Nach sechs Jahren ohne richtigen Sport geht Samy plötzlich dreimal die Woche zum sport
In dieser Folge von Ungeduldig & Ratlos sprechen wir darüber, warum es so lange gedauert hat, was am Ende den Schalter umgelegt hat und wie sich die ersten Wochen zurück im Fitnessstudio wirklich anfühlen. Denn eigentlich war schon lange klar, dass mehr Bewegung guttun würde. Viel Zeit am Laptop, Rückenschmerzen, eine schlechtere Haltung und irgendwann einfach das Gefühl, dass sich der eigene Körper nicht mehr so gut anfühlt wie früher. Trotzdem gab es jahrelang immer wieder einen Grund, noch nicht anzufangen.
Irgendwann wurde das Thema sogar Teil einer größeren Diskussion in unserer Beziehung. Trixi versucht Samy klarzumachen, dass er nicht ständig nur für andere da sein kann und sich dabei selbst vergessen darf. Genau dieser Punkt trifft ziemlich gut, weil Samy selbst merkt, wie gerne er gebraucht wird und wie schnell dabei die eigenen Bedürfnisse hinten runterfallen.
Am Ende ist die Lösung erstaunlich simpel: nicht länger auf Motivation warten, sondern anfangen. Samy geht jetzt dreimal die Woche morgens ins Gym, einmal sogar schon um 6 Uhr. Kurze Wege, ein einfacher Trainingsplan und feste Tage helfen dabei, möglichst wenig darüber nachdenken zu müssen. Und obwohl er wirklich kein Morgenmensch ist, funktioniert genau das für ihn überraschend gut.
Trixi ist währenddessen eher am anderen Ende des Spektrums und schafft es diese Woche fast, zu viel Sport zu machen. Eisbaden, mehrere Ballettstunden, Fußball und teilweise sogar zwei Einheiten an einem Tag. Dabei sprechen wir auch darüber, warum es genauso wichtig ist zu merken, wann der eigene Körper eine Pause braucht und warum eine Sportart, die wirklich Spaß macht, plötzlich ein fester Teil der Woche werden kann. Fußball ist bei Trixi inzwischen genau das und zwei Tore gab es mittlerweile auch.
Danach wird es etwas weniger sportlich und deutlich persönlicher: Wir packen jeweils drei Angewohnheiten des anderen aus, die uns im Alltag regelmäßig nerven.
Warum lässt Samy nach dem Essen gefühlt ein halbes Gericht auf seinem Teller? Warum wird Trixis Trinkflasche viel zu selten gewaschen? Sind Straßenklamotten im Bett wirklich so schlimm? Dürfen Handtaschen auf den Esstisch? Und wie schafft man es eigentlich, Kopfhörer innerhalb der eigenen Wohnung für mehrere Wochen verschwinden zu lassen?
Zum Schluss geht es noch um eine Angewohnheit, bei der wir komplett unterschiedlich sind: Trixi kann kaum ohne Podcast, Serie oder irgendein Gerät einschlafen. Samy dagegen liegt daneben und fragt sich, warum nachts noch ein iPad mit laufendem Bildschirm im Bett liegen muss.