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De : Dirk Boucsein Axel Stöcker
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Der populärwissenschaftliche Vodcast-Kanal richtet sich an alle "Freunde der Philosophien" (https://philosophies.de) und stellt "die großen Fragen" (https://die-grossen-fragen.com/) an bekannte Philosophen, Wissenschaftler und andere interessante Menschen, um Informationen zu den spannenden Themen aus der Wissenschaft, Wissenschaftstheorie, Philosophie, Erkenntnistheorie, KI-Forschung, Technologie und Energielösungen zu bekommen. Kommentare hier oder auf den Betreiberseiten sind ausdrücklich erwünscht.Dirk Boucsein, Axel Stöcker Science
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    Épisodes
    • 🧠🔍 Folge 3: Gedankenlesen per Hirnscanner – Staffel 1 „Kaleidoskop der Wissenschaft“
      Feb 8 2026

      Wie nah sind wir wirklich daran, Gedanken aus dem Gehirn auszulesen?


      In Folge 3 unseres neuen Formats „Kaleidoskop der Wissenschaft“ diskutieren Experten, warum Hirnscanner Fortschritte machen – aber auch, warum Gedankenlesen nicht einfach ist: Jede Person ist einzigartig, die Dekodierung erfordert Trainingsdaten, und der Kontext unserer Sprache in der Community spielt eine zentrale Rolle.


      Wir werfen einen Blick auf:

      • Basale Dekodierung von Gehirnaktivität mit Machine Learning

      • Grenzen des Gedankenlesens bei komplexen Inhalten

      • Philosophischer Externalismus: Wie Sprache und Gemeinschaft Bedeutung prägen

      • Ethische Fragen: „Adversarial Mind Reading“ und Schutz der Privatsphäre


      Dieses Kaleidoskop wissenschaftlicher Perspektiven zeigt: Gedankenlesen ist spannend, aber noch lange keine Science-Fiction, die alles aus uns herauslesen kann.

      📺 Jetzt ansehen auf YouTube: https://youtu.be/3p96qQQkUE8


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      9 min
    • #37 Bewusstsein verstehen - Zoomposium mit Lukas Kob
      Jan 17 2026

      Ein Interview über Bewusstsein, Strukturalismus und Künstliche Intelligenz


      1. Viele Menschen erleben Bewusstsein als etwas Selbstverständliches. Sie hingegen untersuchen es mit einem strukturalistischen Ansatz.


      • Warum ist es wichtig, Bewusstsein nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern wissenschaftlich und philosophisch zu analysieren?


      • Sie arbeiten an der Schnittstelle von Philosophie und Neurowissenschaften: Was können neuronale Aktivitätsmuster über Bewusstsein aussagen – und wo liegen ihre Grenzen?


      2. In Ihrem Artikel „Exploring the role of structuralist methodology in the neuroscience of consciousness“ (2023) argumentieren Sie, dass Bewusstseinszustände nicht isoliert, sondern nur über relationale Strukturen verstanden werden können.


      • Können Sie die Grundidee des strukturalistischen Ansatzes kurz erläutern? Was ist mit relationalen Strukturen gemeint, und wie versteht der Strukturenrealismus Bewusstsein?


      • Wie erklären Sie den Begriff des „neuronalen Korrelats des Bewusstseins“ (NCC), und welchen Beitrag leistet der Strukturenrealismus zu seiner Identifikation?


      • Inwiefern hilft dieser Ansatz, NCCs präziser zu bestimmen?


      3. Klassische Kontrastanalysen stoßen oft an Grenzen, wenn subjektive Erfahrungen direkt mit neuronalen Aktivitäten verglichen werden. Sie schlagen stattdessen strukturalistische Methoden vor:

      „Methodological structuralism … seeks to identify neural correlates of consciousness by mapping phenomenal similarity relations onto neural similarity relations.“


      • Welche Vorteile bietet dieser Ansatz für die empirische Bewusstseinsforschung?


      William James beschrieb Bewusstsein als die „Summe aller Erfahrungen“.


      • Wie kann der Strukturenrealismus helfen, diese subjektive Dimension philosophisch fundiert und empirisch überprüfbar zu erfassen?


      Zugleich schreiben Sie:


      „Structuralism provides a comprehensive description of the neural encoding of content, but it is inadequate for fully explaining conscious experience.“


      • Welche methodischen Herausforderungen ergeben sich bei der Quantifizierung struktureller Ähnlichkeiten zwischen Erleben und neuronalen Aktivitätsmustern?


      4. Angesichts aktueller Fortschritte in KI und der Forschung an organoiden Mini-Gehirnen stellt sich die Frage nach Anwendungen strukturalistischer Bewusstseinsforschung in künstlichen Systemen. Ihr Ansatz ist besonders relevant für die „computational phenomenology“, die versucht, qualitative Erfahrungen formal zu modellieren:


      „Contents could be processed in a silicon-based system and the consciousness of those contents in an artificial organoid.“


      • Welche Perspektiven eröffnet Ihre Forschung für die Entwicklung von „artificial consciousness“, also Systemen, die Bewusstseinsstrukturen nicht nur simulieren, sondern nachvollziehen könnten?


      5. In „Methodological structuralism and the two-factor approach“ (2025) kombinieren Sie den Strukturalismus mit einem Zwei-Faktor-Modell: Relationale Strukturen liefern den Inhalt, ein zweiter Faktor verleiht Bewusstsein.


      „The crucial question … is whether the content encoded by DNNs could become conscious if a suitable consciousness-conferring factor interacted with it.“


      • Wie kann dieses Modell helfen, künstliche Systeme zu entwickeln, die nicht nur Verhalten imitieren, sondern die Struktur bewusster Zustände abbilden?


      • Ermöglicht Ihr Ansatz neue Kriterien, um zu beurteilen, ob eine KI wirklich bewusst ist oder lediglich bewusstseinsähnliches Verhalten zeigt?

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      1 h et 12 min
    • 🧠 Folge 2: Das Qualia-Problem – Staffel 1 Kaleidoskop der Wissenschaft 🔭
      Dec 16 2025

      Willkommen zurück bei „Kaleidoskop der Wissenschaft“auf dem YouTube-Kanal Zoomposium! 📽🌐

      Auch in der zweiten Folge bringen wir führende Expertenzusammen, die in kurzen, prägnanten Statements komplexe Fragen der Bewusstseinsforschung beleuchten – interdisziplinär, verständlich und auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Debatte.


      🎯 Folge 2: Bewusstsein im Fokus – Vertiefung zentraler Grundfragen

      In dieser Folge widmen wir uns einem der faszinierendsten undzugleich schwierigsten Themen der Philosophie und Neurowissenschaft:


      🟣 Was ist das Qualia-Problem – und können wir es wissenschaftlich lösen?

      Warum fühlt sich eine Sauerkirsche so an, wie sie schmeckt?
      Warum erleben wir Farben nicht nur als Lichtwellen, sondern alsetwas?
      Und lässt sich dieses subjektive Erleben – die berühmten Qualia – jemals vollständig in neuronale Prozesse übersetzen?

      Unsere Experten diskutieren u. a.:

      • Warum subjektives Erleben nicht einfach mit semantischem Gehalt von Gedanken identisch ist

      • Weshalb Neurowissenschaften zwar Korrelate des Erlebensfinden, aber das „Wie es sich anfühlt“ kaum erklären können

      • Wo die Grenzen empirischer Forschung zur 1.Person-Perspektive verlaufen

      • Ob es „kleine“ lösbare Qualia-Probleme gibt – etwa dieEinordnung neuer Sinneseindrücke in einen multidimensionalen Erlebnisraum

      • Warum das große Qualia-Problem möglicherweise prinzipiell unerreichbar für die Wissenschaft bleibt

      • Und weshalb Science-Fiction-Figuren wie Mr. Spock oder Commander Data helfen, zwischen Denken und Erleben zuunterscheiden

      Diese Folge zeigt: Das Qualia-Problem ist nicht nur einephilosophische Herausforderung, sondern berührt fundamentale Fragen nach der Natur des Bewusstseins – und nach den Grenzen wissenschaftlicher Erklärbarkeit.


      👥 Mit dabei sind renommierte Experten:

      • Konrad Körding – Computational Neuroscience & Bayes’sche Modelle

      • Patrick Krauß – Neurowissenschaften, KI und linguistische Kognition

      • Holger Lyre – Philosophie des Geistes, Bewusstsein & Wissenschaftstheorie

      • Achim Stephan – Affektivität, situierte Kognition & Emergenz

      Ihre Perspektiven formen erneut ein lebendiges, vielfältiges Bild – ein echtes Kaleidoskop der Wissenschaft.

      🎬 Bleiben Sie dran, abonnieren Sie den Kanal und klicken Sie auf den Link am Ende des Videos, um weitere Folgen der zweiten Folge nicht zu verpassen!

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      9 min
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