Couverture de Rushd Hour – Der Podcast der Ibn Rushd-Goethe Moschee

Rushd Hour – Der Podcast der Ibn Rushd-Goethe Moschee

Rushd Hour – Der Podcast der Ibn Rushd-Goethe Moschee

De : Tugay Saraç Seyran Ates
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Zwischen Glauben, Gesellschaft und digitaler Lebenswelt schafft Rushd Hour Raum für Perspektiven und Diskussionen. Rushd Hour ist der Podcast der Ibn Rushd-Goethe Moschee. Host Tugay Saraç spricht mit Menschen aus Politik, Wissenschaft, Religion, Kultur und Social Media über die Fragen, die junge Menschen heute wirklich beschäftigen: Identität, Zugehörigkeit, Demokratie, Religion, Social Media, Radikalisierung, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In einer Zeit, in der Algorithmen oft lautere Stimmen belohnen als differenzierte Perspektiven, setzt Rushd Hour auf echte Gespräche statt Schlagworte. Persönlich, kritisch und nah an den Lebensrealitäten muslimischer Jugendlicher und junger Erwachsener. Der Podcast bietet Orientierung ohne Belehrung, fördert selbstständiges Denken und schafft Raum für Perspektiven, die in öffentlichen Debatten oft zu kurz kommen. Dabei geht es nicht um fertige Antworten, sondern um die richtigen Fragen. Neue Folgen erscheinen regelmäßig auf allen Podcast-Plattformen sowie als Videopodcast. Mehr zur Ibn Rushd-Goethe Moschee: https://www.ibn-rushd-goethe-moschee.de/ Abonniert den Podcast und folgt uns auf Social Media! 👉 Instagram: https://www.instagram.com/rushdhour_podcast/ 👉 TikTok: https://www.tiktok.com/@rushdhour_podcastIbn Rushd-Goethe Moschee Politique et gouvernement Sciences politiques Sciences sociales Spiritualité
Épisodes
  • Queer, muslimisch, türkisch: Ein Gespräch über Freiheit und Religion
    Oct 23 2026
    Diese Folge von Rushd Hour ist etwas Besonderes: Das Gespräch wird auf Türkisch geführt. Zu Gast ist Herr Hasan, der zum Schutz seiner Persönlichkeit nicht mit vollständigem Namen vorgestellt wird. Bereits zu Beginn macht Seyran deutlich, warum diese Vorsicht notwendig ist: Ein öffentliches Gespräch über queere Rechte, Religion und gesellschaftliche Entwicklungen kann für Menschen mit Bezug zur Türkei persönliche Konsequenzen haben. Im Mittelpunkt der Folge steht die Situation queerer Menschen in der Türkei. Hasan und Seyran Ateş sprechen über Homosexualität, gesellschaftliche Vorurteile und die Vorstellung, sexuelle Orientierung könne bewusst gewählt oder verändert werden. Auch sogenannte Konversionstherapien und der politische Umgang mit LGBTQIA+ Personen werden thematisiert. Das Gespräch fragt dabei immer wieder, welche Rolle Religion spielt und wie politische und religiöse Argumente genutzt werden, um gesellschaftliche Vorstellungen von Familie, Sexualität und Zusammenleben zu prägen. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die politische Entwicklung der Türkei. Hasan spricht über Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Polarisierung. Dabei wird auch die persönliche Verbundenheit mit der Türkei deutlich. Kritik an politischen Entwicklungen bedeutet für ihn nicht, das Land oder seine Menschen abzulehnen. Vielmehr formuliert er den Wunsch nach einer demokratischeren und freieren Gesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Verhältnis von Islam und Freiheit. Das Gespräch führt dabei direkt zur Arbeit der Ibn Rushd-Goethe Moschee. Frauen und Männer beten hier gemeinsam, unterschiedliche Lebensentwürfe finden Raum und Religion wird als etwas verstanden, das mit persönlicher Freiheit verbunden sein kann. Auch Religionsfreiheit selbst wird weitergedacht: Sie umfasst im Gespräch sowohl die Freiheit, eine Religion auszuüben, als auch das Recht, nicht religiös zu sein. So entsteht eine Folge über queeres Leben und Religion, aber auch über Zugehörigkeit, Demokratie und die Frage, wie eine vielfältige Gesellschaft mit unterschiedlichen Überzeugungen umgehen kann. Abonniert Rushd Hour überall, wo es Podcasts gibt, und verpasst keine Folge. Folgt uns auf Social Media unter @rushdhour_podcast. Links zur Folge Ibn Rushd-Goethe Moschee:
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    52 min
  • Ahmed Albaba: Wie verändert man ein tief verankertes Weltbild?
    Sep 17 2026
    Wie verändert sich ein Weltbild, das über viele Jahre selbstverständlich war? In dieser Folge von Rushd Hour spricht Host Tugay mit Dr. Ahmed Albaba über eine persönliche und politische Entwicklung, die eng mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt, Antisemitismus und der Geschichte der Region verbunden ist. Ahmed Albaba ist in den palästinensischen Gebieten aufgewachsen, studierte dort Psychologie und kam später nach Deutschland. Hier absolvierte er einen Master und promovierte in Sozialwissenschaften. Heute arbeitet er als freiberuflicher Dozent und Forscher. Im Gespräch erzählt er offen, dass er als überzeugter Antisemit und Antizionist nach Deutschland kam. Gleichzeitig erinnert er sich an alltägliche Begegnungen zwischen Palästinensern und Israelis, die nicht zu dem ideologischen Feindbild passten, mit dem er aufgewachsen war. Gemeinsam gehen Tugay und Ahmed der Frage nach, wie solche Widersprüche entstehen und warum ideologische Überzeugungen stärker sein können als persönliche Erfahrungen. Ahmed beschreibt seinen eigenen Perspektivwechsel und erklärt, warum er Antisemitismus und Antizionismus heute nicht allein als Folge territorialer Konflikte versteht. Das Gespräch führt dabei weit zurück in die Geschichte, von gesellschaftlichen Veränderungen im Osmanischen Reich über die Damaskus-Affäre bis zu modernen Formen antisemitischer Erzählungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von der von Ahmed so bezeichneten „PLO-Generation“ zur „Hamas-Generation“. Dabei geht es um politischen Islam, Radikalisierung und die Frage, welche Auswirkungen ideologische Feindbilder auf die palästinensische Gesellschaft selbst haben. Auch die Situation queerer Palästinenser wird thematisiert. Tugay und Ahmed diskutieren, welche Stimmen in europäischen Debatten über Israel und Palästina gehört werden und welche Erfahrungen dabei teilweise aus dem Blick geraten. Zum Ende richtet sich der Blick auf eine besonders schwierige Frage: Wie kann eine palästinensische Zivilgesellschaft entstehen, die Frieden, Wohlstand und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht? Eine Folge über die Macht von Ideologien, persönliche Veränderung und die Herausforderung, einen der emotionalsten politischen Konflikte unserer Zeit in seiner historischen und gesellschaftlichen Komplexität zu betrachten. Abonniert Rushd Hour auf Spotify und überall, wo es Podcasts gibt, und verpasst keine Folge. LINKS ZUR FOLGE Ibn Rushd-Goethe Moschee:
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Dr. Ahmed Albaba Moderation: Tugay Sarac
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    1 h et 2 min
  • Hijab, Hass und Hoffnung: Nur El-Huda über muslimischen Feminismus
    Sep 3 2026
    Was bedeutet es, gleichzeitig Muslimin und Feministin zu sein, und warum wird diese Kombination immer wieder infrage gestellt? In dieser Folge von Rushd Hour geht es um genau diese Spannung, um Kleidervorschriften, um das Geschäftsmodell hinter religiösen Autoritäten und um die leisen Mechanismen, mit denen Menschen im Netz radikalisiert werden. Zu Gast ist Nur El-Huda, muslimische Feministin und Influencerin, die sich nicht nur auf Social Media für Frauenrechte im muslimischen Kontext einsetzt und sich intensiv mit religiösem Missbrauch beschäftigt. Bekannt wurde sie durch ihre Präsenz auf TikTok und Instagram, wo sie über Jahre offen über ihren eigenen Weg mit dem Hijab gesprochen hat, den sie inzwischen abgelegt hat, und über die teils massiven Reaktionen, die diese Entscheidung ausgelöst hat. Im Gespräch geht es zunächst um die Frage, ob und wie muslimischer Feminismus funktioniert, welche Rolle die Unterscheidung zwischen Ideologie und Bewegung dabei spielt und warum der Kampf um Grundrechte in muslimisch geprägten Kontexten oft an einem ganz anderen Punkt beginnt als im europäischen Feminismus. Es folgt ein offener Austausch über Kleidervorschriften, über unterschiedliche Auslegungen von Koran und Hadithen und darüber, wie stark Sexualisierung die Debatte um Verhüllung bis heute prägt. Ein zentrales Thema ist außerdem das sogenannte Gelehrten-Kurssystem, das Nur El-Huda als Geschäftsmodell beschreibt, das Wissen monopolisiert und Menschen in Abhängigkeit hält. Einen breiten Raum nimmt die Radikalisierung im Netz ein. Nur El-Huda erklärt, wie Prediger mit Humor und Nähe Vertrauen aufbauen, bevor radikale Positionen folgen, und warum sie das als Spiel mit der Hoffnung und der Orientierungslosigkeit junger Menschen beschreibt. Auch der Begriff des religiösen Narzissmus wird eingeordnet, ebenso wie die Frage, welche Rolle Frauen selbst in radikalen Strukturen spielen können, sowohl als Betroffene als auch als Teil des Problems. Die Folge ist relevant für alle, die verstehen wollen, wie religiöser Missbrauch, Extremismus und Social Media zusammenhängen, und die sich für differenzierte Perspektiven auf Feminismus, Religion und Identität interessieren, gerade jenseits einfacher Zuschreibungen. Hör dir die ganze Folge an und schreib uns gerne, welche Themen dich am meisten beschäftigt haben. Wenn dir Rushd Hour gefällt, abonniere den Podcast und lass eine Bewertung da, das hilft uns, noch mehr Menschen zu erreichen. LINKS ZUR FOLGE Gast: Nur El-Huda

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    1 h et 2 min
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