Épisodes

  • #257 (Sommergespräch mit der Psychologin Franca Cerutti)
    Aug 6 2026
    Triggerpunkt, Narzissmus, Autismus, Trauma: Unsere Alltagssprache ist mittlerweile geprägt von Begriffen aus der Psychologie. Aber verwenden wir diese Begriffe alle richtig? Gibt es zu wenig Psychotherapeuten in Deutschland? Wird vielleicht sogar zu viel therapiert? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge mit der Psychologin Franca Cerutti, die mit ihrem Podcast „Psychologie to go“ ein Millionenpublikum erreicht. Franca Cerutti erklärt uns, warum sich weltweit die Zahl psychischer Erkrankungen seit 1990 verdoppelt hat und warum wir mehr auf die „innere Oma“ hören sollten.
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    58 min
  • #256 (Sommergespräch mit Juli Zeh)
    Jul 30 2026
    „Alles Scheiße“, sagte die Juristin und Schriftstellerin Juli Zeh, als Markus Lanz sie nach dem Gefühl in der deutschen Bevölkerung zur politischen Lage in der TV-Sendung befragte. Warum ist das so? „Ich glaube tatsächlich, dass die Systemkrise, in der wir uns befinden, sehr, sehr viel größer ist, als es normalerweise offen ausgesprochen wird“, meint Richard David Precht. Zusammen sprechen Juli Zeh, Markus Lanz und Richard David Precht darüber, wie man unser politisches System reformieren könnte, damit es gestärkt aus dieser Krise hervorgeht. Wie sollten wir mit der AfD umgehen? Sollte sie verboten werden? Inwiefern könnte eine Minderheitsregierung die Blockade unseres Systems lösen? Braucht es wieder einen anderen Typ Politiker, der stärker Verantwortung übernimmt?
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    1 h et 3 min
  • #255 (Sommergespräch mit Peter Wohlleben)
    Jul 23 2026
    Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster. Mit ihm sprechen Markus Lanz und Richard David Precht über das komplizierte Verhältnis zwischen Menschen und Tieren. Wohlleben erzählt, dass er als Schüler mal ein Hühnerei ausgebrütet hat. Mit Erfolg. Lästig wurde es nur, als ihm das kleine Küken überall hinterherrannte. Wir Menschen bilden uns viel ein „auf unser Bewusstsein und unsere Selbstreflexion. Aber „meistens machen wir davon keinen Gebrauch,“ meint Precht. Es geht außerdem um den Nutzen von Bakterien. Sie sind für Peter Wohlleben die eigentlichen „Dirigenten des Lebens“, denn ohne sie würde der Mensch sofort Tod umfallen.
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    59 min
  • #254 (Sommergespräch mit Florence Gaub)
    Jul 16 2026
    Reden wir bei Lanz & Precht die Lage in Deutschland schlechter, als sie ist? Zukunftsforscherin Florence Gaub beklagt „eine Inflation von Negativität“ – und meint damit auch unseren Podcast. Sie sagt: „Manchmal habe ich das Gefühl, Journalisten sind enttäuscht, wenn es keine schlechte Geschichte gibt“. Markus Lanz sieht das etwas anders. „Unsere Aufgabe als Journalisten ist es nicht, Dinge schlecht zu reden, unsere Aufgabe ist es, Dinge kritisch zu sehen“. Für Politiker ist es natürlich leicht und verlockend, die Schuld an der schlechten Stimmung auf die Medien zu schieben. Wie können wir es schaffen, trotz aller schlechten Nachrichten, optimistisch zu bleiben? Wie blicken wir wieder positiver in die Zukunft?
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    1 h
  • #253 (Ist der KI-Hype am Ende?)
    Jul 9 2026
    Künstliche Intelligenz treibt weiter die Börsenkurse in die Höhe. Jetzt möchten auch die KI-Firmen OpenAI und Anthropic an die Börse. Weil sie vermuten, dass die KI-Blase um NVIDIA, Meta, Tesla und Co. demnächst platzen könnte? Womöglich werden die Versprechen nach einer goldenen Zukunft durch KI nicht erfüllt werden, vermutet Markus Lanz. In den USA überwiegt mittlerweile die Sorge vor der KI – vor allem bei Studenten. An Unis werden Redner ausgebuht, wenn sie positiv über KI sprechen. Welche Jobs werden für junge Menschen bleiben? Richard David Precht sorgt sich insbesondere um den Einfluss von KI auf unser Denken. „Wir kürzen aus der Welt der Erkenntnis den menschlichen Faktor raus“, sagt Precht. Wer wird noch lange Bücher lesen, wenn man sich auch die Zusammenfassung einer KI geben lassen kann? Tötet Künstliche Intelligenz unsere Kultur und unsere Neugierde? Und ist es eigentlich in Ordnung, dass ein paar wenige Konzerne von den Werken der ganzen Menschheit profitieren?
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    1 h
  • #252 (Philosophie - ein Kompass in Krisenzeiten?)
    Jul 2 2026
    Die Gründungsväter der USA ließen sich vor 250 Jahren für die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von philosophischen Ideen inspirieren. „Die großen Zeiten der Philosophie waren immer Katastrophenzeiten“, meint Richard David Precht. „Wäre dann nicht auch heute eine gute Zeit für Philosophen?“, fragt sich Markus Lanz. Was dachten und denken Philosophen über das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern? Precht betont, dass es Aufgabe der Philosophie sei, die Inseln des Wissens auf dem Ozean des Nichtwissens miteinander zu verbinden. Und er sagt: „Ich bin kein Freund einer Expertokratie.
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    58 min
  • #251 (Made in Germany - sinkt der deutsche Stern?)
    Jun 25 2026
    Vom Gütesiegel „Made in Germany“ ist der Lack ab. Was macht das mit dem Selbstverständnis einer Nation, wenn Mercedes, VW und BMW ins Straucheln geraten? Das fragen sich in dieser Folge Markus Lanz und Richard David Precht und blicken dafür zurück auf die Zeit, als das Erfolgsmodell der deutschen Wirtschaft begann. Über die Geschichte der deutschen Wirtschaft hat der Autor Konstantin Richter ein spannendes Buch geschrieben, das kürzlich mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet wurde: Dreihundert Männer. In dieser Folge geht es um Männer wie Gottlieb Daimler, Werner Siemens, Berthold Beitz, Alfred Herrhausen und Jürgen Schrempp. Die Zeit der „Deutschland AG“ ist aber zu Ende. Doch was kommt danach? Welche neue Idee haben wir für unsere Wirtschaft? Immerhin: In der deutschen Startup-Szene ist Bewegung.
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    1 h
  • #250 (Der große Boom der Rüstungsindustrie)
    Jun 18 2026
    108 Milliarden Euro – so viel Geld gibt der deutsche Staat 2026 für Verteidigung aus. Ein historischer Höchststand. Doch wer kontrolliert diese gewaltigen Ausgaben? Geben wir das Steuergeld für die richtigen Rüstungsgüter aus? Werden die vielen Anschaffungen überhaupt noch hinterfragt? Diese Frage stellen Markus Lanz und Richard David Precht dem Investigativjournalisten Christian Schweppe, der seit Jahren die deutsche Sicherheitspolitik beobachtet. Schweppe kommt gerade von der Pariser Rüstungsmesse zurück und berichtet, dass dort Champagnerkorken geflogen sind. Er meint, die Messestände von KNDS oder Rheinmetall seien so groß, „die bräuchten eigentlich eine eigene Postleitzahl.“ Verselbstständigt sich da gerade die Rüstungsindustrie, angefacht durch das weltweite Wettrüsten? War das „whatever-it-takes“ von Kanzler Merz so gemeint oder sollten wir umsichtiger mit Steuergeld umgehen?
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    1 h et 6 min