Rechtsextremismus
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Auch in Tschechien gab es so etwas wie die Baseballschlägerjahre. In ganz ähnlicher Weise wie in Ostdeutschland war Rechtsextremismus nach der Wende von 1989 hierzulande ein starkes Phänomen, das mit tödlichen Gewalttaten einherging. Und obwohl im Extremismusbericht des Innenministeriums heute die Rede davon ist, dass die rechtsextremistische Szene atomisiert sei und keine Gefahr darstelle, sind minderheiten- und fremdenfeindliche Äußerungen nicht aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Im Gegenteil, sie haben sich auf andere Ebenen verlagert. Welche Einflüsse aus dem Ausland spielten bei der Entstehung rechtsextremistischer Strukturen in Tschechien in den 1990er Jahren eine Rolle? Was hatte der rassistische Brandanschlag von Vítkov 2009 für politische Folgen? Und ist die heutige Regierungspartei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) rechtsextrem? Dies sind Fragen für die zweite Folge der dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“, vorbereitet von Daniela Honigmann und Ivo Vacík.
Mehr Hintergrundinformationen zu den Gästen und dem Projekt unter: Podcast: Sechsmal Tschechien