Épisodes

  • Folge 11: Der Mord an Cora Crippen
    Jan 18 2026

    1910, London.

    Cora Crippen – Varietékünstlerin, bekannt als Belle Elmore, gesellschaftlich präsent, gut vernetzt – verschwindet nach einem Abend unter Freunden spurlos. Ihr Ehemann Hawley Harvey Crippen erklärt zunächst, sie sei in die USA gereist, später, sie sei dort verstorben. Doch immer mehr Unstimmigkeiten lassen Freunde misstrauisch werden.

    Was folgt, ist einer der spektakulärsten Kriminalfälle des frühen 20. Jahrhunderts: eine Leiche im Kohlenkeller, eine überstürzte Flucht über den Atlantik, moderne Funktechnik, die erstmals zur internationalen Verfolgung genutzt wird – und eine Medienberichterstattung, die den Fall schon 1910 zu einem öffentlichen Ereignis macht.

    In dieser Folge von Kriminelle Chroniken erzähle ich die Geschichte von Cora Crippen und dem Prozess gegen ihren Ehemann. Es geht um Indizien, um Gift und forensische Grenzen der Zeit, um Moralvorstellungen, Geschlechterrollen – und um die Frage, was wir über Schuld und Unschuld wirklich sagen können.

    Auch der viel diskutierte DNA-Test von 2007 und die Zweifel an Crippens Schuld werden eingeordnet.


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    36 min
  • Folge 10: Die Morde von Mechterstädt (Deutschland, 1920)
    Jan 5 2026

    Im März 1920 werden in Thüringen fünfzehn Arbeiter von Angehörigen des Marburger Studentenkorps erschossen.


    Nicht im Gefecht. Nicht nach einem Urteil. Sondern auf einem Marsch, der offiziell zu einem Gericht führen sollte – und in Mechterstädt endet.


    Diese Folge rekonstruiert die Ereignisse rund um die sogenannten Morde von Mechterstädt:


    den historischen Kontext der frühen Weimarer Republik, die Rolle paramilitärischer Studentenverbände, die Festnahmen in Bad Thal, den tödlichen Gewaltmarsch – und die Prozesse, in denen alle Täter freigesprochen wurden.


    Im Mittelpunkt stehen nicht Gerüchte von Aufruhr, sondern die Männer, die starben: junge Arbeiter, Handwerker, Familienernährer – und ein Justizsystem, das entschied, ihr Tod sei ein „grausamer Zufall“ gewesen.


    Eine Folge über politische Gewalt, Verantwortung – und darüber, was geschieht, wenn ein Staat versagt.




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    28 min
  • Folge 9: Der Mord an Dan Markel (USA, 2014)
    Dec 21 2025

    In dieser Folge beleuchten wir den Mord an Dan Markel, einem beliebten Juraprofessor aus Toronto, der in Tallahassee an der Florida State University lehrte. Wie sehen uns auch die komplexen Ermittlungen, die darauf folgten, an. Ich erzähle dir von Dans Leben, der Tat selbst, Wendis Befragung auf der Polizeiwache und wie die Spur nach Miami führte. Außerdem werfen wir einen genauen Blick auf die Ehe und Scheidung von Dan und Wendi – die Hintergründe, die Konflikte und die Entscheidungen, die alles beeinflusst haben.


    In 2 Wochen geht es dann weiter mit einem historischen Fall aus Deutschland: den Morden von Mechterstätt.


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    57 min
  • Folge 8: Der Fall Peter Kürten
    Dec 7 2025

    Im letzten Teil der Reihe „Serienmörder der Weimarer Republik“ widme ich mich dem vielleicht bekanntesten Täter dieser Epoche: Peter Kürten, dem sogenannten „Vampir von Düsseldorf“.

    Die Episode beleuchtet seine Biografie, die lange unübersichtliche Mordserie, die Ermittlungsarbeit in einer Zeit, in der Profiling noch in den Kinderschuhen steckte, sowie den aufsehenerregenden Prozess im Jahr 1931.


    Ich spreche darüber, wie die Polizei versuchte, inmitten widersprüchlicher Spuren ein Täterprofil zu erstellen, warum Kürtens unauffälliges Auftreten so fatal war – und welche kriminalhistorische Bedeutung der Fall bis heute hat.


    Diese Folge ist zugleich Abschluss und Höhepunkt des Dreiteilers über die Serienmörder der Weimarer Republik.

    In 2 Wochen geht es dann weiter mit einem aktuellen Fall aus den USA: dem Mord an Dan Markel.


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    34 min
  • Folge 7: Der Fall Karl Denke (Deutschland, 1924)
    Nov 22 2025

    Teil 2 der Reihe: Serienmörder der Weimarer Republik

    Karl Denke gilt als einer der rätselhaftesten und zugleich verstörendsten Serienmörder der deutschen Kriminalgeschichte. Über Jahrzehnte führte er in Münsterberg das Leben eines unscheinbaren, fast schon liebevoll wahrgenommenen Gemeindemitglieds – hilfsbereit, großzügig, kirchentreu. Hinter dieser Fassade aber verbarg sich ein Abgrund, der erst im Dezember 1924 ans Licht kam, als ein Wanderarbeiter schwer verletzt aus Denkes Wohnung fliehen konnte.

    Was die Ermittler danach in Denkes Haus fanden, sprengte jede Vorstellungskraft: konservierte menschliche Überreste, detaillierte handschriftliche Aufzeichnungen über seine Opfer, hunderte Zähne sowie Hinweise darauf, dass Denke über zwei Jahrzehnte hinweg dutzende Menschen getötet und zerlegt hatte. Sein Motiv bleibt bis heute ungeklärt. Einen Prozess gab es nie – Denke nahm sich noch am Tag seiner Festnahme das Leben.

    Diese Folge beleuchtet die historische und soziale Lage im Schlesien der 1920er Jahre, Denkes Biografie, seine sorgfältig aufgebaute Fassade der Großzügigkeit – sowie die erschütternden Funde, die seine Taten belegten. Ein Fall, der ebenso viele Fragen offenlässt, wie er beantwortet.

    In den Shownotes findet ihr außerdem den Bericht des Rechtsmediziners Friedrich Petrusky, der bis heute zu den wichtigsten Quellen über den Fall gehört: https://murderpedia.org/male.D/images/denke_karl/kirchschlager_Denke.pdf

    📅 Teil 3 der Reihe – Der Fall Peter Kürten – erscheint in zwei Wochen.


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    26 min
  • Folge 6: Der Fall Fritz Haarmann
    Nov 11 2025

    🎧 Folge 6 – Der Fall Fritz Haarmann

    Teil 1 der Reihe „Serienmörder der Weimarer Republik“

    Im Frühjahr 1924 tauchen in der Leine bei Hannover menschliche Schädel auf – ein Fund, der eine der grausamsten Mordserien der deutschen Kriminalgeschichte ans Licht bringt.

    Der Täter: Fritz Haarmann.

    Ein Mann, der mitten unter den Menschen lebte, mit der Polizei zusammenarbeitete – und gleichzeitig junge Männer in seiner Wohnung ermordete.

    Wer war dieser Mann, der als „Werwolf von Hannover“ in die Geschichte einging?

    Wie konnte er jahrelang unentdeckt bleiben – und warum griff niemand ein, obwohl es Warnzeichen gab?

    Diese Folge beleuchtet nicht nur die Taten Haarmanns, sondern auch die gesellschaftlichen Umstände der Weimarer Republik, die Ermittlungsfehler der Polizei und die moralische Panik jener Zeit.

    Ein Stück deutsche Kriminalgeschichte – und ein Blick in die Abgründe einer Gesellschaft zwischen Krieg, Armut und Kontrolle.

    🕯️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Sexualverbrechen, psychische Erkrankungen und extreme Gewalt.

    📅 Teil 2 der Reihe – Der Fall Karl Denke – erscheint in zwei Wochen.


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    33 min
  • Folge 5: Der Fall Bernhard Goetz
    Oct 27 2025

    New York, 1984 – zwei Tage vor Weihnachten. In einer U-Bahn der Linie 2 kreuzen sich die Wege von vier Jugendlichen und einem unscheinbar wirkenden Mann. Sekunden später fallen Schüsse – fünf insgesamt. Was als versuchter Überfall beginnt, endet in einem der umstrittensten Fälle der US-amerikanischen Rechtsgeschichte.


    Bernhard Goetz, Sohn deutscher Einwanderer, wird von der Boulevardpresse als „Subway Vigilante“, der U-Bahn-Rächer, gefeiert – und von anderen als Symbol für systemischen Rassismus und gescheiterte Stadtpolitik verurteilt.


    In dieser Folge von Kriminelle Chroniken geht es um Angst, Selbstjustiz und das Gefühl, von einem Staat im Stich gelassen zu werden.

    Ein Fall, der die Grenzen zwischen Recht, Moral und Rassismus verschwimmen lässt – und bis heute nachhallt.


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    33 min
  • Folge 4: Der Mord an Farkhunda Malikzada
    Oct 12 2025

    Kabul, März 2015.

    Eine junge Frau widerspricht einem Geistlichen – und bezahlt dafür mit ihrem Leben.

    Farkhunda Malikzada wird mitten auf einer belebten Straße von einem wütenden Mob angegriffen, gefoltert und getötet. Unter den Augen der Polizei, gefilmt von Dutzenden Handys.

    Was als Streit über religiöse Amulette beginnt, wird zum Sinnbild einer Gesellschaft, in der Macht, Aberglaube und patriarchale Strukturen gefährlich ineinandergreifen.

    In dieser Folge von Kriminelle Chroniken geht es um eine Frau, die nur eines wollte: ihren Glauben verteidigen – und dafür selbst zur Märtyrerin wurde.

    Es geht um die Frage, wie aus einer Lüge ein Todesurteil werden konnte. Und darum, was von Farkhundas Geschichte bleibt, in einem Land, in dem Frauen heute wieder zum Schweigen gebracht werden.

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    Bildnachweis:

    Das Episodenbild zeigt die Shah-Do Shamshira-Moschee in Kabul.

    Foto: Masoud Akbari, Wikimedia Commons

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    19 min