Couverture de Ohmazing Inside Out

Ohmazing Inside Out

Ohmazing Inside Out

De : Sandra Pikowski-Ohm
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Ohmazing Inside Out - Der Podcast für Frauen, die sich trauen, ihren ganz eigenen Ohmazing Way zu gehen.

Erfolgreiche crazy Businessladys aus der Sisterhood of Sales teilen ihre Weisheiten und Superheldinnen-Geschichten.

Mutige Frauen - Wahre Geschichten - Echte Transformation

2026 Sandra Pikowski-Ohm
Direction Economie Management et direction Spiritualité
Épisodes
  • Folge 19: Wir sind Meister die üben
    Oct 9 2026

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out durfte ich meine Freundin Sybille Maurer im Soul Sister Talk begrüßen. Sybille lebt am wunderschönen Thunersee in der Schweiz und begleitet in ihrer Praxis „Edelwies“ Menschen mit systemischem Coaching und Familienaufstellungen. Besonders am Herzen liegen ihr Mütter, die den Kontakt zu ihrem Kind verloren haben oder mit schwierigen Themen wie Sucht, familiären Konflikten und belastenden Lebenssituationen konfrontiert sind.

    Sybilles Berufung ist eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. Als alleinerziehende Mutter erlebte sie mit ihrem Sohn sehr herausfordernde Jahre. Er hatte ADHS, entwickelte eine Alkoholabhängigkeit und geriet zeitweise in eine schwere psychische Krise. Sybille erzählt offen, dass sie irgendwann selbst an ihre Grenzen kam. Sie merkte: Wenn sie ihren Sohn wirklich unterstützen wollte, musste sie zunächst bei sich selbst beginnen. Sie machte eine Ausbildung zum Mentalcoach und begann, ihre eigene Geschichte mit Aufstellungsarbeit aufzuarbeiten.

    Besonders bewegend war die Zeit, in der ihr Sohn wiederholt davon sprach, nicht mehr leben zu wollen. Sybille suchte verzweifelt nach Hilfe und fühlte sich damals mit der Situation weitgehend allein gelassen. Ein Satz ihres Mentors beschäftigte sie lange: Die größte Liebe könne darin liegen, einen Menschen gehen zu lassen. Erst nach langer innerer Auseinandersetzung konnte sie ihrem Sohn sagen, dass sie seine Entscheidung respektieren würde, auch wenn es für sie unendlich schmerzhaft wäre.

    Dieser Moment wurde zu einem Wendepunkt. Ihr Sohn ließ sich auf eine Aufstellung ein und danach veränderte sich seine Lebensenergie spürbar. Die Suizidgedanken verschwanden, er entwickelte wieder Lebensfreude und begann, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute ist er seit fünf Jahren trocken. Sybille und ihr Sohn haben eine tiefe, liebevolle Verbindung, können über ihre gemeinsame Vergangenheit sprechen und sogar miteinander lachen. Für Sybille ist es ein großes Geschenk, dass sie gelernt hat, sein Leben zu respektieren, ohne ihn kontrollieren zu wollen.

    Aus diesen Erfahrungen heraus hat sie ihre heutige Positionierung gefunden. Sie möchte besonders Mütter begleiten, die keinen Kontakt mehr zu ihrem Kind haben. Dafür bietet sie unter anderem ein dreimonatiges Begleitprogramm mit einer Aufstellung und mehreren Einzelsitzungen an. Sie verspricht dabei nicht, dass der Kontakt zum Kind zurückkehrt. Ihr Ziel ist vielmehr, dass die Mutter wieder zu sich selbst, zu ihrer eigenen Liebe und inneren Stärke findet – und dadurch neue Möglichkeiten für eine Annäherung entstehen können.

    Wir sprechen auch darüber, wie unbewusste familiäre Muster und Erfahrungen über Generationen weitergegeben werden können. Sybille möchte diese Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen dabei unterstützen, neue Wege zu finden. Eine Aufstellung ist für sie dabei kein schneller Problemlöser, sondern ein Schritt in einem längeren Veränderungsprozess.

    Ihre zentrale Botschaft hat mich besonders berührt: Es gibt für alles eine Lösung. Gefühle wie Wut, Trauer oder Ärger dürfen da sein, aber wir sind nicht unsere Gefühle. Wir dürfen sie fühlen und anschließend wieder herausfinden.

    Sybilles Lebensgefühl ist geprägt von Liebe, Lebensfreude, Leichtigkeit und dem Wunsch, anderen Mut zu machen. Ihr Motto lautet: „Wir alle sind Queens – nicht nur today, sondern every day.“ Auch in schweren Zeiten dürfen wir uns daran erinnern, wie wertvoll wir sind.

    Für mich war dieses Gespräch ein ganz besonderer Soul Sister Talk: ehrlich, berührend und voller Lebensmut. Sybilles Geschichte zeigt, dass aus den schwierigsten Lebensphasen eine neue Berufung entstehen kann – und dass Liebe manchmal bedeutet, festzuhalten, manchmal loszulassen und immer wieder zu sich selbst zurückzufinden.

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    33 min
  • Folge 15: Lebe, Liebe Lache, Tanze
    Sep 25 2026

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out ist Soul-Sister-Time mit der wundervollen Maria aus Österreich. Maria ist eine Frau, die unglaublich viele Herausforderungen, Schicksalsschläge und Tiefpunkte erlebt hat – und sich immer wieder daraus herausgearbeitet hat. Heute steht sie für Selbstheilungskräfte, Lebensfreude, Weiblichkeit, Strahlen und die Erlaubnis, das eigene Leben wirklich selbst in die Hand zu nehmen.

    Maria erzählt von ihrem persönlichen Wendepunkt: ihrem 50. Geburtstag, an dem ihre elfjährige Beziehung dramatisch endete. Nach vielen schwierigen Erfahrungen und einer toxischen Beziehung traf sie eine klare Entscheidung: „Ich habe genug von Schicksalsschlägen, Dramen und Krankheiten. Jetzt darf nur noch das Glück zu mir kommen.“ Genau diese Entscheidung wurde zu einem neuen Kapitel in ihrem Leben.

    https://www.instagram.com/maria_kopeinig

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    http://www.maria-kopeinig.at/

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    Heute begleitet Maria Frauen dabei, ihre eigenen Selbstheilungskräfte wiederzuentdecken. Sie schaut nicht nur auf Symptome, sondern möchte verstehen, was dahinterliegt. Körperliche Beschwerden, Gedanken, Selbstkritik, alte Muster, Beziehungen und emotionale Themen dürfen gemeinsam betrachtet werden. Ihre Arbeit verbindet für sie Körper, Geist und Seele – mit ihrer eigenen „Shining Woman“-Methode als Basis.

    Was ich an Maria besonders liebe: Sie lebt vor, wovon sie spricht. Sie tanzt, lacht, trägt ihre Krone und lässt sich nicht davon beeindrucken, was andere darüber denken. Für sie bedeutet Tanzen Freiheit und ist gleichzeitig eine Möglichkeit, die eigene Energie zu verändern. Wenn die Stimmung sinkt, wird Musik angemacht und getanzt.

    Ihr Lebensmotto bringt ihre Energie wunderbar auf den Punkt: „Lebe, liebe, lache – und tanze durchs Leben.“ Für Maria bedeutet Leben nicht einfach funktionieren. Liebe ist für sie eine der größten Kräfte überhaupt, Lachen bringt Freude und Tanzen schenkt Freiheit.

    Genau darum geht es für mich auch in diesem Gespräch mit Maria: Was wäre möglich, wenn wir uns erlauben, größer zu denken? Wenn wir nicht darauf warten, dass alle Zweifel verschwinden, sondern eine Entscheidung treffen und losgehen?

    Maria ist für mich eine echte Soul Sister. Eine Frau, die nicht nur über Heilung, Selbstliebe und Lebensfreude spricht, sondern sie selbst verkörpert. Und genau diese Energie möchte ich mit dieser Folge weitergeben: Du darfst dein Leben verändern. Du darfst dich selbst wieder wählen. Du darfst strahlen. Und du darfst tanzen.

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    36 min
  • Folge 20: Warum wir nicht perfekt sein müssen
    Oct 12 2026

    Ich habe keine Lust mehr, immer alles richtig machen zu müssen. Warum glauben wir eigentlich, dass wir Frauen perfekt sein müssen? Perfekt aussehen, perfekt funktionieren, perfekte Mütter, Partnerinnen, Töchter, Angestellte oder Unternehmerinnen sein? Ich möchte aus diesem Hamsterrad aussteigen.

    Ich war schon immer ein Matschkind. Ich liebe es, mich schmutzig zu machen, barfuß durch den Garten zu laufen und auch mal mit schwarzen Nägeln herumzulaufen. Nagellack, Lippenstift oder gefärbte Haare brauche ich nicht, nur damit ich nach außen einem bestimmten Bild entspreche. Ich möchte mich fragen: Fühlt es sich für mich gut an? Und wenn die Antwort Nein ist, dann darf ich es lassen.

    Ich habe selbst jahrzehntelang People-Pleasing gelebt. Ich wollte dazugehören, Erwartungen erfüllen und es allen recht machen. Ich habe Dinge ausprobiert, von denen ich eigentlich vorher schon wusste, dass sie nichts für mich sind – zum Beispiel früh aufzustehen oder kalt zu duschen. Für andere mögen solche Challenges großartig sein. Für mich machen sie schlechte Laune. Und das darf so sein. Nur weil etwas angeblich gesund, sinnvoll oder erfolgreich ist, muss es noch lange nicht zu mir passen.

    Perfektionismus hat mich unglaublich viel Zeit, Energie und Nerven gekostet. Ein Beispiel ist die vergessene Mülltonne: Statt einfach in der Praxis anzurufen und meinen Fehler einzugestehen, bin ich eine Stunde nach Hause gefahren, habe die Tonne geholt, bin zurückgefahren und später am nächsten Morgen wieder früh hingefahren. Und wofür? Die Müllabfuhr kam an diesem Tag nicht einmal. Heute sehe ich, wie viel unnötigen Druck ich mir selbst gemacht habe, nur um keinen Fehler zuzugeben.

    Ich möchte nicht mehr danach leben, was meine Nachbarin, meine Familie, mein Umfeld oder Menschen in Social Media über mich denken könnten. Es darf wichtiger sein, dass mein Leben für mich stimmig, bunt, gesund und voller Freude ist. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen, auch wenn er anders aussieht als der der anderen.

    Das gilt auch für die kleinen Dinge des Alltags. Ich darf den Abwasch stehen lassen, Unkraut wachsen lassen oder einen Haufen im Garten nicht sofort wegräumen. Ich darf bei einer Familienfeier aufhören, alles perfekt vorzubereiten und hinterher stundenlang aufzuräumen. Ich möchte nicht mehr so viel Energie investieren, damit es für alle anderen schön ist, während ich selbst den eigentlichen Genuss verpasse.

    Ich wünsche mir deshalb mehr Frauen, die sich trauen, unperfekt perfekt ihr eigenes Leben zu leben. Frauen, die laut, bunt und authentisch ihren Weg gehen – nicht um anderen etwas zu beweisen, sondern weil es sich für sie richtig anfühlt. Vielleicht inspiriert genau das eine andere Frau, ebenfalls einen kleinen Schritt zu wagen.

    Für mich bedeutet das: Perfektionismus darf sich verändern und zu einer Superkraft werden. Ich möchte nicht mehr perfekt für die Welt sein. Ich möchte mein Leben so gestalten, dass es für mich perfekt passt – mit all dem Chaos, der Unordnung, den Ecken und Kanten, die dazugehören.

    Und genau dazu möchte ich auch andere Frauen ermutigen: Was war dein altes Muster? Wo hast du versucht, es allen recht zu machen? Und wie möchtest du es heute neu haben? Vielleicht können wir gemeinsam eine Sisterhood sein, in der wir uns gegenseitig ermutigen, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

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    13 min
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