Couverture de Produktmanagement Im.puls

Produktmanagement Im.puls

Produktmanagement Im.puls

De : Bernadette von Wittern Jonathan von Wittern & Anselm Zebner
Écouter gratuitement

Hier geht es um modernes Produktmanagement, strategisches Wissen für Produktleadership, Transformation zu mehr Marktorientierung, oder kurz: wie Du den nächsten Umsatzbringer kreierst. Dieser Podcast richtet sich an ambitionierte Produktmanager*innen und Führungskräfte, die mit ihrer Arbeit und ihren Produkten mehr Impact für sich, das Unternehmen, die Kunden und Anwender erreichen wollen. Wir sind Bernadette, Jonathan und Anselm und wir sind deine Podcast-Hosts. Das Thema Produktmanagement verbindet uns und wir möchten Führungskräften, Produktmanagern und Produktmanagerinnen in der Industrie dabei unterstützen, nachhaltig erfolgreiche Produkte zu gestalten und auf den Markt zu bringen. Bernadette von Wittern ist Expertin und Trainerin für strategisches Produktmanagement, Jonathan von Wittern für technisches Produktmanagement und agile Produktentstehung im regulierten Umfeld. Gemeinsam bringen sie mit ihrer PRODUCT LOUNGE Produktmanager*innen vorwärts - für mehr Wirksamkeit im Unternehmen und nachhaltig erfolgreiche Produkte. Anselm Zebner ist Gründer der Evolute CX GmbH, der ersten Software, die speziell für Produktmanager*innen in der Industrie entwickelt wird und 30x schnellere Kundenbefragungen ermöglicht.Bernadette von Wittern, Jonathan von Wittern & Anselm Zebner Economie Management Management et direction Marketing et ventes Réussite personnelle
Épisodes
  • 055: Vom Produktmanager zur Führungskraft: Mindset, Selbstführung und die ersten 100 Tage in der disziplinarischen Führu
    Jun 2 2026
    Bernadette von Wittern spricht mit Jasmin Schweiger, Führungskräfte-Coach und Mentorin, über den Wechsel von der lateralen zur disziplinarischen Führungsrolle. Sie diskutieren, welche typischen Fehler Führungseinsteiger machen, warum Selbstführung der notwendige Ausgangspunkt ist und wie das Modell des „Inneren Führungsteams" dabei helfen kann, das eigene Führungsverständnis zu schärfen. Ergänzend beleuchten sie, wie man mit einem Team aus autonom arbeitenden Produktmanagerinnen und Produktmanagern umgeht, welche Rolle Bedürfnisse im Teamkontext spielen und worauf es in den ersten Wochen in der neuen Rolle wirklich ankommt. **Key Takeaways** - **Der Wechsel zur Führungskraft ist ein echter Rollenbruch.** Die Beziehung zu ehemaligen Kollegen verändert sich strukturell – Nähe und Distanz müssen neu kalibriert werden. Wer zu lange Kollege bleiben will, zahlt später den Preis. - **Führung ist ein eigener Job.** Fachexpertise allein trägt die Führungsrolle nicht. Der zentrale Shift: nicht mehr Probleme selbst lösen, sondern Probleme durch andere lösen – und dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. - **Das Innere Führungsteam als Reflexionswerkzeug.** Das Konzept beschreibt vier Rollen, die jede Führungskraft einnimmt: Unternehmerrolle, Fachexpertenrolle, mitarbeiterorientierte Rolle und die eigene Persönlichkeit als Mensch. Wer diese vier bewusst reflektiert, bekommt Klarheit über das eigene Führungsverständnis. - **Selbstführung beginnt mit Persönlichkeitskenntnis.** Führungsverhalten ist lernbar – Persönlichkeit nicht ablegbar. Wer seine Stressmuster, Motive und Verhaltenspräferenzen kennt, kann seinen Führungsalltag gezielt darum herum bauen. - **Bedürfnisse statt Konflikte managen.** Das SCARF-Modell (Status, Certainty, Autonomy, Relatedness, Fairness) bietet einen praktischen Rahmen, um Teamdynamiken und Widerstände zu verstehen und konstruktiv zu adressieren. - **Drei Fragen für den Start als Teamlead:** Warum arbeiten wir daran? Wie arbeiten wir zusammen? Und: Sehen wir Ergebnisse – und wenn nicht, woran liegt das? **Über den Gast** Jasmin Schweiger ist Mentorin und Ausbilderin für Führungskräfte-Coaches sowie wissenschaftlich fundiertes Leadership. Sie hat einen Master of Science in Wirtschaftspsychologie & Leadership, war selbst Personalleiterin in mittelständischen Unternehmen und begleitet heute Führungskräfte sowie Coaches, die sich auf Führungsthemen spezialisieren. Ihr Ansatz verbindet Erkenntnisse aus der Führungsforschung mit Wirtschaftspraxis und Coaching-Methodik. Sie ist Hochschuldozentin, Business Trainerin und Gründerin der Leadership Coaching Akademie.
    Afficher plus Afficher moins
    54 min
  • 054: Risikomanagement und Produktsicherheit: Was Produktmanager wissen und tun müssen
    May 19 2026
    Bernadette und Jonathan analysieren, warum Produktsicherheit in vielen Unternehmen zum Bauchgefühl verkommt und was dagegen hilft. Sie zeigen, wie eine strukturierte Risikostrategie mit gemeinsamer Sprache und klaren Kriterien das Spannungsfeld zwischen Risikoaversion und Marktdruck auflöst. Der Schwerpunkt liegt auf der konkreten Rolle des Produktmanagements: als Moderator zwischen den Lagern, als Stimme des Nutzers in der Risikoanalyse und als treibende Kraft hinter sicherheitsrelevanten Anforderungen – von der ersten User Research bis zur Marktzulassung. ### Key Takeaways - **Produktsicherheit ist ein Geschäftsrisiko.** Nutzerrisiken werden immer auch zu Reputations- und Haftungsrisiken – das sollte jeder im Unternehmen verstehen, nicht nur die Entwicklung. - **Die Risikostrategie gehört zur Produktstrategie.** Ein Risikomanagementplan definiert Schweregrade, Auftretenswahrscheinlichkeiten und akzeptable Restrisiken – und beeinflusst damit direkt, was das Produkt kann und darf. - **Produktmanager sind Moderatoren im Spannungsfeld.** Zwischen risikoaverser Entwicklung und umsatzorientiertem Management braucht es jemanden, der Interessen ausgleicht und Entscheidungen auf eine gemeinsame Grundlage stellt. - **Nutzerrisiken sind das ureigene Thema des Produktmanagements.** Versehentliche Fehlbedienung, bewusste Regelabweichung, Missverständnisse durch die UI und vorhersehbare Fehlanwendung – diese vier Szenarien muss der Produktmanager aktiv mitdenken und in Anforderungen übersetzen. - **Ohne Risikoanalyse keine Marktzulassung.** Bei regulierten Produkten ist Risikomanagement keine Kür – und wer es erst kurz vor der Zulassung angeht, hat ein Problem. - **Früh rein, nicht warten.** Nutzerrisiken klären sich nicht am Schreibtisch. Echte Szenarien, echte Nutzer, echte Umgebungen – das beginnt schon im Design Sprint, nicht erst beim Usability-Test.
    Afficher plus Afficher moins
    55 min
  • 053: 40 Jahre Produktmanagement: Erfolgsfaktoren, Methodenkritik und der Kern, der bleibt – mit Erwin Matys
    May 5 2026
    ## Text für Shownotes / Beschreibung **Inhalt der Episode** Erwin Matys und Bernadette von Wittern diskutieren, warum der Perspektivwechsel und das Verständnis von Interessen – nicht Positionen – die Kernkompetenz im Produktmanagement sind. Sie sprechen über das klassische Spannungsfeld: Produktverantwortung ohne Weisungskompetenz, über die technologiegetriebene Beschleunigung der letzten Jahrzehnte und darüber, was das für Fokus und Führung bedeutet. Ein zentrales Thema ist außerdem, warum technische Exzellenz allein keinen Markterfolg schafft – und warum KI im Marketing weniger eine Produktionshilfe ist als eine Nivellierungskraft, der man mit echter Einzigartigkeit begegnen muss. **Key Takeaways** - **Limits sitzen im Kopf, nicht im Umfeld.** Wer als Produktmanager etwas bewegen will, findet die größten Hindernisse oft in eigenen Glaubenssätzen – nicht in externen Rahmenbedingungen. - **Perspektivwechsel ist die Schlüsselkompetenz.** Wer versteht, was andere wirklich wollen – Kollegen, Stakeholder, Kunden – kann ohne Weisungsbefugnis führen und Konflikte über Interessen statt Positionen lösen. - **Signal vom Rauschen trennen.** In einer schneller drehenden Welt ist es die Aufgabe von Produktmanagern, nicht jedem Hype zu folgen, sondern den Fokus auf das Wesentliche zu halten und Teams immer wieder auf das gemeinsame Ziel auszurichten. - **Methoden sind Lernwerkzeuge, keine Kochrezepte.** Frameworks helfen dabei, ein Verständnis für Zusammenhänge zu entwickeln. Wer sie blind anwendet, verliert den Geist dahinter. Das Ziel ist eine internalisierte Kompetenz – keine ausgefüllte Vorlage. - **Technische Exzellenz ≠ Markterfolg.** Die Kette von technischer Qualität über Nutzen, Bedarf bis zum persönlichen Bedürfnis des Kaufentscheiders ist lang – und an jeder Stelle kann ein Produkt scheitern. Auch im B2B spielen persönliche Motive eine entscheidende Rolle. - **KI nivelliert den Markt – Einzigartigkeit wird zum Differenzierungsfaktor.** Wer KI nur zur Inhaltserstellung einsetzt, produziert Generisches. Die eigentliche Herausforderung ist, als Anbieter aus einer Wüste ähnlicher Angebote herauszustechen – durch echten Inhalt und sichtbare Einzigartigkeit. **Über den Gast** Erwin Matys ist Kommunikations- und Marketingberater für erklärungsbedürftige Produkte und beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit Produktmanagement und der Vermarktung komplexer Lösungen. Er begann seine Karriere als Produktmanager für ein technisches Softwareprodukt und machte sich früh als Trainer und Berater selbstständig. Sein „Praxishandbuch Produktmanagement", vor 25 Jahren erstmals erschienen und heute in der achten Auflage, gilt als Standardwerk in der deutschsprachigen Produktmanagement-Szene. Sein jüngstes Buch „Erklärungsbedürftige Produkte bewerben und verkaufen" ist Anfang 2025 erschienen. Hat dir diese Folge etwas mitgegeben? Dann abonniere den Newsletter des Produktmanagement Im.puls und erhalte regelmäßig Impulse direkt in dein Postfach. Und wenn du Fragen, Feedback oder ein Thema für eine künftige Episode hast – melde dich gerne bei Bernadette. Der Kontakt findet sich auf [productlounge.net](https://productlounge.net/). ## Links zu der Episode **Links zu Erwin Matys:** [https://www.matys.at](https://www.matys.at/) [https://praxishandbuch-produktmanagement.de](https://praxishandbuch-produktmanagement.de/) [https://matys.at/service/Erklaerungsbeduerftige Produkte.pdf](https://matys.at/service/Erklaerungsbeduerftige%20Produkte.pdf)
    Afficher plus Afficher moins
    52 min
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
Aucun commentaire pour le moment