Épisodes

  • Trauma und Schutzspannung – Wie dein Nervensystem auf Unsicherheit reagiert
    Feb 20 2026

    Wir sprechen darüber, wie unser Nervensystem auf Erschütterungen reagiert und warum der Körper oft lange speichert, was wir vielleicht schon vergessen haben.

    Es geht um Sicherheit. Um das Gefühl, nicht sicher zu sein – im Außen oder im eigenen Körper – und wie daraus Spannung, Starre oder emotionale Taubheit entstehen kann. Wir teilen persönliche Erfahrungen und Begegnungen aus unserer Arbeit, die zeigen, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind.

    Dabei wird deutlich: Heilung passiert nicht durch Druck, nicht durch „wegmachen“, sondern durch Wahrnehmen, durch Fühlen.

    Durch einen sicheren Raum, in dem sich dein "System" Schritt für Schritt regulieren darf.

    Diese Folge ist eine Einladung, Schutzspannung neu zu betrachten – nicht als Störung, sondern als intelligentes Signal deines Systems auf dem Weg zurück in Balance.

    Takeaways:

    • Die Regulationstherapie befasst sich mit der körperlichen, geistigen und emotionalen Regulierung.
    • Ein Trauma betrifft sowohl den Körper als auch die Seele und führt zu körperlichen Symptomen.
    • Das Fühlen und Verarbeiten von Emotionen ist für die Heilung und Überwindung von Traumata unerlässlich.
    • Das Verständnis für die eigenen Körperempfindungen ist entscheidend für die Unterscheidung zwischen körperlichen und geistigen Gefühlen.
    • Eine sanfte Traumaverarbeitung und -heilung beinhaltet das Umarmen von Emotionen und Selbstakzeptanz.
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    37 min
  • Stress im Körper, was er mit dir macht und warum zwei Perspektiven mehr Klarheit bringen
    Jan 31 2026

    Stress ist heute allgegenwärtig – bei Erwachsenen, Kindern und sogar bereits in der Schwangerschaft.

    Diese Folge ist ein Einstieg in eine gemeinsame Podcast-Reihe, in der körperliche, emotionale und hormonelle Themen aus schulmedizinischer und ganzheitlicher Sicht beleuchtet werden.

    In dieser Folge sprechen Anja Hecht und Anna Ellenberger, über Stress aus den zwei Perspektiven der Schulmedizin und Naturheilkunde, die oft als Gegensätze gesehen werden.

    Im Gespräch wird deutlich, dass Stress nicht nur ein Gefühl ist, sondern messbare Auswirkungen auf Hormone, Nervensystem, Schlaf, Verdauung, Immunsystem und langfristig auf nahezu jedes Organsystem hat.

    Viele Menschen leben in einem dauerhaft erhöhten Stresszustand, ohne ihn noch bewusst wahrzunehmen – weil er zur „Normalität“ geworden ist.


    Thematisiert werden unter anderem:

    • warum Stress häufig erst spät erkannt wird
    • wie sich Dauerstress bei Erwachsenen und Kindern zeigt
    • welche Rolle Cortisol, Nervensystem und innere Sicherheit spielen
    • warum Symptome oft behandelt werden, ohne die Ursache zu verändern
    • wie Stressregulation bereits bei Babys und Kindern beginnt
    • weshalb Lebensrhythmus, Schlaf, Rückzug und Natur zentrale Schlüssel sind

    Als Fazit vorab kann man sagen, akute Symptome können medizinisch begleitet werden, während gleichzeitig tieferliegende Stressursachen reguliert werden dürfen.

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    39 min