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Siblers DenkRäume

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De : Wissenschaftsminister Bernd Sibler
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Wir sind als Gesellschaft innerhalb Bayerns, Deutschlands und Europas mit zahlreichen Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimaerwärmung und auch dem Risiko von Pandemien konfrontiert. Diesen kann nur erfolgreich begegnet werden, wenn die notwendigen Voraussetzungen in Wissenschaft und Forschung geschaffen sind. Eine exzellente Grundlagenforschung ist daher entscheidend und stellt die unabdingbare Basis für erforderliche Innovationen dar. Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler stellt gemeinsam mit Expertinnen und Experten neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in Bayern vor.Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Science Sciences sociales
Épisodes
  • Chancen und Grenzen öffentlicher Emotion: Zur Lage der politischen und sozialen Kultur in den USA
    Feb 8 2022
    „Das Sentimentale ist nicht nur der Stoff, aus dem gute Geschichten sind, sondern auch ein Register der Inszenierung von Macht. So entfalten die sentimentalen Szenarien auch im politischen Diskurs eine besondere Dynamik und lassen sich zur Affirmation bestehender Machtverhältnisse instrumentalisieren“ schreibt Heike Paul in ihrem Buch „Amerikanischer Staatsbürgersentimentalismus“, welches 2021 erschienen ist. In dieser Podcast-Episode von Siblers DenkRäume spricht Bayerns Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler mit der Kulturforscherin Prof. Dr. Heike Paul über Chancen und Grenzen öffentlicher Emotion. Anlass ist die Lage der politischen und sozialen Kultur in den USA, aber auch andere Orte, an denen man sentimentale Muster erkennen kann und untersuchen muss. Öffentlich dargelegte Gefühle sind nämlich kein rein amerikanisches Phänomen mehr. Mit der wachsenden Rolle von sozialen Medien scheinen sie zu einem universalen Code geworden. Prof. Dr. Heike Paul ist Lehrstuhlinhaberin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktorin der Bayerischen Amerika-Akademie. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren führten sie nach Cambridge, Toronto und Hanover, 2020 wurde sie als Fellow ins Thomas-Mann-Haus nach Pacific Palisades in Kalifornien berufen. 2018 erhielt Heike Paul einen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und 2021 den Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.
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    27 min
  • Diagnose lebenslang – Im Kampf gegen die Volkskrankheit Diabetes
    Jan 11 2022
    In dieser Podcast-Episode von „Siblers DenkRäume“ geht es um eine der am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten der Welt: Den Typ 1 Diabetes. Er ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und jungen Erwachsenen und eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmun-Krankheit, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht heilbar ist. Das eigene Immunsystem greift hierbei die körpereigene Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört die insulinproduzierenden Zellen. Menschen mit Diabetes Typ 1 sind lebenslang auf das Spritzen von Insulin angewiesen. Was löst Diabetes aus? Gibt es eine Früherkennung? Können wir Typ 1 Diabetes gar verhindern? Welche Fortschritte gibt es in der Behandlung? Diese Fragen stellt Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler in dieser Podcast-Episode der international renommierten Diabetologin Prof. Dr. med. Anette Ziegler. Anette Ziegler ist Direktorin des Instituts für Diabetesforschung (IDF) am Helmholtz Zentrum München und Inhaberin des Lehrstuhls für Diabetes und Gestationsdiabetes am Klinikum rechts der Isar der TU München. Sie forscht zur Autoimmun-Diabetes, ihr Ziel ist eine Welt ohne Typ 1-Diabetes. Diesem Ziel kommt Anette Ziegler näher, indem sie in Erhebungen wie der Babydiab- und der Fr1da-Studie unter anderem die Umweltfaktoren für die immunbedingte Zerstörung der ß-Zellen in Kindern untersucht und Wege sucht, Diabetes möglichst früh zu erkennen. Auch deswegen rät sie Eltern zu einem Antikörpertest beim Kinderarzt. Falls der Kinderarzt den Test nicht anbietet, kann man den Test auch direkt beim Helmholtz-Zentrum machen. Anette Ziegler setzt sich dafür ein, dass ein solcher Antikörpertest in die Regelversorgung aufgenommen wird: „Der große Vorteil des Screenings im Rahmen der normalen „U“-Untersuchungen bei Kindern ist, dass man den Diabetes erkennt, ehe er gefährlich wird, und die Kinder und Familien frühzeitig an das Diabetes-Management heranführen kann. Wenn wir die Krankheit früher erkennen, kann man in der ambulanten Therapie reagieren und diese Krankenhausaufenthalte verhindern“ appelliert Ziegler.
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    24 min
  • Plastik – Gefahrenstoff oder Problemlöser?
    Dec 16 2021
    Wenn wir an Plastik und Mikroplastik denken, denken wir heutzutage vor allem an Verpackungsmüll und verschmutzte Meere. Welche Auswirkungen haben diese Verschmutzungen auf unsere Umwelt und die in ihr lebenden Organismen? Welche Gefahren bergen diese Stoffe für unsere Gesundheit? Und sind die Meere wirklich so stark betroffen? Was können wir als Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen tun? Prof. Dr. Christian Laforsch ist Zoologe und Ökologe und Inhaber des Lehrstuhls für Tierökologie an der Universität Bayreuth. Er beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema Mikroplastik und war einer der ersten Autoren, die sich mit dem Problem des Mikroplastiks in Süßwasserökosystemen befassten. Er ist mit seinem Forschungsteam an einer Vielzahl von Mikroplastikprojekten beteiligt und koordiniert derzeit den weltweit ersten Sonderforschungsbereich zu Mikroplastik. In seiner Forschung untersucht Laforsch vor allem die Auswirkungen von Mikroplastik auf die Umwelt. Warum er auf tropischen Inseln forscht und wie seine Erkenntnisse sein Leben verändert haben, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode „von „Siblers DenkRäume“.
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    29 min
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