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De : Martin Benz
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À propos de ce contenu audio

Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!Copyright 2016 All rights reserved.
Christianisme Ministère et évangélisme Spiritualité
Épisodes
  • MC 229 Duo: Die Sintflut - Dekonstruktion eines grausamen Gottesbildes (Urgeschichte #5)
    Apr 20 2026

    In dieser Episode setzen die beiden Martins ihre Reise durch die Urgeschichte fort und widmen sich einem der schwierigsten Themen der Bibel: der Sintflut. Sie diskutieren, warum ein historisches Verständnis der Erzählung zu einem theologischen Albtraum führt und wie die Geschichte stattdessen als "narrative Dekonstruktion" eines gewalttätigen Gottesbildes verstanden werden kann.

    Kernpunkte der Folge
    • Historie vs. Mythos: Die Unmöglichkeit einer weltweiten Flut aus geophysikalischer Sicht und die Einordnung in den altorientalischen Kontext von Flutmythen.

    • Die Widersprüche des Textes: Warum Noah mehrmals in die Arche geht und warum die Anzahl der Tiere (2 oder 7 Paare) variiert – ein Hinweis auf verschiedene Autorenschulen.

    • Gottes Reue und Schmerz: Gott wird nicht als kühler Richter, sondern als schmerzlich bekümmerte Mutter dargestellt, der die Bosheit der Welt das Herz bricht.

    • Der Regenbogen-Bund: Gott errichtet einen einseitigen, ewigen Bund (Berit Olam), der nicht auf menschlichem Wohlverhalten basiert, sondern allein in Gottes Treue gründet.

    • Theologische Pointe: Die Fluterzählung dient dazu, ein gewalttätiges Gottesbild zu überwinden und die unerschütterliche Treue des Schöpfers zu seiner Schöpfung zu betonen.

    Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank!

    Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.

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    GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

    Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track

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    35 min
  • MC 228 Duo: Der "Sündenfall" - Von Gottesvergiftung und der Angst vor der Erkenntnis (Urgeschichte #4)
    Apr 8 2026

    In dieser Folge von Movecast Duo tauchen Martin Benz und Martin Thoms tief in eines der bekanntesten, aber auch am meisten missverstandenen Kapitel der Bibel ein: Genesis 3. Vielleicht geht es bei diesem Text gar nicht um die klassische Erzählung von der bösen Schlange und dem moralischen Versagen – die beiden Theologen legen vielmehr Schichten frei, die ein völlig neues Licht auf das menschliche Bewusstsein und unser Gottesbild werfen.

    Kernpunkte der Episode:
    • Die Schlange als „Gottesvergifter“: Die Schlange wird hier nicht als der personifizierte Teufel (der in der Tora so nicht vorkommt), sondern als Metapher für den schleichenden Zweifel an der Güte Gottes gedeutet. Sie setzt ein „Aber“ hinter die Liebe Gottes und verwandelt den befreienden Gott Jahwe in einen namenlosen, fordernden Elohim.

    • Sünde als Angstreaktion: Der „Sündenfall“ beginnt nicht mit Rebellion (Hybris), sondern mit einem vergifteten Gottesbild. Die daraus resultierende Angst treibt den Menschen dazu, sich vor Gott zu verstecken, anstatt die Gemeinschaft zu suchen.

    • Erkenntnis von Gut und Böse: Entgegen der verbreiteten Meinung, der Mensch wolle hier selbst definieren, was richtig ist, geht es um die Erlangung von Einsicht (Haskil). Diese Erkenntnis ist die notwendige Bedingung für menschliche Verantwortungsfähigkeit.

    • Die Ambivalenz der Wirklichkeit: Genesis 3 beschreibt den Übergang vom „unmündigen Baby-Zustand“ im Garten Eden hin zum verantwortungsvollen Menschsein. Erst jenseits von Eden entfalten sich Handwerk, Kultur und das Lebensgeheimnis, doch alles ist nun untrennbar mit Mühe und Schmerz (Ambivalenz) verbunden.

    • Was ist Sünde wirklich?: Martin Benz definiert Sünde als Entmenschlichung. Die Geschichte im Garten Eden schildert nicht den ersten Sündenfall, sondern schafft die „Bedingung der Möglichkeit“, dass der Mensch sich bewusst für das Gute oder das Böse entscheiden kann.

    Kapitelübersicht:
    • 00:00 Begrüßung und Einführung in Genesis 3.

    • 04:30 Warum die Schlange im AT nicht der Teufel ist.

    • 07:15 Die dreifache Verdrehung: Wie die Schlange das Gottesbild vergiftet.

    • 12:00 Erste Deutung: Sünde als Folge eines falschen Gottesbildes.

    • 15:50 Zweite Deutung: Die Ambivalenz der Wirklichkeit und das Erwachsenwerden.

    • 20:10 Erkenntnis als Ziel der biblischen Weisheit.

    • 26:40 Die Erbsünde: Ein Verhängnis, das der persönlichen Schuld vorausgeht.

    • 31:20 Fazit: Verantwortung und moralisches Bewusstsein.

    Weiterführende Informationen: Das neue Buch von Martin Thoms zur Urgeschichte erscheint im April 2026. Weitere Infos und Webinare finden Sie unter www.martinthoms.de.

    Haben Sie Fragen zur Folge oder eigene Gedanken zum Thema Gottesbild? Schreiben Sie uns oder besuchen Sie movecast.de für weitere Ressourcen.

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    Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.

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    39 min
  • MC 227 Duo: War der erste Mensch Mann und Frau zugleich? (Urgeschichte #3)
    Mar 27 2026

    In dieser Folge schauen sich Martin Benz und Martin Thomas die zweite Schöpfungsgeschichte (Genesis 2) an und erklären, warum wir als Menschen eigentlich „Erdlinge“ sind, die tief mit der Natur verbunden bleiben sollten. Sie räumen mit dem Vorurteil auf, dass Spiritualität bedeutet, der Welt den Rücken zu kehren, denn Gottes lebendiger Atem steckt in jedem Teil der Schöpfung. Ein echtes Highlight ist die Erkenntnis, dass der Mensch am Anfang erst einmal nur als Gattung „Mensch“ da war, bevor überhaupt die Unterscheidung zwischen Mann und Frau eine Rolle spielte. Die beiden erklären auch, warum die berühmte Erzählung von der „Rippe“ keineswegs bedeutet, dass Frauen sich unterordnen müssen, sondern dass sie als rettendes Gegenüber auf Augenhöhe gedacht sind. Am Ende wird klar: Echte Liebe funktioniert nur ohne Hierarchien, weil wir erst durch die Begegnung mit einem ebenbürtigen Partner wirklich zum Menschen werden.

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    Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.

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    GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

    Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track

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    34 min
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