Couverture de Unterwegs in Erinnerungen

Unterwegs in Erinnerungen

Unterwegs in Erinnerungen

De : Caroline Wille Katrin Kleesiek-Herding
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À propos de ce contenu audio

Zwischen Schuppen und Synagoge Auftakt zur Podcastreihe Unterwegs in Erinnerungen erscheint am 12. Juni Was haben ein regnerischer Tag in Assen, ein unscheinbarer Hinterhof in Telgte und zwei neugierige Frauen aus dem Emsland gemeinsam? Sie sind der Anfang einer außergewöhnlichen Reise in die Vergangenheit und zugleich der Startpunkt für den neuen Podcast „Unterwegs in Erinnerungen“, der ab dem 12. Juni auf allen gängigen Plattformen zu hören ist. In der ersten Folge besuchen Katrin Kleesiek-Herding und Caroline Wille eine ehemalige Synagoge in Telgte, die heute kaum mehr als solche erkennbar ist und dennoch ein Ort tiefer Geschichte und Bedeutung. Zwischen alten Mauern und restaurierten Balken erzählen sie nicht nur vom jüdischen Leben in der Region, sondern auch von dem, was uns heute damit verbindet. Was macht diesen Podcast so besonders? Er kombiniert persönliche Erlebnisse, eindrückliche Originaltöne, kluge historische Einordnung und eine ungewohnte Nähe zu Orten, an denen Geschichte beinahe verloren gegangen wäre. „Erinnerung ist wie das Wasser – sie findet immer einen Weg,“ sagt Katrin in der ersten Folge. Genau diesen Weg wollen die beiden Frauen sichtbar machen. Die Idee zum Podcast entstand aus Freundschaft, Neugier – und einem Erschrecken über das, was beinahe in Vergessenheit geraten wäre. Als Zugezogene im Emsland haben Katrin und Caro über Jahre hinweg historische Orte entdeckt: Gedenkstätten, Friedhöfe, Stolpersteine, Orte der Emslandlager, Kriegsgräberstätten – aber auch Cafés, Museen, Lernorte und Gespräche mit Menschen, die erinnern, erzählen und manchmal auch schweigen. Daraus wurde ein Podcastprojekt, das Menschen berührt, aufklärt und inspiriert. Neben der eigentlichen Podcastreihe bietet „Unterwegs in Erinnerungen“ eine digitale Begleitung auf Instagram. Hier finden sich Einblicke hinter die Kulissen, Orte zum Nachreisen, Karten, Zitate und Empfehlungen für Cafés oder Radtouren. Auf der begleitenden Website gibt es weiterführende Links, Literaturhinweise und Interviews – ein wachsendes Archiv gegen das Vergessen. In der ersten Episode kommt auch Frau Dr. Barbara Elkeles zu Wort, Vorsitzende des Telgter Vereins „Erinnerung und Mahnung“. Sie spricht über die Aufgabe, jüdisches Leben sichtbar zu machen, gegen Antisemitismus einzutreten und Erinnerung in einer Zeit der Unsicherheit lebendig zu halten. Was ist geplant? Die erste Staffel von „Unterwegs in Erinnerungen“ wird zehn Folgen umfassen. Da das Projekt in der Freizeit und mit viel persönlichem Engagement entsteht, erscheinen die Episoden im Abstand von drei bis sechs Wochen. Die nächsten Folgen sind bereits in Produktion: Katrin und Caro besuchen unter anderem die Ehemalige Jüdische Schule in Leer und sprechen dort mit Dr. Susanne Bracht über Bildungsarbeit und lebendige Erinnerungskultur. Eine weitere Folge widmet sich jüdischen Friedhöfen in der Region – Orte mit verborgenen Geschichten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stadt Haren, die nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Namen Maczków polnische Geschichte schrieb. In der Gedenkstätte Inselmühle beleuchten die beiden die bewegte Vergangenheit der Region. Außerdem treffen sie José Martin, die über ihre Arbeit an der Gedenkstätte Durchgangslager Westerbork berichtet – einem Ort, den das Podcast-Team ebenfalls besucht hat. Auch hier geht es nicht nur um historische Fakten, sondern um Perspektiven, die berühren, herausfordern und zum Weiterdenken anregen. Produzent Produziert wird der Podcast von der Bude22 – einer kreativen Agentur mit Sitz in Haselünne, die Innovation, Bildung, Technologie und gesellschaftlichen Wandel miteinander verbindet. Die Bude22 begleitet Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen in einer zunehmend komplexen Welt – mit kreativen Ideen, strategischer Beratung und nachhaltigen Lösungen. Ob Podcasts, Workshops, Ausstellungen, Bücher, digitale Lernformate oder Events – die Agentur entwickelt Formate, die Wissen greifbar machen, neue Perspektiven eröffnen und echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Dabei nutzt das interdisziplinäre Team neueste Technologien wie VR, AR oder KI genauso selbstverständlich wie analoge Medien oder persönliche Begegnungen. Neben Projekten wie „Unterwegs in Erinnerungen“ betreibt die Bude22 auch einen eigenen Verlag, konzipiert Bildungsformate wie Piggy&Lou oder Finance Five für Kinder und Jugendliche, bietet Keynotes und Coachings zur digitalen Transformation an und teilt Wissen regelmäßig in offenen Formaten wie den KI-Cafés. Mit einer klaren Haltung zur Nachhaltigkeit und den 17 UN-Zielen als Leitbild, steht Bude22 für mutige Ideen, kreative Ansätze und das gemeinsame Ziel: Räume zu schaffen – für Begegnung, Erkenntnis und Zukunft. Caroline Wille ist Unternehmerin, Autorin und Projektleiterin an der Schnittstelle von Bildung, Technologie und gesellschaftlichem Wandel. Als Geschäftsführerin der Bude22 GmbH ...Bude22 GmbH Sciences sociales
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Bonne écoute !
    Épisodes
    • Hoffentlich immer ein Museum
      Jan 26 2026
      Was bleibt von Krieg, wenn die Waffen längst verstummt sind? Und warum fühlen sich manche Orte gleichzeitig sicher und beunruhigend an? In dieser Folge von „Unterwegs in Erinnerungen“ führt der Weg nach Emden – in einen Bunker, der heute Museum ist. Ein Ort, der einst Schutz versprach und heute Fragen stellt. Katrin und Caro tauchen ein in persönliche Berichte, historische Dokumente und bewegende Zeitzeugenerzählungen: vom Bombenkrieg, von Angst und Überleben, von Kindheitserinnerungen, die bis ins hohe Alter nachhallen. Der Bericht eines Leutnants aus den letzten Kriegstagen trifft auf die Geschichte einer Mutter, die als Kind Bombennächte im Bunker erlebte. Gespräche mit den Verantwortlichen des Bunkermuseums zeigen, warum Erinnerungskultur heute wichtiger ist denn je – und wie ein Ort der Vergangenheit zu einem Mahnmal für Gegenwart und Zukunft wird. Diese Folge ist eine Einladung zum Innehalten. Zum Zuhören. Und zur Frage: Was erzählen uns diese Räume – damals und heute?
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      54 min
    • Evas Vermächtnis
      Nov 7 2025
      Mitten zwischen Äckern, abgeschieden und unscheinbar, liegt das ehemalige Durchgangslager Westerbork. Heute ist dieser Ort ein Symbol für Erinnerung und Mahnung – und Ausgangspunkt unserer dritten Podcastfolge. Wir sprechen mit Eva Weyl, die als Kind das Lager überlebte und ihre Geschichte heute mit großer Offenheit und Klarheit erzählt. Ihre Erinnerungen führen uns zurück in eine Zeit, in der das Unvorstellbare Realität wurde – und machen deutlich, wie wichtig es ist, zuzuhören, solange noch Zeitzeugen berichten können. Gemeinsam mit José Martin von der Gedenkstätte Westerbork fragen wir: Wie hält man Erinnerungen lebendig, wenn die Stimmen der Überlebenden leiser werden? Was können junge Menschen aus den Geschichten von Westerbork für ihr eigenes Leben mitnehmen? Und wie gelingt es, an einem Ort, der so unscheinbar wirkt, Geschichte greifbar zu machen? Eine Podcastfolge über das Erinnern, das Weitergeben und die Verantwortung, die wir alle tragen. „Das Projekt „Podcast - Unterwegs in Erinnerungen” wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union kofinanziert.“
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      56 min
    • Schule der Erinnerung
      Aug 29 2025
      Ein unscheinbares Haus in Leer, einst Klassenzimmer für jüdische Kinder, wurde nach der Pogromnacht zum letzten Zufluchtsort der Gemeinde. Heute ist es ein Gedenk- und Lernort – eine „Schule der Erinnerung“. Wir sprechen mit Susanne Bracht, Leiterin der Gedenkstätte, über ihre Arbeit zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und wir nehmen euch mit zu einer Begegnung mit Albrecht Weinberg, fast 100 Jahre alt – einer der letzten jüdischen Zeitzeugen Ostfrieslands. Wie hält man Erinnerungen lebendig, wenn die Stimmen der Überlebenden verstummen? Was können junge Menschen aus solchen Gesprächen für ihr eigenes Leben mitnehmen? Diese Folge führt uns in Räume voller Geschichte – und voller Fragen an uns heute.
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      1 h et 2 min
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