Épisodes

  • Kein Halt (2/2)
    Oct 23 2026
    Wann können Kriseninterventionshelfer einen Einsatz beenden, wenn die Angehörigen noch mitten in ihrer Krise stecken? Im zweiten Teil seines Gesprächs mit Marc Fleischer blickt Florian D. Weber auf zwei Einsätze zurück, in denen Familien nach einem plötzlichen Todesfall kaum zueinandergefunden haben. Es geht um Wut, familiäre Konflikte, unterschiedliche Reaktionen auf Verlust und die Frage, wie viel Unterstützung überhaupt möglich ist. Außerdem sprechen die beiden darüber, warum stilles Dasein manchmal hilfreicher ist als gute Ratschläge – und weshalb wir mit unseren Angehörigen frühzeitig über den Tod und unsere persönlichen Wünsche sprechen sollten.
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    1 h et 45 min
  • Kein Halt (1/2)
    Oct 9 2026
    Was passiert, wenn eine Familie ausgerechnet in einer Krise nicht zueinanderfindet? Gemeinsam mit Kriseninterventionshelfer Marc Fleischer schauen wir auf zwei reale Einsätze: einen Suizid und einen tödlichen Arbeitsunfall. In beiden Situationen verlieren Familien einen geliebten Menschen – und reagieren vollkommen unterschiedlich darauf. Wir sprechen über alte Konflikte, Schuldzuweisungen, Wut und die Grenzen der Krisenintervention. Wie viel dürfen Helfende eingreifen? Wann müssen wir Konflikte einfach aushalten? Und warum kann es manchmal schon genug sein, einfach da zu sein?
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    1 h et 32 min
  • Was jetzt gebraucht wird
    Sep 25 2026
    Ein Mann findet nach dreieinhalb Stunden Anfahrt seinen Bruder tot in dessen Wohnung. Was zunächst nach einem klaren Auftrag für das Kriseninterventionsteam klingt, entwickelt sich zu einem fast sechsstündigen Einsatz voller unerwarteter Situationen. Gemeinsam mit Kriseninterventionshelferin und Trauerbegleiterin Jessica Kretschmar nehmen wir diesen Einsatz Stück für Stück auseinander: einen Nachbarn im Schock, eine vermutlich gebrochene Hand, die zunächst niemanden zu interessieren scheint, die Suche nach einem Schlafplatz, einen fehlenden Bestatter – und sogar einen Wildpinkler, der plötzlich die gesamte Einsatzstelle beschäftigt. Eine Folge darüber, warum Krisenintervention keiner Schablone folgt und manchmal vor allem eine Frage zählt: Was wird jetzt gerade gebraucht?
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    1 h et 27 min
  • Vier Monate
    Sep 11 2026
    Ein Arzt sagt Elke Hartmann, sie habe noch ungefähr vier Monate zu leben. Drei Jahre später erzählt sie bei „Und plötzlich: Krise“ ihre Geschichte. Elke spricht darüber, wie eine palliative Krebsdiagnose ihren Alltag, ihre Beziehungen und ihren Blick in die Zukunft verändert hat. Und sie erzählt von ihrem Familienhörbuch: einer Aufnahme ihrer Lebensgeschichte, ihrer Erinnerungen und ihrer Stimme für ihre Kinder. Warum hat sie zeitweise nur noch zwei Wochen vorausgedacht? Welche Kapitel des Hörbuchs waren besonders schwer? Und warum hat ein Projekt, das eigentlich etwas für die Zeit nach ihrem Tod bewahren soll, Elkes Leben schon heute verändert?
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    54 min
  • Wenn die Stimme bleibt
    Aug 28 2026
    Was bleibt von einem Menschen, wenn er nicht mehr da ist? Judith Grümmer ist Journalistin und Gründerin des Familienhörbuchs. Schwer und unheilbar erkrankte Eltern erzählen dort ihre Lebensgeschichte für ihre Kinder – mit ihrer eigenen Stimme. Judith erzählt, warum gerade die Stimme eine so besondere Erinnerung ist, wie ein Familienhörbuch entsteht und was das Erzählen mit den Menschen selbst macht. Es geht um Trauer und Identität, um Palliativversorgung und einen Wettlauf mit der Zeit – und um Judiths ganz persönlichen Weg zu einer Idee, die heute vielen Familien etwas hinterlässt, das bleibt.
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    1 h et 32 min
  • Wenn jemand nicht mehr leben will
    Aug 14 2026
    Warum fällt es uns so schwer, einen Menschen direkt nach Suizidgedanken zu fragen? Clara Nordfeld arbeitet beim Arbeitskreis Leben in Freiburg mit Menschen in Krisen, mit Suizidgedanken und mit Hinterbliebenen. Wir sprechen darüber, warum Suizidgedanken manchmal sogar dabei helfen können, weiterzuleben, wann wir eingreifen müssen und warum es so wichtig ist, über Suizid offen zu sprechen. Eine Folge über Suizidprävention, Verantwortung, Aushalten – und darüber, dass Helfen nicht immer bedeutet, eine Lösung zu haben.
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    1 h et 11 min
  • Wenn das eigene Kind stirbt
    Jul 31 2026
    Eigentlich scheint alles perfekt: Familie, Karriere, Sommerurlaub am Gardasee. Doch nur wenige Stunden nach der Rückkehr nach Hause verändert sich das Leben der Familie Langenströher für immer. Die zehnjährige Hannah klagt über Kopfschmerzen und Übelkeit. Wenige Stunden später kämpfen Ärztinnen und Ärzte um ihr Leben – vergeblich. In dieser Folge erzählt Dirk Langenströher von den schwersten Tagen seines Lebens: vom plötzlichen Tod seiner Tochter Hannah, von Entscheidungen über Organspende, von Trauer, Hoffnung und der Frage, wie ein Leben nach einem solchen Verlust überhaupt weitergehen kann. Gleichzeitig berichtet er davon, wie aus der größten Krise seines Lebens neue Kraft, ein Buch und der Wunsch entstanden sind, anderen Menschen Mut zu machen. Eine Folge über Abschied, Liebe – und darüber, warum Hannah bis heute Teil ihrer Familie ist.
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    1 h et 20 min
  • Weniger tun - mehr helfen
    Jul 17 2026
    Warum fällt es uns so schwer, Menschen in Krisen einfach nur zuzuhören? In dieser besonderen Folge hört ihr den Mitschnitt meines TEDx Talks „Weniger tun, mehr helfen“. Darin erzähle ich von zwei Einsätzen aus der Krisenintervention, die mich nachhaltig geprägt haben – und davon, warum wir im Umgang mit Krisen oft glauben, etwas sagen oder lösen zu müssen, obwohl genau das häufig gar nicht hilft. Ein Vortrag über Zuhören, Aushalten und die Erkenntnis, dass unsere bloße Anwesenheit manchmal die größte Hilfe sein kann.
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    14 min