Épisodes

  • 25b Was will ich wirklich, wirklich. Wie sich ein innerer Ruf aus dem Wollen entwickeln, Vom Denken zum Handeln.
    Feb 18 2026
    In dieser Folge von „Spuren zum Selbst“ tauche ich tief in die grundlegende Frage ein, die uns alle beschäftigt: „Was will ich wirklich, wirklich?“ Diese Frage habe ich bereits zahlreiche Male gestellt und werde sie weiterhin explorieren. Wir haben zuvor unseren inneren Garten betreten und eine Art Meditation erlebt. In den letzten Gesprächen, insbesondere mit Rainer Schiettinger und Matthias Walter, habe ich wertvolle Einsichten gewonnen. Matthias teilte beeindruckend mit, wie wichtig es war, sich von äußeren Hüllen zu befreien, um zu seiner inneren Essenz, zu seiner Seele und zu dem inneren Licht zu gelangen. Diese Gedanken könnten als spirituell empfunden werden, und das ist vollkommen in Ordnung. Ich lade dich ein, mit mir beim Fragenstellen und Reflektieren zu bleiben. Was ist mein Ziel mit diesem Podcast? Ist es bloß ein Gedankenspiel? Vielleicht, aber jede Schicht, die ich abtrage, führt zu einer neuen Einsicht und damit zu weiteren Fragen. Durch einen fortlaufenden Prozess des Hinterfragens fühle ich mich immer wieder mehr in meine eigene Geschichte gezogen, stets auf der Suche nach der Antwort auf die zentrale Frage, was ich tatsächlich will. In diesem inneren Wollen formt sich ein innerer Ruf, ein Konzept, das ich in meiner Diskussion mit Matthias spontan erwähnt habe. Manchmal ist dieser Ruf klar und laut, oft klopft er jedoch sanft an, sodass wir ihn leicht überhören. Deshalb ist es essenziell, Achtsamkeit zu entwickeln und in unseren inneren Garten zu gehen, um zu entdecken, ob neue Samen gekeimt sind. Ich lade dich ein, dir vorzustellen, wie aus einer Frage ein kleiner Baum heranwächst, der Schatten spendet und neues Leben fördert. So entstehen Folgefragen und neue Sehnsüchte. Der Podcast behandelt auch die Herausforderungen der Umsetzung: Wie setzen wir unsere Wünsche in die Realität um? Die Umsetzung ist oft der schwierigste Teil auf dem Weg zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gewohnheiten, Ängste und ein möglicherweise wenig unterstützendes Umfeld stellen Hindernisse dar. Ich werde auf Strategien eingehen, wie du deine Visionen in kleine, konkrete Schritte umwandeln kannst. Regelmäßige Pflege deines inneren Gartens wird ebenso thematisiert, dazu zählt das Reduzieren von Ablenkungen und das Aufbauen von Routinen. Außerdem ist es wichtig, Unterstützung zu suchen und Erfahrungen zu teilen. Wachstum benötigt Zeit und Geduld – das Bild vom inneren Garten veranschaulicht, dass unser persönliches Wachstum organisch und unvorhersehbar ist. Ein Anekdote aus meinem eigenen Garten zeigt, wie wundersame Dinge entstehen können: Eine riesige Sonnenblume wuchs aus einem zufällig gefallenen Samenkorn und wurde zum Leuchtturm meines Gartens. Ich ermutige dich, in deinen eigenen inneren Garten zu gehen und nach dem zu suchen, was anklopft, was gewachsen ist, auch wenn es klein und unscheinbar ist. Setze einen ersten, kleinen Schritt und begleite dieses neue Wachstum auf deiner Reise. In den kommenden Episoden werde ich detaillierter darüber sprechen, wie wir vom Denken zum Handeln kommen und welche Möglichkeiten in uns liegen, unsere inneren Samen in leuchtende Pflanzen zu verwandeln.
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    9 min
  • 25 Was will ich wirklich wirklich, Teil VII, Der innere Garten im Einfluß frühkindlicher Erfahrungen, praktische Übungen unterstüzten Wachstum und Transformation
    Feb 14 2026
    In dieser Episode von "Spuren zum Selbst" kehren wir zurück zu einem tiefgründigen Thema: der Erkundung unseres inneren Gartens und der Frage, was wir wirklich wollen. Ich lade die Zuhörer ein, sich mit den eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Glaubenssätzen auseinanderzusetzen und zu reflektieren, wie frühkindliche Erfahrungen und Erwartungen diesen inneren Garten geformt haben. Unser innere Garten ist nicht nur ein Ort der Reflexion, sondern auch der Ursprung unserer Identität, in dem Freude und Schmerz nebeneinander existieren. Wir betrachten, wie unsere Lebensumstände und die Art, wie wir aufgewachsen sind, das Wachstum dieses Gartens beeinflusst haben. Dabei verdeutlichen wir, dass Glaubenssätze wie Wurzeln sind, die tief in unserem Inneren verankert sind und unbewusst unser Denken und Handeln steuern. Ich spreche über die Schutzmechanismen, die aus diesen Überzeugungen entstehen, und deren Rolle in unserem Leben: Sie haben uns geholfen, in schwierigen Zeiten stark zu bleiben, können uns jedoch auch in der Gegenwart beschränken. Die Episode lädt dazu ein, sich bewusst zu machen, welche Glaubenssätze noch nützlich sind und welche möglicherweise einen Veränderungsbedarf haben. Im Verlauf der Episode ermutige ich die Hörer, die Veränderungen ihres Lebens anzunehmen und sich auf den Prozess der Transformation einzulassen. Wir sprechen darüber, dass das Loslassen alter Verhaltensmuster eine Herausforderung darstellt, aber auch notwendig ist, um Platz für neues Wachstum zu schaffen. In praktischen Übungen wie der „Drei-Wünsche-Übung“ und dem „Resonanzcheck“ biete ich den Zuhörern Werkzeuge an, um ihre innere Landschaft zu erkunden und zu verstehen, was sie wirklich wollen. Wir reflektieren, wie alte Glaubenssätze, die einst Schutz boten, jetzt möglicherweise hinderlich sind und im Weg stehen, wenn es darum geht, Nähe, Verletzlichkeit und Selbstfürsorge zuzulassen. Außerdem betone ich, dass es wichtig ist, die Vergangenheit nicht zu verdrängen, sondern sie zu integrieren und durch transformative Prozesse weiterzuentwickeln. Diese Auseinandersetzung ermöglicht es, in das eigene Wachstum zu investieren und sich von einschränkenden Mustern zu befreien. Die Episode schließt mit einer geführten Meditation, die die Zuhörer dazu anregt, ihren inneren Garten erneut zu betreten und sich die Veränderungen vorzustellen, die sie anstoßen möchten. Indem ich die Zuhörer dazu einlade, aktiv ihre Bedürfnisse zu erkennen und neue, hilfreiche Glaubenssätze in ihren Garten zu pflanzen, hoffe ich, einen Raum für Neues und Wertvolles zu schaffen. Ich ermutige die Hörer, die erlernten Übungen in ihren Alltag zu integrieren und sich gegenseitig in ihrem Wachstum zu unterstützen.
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    13 min
  • 24b In dieser Extra-Folge von "Spuren zum Selbst" teilt der Friedenskünstler Matthias Walter seinen Weg und seinen inneren Ruf.
    Feb 11 2026
    In dieser Extra-Folge des Podcasts "Spuren zum Selbst" nehme ich dich mit auf eine tiefgründige Reise zu der zentralen Frage: Was will ich wirklich, wirklich? An meiner Seite ist mein Freund Matthias Walter, der uns einen Einblick in seine außergewöhnliche Lebensgeschichte gibt und berichtet, wie er sich dieser Frage über die Jahre angenähert hat. Matthias, Jahrgang 72 und Vater von zwei Söhnen, hat einen spannenden Werdegang hinter sich, der seine Sicht auf das Leben und seine Bestimmung geprägt hat. Matthias beginnt mit einer persönlichen Anekdote über seine Großmutter, die oft besorgt darüber war, was aus ihm werden würde. Diese frühen Zweifel und die besonderen Fähigkeiten, die er seit seiner Kindheit verspürte, hatten großen Einfluss darauf, wie sich seine Frage nach der eigenen Bestimmung entwickelte. Er erzählt von seinen luziden Träumen und der Verbindung zu indigenen Kulturen, die für ihn entscheidend waren, um seinen eigenen Seelenkern zu entdecken. Lass dich inspirieren von seiner Perspektive, dass die Suche nach der wahren Lebensbestimmung eine Art „Zwiebelschälen“ ist, bei dem wir Schicht für Schicht unseres inneren Selbst freilegen müssen. In unserem Gespräch erkunden wir darüber hinaus tiefere Themen wie die Bedeutung von Traumreisen und die spirituellen Lektionen, die Matthias von verschiedenen Lehrern erhalten hat. Seine Erfahrungen im schamanischen Kontext sind nicht nur faszinierend, sondern bringen auch eine neue Sichtweise auf das, was es bedeutet, wirklich zu leben und sich mit der Welt um uns herum zu verbinden. Durch seine Geschichten erfahren wir, wie wichtig es ist, den Ruf des Herzens zu hören und ihm zu folgen, um unsere wahren Gaben zu entdecken und in die Welt zu tragen. Matthias spricht auch über die Herausforderungen, die mit dieser Reise verbunden sind, und wie er durch innere Arbeit und das Überwinden von Glaubenssätzen eine Transformation erlebt hat. Diese Transformation ist nicht nur für ihn persönlich wichtig, sondern auch für die Gemeinschaft, in der wir leben. Er ermutigt die Zuhörer, den ersten Schritt in Richtung einer glücklicheren und erfüllten Existenz zu wagen und die eigene Berufung zu finden. Abschließend laden wir alle ein, sich auf ihren eigenen Weg zu begeben, um ihre Herzenswünsche zu erforschen und die Welt positiv zu beeinflussen. Matthias betont die Bedeutung der Gemeinschaft und des Zusammenwirkens für einen größeren Zweck – für den Frieden und die Heilung unserer Erde. Diese Episode ist ein Aufruf, Mut zu fassen und den eigenen inneren Kern zu entdecken, um zu einem wahren Leben zu erwachen.
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    25 min
  • 24 Was will ich wirklich, wirklich Teil VI, Innere Bedürfnisse, Meditation Innerer Garten
    Feb 4 2026
    In dieser Episode des Podcasts "Spuren zum Selbst" lade ich dich ein, in eine tiefere Verbindung mit deinem inneren Selbst einzutauchen. Nach den kürzlichen Erkundungen der grundlegenden Frage „Was will ich wirklich?“ konzentrieren wir uns diesmal nicht auf die Suche nach Antworten im rationalen Sinne, sondern darauf, durch Erfahrung zu lernen. Hierbei geht es darum, den inneren Garten in uns zu entdecken – ein kraftvolles Symbol für die verschiedenen Aspekte unseres Lebens. Ich beginne die Episode mit einer geführten Reise zur Selbstreflexion, die dir hilft, zu einem ruhigen Zustand zu gelangen. Du wirst angeleitet, deinen Körper und Atem bewusst wahrzunehmen und in einen meditativen Zustand einzutreten, der dir ermöglicht, dich von der Hektik des Alltags zurückzuziehen. In diesem Raum kannst du deine Gedanken und Gefühle beobachten, ohne sie bewerten zu müssen. Indem ich dir die Möglichkeit gebe, einen inneren Schritt zurückzutreten, öffne ich den Raum für Erkenntnisse, die in der Stille und im Erleben entstehen. Während du deinen inneren Garten visualisierst, lade ich dich ein, die verschiedenen „Pflanzen“ in dir zu erkunden – die Träume, Sehnsüchte und auch die Teile, die im Schatten stehen. Du wirst ermutigt, zu reflektieren, welche Wünsche einst lebendig waren und vielleicht noch immer auf ihren Moment des Wachstums warten. Es ist ein Prozess der Selbstentdeckung, bei dem du nicht nach dem „Richtigen“ suchst, sondern nach dem, was sich in deinem Leben entfalten will. Ich ermuntere dich, deinen Weg durch diese Meditation mit Achtsamkeit zu gehen. Du wirst gebeten, über dein Leben nachzudenken, nicht im Sinne von Leistungen oder Bilanz, sondern als einen Weg, der dich geformt hat. Welche Erfahrungen haben dich geöffnet oder verschlossen? Diese Fragen werden nicht mit einem Urteil bedacht, sondern laden ein, einfach zu sein und zu fühlen. Zum Abschluss erinnere ich dich daran, dass dein innerer Garten etwas bereit hält – vielleicht ein Gefühl, ein Symbol, oder einfach nur Raum zur Entfaltung. In dieser Episode gibt es keine klare Antwort, sondern die Einladung, im Alltag achtsam zu sein und Momente der Stille zu suchen. Wenn du das Gefühl hast, diesen inneren Raum nicht allein erkunden zu wollen, lade ich dich ein, an einem Seminar teilzunehmen, das sich auf das Streben nach innerer Stimmigkeit konzentriert. Diese Folge ist eine Begleitung auf deiner Reise zum Selbst und eine Erinnerung, dass der Weg zur Selbsterkenntnis auch im Erleben und nicht nur im Denken liegt.
    www.drproeller.de
    www.seminarwerdederdubist.de
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    14 min
  • 23 Was will ich wirklich Teil V Zusammenfassung und Gespräch mit Reiner Schietinger
    Jan 28 2026
    In dieser Episode von "Spuren zum Selbst" wird eine tiefgehende Reflexion über persönliche Entwicklung und Selbsterkenntnis präsentiert, die durch ein Interview mit Rainer Schiettinger ergänzt wird. Der Fokus liegt auf der Frage "Was will ich wirklich?" und der Exploration persönlicher und innerlicher Wachstumsprozesse. Diese Erkenntnisse werden durch das Bild einer Zwiebel sowie das der Auster symbolisiert, wobei das Abschälen von Schalen als Metapher für die schrittweise Annäherung an den inneren Kern der eigenen Identität dient. Der Gastgeber beschreibt das Seminar "Werde, der Du bist", das am Bodensee stattfinden wird, und lädt Teilnehmer ein, sich in einem geschützten Raum mit ihren eigenen inneren Bewegungen und Fragen auseinanderzusetzen, anstatt nach konkreten Antworten zu suchen. Während des Gesprächs wird Rainer Schiettingers bewegte Lebensgeschichte skizziert, die von verschiedenen Lebensphasen geprägt ist, einschließlich seiner frühen Karriere als Bäcker und seiner späteren Entscheidung, Betriebswirtschaftslehre zu studieren und Führungspositionen zu bekleiden. Die Diskussion reflektiert seine Erfahrungen mit persönlichem Wachstum und den Herausforderungen, die mit beruflichem Erfolg und der Suche nach Sinn verbunden sind. Rainer teilt mit, dass nach vielen Jahren in der Industrie der Drang aufkam, mehr über sich selbst zu lernen, was ihn letztendlich zu einer Coaching-Ausbildung führte. Dies war ein entscheidender Schritt, um zu realisieren, dass das Leben mehr bietet als nur Karriere und Geld. Ein zentraler Aspekt der Konversation ist die Beziehung zwischen Mensch und Tier, insbesondere zu Pferden, die für Rainer eine wichtige Rolle spielen. Er beschreibt, dass Pferde eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzen, das Innere eines Menschen zu spiegeln und zu reflektieren, wodurch sie wesentliche Lektionen über Vertrauen, Nähe und emotionale Intelligenz lehren. Rainer betont, dass diese Verbindung zwischen Mensch und Pferd auch auf die zwischenmenschlichen Beziehungen übertragbar ist, und erörtert, wie wichtig Achtsamkeit und Kommunikation in diesen Beziehungen sind. In der weiteren Diskussion geht Rainer auf seine eigene Entwicklung ein, die geprägt war von der Neugier, die ihn von klein auf begleitet hat. Obwohl er zunächst in einem Beruf arbeitete, der nicht seiner Leidenschaft entsprach, führte ihn der Weg zu seiner wahren Bestimmung und der Zusammenarbeit mit Menschen, die zu ihrer eigenen Entfaltung kommen möchten. Das Interview endet mit der Reflexion über die Bedeutung von Ehrlichkeit und Integrität im persönlichen und beruflichen Leben. Zusammenfassend bietet die Episode nicht nur Einblicke in die Biographie von Rainer Schiettinger, sondern auch tiefgehende Anregungen zur Selbstreflexion und persönlichen Entwicklung. Die Einladung, sich mit den Fragen der Episode auseinanderzusetzen und möglicherweise an einem Seminar teilzunehmen, schließt den gemeinschaftlichen und unterstützenden Charakter der Diskussion ab. Es wird betont, dass der Weg zur Selbsterkenntnis nicht unbedingt durch sofortige Antworten, sondern durch das bewusste Stellen und Behalten von Fragen führt.
    Webseite www.drproeller.de
    www.seminarwerdederdubist.de
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    16 min
  • 22 Was brauche ich wirklich wirklich, Was will ich wirklich Teil IV
    Jan 21 2026
    In der heutigen Folge des Podcasts „Spuren zum Selbst“ setze ich unsere tiefgehende Erkundung der Frage fort: „Was will ich wirklich?“ Diese Frage mag simpel erscheinen, doch sie führt uns in die vielschichtigen Ebenen unseres Innenlebens. Wir tauchen tiefer ein, um zu entdecken, was hinter dem steht, was wir zu wollen glauben. Oft verbergen sich hinter den äußeren Wünschen unsere versteckten Bedürfnisse. Dabei unterscheiden wir zwischen Wollen, das häufig nach außen gerichtet ist, und Brauchen, das in unser Inneres führt und oft mit grundlegenden, möglicherweise lange übersehenen Bedürfnissen verbunden ist. Wir reflektieren darüber, wie wichtig es ist, sich selbst wahrzunehmen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Jeder Mensch hat Bedürfnisse, auch wenn sie verdrängt oder im Schatten unserer Prägungen und sozialen Erfahrungen verborgen sind. Daher fragen wir uns, ob wir überhaupt das Recht haben, Bedürfnisse zu empfinden. Ich bin überzeugt, dass wir alle Grundbedürfnisse nach Nähe, Austausch, Beziehungen, Ruhe und Sinn in uns tragen. Doch die Herausforderung liegt nicht nur darin, diese Bedürfnisse zu identifizieren, sondern auch zu verstehen, welche tieferliegenden Bedürfnisse sich darunter verbergen und wie wir ihnen Raum geben können. Mit dem Bild eines inneren Gartens veranschauliche ich unsere inneren Bedürfnisse. In diesem Garten wachsen verschiedene Pflanzen, die jeweils eine unterschiedliche Bedeutung für unser inners Leben haben. Einige Pflanzen haben wir bewusst gepflanzt, während andere einfach so gewachsen sind. Damit diese „Pflanzen“ – unsere Bedürfnisse – gedeihen können, müssen sie die richtigen Bedingungen erhalten: Licht, Wasser und Erde. Wenn wir unseren Bedürfnissen keinen Raum geben, sie nicht wahrnehmen oder nicht genug Licht und Pflege erhalten, können sie verwelken oder verdorren. Wir erkunden die Frage, ob wir äußeren Erfolg oder innere Stimmigkeit brauchen, ob wir Anerkennung oder Selbstannahme suchen und ob es Bedürfnisse in uns gibt, die lange Zeit nicht gesehen oder zugelassen wurden. Ein innerer Garten verlangt nach Pflege, nicht nach Perfektion. Es geht darum, hinzusehen, Raum zu schaffen und das zu erkennen, was uns wesentlich ist. Wir diskutieren, dass das Glück nicht als ein Ziel definiert werden sollte, sondern eher als eine Folge davon, dass unsere echten Bedürfnisse erfüllt werden. Der Moment, in dem wir beginnen, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen, könnte der Schlüssel zu unserem inneren Glück sein. In einer praktischen Übung lade ich die Zuhörer ein, ihre eigenen inneren Gärten zu erkunden. Ich stelle Fragen, die zum Nachdenken anregen: „Welche Pflanzen gibt es in deinem Garten? Welche erfordern mehr Aufmerksamkeit? Wo ist Licht notwendig?“ Es ist eine Einladung zur Selbstreflexion, die ohne Druck umgesetzt werden kann – ganz einfach als Möglichkeit, das eigene Innenleben zu entdecken und dem inneren Garten die Pflege zukommen zu lassen, die er benötigt. Ich schließe die Folge mit der Ermutigung, diese Erkenntnisse in den Alltag zu integrieren. Der innere Garten sollte nicht nur als Aufgabe, sondern als wertvolle Erinnerung an die Wichtigkeit der Selbstpflege und Selbstwahrnehmung betrachtet werden. Ich freue mich auf die nächste Episode und ermuntere die Zuhörer, ihre Eindrücke und Gedanken zu teilen.
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    12 min
  • 21 Führt Entwicklung von mir weg? oder zu mir selbst?Was will ich wirklich Teil III,
    Jan 14 2026
    In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ widmen wir uns der fundamentalen Frage: „Was will ich wirklich, wirklich?“ Diese komplexe Frage ist nicht leicht zu beantworten und fordert uns heraus, tief in uns selbst hineinzutauchen. Im Rahmen von mehreren Folgen werde ich diese Thematik schrittweise ergründen, um dir zu helfen, ein klareres Bild deiner inneren Wünsche und Bedürfnisse zu entwickeln. Wir gehen dabei von äußeren Einflüssen nach innen und schälen Schicht um Schicht ab, um zum Kern deiner Individualität vorzudringen. Wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses ist die Reflexion über deine Wünsche im Laufe deines Lebens. Ich lade dich ein, dich auf eine Reise zurück in deine Vergangenheit zu begeben. Welche Wünsche hattest du in deiner Kindheit? Was hast du dir in verschiedenen Lebensphasen erhofft? Indem wir diese Fragen ehrlich beantwortet und analysiert, erhalten wir wichtige Einblicke in die Kontinuität und Veränderungen unserer Wünsche. Oft haben wir uns in verschiedenen Lebensabschnitten von uns selbst entfernt, was uns dazu führt, dass wir unsere wahren Bedürfnisse aus den Augen verlieren. Hierbei spielt auch das Konzept des Lebensskripts, das ich in zukünftigen Episoden näher erläutern werde, eine zentrale Rolle. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den wir betrachten müssen, ist die Entwicklung selbst. Ist Entwicklung tatsächlich ein Prozess des Sich-Entfernens von der eigenen Essenz oder stellt sie den Weg zurück zu uns selbst dar? Im Laufe deines Lebens wirst du sicherlich Phasen erleben, in denen du dich von deinem inneren Selbst entfernst, gefolgt von Momenten, in denen du zurückfindest. Dieses ständige Hin und Her ebnet den Weg zu einem ehrlichen Leben, in dem die Frage „Was will ich wirklich?“ nicht als einmaliges Ziel, sondern als kontinuierlicher Prozess verstanden werden sollte. Ich ermutige dich, die Fragen, die während der Episode aufgeworfen werden, auf dich wirken zu lassen und sie in einem ruhigen Moment zu reflektieren. Welche Wünsche ziehen sich wie ein roter Faden durch dein Leben? Gab es Wünsche, die du schon lange angepasst oder verdrängt hast? Vielleicht sind auch Wünsche verloren gegangen, deren Ursprung du erneut entdecken möchtest. Indem du dich mit deinem jüngeren Ich verbindest und es fragst, was es wirklich braucht, kannst du herausfinden, was noch von diesen ursprünglichen Wünschen in dir lebendig ist. In dieser Episode geht es darum, dich selbst zu hören und wahrzunehmen, ohne sofortige Antworten zu erwarten. Manchmal ist die bloße Frage „Was will ich wirklich?“ bereits der erste Schritt zu einem tieferen Verständnis von dir selbst. Vielleicht hörst du in den kommenden Tagen das Echo deiner inneren Stimme – leise, ehrlich und authentisch.
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    9 min
  • 20 Außen rauh innen weich, Was will ich wirklich Teil II, Lebensprioritäten und Wachstum
    Jan 7 2026
    In dieser Episode des Podcasts "Spuren zum Selbst" greife ich nochmals die Frage auf, was ich wirklich, wirklich, wirklich will. Diese Frage zu erforschen, bildet das Fundament meiner Gedanken und meiner persönlichen Reise. Ich beginne mit einem Bild, das mir besonders am Herzen liegt – die Austernschale. Diese Metapher ist nicht nur zentral in der Homöopathie, sondern trägt auch eine tiefere symbolische Bedeutung für meine Biografie. Als homöopathischer Arzt habe ich viele Jahre in die Erforschung und das Verständnis dieser Materie investiert, und die Austernschale steht exemplarisch für die Komplexität und Mehrdimensionalität unserer Entscheidungen im Leben. In vergangenen Episoden habe ich bereits die Zwiebelschalen thematisiert, die das Offensichtliche symbolisieren, welches wir zunächst wahrnehmen, wenn wir über uns selbst nachdenken. Doch wie ich betone, liegt das Tiefe oft hinter der Oberfläche verborgen. Im Verlaufe dieser Episode stelle ich die essenzielle Frage in den Raum: Hat sich der Weg, den ich gewählt habe, wirklich gelohnt? Diese Reflexion über das Vergangene wird durch den Blick auf die gegenwärtigen Herausforderungen unserer Lebenswege verstärkt, insbesondere im Kontext von Berufung und Berufstätigkeit, die oft nicht isoliert betrachtet werden können. Ein zentraler Aspekt meiner Arbeit als homöopathischer Arzt war immer die Anamnese – das Einfühlen und Zuhören. Dieses Vorurteil, das ich später auf das Schreiben und diesen Podcast übertrage, führt mich dazu, zu einem tieferen Verständnis von mir selbst und anderen zu gelangen. Wie bei einem Samenkorn, das zur Entfaltung kommt, bedarf es auch in unserem Leben eines nährenden Bodens – der Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, zu wachsen. Diese Überlegungen fördern die zentrale Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und den Fragen des Lebens. Ich verknüpfe das mit der Symbolik der Austernschale – Calcium Carbonicum – und erläutere, wie sie in der homöopathischen Praxis vor allem in der Entwicklung von Kindern eine Rolle spielt. Dieses Arzneimittel illustriert die Dynamik von Öffnen und Schließen, von Sicherheit und Risiko, und beschreibt damit universelle Muster unseres Lebens, die sich durch unsere persönlichen Erfahrungen und Übergänge ziehen. Wenn wir in neue Lebensphasen treten, empfinden wir häufig sowohl das Bedürfnis nach Schutz als auch den Drang nach Exploration. Diese Spannungen sind prägend für unsere Entwicklung und unsere Entscheidungen im Leben. Ich lade dazu ein, einen Moment innezuhalten und die Frage "Was will ich wirklich?" als Raum und Möglichkeit zu betrachten, anstatt sofort nach einer Antwort zu streben. Solltest du während des Zuhörens eigene Gedanken entwickeln, lade ich dich ein, mir später davon zu berichten. Vielleicht entsteht daraus eine neue Spur – eine zusätzliche Reflexion über dich selbst und die Richtung deines Lebenswegs. Ich bedanke mich für dein Interesse und hoffe, dass du auch bei der nächsten Episode von "Spuren zum Selbst" wieder dabei bist.
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    12 min