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Ungeschminkt

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De : Theatermuseum Wien Hannes Hametner
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Das Theatermuseum im Palais Lobkowitz, das mit seiner international einzigartigen Sammlung das kulturelle Gedächtnis der österreichischen und internationalen Theaterkunst bewahrt, präsentiert den neuen Podcast UNGESCHMINKT - das Theatermuseum im Gespräch. Sucht das Theater in der unmittelbaren Begegnung den Zauber des Augenblicks, findet das Theatermuseum in Wien Raum und Zeit für dessen Reflexion. In UNGESCHMINKT haben namhafte Künstler:innen der deutschsprachigen Theaterlandschaft einmal pro Monat das Wort im festlichen Eroica-Saal. Das „Who is Who“ österreichischer und deutscher Bühnengrößen führen direkt ins Herz des Theaters, geben sich hautnah und dem Publikum ungeschminkte Einblicke in ihr Leben, ihr künstlerisches Schaffen und ihre Welt-Sicht. Moderiert wird die Reihe von Hannes Hametner.Theatermuseum Wien Art Divertissement et arts du spectacle Sciences sociales
Épisodes
  • Ungeschminkt #7 mit Jan Philipp Gloger
    Mar 19 2026
    Jan Philipp Gloger startete im September 2025 seine Direktion des Volkstheater programmatisch mit der Inszenierung von Texten Jura Soyfers und ist nach Inszenierungen an der Volksoper und der Burg jetzt ganz in Wien angekommen. Als Regisseur ist er sowohl im Schauspiel, als auch in der Oper und der Operette erfolgreich, getreu seinem eigenen Credo: anspruchsvolle und zu gleich zugängliche Inszenierungen zu schaffen. Hannes Hametner spricht mit Jan Philipp Gloger über sein erstes Jahr am Volkstheater, seine Vorliebe für österreichische AutorInnen, über den neu geschaffenen Jura Soyfer Preis, über die Kraft des Lachens und drüber, wie es ist, in Wien angekommen zu sein.
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    1 h et 17 min
  • Ungeschminkt #6 mit Caroline Peters
    Feb 13 2026
    Caroline Peters Spiel ist ein Ereignis. Ob auf der Bühne oder im Film - die Schauspielerin ist eine Meisterin des ausdrucksstarken Spiels. Mühelos wechselt sie von einfühlsamen Betrachtungen zu furiosen Auftritten. Das Publikum schätzt ihr besonderes und genaues Spiel, mit dem sie sich in ihren Rollen in allen Genres bewegt. Mit sensibler Intelligenz und durch ihre wahrhaftiges Spiel gelingt es Ihr immer die ambivalenten Beweggründe ihrer Charaktere hervor zu bringen. Hannes Hametner spricht mit Caroline Peters über ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit, die Zusammenarbeit mit René Pollesch und Simone Stone, über den Generationenwechsel am Theater und ihren ersten Roman „Ein anderes Leben“. Caroline Peters, 1971 in Mainz geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken. Bereits während ihres letzten Studienjahres wurde sie von Andrea Breth an die Berliner Schaubühne engagiert. Es folgten Engagements an alle wichtigen deutschsprachigen Bühnen, das Schauspielhaus Hamburg, Köln und Zürich sowie an die Volksbühne Berlin und an das Burgtheater in Wien. Besonders in Zusammenarbeiten mit Barbara Frey, Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Luc Bondy, Nicolas Stemann, René Pollesch und Simon Stone, prägte sie die Entwicklungen des Gegenwartstheaters maßgeblich. Mit der Spielzeit 2024/25 ist Caroline Peters erneut festes Ensemblemitglied an der BURG. Caroline Peters ist darüber hinaus aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, wie der Krimiserie «Mord mit Aussicht» oder Sönke Wortmanns «Der Vorname» bekannt und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis (2007), dem Ulrich-Wildgruber-Preis (2012) und dem Bayerischen Fernsehpreis (2013). 2016 wurde sie mit dem Deutschen Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“, 2018 und 2020 mit dem Nestroy-Theaterpreis geehrt. 2016 und 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift Theater heute als "Schauspielerin des Jahres" ausgezeichnet. 2024 veröffentlichte sie ihren ersten Roman «Ein anderes Leben», der von der Presse und dem Publikum gleichermaßen gefeiert wurde.
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    1 h et 32 min
  • Ungeschminkt #5 mit Annette Beaufaÿs
    Jan 19 2026
    Annette Beaufaÿs ist eine Künstlerin mit Managertalent. Sie schuf Kostüme für über 120 Produktionen für den Zirkus, die Oper, den Film und stattete den Opernball sowie das Neujahrskonzert aus. Mit André Heller und Michael Haneke verbindet sie eine langjährige Arbeitsfreundschaft. Sie war die Herrin über 250.000 Kostüme und leitet die Kostümwerkstätten von Art for Art, dem Generalausstatter der Bundestheater mit über 100 Mitarbeitern. Hannes Hametner spricht mit Annette Beaufaÿs über Mode, die Kunst des Kostüms, die Wichtigkeit von Handwerk und über das Wien der 70er Jahre. Annette Beaufaÿs wurde am 1. April 1949 als Tochter des Primararztes Dr.med habil Josef Beaufaÿs und Martha Beaufaÿs, geb. Schillings in Arnsberg/Westfalen geboren. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters übersiedelte die Familie nach Wien, wo Annette Beaufaÿs von 1965 -1970 die Modeschule Hetzendorf besuchte. Die erste Berufserfahrung im Bereich der Mode sammelte sie als Modefotostylistin für die Werbung in Wien. Da es zu dieser Zeit sehr schwer war, in Wien im Bereich der Mode vorwärtszukommen, ging sie 1972 nach Australien. Dort verdiente sie als Modedirectrice in Sydney das nötige „Kleingeld“ für die Eröffnung der eigenen Boutiquen "Lilli Pilli" in der Bäckerstraße und „Nikita“ in der Sonnenfelsgasse. Das war 1973, zu einer Zeit, als es in Wien noch keine „schrägen“ Läden gab. Dort war es auch, wo die Karriere in Gestalt André Hellers in ihr Leben trat. Er überredete sie zu ihrer ersten Arbeit 1976 als Kostümbildnerin für „Circus Roncalli“ als Mitarbeiterin des österreichischen Malers Hubert Aratym. Es folgten weitere Arbeiten mit André Heller für „Flic Flac“, „Begnadete Körper“, „Feuertheater“ und „Magneten“. Noch heute gilt André Heller als ihr künstlerischer Mentor. Für das Theater und den Film wurde sie 1981 von Michael Haneke, dem berühmten österreichischen Regisseur als Kostümbildnerin entdeckt, für den sie neben einigen Theaterstücken unter anderen auch den Film „Wer war Edgar Allen“ und „Die Klavierspielerin“, sowie Haneke's erste Operninszenierung „Don Giovanni“ in Paris ausstattete. Sie war als freischaffende Kostümbildnerin für über 120 Produktionen in Theater, Oper, Film und Fernsehen in Europa, Japan und China verantwortlich. Hier arbeitete sie mit Regisseuren wie Axel Corti, August Everding, Dietmar Pflegerl, Elke Lang und in den letzten Jahren sehr verstärkt mit Philippe Arlaud, aber auch immer wieder mit André Heller, mit dem sie drei große Projekte mit Jessye Norman verwirklichte. Annette Beaufaÿs hat sich vor allem mit ihren Arbeiten für das Neujahrskonzert, den Opernball und Produktionen in der Staats- und Volksoper, sowie bei den Bregenzer Festspielen im österreichischen Kulturbetrieb einen Namen gemacht. Seit 1993 war Annette Beaufaÿs Leiterin der Kostümabteilung der österreichischen Bundestheater. Seit September 1999 sind die Bundestheater ausgegliedert und die Kostümabteilung als ein Profit Center in der ART for ART Theaterservice GmbH ein eigenständiger, wirtschaftlich ausgerichteter Betrieb. Annette Beaufaÿs war auch Leiterin der Marketingabteilung von ART for ART und hat in dieser Funktion dem Unternehmen zu einem starken eigenen Profil verholfen. Außerdem unterrichtet sie Kostümkunde am Konservatorium Wien. Am 23. Jänner 2008 wurde ihr von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied der Berufstitel Professor verliehen. Seit 1. September 2013 genießt Annette Beaufaÿs den wohlverdienten Ruhestand.
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    1 h et 22 min
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