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VerbundenSein

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De : Anna Fienbork
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VerbundenSein ist dein Podcast für Selbstakzeptanz ohne Selbstoptimierungsdruck – für innere Freiheit, emotionale Integration und Leichtigkeit mitten im Unperfekten. Du bekommst tiefgehende Essays, alltagstaugliche Zitate, kurze Impulse und gelegentliche Meditationen: Texte zum Hören und Fühlen, die dich zurück in dein Herz und in die Verbindung mit dir selbst führen. Wir sprechen über Bindungsmuster, innere Anteile, Nervensystem-Regulation und darüber, warum kein Gefühl „falsch“ ist – und warum die wichtigste Beziehung die zu dir selbst ist.Anna Fienbork Hygiène et vie saine Psychologie Psychologie et psychiatrie
Épisodes
  • Kurzimpuls: Wir können uns nicht verändern, wenn wir nicht da landen, wo wir gerade wirklich sind | Dami Charf | (4:03 Min)
    Aug 6 2026

    Manchmal wollen wir uns verändern, ohne je wirklich un uns gelandet zu sein. Die Traumatherapeutin Dami Charf lädt uns mit einem einfachen Satz dazu ein, diese Reihenfolge umzudrehen.

    Sie sagt: „Wir können uns nicht verändern, wenn wir nicht da landen, wo wir gerade wirklich sind."

    In diesem Kurzimpuls geht es um:

    • Was es bedeutet, wirklich da zu landen, wo wir gerade sind

    • Warum die Bewegung „weg von uns" echte Veränderung verhindert

    • Eine Frage zum Nachspüren, in welcher Gefühlslandschaft du gerade stehst

    Ein kurzer Impuls zum Innehalten, ohne dass du etwas verstehen oder lösen musst. Einfach ein Moment, um bei dir zu landen.

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    Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠

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    Worum es in der Tiefe geht – die lange Version

    Es gibt Momente, in denen wir uns eine Zukunftsversion von uns selbst vorstellen, die wir erreichen müssen, um endlich glücklich zu sein. Doch genau in dieser Bewegung, weg von uns, hin zu jener vielleicht hehren Zukunftsversion, können wir uns selbst nicht umarmen. Wir kommen nicht in uns an.

    Dami Charfs Satz erinnert uns daran, dass Veränderung erst dann möglich wird, wenn wir zuerst da landen, wo wir wirklich sind. Nicht wo wir sein sollten. Nicht wo wir bald sein wollen. Sondern genau hier.

    Diese Landung fühlt sich nicht immer angenehm an. Manchmal ist es eher eine Bruchlandung. Und wenn wir uns dann einfach hinsetzen und beginnen zu benennen, was wir gerade fühlen, denken oder empfinden, dann ist genau das Balsam für unser Sein.

    Woher das Zitat stammt

    Dami Charfs Worte stammen aus einem sehr lebendigen Interview, das ich mit ihr für meine Wurzeln & Flügel Online-Tage Ende Oktober geführt habe. Darin geht es um eines der am meisten missverstandenen Gefühle: Wut. Dami erklärt, warum Wut ursprünglich ein kurzer, gesunder Impuls zum Grenzensetzen ist, und wie daraus durch frühe Ohnmachtserfahrungen etwas anderes werden kann, nämlich Rage, die im Körper stecken bleibt. Ein Gespräch, das Mut macht, alten Überlebensmustern mit mehr Verständnis zu begegnen.

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    Reflexionsfrage aus der Folge

    Wenn du jetzt gerade bei dir landest, was nimmst du wahr? Welche Gefühlslandschaft ist gerade dein Landeplatz? Schau's dir einfach an. Sei damit, für einen Moment.

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    Wurzeln & Flügel Online-Tage vom 23.-29.10.26: www.annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026


    Mehr über mich: http://annafienbork.de

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    Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

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    4 min
  • Adoption, Bindungstrauma und das Gefühl der Wurzellosigkeit
    Jul 16 2026

    In dieser Folge geht es um Adoption und frühes Bindungstrauma und die Spuren, die sie hinterlassen können. Du musst übrigens nicht selbst adoptiert sein, um dich vielleicht in diesem Beitrag wiederzuerkennen: Immer wenn wir als Baby oder Kind nicht ganz sicher ankommen durften, ob durch Trennung nach der Geburt, einen Krankenhausaufenthalt oder eben Adoption, prägt uns das.

    In dieser Folge:

    • Warum Adoption aus traumasensibler Sicht ein einschneidendes Ereignis ist, ganz unabhängig davon, wie liebevoll die neue Familie ist

    • Typische innere Muster wie das Gefühl, sich beweisen zu müssen oder niemals ganz dazuzugehören

    • Ein Gedicht aus der Perspektive des inneren, weggegebenen Kindes

    • Der Zusammenhang zwischen früher Bindungserfahrung und Nervensystem

    Bindungstrauma-Vertiefung: Ende Oktober lade ich dich zu den kostenfreien Wurzeln & Flügel Onlinetagen ein, mit berührenden Interviews rund um Bindungstrauma und mehr innere Sicherheit → annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026

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    Worum es heute in der Tiefe geht

    Adoption wird oft als reiner Glücksfall hingestellt, ein Kind findet neue Eltern und “alles ist gut”. Was weitaus zu wenig Raum bekommt, ist die andere Seite: Adoption ist ein einschneidendes, frühes Ereignis, das etwas in uns prägt. In dieser Folge schaue ich auf das, was diese frühe Erfahrung im Inneren auslösen kann, das Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen, niemals ganz dazuzugehören oder sich anpassen zu müssen, um bloß nicht wieder weggeschickt zu werden.

    Ich beschreibe auch, was ich die tiefste Ebene einer Adoptionswunde nenne: das Gefühl, im Grunde nicht gewollt und fast wie ein Fehler zu sein. Das mag heftig klingen, aber diese Gefühle liegen meist tief unter der Oberfläche. Der Weg zu diesen verborgenen Gefühlen führt über kleine, achtsame Schritte, über das Erkennen eigener Muster, aber auch über das Anerkennen der eigenen Stärken, denn beides gehört zusammen.

    Ein zentraler Gedanke der Folge: Schon während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren werden wir tief geprägt, auf eine Weise, die wir bewusst oft gar nicht erinnern können. Und doch tragen wir diese Erfahrungen in uns. In einem Gedicht über Adoption kannst du vielleicht erspüren, was unter den Worten liegt.

    Am Ende weite ich den Blick nochmal bewusst: Alles, was hier beschrieben ist, kann auch Menschen betreffen, die nicht adoptiert wurden, etwa durch eine frühe Trennung von der Mutter im Krankenhaus. Es geht letztlich immer um dieselbe Frage: Wie sicher haben wir uns als Baby und Kind in der Welt gefühlt?

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    Weiterführend: Wurzeln & Flügel Onlinetage

    Ende Oktober lade ich dich zu meinen kostenfreien Onlinetagen „Komm nach Hause zu dir, Bindungstrauma erkennen und mehr innere Sicherheit finden" ein. Dort erwarten dich berührende und tiefgehende Interviews rund um genau dieses Thema.
    → annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026

    Ein kleiner Hinweis: Für die Kongressseite durfte ich wunderschöne Illustrationen einer Künstlerin verwenden, ein Besuch auf der Seite lohnt sich also auch optisch.

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    12 min
  • Kurzimpuls: Flucht vor dem Schmerz oder Suche nach Freude? | Sigmund Freud | (5:39 Min)
    Jul 2 2026

    „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen." Ein Satz von Sigmund Freud, der im ersten Moment überraschen oder wie ein Widerspruch wirken kann. In diesem Kurzimpuls lade ich dich ein, diese Worte nicht sofort zu bewerten, sondern erstmal wirken zu lassen und ehrlich hinzuschauen: Wo in deinem Leben dient das Streben nach Freude vielleicht dazu, einem tieferen Schmerz auszuweichen?

    Dieser Kurzimpuls beleuchtet:

    • Was Freuds Zitat meinen könnte

    • Den Unterschied zwischen Freude um ihrer selbst willen und Freude als Ablenkung

    • Warum Hinwendung zum Schmerz der Anfang von Heilung ist

    Ein kurzer Impuls, der dich einlädt, mit Neugierde statt Urteil auf dein eigenes Streben zu schauen.

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    Worum es in der Tiefe geht – die lange Version

    Das obige Zitat von Sigmund Freud kann im ersten Moment widersprüchlich klingen, denn wir tun doch so vieles, das uns wirklich Freude macht: Zeit mit Freunden, ein gutes Buch, Bewegung, eine harmonische Beziehung. Also streben wir doch sicherlich mehr nach Freude, als uns damit zu beschäftigen, Schmerz zu vermeiden – oder? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

    Denn manchmal nutzen wir Freude, Erfolg oder Beschäftigung, um genau nicht fühlen zu müssen, dass tief in uns ein Schmerz liegt. Dann geht es nicht mehr um die Freude an sich, sondern darum, etwas zu überlagern, zu vermeiden, nicht hochkommen zu lassen. Das ist kein Vorwurf, dieser Schutzmechanismus hat uns oft lange gute Dienste geleistet.

    Und gleichzeitig gilt: Je mehr wir bereit sind, uns auch unseren schmerzlichen Gefühlen zuzuwenden, so wie wir es bei einer Wunde am Knie tun würden, reinigen statt ignorieren, desto heller und freier kann auch die Freude in uns werden.

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    Reflexionsfragen aus der Folge

    Nimm dir gern einen Moment Zeit und spüre nach:

    • Machst du dir dein Lieblingslied an, weil du dich freudig bewegen willst, oder um dich von einem schmerzlichen Gefühl abzulenken?

    • Strebst du nach Harmonie in einer Beziehung, weil dahinter eigentlich Angst vor Konflikt steckt?

    • Suchst du Erfolg oder eine gute Leistung, um nicht zu fühlen, dass sich etwas in dir im Kern nicht gut genug anfühlt?

    Es gibt kein Richtig oder Falsch. Nur ehrliches Hinschauen.

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    Mehr über mich: http://annafienbork.de
    Kostenfreie HerzMeditation, einmal im Monat live: http://annafienbork.de/herzmeditation

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    Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

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    6 min
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