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NZZ Machtspiel

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Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.deNZZ Politique et gouvernement Sciences politiques Sciences sociales
Épisodes
  • Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?
    Apr 23 2026
    Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen. Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen. Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel. Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: [Dirk Wiese im Interview mit der NZZ](https://www.nzz.ch/international/rentenreform-warum-die-spd-fuer-dirk-wiese-noch-immer-eine-arbeiterpartei-ist-ld.1913891) [Dirk Wiese zur Migrationsdebatte](https://www.spdfraktion.de/themen/koennen-wir-migration-regeln-dirk) [Dirk Wiese äußert sich bei WELT TV zur Krise in Koalition](https://www.youtube.com/watch?v=4OjJsUkEaCM&t=139s)
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    37 min
  • Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."
    Apr 16 2026
    Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise. Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben." Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel". Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [NZZ-Spezial ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/superwahljahr-2026)zum Superwahljahr 2026 [Erklärung des Länderfinanzausgleiches](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Foederale_Finanzbeziehungen/Laenderfinanzausgleich/laenderfinanzausgleich.html) auf der Website des Bundesfinanzministeriums Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? [Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft](https://www.iwkoeln.de/studien/pekka-sagner-warum-sich-regionale-maerkte-staerker-auseinanderentwickeln.html)
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    48 min
  • Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?
    Apr 9 2026
    Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken. Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken." Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - [hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) zu lesen bei der NZZ Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen [zum Nachlesen](https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/AP_Wirtschaft_03-2026.pdf) [DIHK-Studie ](https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284)zu den Kosten der Energiewende
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    40 min
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