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De : Stufen des Lebens
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Stufen.aufs.Ohr – Stufen zum Lauschen - für Zwischendurch jede Woche 3 gute Minuten mit verschiedenen ImpulsgebendenStufen des Lebens Spiritualité
Épisodes
  • Veränderungen
    Oct 12 2026

    Kennt Ihr die Faszination des Neuen? Etwas Neues erleben, einen Tapetenwechsel, mal ein neues Outfit kaufen oder neue Gedankenansätze hören.

    Das wollen wir doch immer wieder. Menschen suchen Neues. Wir lesen in den Evangelien, dass sich viele aufmachten, um Johannes den Täufer zu hören und später, um Jesus zu hören. Da hat jemand etwas Spannendes, Neues zu bieten.

    Und auf der anderen Seite tun wir uns mit Veränderungen so schwer. Selbst kleine Routinen, wie das Aufstehen zu einer anderen Uhrzeit oder mit dem anderen Bein zuerst in die Hose zu steigen, kosten uns Überwindung.

    Große Veränderungen wie ein Umzug oder eine Lebensstilveränderung machen uns Angst. Wir versuchen diese Veränderungen zu vermeiden.

    Ich denke, es sind viel mehr Menschen aus Neugier zu Johannes in die Wüste gegangen, als seiner Aufforderung nach Umkehr, nach Veränderung auch zu entsprechen.

    Aber was ist der Unterschied zwischen unserem Wunsch nach Neuem und der mir erst einmal unangenehmen Veränderung?

    Einmal geht es um die Entscheidung bzw. die Freiwilligkeit. Es ist etwas anderes, ob ich mich entscheide umzuziehen, weil ich einen Tapetenwechsel brauche oder ob ich umziehen muss, weil ich mit dem Bestehenden überfordert bin oder der Vermieter kündigt.

    Der andere Aspekt sind die Konsequenzen. Wenn ich mir etwas Neues kaufe, so sind die Konsequenzen, der Preis bekannt. Ich weiss, was ich opfern, einbringen muss. Ist mir der Preis zu hoch, verzichte ich auf das Neue.

    Bei größeren Veränderungen ist uns häufig der Preis zu hoch. Damit ist nicht Geld gemeint, sondern Verzicht auf etwas, was uns wichtig ist. Das kann zum Beispiel die gute Nachbarschaft sein, die Schokolade am Abend oder das Loslassen von Feindbildern. Die Veränderung ist es mir nicht wert, darauf zu verzichten.

    Oder ich kenne die Konsequenzen nicht. Die Unsicherheit, wie es sein wird, ist oft noch schlimmer, als zu wissen, was passiert.

    Was hilft trotzdem eine Veränderung einzugehen oder auch zu akzeptieren:

    Erstens: Begleitung. Jesus verspricht uns, jeden Weg mitzugehen und mitzutragen. Egal, was passiert, Jesus ist bei mir und hält zu mir. Wir müssen nicht allein durch, auch dann nicht, wenn wir einen Fehler gemacht haben; auch den müssen wir nicht allein ausbaden.

    Zweitens: Erlauben wir uns den Verlust zu betrauern und dann auch bewusst loslassen. Dazu gehört auch ehrlich zu mir selbst zu sein, was ich als Verzicht erlebe. Trauen wir uns, diesen Verlust an Gott zu klagen.

    Drittens: Sehen wir das Positive, das die Veränderung bringt. Bringt sie mir mehr Lebendigkeit, mehr Freiheit, mehr Liebe? Führt sie mich mehr zu mir selbst oder näher zu Jesus? Wir brauchen die positive Perspektive, ein Ziel.

    Ich wünsche uns allen den Mut, uns an Jesu Hand auf Veränderungen einzulassen. Eure Christine Sommer

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    3 min
  • Erntedanke-Urlaub-Quellen
    Oct 5 2026

    Dreierlei bewegt mich. Könnte das zusammenfließen in einen großen Strom der Dankbarkeit und Ermutigung, dachte ich. Ich versuch’s.

    Am Sonntag haben wir Erntedank gefeiert. Das spricht immer noch viele Menschen an. Wir spüren, trotz aller Mühen, trotz aller Widrigkeiten in unserer Zeit, da bleibt noch viel zu danken in unserem Leben. Es gibt das Unverdiente. Er könnte es Gnade nennen, wenn er an Gott glauben würde, sagte Wolf Biermann jetzt in einem Interview zu seinem 90. Geburtstag. Ich sage: Gott sei Dank, dass ich mit Gott rechnen darf, auch in unserer wirren Zeit.
    Darum feiere ich von Herzen Erntedank. Und ich singe mein Lieblingslied immer wieder:
    Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust.
    Ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewusst.
    Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist,
    daraus uns alle früh und spat viel Heil und Gutes fließt.

    Erntedank feiert Gott den Schöpfer und Paul Gerhardt nennt ihn den Brunn der Gnad und die ewige Quelle.

    Was sind die Quellen, aus denen wir leben? Das ist das Zweite, was mich bewegt. Denn zurzeit führen wir in unserer Gemeinde den Kurs von Stufen des Lebens durch mit dem Motto: Quellen, aus denen Leben fließt. Eingestimmt mit Vivaldis vier Jahreszeiten sprudelten die Beiträge in unserer großen Gruppe. Einige haben sehr spontan genannt, was für sie Quellen sind, aus denen ihnen Leben zufließt. Immer wieder waren es Bilder aus der Natur, das Wachsen der Pflanzen im Garten, an einem See sitzen, Vögeln zusehen, zur Stille finden, ein gutes Buch lesen, ein persönliches Gespräch führen und Musik hören und selbst singen. Quellen aus denen Leben fließt. Grund zur Dankbarkeit, nicht nur an Erntedank, aber da erst recht.

    Meiner Frau und mir ist der Erlebnisurlaub im September zu einer Quelle der Freude geworden, die in unseren Alltag weiterströmt. Am See sitzen. Baden. Standup paddeln ausprobieren. Lauthals lachen bei unserem Fallen ins Wasser. Und abends einen riesigen Schwarm von Hunderten von Schwalben am Himmel beobachten. Das hat uns erfüllt. Und nachts der klare Sternenhimmel.

    Also bei mir fließen zusammen: Erntedank, Erlebnisurlaub und der Kurs. „Quellen, aus denen Leben fließt“. Gut, wenn ich weiß, wo meine Quellen sind. Besser noch, wenn ich sie aufsuche, mich dort niederlasse, von ihnen lebe. Was ist dir Quelle, aus denen dir Leben zufließt?
    Unser ältester Teilnehmer und Klavierbegleiter mit seinen demnächst 95 Jahren sagte: Für mich ist das Gebet eine Lebensquelle.

    Mit quellfrischen Grüßen zu Erntedank

    Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten

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    3 min
  • Lobe den Herrn
    Sep 28 2026

    Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

    Damit überschreibe ich das Stufen.aufs.Ohr, das ich heute am 27.9.26 schreibe - 44 Jahre nachdem im Wohnzimmer von Waltraud Mäschle der erste Stufen-Kurs stattfand.

    In diesen 44 Jahren hat Gott durch und mit diesen Kursen viel Segen fließen lassen.

    Mich freut es immer riesig, wenn Menschen mir erzählen, wie Gott nachhaltig durch die Bodenbilder, die biblischen Geschichten, die Impulse, die Mitgebsel … in ihr Leben gesprochen hat und immer wieder spricht. Manchmal kommt ein Bild nach Monaten oder Jahren wieder in den Sinn und erinnert Menschen daran, dass Gott bei Ihnen ist; dass die schwierige Situation JETZT nicht das Ende ist. Was für ein Segen. Was für eine Kraft.

    Der Herr hat so viel Gutes getan -in diesen 44 Jahren im Miteinander unterwegs sein und durch das Erleben dieser Kurse.

    Was hat Gott DIR Gutes getan?

    Pausiere doch einen kurzen Moment und lass deine Seele sich erinnern, an das GUTE, das Gott dir durch die Stufen-Arbeit zufließen hat lassen -

    und dann schicke das Lob gleich nach „oben“ zu Gott.

    Stell dir mal vor, dass unser LOB wie bunte Luftballons dem Himmel entgegensteigen - voller Dankbarkeit und Freude! Was für ein schönes, lebendiges und buntes Bild. Ein Luftballonstart zur Ehre Gottes!

    Ich bin mir sicher, Gott sieht alle unsere bunten, DANKtragenden Luftballons und freut sich über unser Lob.

    Und so wie beim Luftballonstart hoffe ich, dass unsere Lob-und Danke-Ballons auch hinausfliegen ins Land - zu den Menschen um uns herum - und sie von unseren Lob- und Dank-Botschaften hören, die einladen: Komm und sieh - erlebe selbst in einem der Kurse oder Stufen-Angeboten: Es gibt diesen Gott, der dich sieht. Es gibt diesen Gott, der mit dir durchs Tal geht. Es gibt einen Gott, der dich herauslockt und will, dass du lebst. Es gibt diesen Gott, dessen JA über deinem Leben steht und unter allem, dass du erlebt hast. Denn unsere Botschaft ist heute immer noch dieselbe, wie damals vor 44 Jahren - gegründet auf ein Wort aus Jesaja 61: Gott hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, das sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn, zu trösten alle Trauernden.

    Beten wir, dass Gottes Segen weiter fließt, zu uns, durch uns und über uns hinaus in diese Welt.

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    3 min
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