Beim ersten Trend der Woche wird’s theatralisch – und zwar mit dem „Wow, okay“-Trend. In diesen Videos sitzen meist zwei Personen nebeneinander vor der Kamera und versuchen, denselben Satz mit völlig unterschiedlichen Emotionen zu spielen. Unterstützend, enttäuscht, sarkastisch, flirtend – immer dieselben Worte, aber jedes Mal mit einer komplett anderen Bedeutung. Genau das macht den Trend so unterhaltsam. Die Zuschauerinnen und Zuschauer warten gespannt darauf, wie gut die Beteiligten die verschiedenen Emotionen rüberbringen. Und seien wir ehrlich: Oft sind gerade die leicht übertriebenen oder unfreiwillig komischen Performances die besten. Niemand erwartet hier Oscar-reife Schauspielkunst – und genau deshalb funktioniert es so gut. Für Brands steckt darin überraschend viel Potenzial. Der Trend eignet sich perfekt für Employer Branding, Team-Content oder Customer-Service-Humor. Zeigt die Menschen hinter eurer Marke, lasst verschiedene Teammitglieder typische Situationen spielen und macht eure Brand nahbarer, persönlicher und unterhaltsamer. ———————————— Trend Nummer zwei heißt „Sound of Water vs.“ und gehört zur Kategorie Low Effort, High Performance. Das Format ist simpel: Zuerst wird Wasser eingeschenkt oder umgerührt. Das dazugehörige Geräusch klingt bewusst unspektakulär. Danach folgt ein zweites Getränk – begleitet von Musik, die plötzlich alles deutlich attraktiver, luxuriöser oder lebenswerter erscheinen lässt. Der Witz entsteht aus dem Kontrast. Wasser steht für Vernunft. Das andere Getränk für Genuss, Lifestyle oder kleine Eskapismus-Momente. Gleichzeitig steckt darin eine universelle Wahrheit: Wir wissen alle, dass wir mehr Wasser trinken sollten. Der Trend ist kurz, sensorisch angenehm und extrem leicht umzusetzen. Perfekt für Produktplatzierungen, Food-Content oder alles, was sich über einen Vorher-Nachher-Kontrast erzählen lässt. Und wer keine Getränkemarke betreut, kann das Prinzip problemlos auf andere Kategorien übertragen. ———————————— Der dritte Trend der Woche heißt „I don't know about you, but...“ und ist der Beweis dafür, dass starke Social-Media-Performance manchmal nur einen guten Hook braucht. Das Format besteht aus einem simplen Einstiegssatz auf dem Bildschirm, gefolgt von einer Aussage, die entweder überraschend ehrlich, provokant harmlos oder selbstbewusst absurd ist. Der besondere Reiz liegt im Kontrast: Der Einstieg wirkt vorsichtig und zurückhaltend, die eigentliche Aussage dagegen glasklar und kompromisslos. Dadurch entstehen Kommentare, Diskussionen und hohe Engagement-Raten – ganz ohne Trend-Sound, Filter oder aufwendige Produktion. Das Format funktioniert sowohl auf TikTok als auch auf Instagram und eignet sich besonders für Brands, die Haltung zeigen möchten. Nicht unbedingt, um Produkte zu verkaufen, sondern um sichtbar zu machen, wofür eine Marke steht. Genau deshalb ist „I don't know about you, but...“ eines dieser Formate, die mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielen. Keywords: Social Media Trends, TikTok Trends, Instagram Trends, Employer Branding, Team Content, Wow Okay Trend, Trending Audio, Sound of Water vs, Produktplatzierung, Food Content, Hook Format, Community Engagement, Brand Personality, Relatable Content, Content Strategie, Haltungskommunikation, Brand Values, Engagement Rate, Follower Growth, Performance Content
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