Épisodes

  • FlexPack.news - mit Jan Grevè und Daniel Zimmermann
    Mar 3 2026

    Startschuss in ein neues Podcast-Format.

    FlexPack.news bringt einmal imMonat die aktuellen News für Flexpacker eingeordnet auf die Ohren. Mit wechselnden Gästen aus der Praxis.

    Episode 1 "live" von INNO-Meeting 2026 aus Osnabrück.


    Mit dabei:

    Jan Grevè von ppg und Daniel Zimmermann von Felix Schoeller.


    Die News:

    https://packaging-journal.de/verpackdg-das-aendert-sich-mit-dem-neuen-verpackungsgesetz/ Das neue VerpackDG setzt die PPWR national um.


    https://www.euwid-recycling.de/news/politik/neue-eu-vorgaben-sollen-recyclingquoten-unter-mitgliedstaaten-vergleichbarer-machen-180226/ Neue EU-Vorgaben sollen Recyclingquoten unter Mitgliedstaaten vergleichbarer machen


    https://www.packaginginsights.com/news/henkel-acquires-stahl-specialty-coatings.html Henkel kauf Stahl für 2 Mrd. EUR

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    20 min
  • 7C-Druck zwischen Anspruch und Realität – Chancen, Grenzen und die Zukunft des Verpackungsdrucks
    Feb 27 2026

    In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Udo Linke von der WKA B2P GmbH über das hochaktuelle Thema 7C‑Multikolordruck. Während 7C häufig als Fortschritt gefeiert wird, zeigt die Praxis ein deutlich differenzierteres Bild. Linke, seit den 1970er‑Jahren tief im Flexodruck verwurzelt, gibt einen offenen Einblick in Chancen, Risiken und die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen wie der PPWR.

    • WKA B2P – Brand to Print erklärt
    WKA übernimmt die komplette Verantwortung von der Repro bis zur Maschine und macht First‑Time‑Right zum realen Prozessversprechen.


    • Udo Linkes Weg im Flexodruck
    Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten: Von frühen Flexo‑Pioniertagen bis zur Einführung moderner Repro‑Standards für internationale Brands.


    • 7C vs. 4C: Theorie und Realität
    Warum 7C einen größeren Farbraum ermöglicht – und gleichzeitig deutlich komplexer und weniger fehlertolerant ist.


    • Maschinenparameter & Prozesskonstanz
    Warum Rasterwalzen, Farbkonstanz, Klischees und Substrate bei 7C absolut stabil sein müssen – und wie schnell Abweichungen sichtbar werden.

    • Auswirkungen der PPWR auf Druckfarben
    Neue PU‑freie Bindemittel verändern Übertragung, Flächendeckung und Reproduzierbarkeit – eine zusätzliche Herausforderung für 7C.


    • Flexo, Tiefdruck, Digitaldruck im Vergleich
    Weshalb der Flexodruck international wieder wächst, welche Rolle der Digitaldruck bei 7C spielt und wo Tiefdruck weiterhin punktet.


    • Praxis: Wie 7C wirklich funktioniert
    Kalibrierung, Testandruck, Messung, Lookup‑Tabellen, feste Farbreihenfolge – 7C ist kein Plug‑and‑Play‑System.


    • Für wen sich 7C lohnt
    Ökologische Argumente, Effizienz bei vielen Motiven und standardisierte Prozesse – aber auch deutliche Grenzen bei feinen Motiven und hellen Tönen.


    • Zukunft des Verpackungsdrucks
    Social‑Media‑Budgets verdrängen Verpackungsgestaltung, hochwertige Effekte werden seltener – und Haptik wird wichtiger.


    • Empfehlung für Druckereien
    7C ja – aber nur mit passenden Kunden und stabilen Prozessen. Für viele Anwendungen bleibt 4C + Sonderfarben die wirtschaftlichere Option.

    • 7C ist ein High‑End‑Prozess für hochstandardisierte Umgebungen – nicht für jede Verpackung geeignet.
    • Flexodruck bleibt ein global wachsendes Verfahren, trotz steigender Anforderungen.
    • PPWR stellt die Branche vor neue Herausforderungen, vor allem bei Farben und Reproduzierbarkeit.
    • Marken müssen Fehlerfreiheit, Standardisierung und Prozesssicherheit stärker mitdenken.
    • 4C + Sonderfarben ist für viele Produkte weiterhin stabiler und zuverlässiger.

    Udo Linke
    Geschäftsführer WKA B2P GmbH
    Experte für Flexodruck, Repro, Farbmanagement und Brand‑to‑Print‑Prozesse.


    Unsere englischen Podcasts hören Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/


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    32 min
  • Solvent free flexo printing - with Dieter Niederstadt from Asahi Photoproducts
    Feb 12 2026

    In dieser Episode des Innoform Podcasts spricht Julian Thielen mit Dieter Niederstadt von Asahi Photoproducts über aktuelle Innovationen im Flexodruck, wasserwaschbare Druckplatten und die Automatisierung in der Flexodruckplattenproduktion.

    Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der Wandel hin zu Solvent Zero – also der Ersatz lösemittelbasierter Plattenverarbeitung durch wasserbasierte Auswaschtechnologie und geschlossene Recyclingkreisläufe. Mit bis zu 90 % Wasserwiederverwendung und ohne VOC-Emissionen wird die Flexodruckplattenverarbeitung deutlich nachhaltiger – bei gleichzeitig uneingeschränkter industrieller Leistungsfähigkeit.

    Ein weiteres zentrales Thema ist die vollständige Automatisierung flexografischer Workflows. Gemeinsam mit Partnern wie Esko und Allstein verbinden integrierte Systeme heute Bebilderung (CDI), LED-Belichtung (XPS), Auswaschen, Trocknung und Zuschnitt in einem automatisierten Prozess. Das Ergebnis: standardisierte Qualität, geringere Abhängigkeit vom Bedienpersonal und verkürzte Durchlaufzeiten.

    Außerdem werden folgende Themen diskutiert:

    • Wasserbasierte Druckfarben in der flexiblen Verpackung

    • Flexodruck vs. Tiefdruck

    • Bedruckung von PCR- und MDO-Substraten

    • Auswirkungen der europäischen PPWR-Verordnung

    Diese Episode richtet sich an Converter, Verpackungshersteller, Druckexperten und Markeninhaber, die Nachhaltigkeit, Produktivität und Druckqualität in der flexiblen Verpackung verbessern möchten.



    Registration – Flexo Symposium (Esko – Asahi – Allstein – Follmann)
    https://go.esko.com/FlexoSymposium2026

    Video – Flexodruck Automation
    https://youtu.be/FYoUZKDGqvQ


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    21 min
  • Biokunststoffe mit Verantwortung - FKUR
    Jan 21 2026

    Wo biologisch abbaubar wirklich Sinn ergibt

    Auf der Fachpack 2025 spricht Niklas Voß, stellvertretender Vertriebsleiter bei FKuR, über den verantwortungsvollen Einsatz biologisch abbaubarer Polymere. Das Unternehmen mit Sitz in Willich zählt zu den Pionieren für biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe. Der Fokus: Anwendungen finden, bei denen der ökologische Mehrwert wirklich relevant ist.

    Voß betont, dass biologisch abbaubare Kunststoffe nicht pauschal die bessere Wahl sind. Entscheidend sei, wo ein Material nach Gebrauch verbleibt. In geschlossenen Stoffkreisläufen, etwa bei Lebensmittelverpackungen oder technischen Produkten, sei Recycling oft sinnvoller.
    Anders sieht es dort aus, wo ein Kunststoff unvermeidlich in der Umwelt verbleibt – etwa in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder bei Outdoor-Events. In diesen Fällen bieten abbaubare Materialien einen realen ökologischen Nutzen.

    FKuR liefert Biopolymere für Anwendungen, bei denen Materialrückführung nicht möglich ist: Pflanztöpfe, Mulchfolien oder Produkte für temporäre Veranstaltungen. Ein Beispiel ist ein sogenannter Matschlauf, bei dem tausende Teilnehmer kompostierbare Utensilien verwenden, um Müllansammlungen zu vermeiden.
    Voß verdeutlicht: „Wenn Kunststoffe in der Natur bleiben, müssen sie vollständig biologisch abbaubar sein – das ist echte Nachhaltigkeit.“

    Neben Biopolymeren integriert FKuR inzwischen auch Rezyklate in sein Sortiment. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz: biobasiert, abbaubar, recycelt – je nach Anwendung. Dieses Denken in Materialfamilien statt Einzellösungen zeigt, wie stark sich der Markt differenziert.

    FKuR steht für einen pragmatischen, anwendungsorientierten Einsatz nachhaltiger Materialien. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind kein Allheilmittel, aber dort, wo sie am Ende ihres Lebenszyklus in der Natur verbleiben, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung.

    Gezielter Einsatz statt GreenwashingPraxisbeispiele aus Natur und FreizeitPortfolioerweiterung mit RezyklatenFazit

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    6 min
  • Digital Sealing – Präzises Siegeln für Monomaterialien
    Jan 14 2026

    Marcus Stein von Wattron erklärt auf der Fachpack 2025, wie das neue Siegelkonzept Digital Sealing die Prozesskontrolle beim Verbinden flexibler Verpackungsmaterialien revolutioniert. Die Technologie basiert auf einem pixelgenauen Heizsystem, das Wärme präzise dort erzeugt, wo sie tatsächlich benötigt wird – und nicht mehr flächig über eine gesamte Siegelbacke verteilt.Vom Heizelement zum PixelWährend konventionelle Siegelwerkzeuge mit langen Heizpatronen und einem zentralen Temperatursensor arbeiten, besteht die Wattron-Lösung aus vielen einzeln ansteuerbaren Heizelementen. Jedes dieser „Pixel“ kann separat geregelt werden. Das erlaubt eine dynamische, ortsgenaue Temperatursteuerung und minimiert thermische Über- oder Unterbelastung des Materials.Vorteil für MonomaterialienBesonders vorteilhaft ist diese Präzision bei Monomaterialien, deren Verarbeitungsfenster deutlich schmaler ist als bei klassischen Verbundfolien. Eine stabile, reproduzierbare Siegelnaht wird damit auch bei empfindlichen Materialien möglich – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu rezyklierbaren Verpackungslösungen.Fehlererkennung durch digitale Parameter-ErfassungMarcus erläutert am Beispiel von Joghurtbechern, dass durch die digitale Erfassung der Prozessparameter an den einzelnen Pixeln sogar Kontaminationen der Siegelnaht und damit potenzielle Siegelfehler erkannt werden können. Ein echter Beitrag für sicherere Lebensmittelverpackungen!Nachrüstbar in bestehenden AnlagenDas System kann in bestehende Maschinen integriert werden, ohne deren Grundaufbau zu verändern. Beispiele aus der Praxis, etwa bei Nestlé (Maggi), zeigen, dass sich vorhandene Produktionslinien mit Digital Sealing auf den neuesten Stand bringen lassen – effizient, präzise und zukunftssicher.FazitDigital Sealing von Wattron ist ein konkreter Beitrag zur Verbindung von Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit. Die Kombination aus lokaler Temperaturregelung, schneller Reaktion und Nachrüstbarkeit macht das System zu einem der spannendsten Trends im Bereich Verpackungsdruck und Siegeltechnologie.www,innoform.de

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    4 min
  • Prüfgerät für Peelverpackungen: René Sarau (PITSID)
    Jan 7 2026

    Auf der Fachpack 2025 stellt René Sarrau von PITSID ein neues Trennkraft-Messgerät vor, das speziell für Peelverpackungen entwickelt wurde. Das kompakte Gerät ermöglicht die Prüfung von Öffnungskräften direkt an der Maschine oder beim Kunden vor Ort – ohne aufwendige Zugprüfmaschine.„Unser Ziel war, ein handliches System zu schaffen, das schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefert“, erklärt Sarau. Während klassische Prüfmaschinen meist in Laboren stehen, erlaubt das PITZID-Gerät Messungen in der Produktion. So können Hersteller unmittelbar erkennen, ob ihre Peel- oder Siegelnähte den Spezifikationen entsprechen.Hintergrund und EntwicklungPITZID ist ursprünglich in der Druck- und Verarbeitungsindustrie beheimatet. Die Entwicklung von Messtechnik gehört dort seit Langem zum Kerngeschäft. Das neue System entstand aus einer bestehenden Plattform zur Zugkraftmessung. Die Ingenieure adaptierten sie für Verpackungsanwendungen und erweiterten die Mechanik, sodass konstante Prüfgeschwindigkeiten und präzise Messwerte auch ohne großen Maschinenaufbau möglich sind.Anwendung in der PraxisDie Messung erfolgt über ein einfaches Einspannen der Probe zwischen zwei Klemmbacken. Anschließend wird die Trennbewegung manuell oder halbautomatisch ausgeführt. Das Gerät erfasst die maximale und mittlere Peel-Kraft und gibt sie direkt digital aus.
    Typische Einsatzorte sind:

    • Linienabnahmen und In-Process-Kontrollen
    • Ursachenanalyse bei Öffnungsproblemen
    • Qualitätsprüfungen bei Folien- und Beutelherstellern

    Sarau betont den Nutzen für Produktionsbetriebe, die Zeit und Material sparen, weil Prüfungen unmittelbar vor Ort möglich sind.Bedeutung für die BrancheGeräte wie das PITSID-System unterstützen den Trend zu dezentraler Qualitätsprüfung. Besonders bei recycelbaren und dünneren Folienstrukturen sind reproduzierbare Öffnungskräfte entscheidend, um Konsumentenkomfort und Produktschutz zu gewährleisten.René Sarau fasst zusammen: „Je flexibler unsere Prüfmittel, desto schneller können Verpackungsentwickler reagieren, wenn eine Naht zu stark oder zu schwach ist.“Das Interview führte Innoform Coaching im Rahmen der Fachpack 2025.

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    5 min
  • Dieter Niederstadt: Vollautomatisierte Wasserwaschbare Flexoplatten und Montage
    Dec 30 2025

    Im aktuellen Innoforum-Podcast spricht Karsten Schröder während des 10. Expertentreffs Verpackungsdruck Inno-PrintPack mit Dieter Niederstadt von Asahi Kasei über ein Thema, das Flexodrucker seit Jahren beschäftigt:
    Wie lassen sich Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit in der Druckformherstellung vereinen?

    Asahi setzt auf das AWP Water Washable Ecosystem – ein Ansatz mit weniger Lösemitteln, mehr Automatisierung und stabileren Druckergebnissen. Im Gespräch erfährst du:

    • Warum wasserwaschbare Flexodruckplatten die Prozesszeiten drastisch verkürzen
    • Wie Automatisierung den Fachkräftemangel kompensiert
    • Welche Vorteile flache Platten für Qualität und Registerstabilität bringen
    • Technische Insights zur Oberflächenspannung und Farbübertragung
    • Nachhaltigkeitsaspekte: weniger Lösemittel, weniger Energie, mehr Sicherheit

    Fazit: Wer heute auf AWP-Platten und moderne Automatisierung setzt, kann bei Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit spürbare Fortschritte erzielen.

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    14 min
  • Digitale Wasserzeichen - Wipak setzt auf Digimarc
    Dec 17 2025

    Auf der Fachpack 2025 erläutert Florian Constabel, Leiter des Innovation Centers „Wipak Next“, wie digitale Wasserzeichen den nächsten Entwicklungsschritt in der Verpackungsdigitalisierung markieren. Unter dem Dachkonzept Digital Choice treibt Wipak die Integration unsichtbarer Informationen direkt in Verpackungsgrafiken voran – in enger Partnerschaft mit dem US-Technologieanbieter Digimarc.

    Constabel erklärt, dass Wipak bereits seit 2018 als offizieller Digimarc-Partner aktiv ist und heute zahlreiche Großkunden mit dieser Technologie unterstützt. Alle auf der Messe gezeigten Verpackungen enthalten bereits ein digitales Wasserzeichen. Diese kaum sichtbaren Codes sind in das Design integriert und können über spezielle Scanner oder Smartphones ausgelesen werden. Sie machen die Verpackung zu einem interaktiven Informationsträger und ermöglichen vielfältige Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette.

    Im Fokus stehen dabei drei Hauptnutzen:

    1. Recycling und Sortierung: Wasserzeichen unterstützen moderne Sortieranlagen bei der präzisen Materialerkennung – ein entscheidender Hebel für die Erfüllung der PPWR-Vorgaben.

    2. Transparenz und Rückverfolgbarkeit: Marken können Produktinformationen, Chargendaten oder Nachhaltigkeitskennzahlen digital hinterlegen.

    3. Kundenkommunikation: Verbraucher erhalten über die Verpackung direkten Zugang zu Hintergrundinformationen, Gebrauchsanweisungen oder Rücknahmesystemen.

    Besonderes Augenmerk legt Wipak auf die Kombination von digitaler Innovation mit nachhaltigem Materialeinsatz. „Wir sehen die Zukunft der Verpackung nicht nur im Material, sondern auch in der intelligenten Informationsverknüpfung“, so Constabel. Die Technologie eröffne völlig neue Perspektiven – etwa bei der Vernetzung von Maschinen- und Verbrauchsdaten, bei interaktiven POS-Lösungen oder in der Kreislaufwirtschaft.

    Mit Digital Choice will Wipak ein Ökosystem schaffen, das Design, Produktion, Logistik und Recycling verbindet. Digimarc-Wasserzeichen sind dabei der Schlüssel, um physische Verpackungen in digitale Kommunikationsplattformen zu verwandeln – unsichtbar, aber mit hohem Impact.

    www.innoform.de

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    10 min