Richter und Host des preisgekrönten Podcasts „Lage der Nation“ kämpft er seit Jahren an der Schnittstelle von Rechtsprechung und digitaler Realität für den Erhalt der Bürgerrechte. Im Gespräch geht es um die Entstehung der ersten rein digitalen Grundrechte, die Tücken der digitalen Gesetzgebung und die Vision einer wehrhaften digitalen Zivilgesellschaft, die ihre Lebensräume gemeinwohlorientiert und demokratisch mitgestaltet. Die Sonderfolgen „digitale Zivilgesellschaft“ werden von der Stiftung Mercator unterstützt. Interview: Markus Beckedahl Intro & Sound: Jonas Ross
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    1 h et 2 min
  • Netzpolitik: Wie erklärt man Politiker*innen das Internet, Elina Eickstädt?
    Mar 26 2026
    Was genau ist eigentlich das Internet – für dich ganz persönlich? Wenn die Antwort darauf eher diffus ausfällt, bist du damit sicher nicht allein. Während wir im Alltag oft nur über soziale Netzwerke sprechen, bleiben die technologischen Systeme und Prozesse dahinter für viele ein Rätsel – oft sogar für die Politik. In dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit Elina Eickstädt, bekannt als „Khaleesi“, über die dringende Notwendigkeit, den digitalen Raum demokratisch und rechtssicher zu organisieren. Die Informatikerin und Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC) macht deutlich, dass das Netz alles andere als ein rechtsfreier Raum ist, auch wenn die Gesetzgebung dem technologischen Tempo oft hoffnungslos hinterherhinkt. Elina Eickstädt hat sich einer Mammutaufgabe verschrieben: Politiker*innen das Internet und dessen Funktionsweise zu erklären. Als Expertin für europäische Digitalpolitik bohrt sie wortwörtlich „dicke Bretter“ – so auch der Name ihres Podcasts, in dem sie gemeinsam mit Constanze Kurz und Elisa Lindinger netzpolitische Prozesse seziert. Im re:publicast gibt sie Einblicke in ihren Kampf gegen die viel diskutierte Chatkontrolle und erklärt, warum es im Angesicht riesiger Tech-Monopole und langwieriger EU-Bürokratie brandgefährlich ist, wenn die Gesellschaft kein klares Bild von der Architektur des Digitalen hat. Wie steht es also um den Datenschutz der Zukunft? Brauchen wir vielleicht ein digitales Grundgesetz, um unsere Grundrechte im Netz dauerhaft zu sichern? Elina analysiert die Rolle der EU beim Schutz vor Rechtsbrüchen und diskutiert, wie eine Regulierung aussehen muss, die nicht nur reagiert, sondern gestaltet. Von IT-Sicherheit bis hin zu den Fallstricken europäischer Gesetzgebungsprozesse liefert sie eine fundierte Bestandsaufnahme für alle, die verstehen wollen, wie in der EU Politik und Recht im 21. Jahrhundert zusammenspielen. Diese Folge entstand Ende 2025 am Rande des Reeperbahn Festivals in Hamburg als Teil unserer vierteiligen Reihe auf dem Weg zur re:publica 2026 in Berlin.
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    1 h et 11 min
  • Urbane Utopien: Wie sieht die Stadt der Zukunft aus, Hilke Berger?
    Mar 12 2026
    Von „Metropolis“ bis zum „Lustigen Taschenbuch“, von Mark Twain bis Stanley Kubrick: Seit über hundert Jahren findet in Filmen, Comics, Büchern, Videospielen, in Kunst und Popkultur eine Auseinandersetzung mit der „Stadt der Zukunft“ statt. Irgendwo zwischen Dystopien und Utopien, zwischen Betonhöllen und bepflanzten Hauswänden, zwischen fliegenden Autos und Teleportern. Manches ist wahr, manches bleibt Science Fiction, aber eines gilt es zu Bedenken: Wenn es nach der Gästin in dieser Folge des re:publicast geht, hat die Stadt nicht nur eine, sondern gleich mehrere Zukünfte. Hilke Berger, Stadtforscherin und Expertin für kulturelle Stadtentwicklung, wirft gemeinsam mit Host Jonas Ross einen Blick hinter die Fassaden unserer Metropolen. Sie diskutieren, warum die Stadt der Zukunft weit mehr ist als eine Ansammlung von Beton oder bepflanzten Hauswänden – sie ist ein komplexes Geflecht aus Mobilität, Miteinander und dem Drang nach individueller Freiheit. In einer Zeit, in der über 75% der Menschen in Deutschland auf engstem Raum zusammenleben, stellt sich die drängende Frage nach der Teilhabe: Wie wird man den unterschiedlichen Bedürfnissen von Studierenden, Rentner*innen, Alteingesessenen und Zugezogenen gerecht? Dabei beleuchtet Berger, wie Kunst, Politik und Digitalität ineinandergreifen müssen, um das einstige Freiheitsversprechen der Stadt auch für kommende Generationen lebendig zu halten. Hilke Berger bringt für diese Analyse eine fundierte Expertise mit. Als langjährige wissenschaftliche Leiterin des City Science Labs an der HafenCity Universität Hamburg und seit Ende 2025 als Leiterin für kulturelle Stadtentwicklung der Stadt Kiel, arbeitet sie an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Im Gespräch teilt sie ihre Erfahrungen mit Zukunftsszenarien und erklärt, warum echte urbane Innovation nur durch echte Beteiligung entstehen kann. Es geht um die Suche nach Lösungen für die Herausforderungen des Zusammenlebens in 30 oder 100 Jahren. Und es geht darum, wie digitale Daten dabe helfen, die Stadt zu einem besseren ort zu machen. Dieses Gespräch ist im Herbst 2025 am Rande des Reeperbahn Festivals in Hamburg entstanden – als Teil unserer vierteiligen Reihe auf dem Weg zur re:publica 2026 in Berlin. Produktion und Redaktion: Jonas Ross
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    1 h et 10 min
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