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De : Leben ist mehr
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

© 2026 CLV Bielefeld und CV Dillenburg
Christianisme Ministère et évangélisme Spiritualité
Épisodes
  • Klappe zu, alles gut?
    Apr 25 2026

    April 1986. Im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl gerät bei einem Versuch eine Kettenreaktion außer Kontrolle. Es kommt zum ersten Super-GAU der zivilen Atomkraft. Tagelang brennt der Reaktor, und die Flamme schleudert hochradioaktive Partikel in die Luft. Mit Sand und Blei kämpfen die Menschen zunächst dagegen an und bauen dann unter schlimmsten Bedingungen eine Schutzhülle.

    Juli 2004. Der Bau einer neuen Hülle wird beschlossen, und 15 Jahre später ist diese fertiggestellt. Ausgelegt ist dieser Sarkophag über dem Reaktor für 100 Jahre.

    April 2025. Ein Drohneneinschlag sorgt für massive Schäden an der Schutzhülle. Laut Experten sind die Strahlenwerte noch stabil.

    Mithilfe einer Metallhülle versucht man, die Strahlen des Reaktors einzudämmen. Doch die weitere Entwicklung zeigt, dass dies keine endgültige Lösung darstellt, denn das alte Problem tritt wieder zutage.

    Das ist bei uns Menschen ganz ähnlich. Unsere schlechten Verhaltensweisen – zum Beispiel Lügen und Lästern – kommen immer wieder zum Vorschein, so sehr wir uns auch bemühen, sie zu verdecken oder zu ummanteln. Das hat alles sehr weitreichende Folgen: Unsere Sünde trennt uns von Gott und bringt uns auch in Konflikt mit unseren Mitmenschen. Das führt unweigerlich zum Tod. So zeigt es uns die Bibel. Sie zeigt uns aber auch, wie sich das ändern kann: Durch Jesus Christus, seinen Sohn, ist die tödliche Wirkung der Sünde aufgehoben. Das Mittel dazu ist Vergebung, die Gott jedem gewährt, der dankbar anerkennt und für sich in Anspruch nimmt, dass Jesus am Kreuz den Preis für unsere Schuld bezahlt hat. Gott ist gnädig, und wir dürfen sicher sein, dass unsere Sünden für immer ausgelöscht sind und nicht wieder zum Vorschein kommen.

    Ann-Christin Bernack

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  • Und weg ist er!
    Apr 24 2026

    In unserem Garten laufen momentan Baumfällarbeiten. Ein hoher, dicker Baum muss weichen. Wie viele Jahre lang er Hitze und Sturm getrotzt, wie viele Menschenleben er begleitet und wie viele Kinder er durch Kletterpartien glücklich gemacht hat, können wir nur erahnen. Jahrzehnte sind darüber ins Land gegangen – und in nur wenigen Stunden fällt der Baum. Weg ist er. Heute denkt kaum noch jemand an den wohltuenden Schatten in der Sommerhitze, an die vielen Nistplätze für die zwitschernden Vögel. Im Gegenteil, man ist dankbar, dass das Sonnenlicht nun ungehindert auf die Photovoltaikanlage fällt, endlich kein Laub im Herbst mehr zu harken ist und die Kinder nicht mehr vom Baum fallen können.

    Das gibt mir zu denken: Was empfindet man, wenn ich abtrete? Dankbarkeit, dass ich niemandem mehr im Weg stehe? Erleichterung, dass man endlich keine Mühe mehr mit mir hat? Oder denkt jemand wehmütig an mich und meine Art zurück? Habe ich jemandem wohltuenden Schatten in seinen Wüstenzeiten geschenkt, konnten Menschen sich gern und geborgen bei mir »einnisten«?

    Wir Menschen erinnern uns leider schnell an das Schlechte und nur schwerfällig an das Gute. Da ist auch die Bibel realistisch: König Joram wurde nicht vermisst, denn seine üblen Machenschaften waren berühmt und berüchtigt. Er ließ alle seine Brüder und andere hochrangige Menschen ermorden und führte ein böses Leben. Außerdem verführte er das Volk dazu, sich vom wahren Gott abzuwenden und Götzenbilder anzubeten. Ob er überhaupt etwas Gutes tat, ist nicht bekannt. Die Bibel überschreibt sein Leben mit der nüchternen Aussage: »Er tat, was dem HERRN missfiel.« Und die Konsequenz seines gottlosen Lebens waren Dankbarkeit und Erleichterung über seinen Tod. Wie traurig!

    Dina Wiens

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    4 min
  • Hatte Jesus jemals Angst?
    Apr 23 2026

    Angst ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Das bestätigt auch Jesus selbst vor seinen Jüngern: »In der Welt habt ihr Angst« (Johannes 16,33). Wenn das Angst-Haben offenbar elementar zum Menschsein gehört, hatte dann Jesus, als er auf der Erde war, auch Angst? Die Antwort ist ein klares »Ja«, denn Jesaja schreibt prophetisch über Jesus: »Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen.« Wenn Jesus aus der Angst herausgenommen wurde, muss er zwangsläufig zuvor in ihr gewesen sein.

    Jesus war ganz Gott und ganz Mensch. Als wahrem Gott war ihm die Angst fremd und unbekannt, als wahrer Mensch aber hat er erlebt und erfahren, was Angst bedeutet. Bezeichnenderweise beziehen sich alle Aussagen des Alten und des Neuen Testaments, die den Begriff »Angst« an Jesus heranrücken, auf seinen Leidensweg und auf sein Sterben.

    Die tatsächliche Bestätigung findet sich im Garten Gethsemane. Als Jesus den Garten betrat, »fing er an, betrübt und beängstigt zu werden« (Matthäus 26,37). Der Sohn Gottes stand im Begriff, in das gerechte Gericht Gottes auf Golgatha zu gehen, das ihn »zur Sünde machen« würde (2. Korinther 5,21). Er sah die kommende Gott-Verlassenheit, sah die Finsternis, sah den Tod. Wem würde da nicht angst und bange werden?

    Aber Jesus ist nicht in der Angst geblieben. Nachdem das Werk vollbracht war, »wurde er weggenommen aus Angst und Gericht«. Betrübnis und Angst lösten sich mit dem Ruf »Es ist vollbracht!« auf. Man möchte fast sagen, dass Golgatha dadurch (und seitdem) der einzig angstfreie Platz der Menschheitsgeschichte ist, denn dort hat Jesus die Angst besiegt und für alle Suchenden einen angstfreien Raum zur ewigen Zuflucht und Sicherheit geschaffen.

    Martin von der Mühlen

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