#91 EMO33 über Santa Fu, SCHWESTA EWA, JAZEEK & Rap-Comeback nach dem Knast
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Mit 13 verkauft er 200 Paar Sneaker, mit 14 hat er 8.500 € in getapten Geldbällen im Schuhkarton und kurz vor seinem 16. Geburtstag sitzt er zum ersten Mal in U-Haft. Emo33 aus Hamburg packt bei Hiphop.de Talks aus wie kaum ein Gast vor ihm: sechs Haftaufenthalte, zuletzt 6 Jahre und 7 Monate, ein Vater, der eine Postbank überfallen hat und in die Türkei abgeschoben wurde, und eine Mutter, die mit vier Jobs alles versucht hat, um ihn von der Straße fernzuhalten.Emo erzählt, warum die 33 nichts mit Kugeln zu tun hat, wie ihm seine Familie jahrelang erzählt hat, sein Vater liege „im Krankenhaus“, und wie er über eine verlorene Billardpartie bei Schwesta Ewa gelandet ist. Dazu gibt's Storys, die man nicht erfinden kann: eine Ayran-Eskalation vor einem Dönerladen, ein Justizbeamter, der plötzlich bei der Verlobung seiner Schwester im Wohnzimmer Tee trinkt, Backstage-Momente mit Jazeek und eine Urinkontrolle im Knast, die mit einem Witz endet.Außerdem: warum Emo im offenen Vollzug offiziell nicht rappen durfte, wie ein Song für seine Frau über Nacht sein Comeback gestartet hat, warum er drei Label-Deals abgelehnt hat und wie seine „33 OGs“-Taktik funktioniert. Und am Ende eine klare Ansage an alle Jüngeren: Halal Money statt Straße.