Épisodes

  • Bremst die Politik Mütter aus, Franca Lehfeldt?
    Oct 22 2026
    Franca Lehfeldt, Journalistin und Unternehmerin, spricht über alte Rollenzuschreibungen und übergriffige Erwartungen, die die Gesellschaft an Mütter stelle. Nicht die Frau, sondern die Mutter sei benachteiligt. Den Grund dafür sieht sie vor allem im Steuer- und Betreuungssystem. Ein „Dreiklang der Fehlanreize“ - bestehend aus kostenloser Mitversicherung, Steuerklassenmodell und Minijobs - führe dazu, dass Frauen oft nicht frei über ihre Berufs- und Lebensplanung entscheiden würden, sondern entlang politischer Rahmenbedingungen und fehlender Alternativen. Im Gespräch erklärt Lehfeldt außerdem, warum Kürzungen beim Elterngeld und der Abbau von Betreuungsinfrastruktur aus ihrer Sicht die falschen Antworten auf die demographischen Herausforderungen Deutschlands sind. In Zeiten von Sparzwang würde reflexartig Infrastruktur zurückgebaut werden: "Kitas werden geschlossen, Eltern werden konfrontiert mit weiteren Wegen." Dabei gebe es wegen der niedrigen Geburtenrate ein Momentum für die frühkindliche Bildung: Ohne einen Euro mehr auszugeben, könne es endlich einen "wirklich kind-gerechten" Betreuungsschlüssel geben. Nur: "Familien haben keine Lobby, Eltern gehen nicht auf die Straße, weil sie dafür gar keine Zeit haben und Kinder können nicht wählen." Das sei die Ausgangslage, wegen der man Familien im politischen Diskurs gern mal hinten überfallen lasse. Gast: Franca Lehfeldt, Journalistin und Unternehmerin Host: Beatrice Achterberg Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger Foto Franca Lehfeldt: Luca Giselle Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: [Ifo-Studie: Elterngeldreform könnte Sparziel deutlich verfehlen ](https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-10-21/elterngeldreform-koennte-sparziel-deutlich-verfehlen) [Wie der Neoliberalismus die Familien frisst. Eine Gastkommentar](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/neoliberalismus-und-familien-warum-eltern-unter-druck-stehen-ld.1892701) Monitor Familienforschung des Bundesfamilienministeriums: [Was heißt hier familienfreundlich? Vorstellungen und Erwartungen von (potenziellen) Eltern ](https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/214804/1c81ea8e6ecd001d17bba9184141ebc3/mff-familienfreundlichkeit-data.pdf)
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    39 min
  • Wie unmenschlich ist Politik, Michael Roth?
    Oct 15 2026
    Michael Roth kennt die Unnachgiebigkeit und Härte des politischen Geschäfts, er konnte sie schliesslich selbst 27 Jahre lang als Mitglied des Bundestags miterleben. Und: Er hat sie auch mitbefördert. «Sicher habe ich auch Menschen durch meine sehr direkte Art bisweilen verletzt.» Dieser raue Wind war aber auch einer der Gründe, wieso Roth sich im März 2025 aus dem Bundestag verabschiedete. Der SPD-Aussenpolitiker blickt daher aus einer besondere Perspektive auf den jüngsten Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Parteivorsitzende und Bundesarbeitsministerin. Und auf die Bilanz der Regierung von Kanzler Friedrich Merz: «Die Vorstellung, dass die Koalition aus CDU, CSU und SPD dieselben Fehler macht mit anderen Leuten und die Republik noch schlimmer in den Quark haut, hätte ich nicht für möglich gehalten.» Gast: Michael Roth, SPD-Politiker Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Weiterführende Informationen: In Michael Roths Buch "Zonen der Angst" könnt ihr [hier reinlesen](https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15865866/38844406_leseprobe%20zonen%20der%20angst.pdf). Auf der Website des Bundestags kann man Michael Roths letzte Rede als Bundestagsabgeordneter noch einmal [ansehen](https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7629088). Auf[ seinem Instagram-Profil ](https://www.instagram.com/michael.roth.mdb/)gibt Michael Roth Einblick in sein Leben. Foto Michael Roth: Ali Arslan
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    40 min
  • Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?
    Oct 8 2026
    Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch «Ich bin doch kein Rassist, aber» fordert Korrektiv-Chefredakteurin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von den politischen Rändern übersteigert werden. In «NZZ Machtspiel» plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz. Es gelte auszuhalten, «dass beides gleichzeitig stimmen kann», so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Warum sie auf Vorwürfe von Ahmad Mansour gegenüber Korrektiv reagiert, wie sie sich den kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt und wo die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing verläuft, das hört ihr in dieser Folge von «Machtspiel». Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber". Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Analysen und Berichte zur Migration findet ihr hier Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland Mehr zur Kritik an der Geheimplan-Recherche von Correctiv bei Übermedien Hier geht's zum zitierten Welt-Artikel über antisemitische Straftaten
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    47 min
  • Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung stoppen, Ahmad Mansour?
    Oct 1 2026
    Islamismus, Rechts- und Linksextremismus: In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" warnt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour vor einer zunehmenden Radikalisierung. Bis in die Mitte der Gesellschaft hätten Menschen verlernt, Widerspruch auszuhalten und andere Meinungen gelten zu lassen. In "NZZ Machtspiel" beschreibt Mansour eine Gesellschaft, die sich in Echokammern eingerichtet hat und abweichende Meinungen zu schnell als feindselig empfindet. Dagegen helfe nur, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so Mansours Ansatz - gerade auch mit Andersdenkenden. Er habe sich vorgenommen, mit allen zu reden: "Ich werde nicht alle gewinnen, ich werde nicht alle irgendwie zum Nachdenken bringen. Aber jeder Versuch ist es wert, um Menschen zu erreichen. Gesellschaften spalten sich in dem Moment, wo sie nicht miteinander reden." Warum Ahmad Mansour gegen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft kämpft - und trotzdem genau diese befürchtet, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel". Gast: Ahmad Mansour, Gründer und Geschäftsführer der MIND prevention (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention) gGmbH und Teil der "R21-Experten" der Denkfabrik R21. Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Utz Dräger, Max Kuball Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Die Website von MIND prevention findet ihr [hier](https://www.mind-prevention.com/). Mansours Buch "Haltung ohne Hass" ist am 4. September 2026 [im Berlin Verlag](https://www.piper.de/buecher/haltung-ohne-hass-isbn-978-3-8270-1544-0) erschienen. Mansour in einem [ARD-Beitrag](https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/von-der-kunst-den-anderen-auszuhalten-haltung-ohne-hass-von-ahmad-mansour/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hMGE0ZmNiYy1hZTUxLTQzNGUtYTZjNS1hNTc3ODU1OGFhNjg) über den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD.
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    40 min
  • Wie gewinnt die politische Mitte die junge Generation zurück, Stefan Kolev?
    Sep 24 2026
    Er ist Professor für Wirtschaftspolitik, FDP-Mitglied und eine der markantesten wirtschaftsliberalen Stimmen Deutschlands: Stefan Kolev kritisiert in «NZZ Machtspiel» das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis des Staates und den Verlust des Aufstiegsversprechens für junge Menschen. Damit hängt aus seiner Sicht ihre zunehmende Entfremdung von der politischen Mitte zusammen. Von seinem Heimatland Bulgarien und den osteuropäischen Ländern im Allgemeinen könne Deutschland Resilienz lernen: "Ich versuche nicht, wie eine deutsche Eiche zu stehen und dem Schock partout zu widerstehen, sondern ich verbiege mich, ein klein bisschen wie das Schilfrohr.“ Wie Kolev das mit der aktuellen politischen Lage zusammenbringt und welche Erfahrungen er im Strassenwahlkampf für seine Partei gemacht habt, hört ihr in dieser Folge. Gast: Prof. Dr. Stefan Kolev, Leiter des Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft und Professor für Wirtschaftspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Clara Engelien, Dominik Schottner Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Wenn ihr Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ habt, [ probiert es gerne drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Die Vita und die Publikationsliste unseres Gastes könnt ihr [hier nachlesen](https://www.ludwig-erhard-forum.de/unser-team/stefan-kolev/). Eine Leseprobe seines neuen Buches "Wohlstand für Junge" gibt es auf [den Seiten seines Verlages](https://media.herder.de/leseprobe/978-3-451-07404-2/index.html).
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    38 min
  • Wie steht das BSW zur AfD, Fabio De Masi?
    Sep 17 2026
    Fabio De Masi spricht in "NZZ Machtspiel" über die Folgen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Co-Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht erteilt einer Koalition mit der AfD eine Absage und kündigt an, dass die BSW-Abgeordneten weder Ulrich Siegmund von der AfD noch Sven Schulze von der CDU zum Ministerpräsidenten wählen würden. Allerdings rechnet De Masi nicht damit, dass es überhaupt so weit kommt: "Mein Eindruck ist, dass die AfD aktuell gar nicht regieren möchte." Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erläutert De Masi, was er sich von den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erhofft. Außerdem erläutert er den Vorschlag seiner Partei, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern "überparteiliche Ministerpräsidenten" zu wählen. Und er wettet mit Beatrice Achterberg um sein geliebtes Rennrad, dass es das BSW in zehn Jahren noch gibt. Gast: Fabio De Masi, Co-Vorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht sowie Mitglied des Europäischen Parlaments Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Max Kuball, Hanna Ender Foto Fabio De Masi: European Union 2025 - Source: EP / Emilie Gomez Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Ein Porträt von Fabio De Masi in der [FAZ](https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-mecklenburg-vorpommern/wagenknechts-nachfolger-fabio-de-masi-ist-bsw-vorsitzender-ohne-freude-201168615.html) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Interview im [Freitag](freitag.de/autoren/sebastianpuschner/bsw-chef-fabio-de-masi-wir-wollen-die-afd-hinter-der-brandmauer-hervorziehen) mit BSW-Chef Fabio De Masi. Die ["Volksstimme" aus Magdeburg](https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/bsw-schliesst-koalition-mit-afd-nun-doch-aus-4319762) zu den Koalitionsdebatten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. [t-online](https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101433528/-mecklenburg-vorpommern-kann-merz-stuerzen-wagenknecht-startet-wahlaufruf.html) über den Aufruf von Sahra Wagenkecht vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.
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    39 min
  • Wie geht's nach Sachsen-Anhalt für Kanzler Merz weiter, Ralf Schuler?
    Sep 10 2026
    Er kommt direkt aus dem Bundestag, wo er die Generaldebatte verfolgt hat, in die NZZ-Redaktion in Berlin: Ralf Schuler, langjähriger Hauptstadt-Korrespondent, früher für den Springer Verlag, jetzt bei Nius. Der gebürtige Berliner tauscht sich oft und intensiv mit Spitzenpolitikerinnen und -politikern aus, das Smartphone ist dafür sein zentrales Werkzeug. Die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Folgen sind natürlich auch im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg die zentralen Themen. Für ihn ist der Sieg der AfD «im Grunde eine Zäsur, die so tief ist, dass man sagen könnte, hier endet ein Stück weit bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte.» Für Friedrich Merz sieht Schuler eigentlich keine Chance mehr, das Lenkrad herumzureissen. Er belegt das mit seiner Beobachtung des Kanzlers in der Generaldebatte im Bundestag: «Da merkte man einfach, dass ein Ertrinkender verzweifelt versucht, irgendwie etwas Festes zu bekommen. Ich fürchte, dass man in den Regierungsfraktionen jetzt begriffen hat, dass es mit diesem Kanzler nicht weiter geht.» Gast: Ralf Schuler, Politikchef von Nius Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Elisabeth Krafft, Dominik Schottner, Max Kuball Foto Ralf Schuler: Wolf Lux Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Eine Datenanalyse der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-afd-triumphiert-in-sachsen-anhalt-und-beweist-dass-alle-anderen-sie-voellig-falsch-eingeschaetzt-haben-ld.10022702) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Der Newsblog des [Deutschlandfunks](https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-zur-landtagswahl-in-sachsen-anhalt-100.html) zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Zahlen und Fakten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei der [Bundeszentrale für politische Bildung](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/581006/landtagswahl-in-sachsen-anhalt-2026-afd-staerkste-kraft/)
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    37 min
  • Wie kommt die CDU aus der Sackgasse, Andreas Rödder?
    Sep 3 2026
    Andreas Rödder, Historiker, Professor in Mainz und Gründer der Denkfabrik Republik21, spricht über die "absolute Sackgasse", in die sich die CDU hineinmanövriert habe - und benennt mögliche Auswege. Der ehemalige Leiter der CDU-Grundwertekommission sieht das politische System vor einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel. "Das Pendel schwingt nach rechts. Und die entscheidende Frage ist, ob es der Union gelingt, das Pendel in der rechten Mitte abzufangen oder ob es nach rechts außen durchschwingt." Im Gespräch stellt Rödder sein Konzept der roten Linien vor und erläutert, warum eine Minderheitsregierung der CDU mehr als nur eine Notlösung sein könnte. Zudem argumentiert er, weshalb er ein AfD-Verbotsverfahren für den einzig redlichen Weg hält und wie er die aktuelle Stimmung in der Union wahrnimmt. Gast: Andreas Rödder, Historiker, Leiter der Denkfabrik "Republik21" Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger Foto Andreas Rödder: Bert Bostelmann Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Was steht in Sachsen Anhalt auf dem Spiel? Eine Analyse [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/es-ist-eine-wahl-auf-die-ganz-deutschland-schaut-was-steht-in-sachsen-anhalt-auf-dem-spiel-ld.10020721?srsltid=AfmBOoqVwVZaViLyiIYjoRlijNK9R8_O1_BY5Ep9SEEAVfi6bHRIerDa) Informationen und Hintergründe zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beim [MDR](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl) "Rote Linien, statt Brandmauern". Andreas Rödder führt das Konzept in diesem Artikel der [Denkfabrik 21](https://denkfabrik-r21.de/rote-linien-statt-brandmauern-zehn-bedingungen-buergerlicher-politik/) inhaltlich weiter aus. "Je höher die Brandmauer, desto stärker wurde die AfD", ein [NZZ Artikel](https://www.nzz.ch/report-und-debatte/rechter-populismus-wie-deutschland-mit-der-afd-umgehen-sollte-ld.1870631) von Andreas Rödder.
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