Couverture de Data Science Deep Dive

Data Science Deep Dive

Data Science Deep Dive

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Wir machen Data Science. Und in unserem Podcast Data Science Deep Dive reden wir darüber. Du bist ebenfalls Data Scientist oder interessierst dich für Daten, ML und AI? Dann ist dieser Podcast für dich. Wir teilen unsere Learnings aus über 180 Projekten, du bekommst Infos und Anregungen zu spannenden Themen rund um Daten. Wir klären auf, geben Hinweise und teilen unsere Erfahrungen, die wir in über 10 Jahren als Data Scientists im B2B Bereich gesammelt haben. Wir decken auf, was wirklich hinter den Hypes und Trends der Data Science Branche steckt. Wir hinterfragen, was ein Data Science Projekt erfolgreich macht und welche Faktoren es zum Scheitern verurteilen.Copyright 2024 All rights reserved.
Épisodes
  • #98: Risiken bei der Softwareentwicklung mit AI Agents
    Jul 16 2026

    Sebastian und Liel setzen die Folge #91 zur Zukunft der Softwareentwicklung fort und widmen sich diesmal den Risiken beim Einsatz von AI Agents. Sie ordnen ein, welche Gefahren beim lokalen Arbeiten mit Agents tatsächlich bestehen – von autonom ausgeführten Befehlen mit Datenverlust über Prompt Injection bis zur Weitergabe sensibler Daten an externe Modelle. Im zweiten Teil geht es um konkrete Strategien zur Risikominimierung: durchdachte Berechtigungen, Repository-scoped Tokens, isolierte Workspaces mit Dev-Containern oder Mini-VMs sowie eine bewusste Auswahl der eingesetzten Modelle. Zum Abschluss diskutieren die beiden, wohin sich die Arbeit mit Coding-Agents entwickelt und welche Rolle Reviews und Wartbarkeit dabei spielen. Ein "sicher" gibt es dabei nicht, wohl aber ein "sicherer".

    **Zusammenfassung**

    • AI Agents führen im YOLO-Mode Code direkt auf dem eigenen System aus – Datenverlust durch unbedachte Befehle ist ein reales Risiko.
    • Prompt Injection kommt über README-Anweisungen, MCP-Server und Webfetch ins System; halluzinierte Library-Namen lassen sich durch Squatting für Schadcode ausnutzen.
    • Die "lethal trifecta" beschreibt die kritische Kombination aus Zugriff auf private Daten, Verarbeitung nicht vertrauenswürdiger Inhalte und Möglichkeit zur Kommunikation nach außen.
    • Kompromittierung betrifft Credentials, proprietären Code und personenbezogene Daten – jede Query an ein extern gehostetes Modell verlässt das eigene System.
    • Default-Konfigurationen (OpenCode, VSCode + GitHub Copilot) sind ein häufiger Stolperstein, da Daten oft standardmäßig zum Training genutzt werden.
    • Zur Absicherung helfen fein eingestellte Berechtigungen, Repository-scoped Tokens, Provisionierung im Unternehmen und isolierte Workspaces (Dev-Container, VibePod, nono).
    • Bei der Modellauswahl lohnt der Blick auf Selfhosting sowie europäische bzw. offene Alternativen wie Mistral und das Schweizer Apertus.
    • Traceability, Live- und Kostenmonitoring werden wichtiger, da Agents Tokenverbrauch und Aktionen kaum noch kontrollierbar machen.

    **Links**

    • #91: Software ohne Entwickler*innen? Wie AI Agents unsere Arbeit neu definieren https://www.podbean.com/ew/pb-2if5e-1a90f94
    • The lethal trifecta for AI agents: private data, untrusted content, and external communication (Simon Willison): https://simonwillison.net/2025/Jun/16/the-lethal-trifecta/
    • The Vulnerable MCP Project (Übersicht zu MCP-Schwachstellen): https://vulnerablemcp.info/index.html
    • Cory Doctorows Blog (Quelle zum Halluzinations-Beispiel): https://pluralistic.net
    • VibePod CLI - The zero-config CLI for running AI coding agents locally https://vibepod.dev/
    • nono - Run AI agents in a zero-latency sandbox in seconds, with zero setup. https://nono.sh/
    • Docker Sandboxes https://docs.docker.com/ai/sandboxes/
    • Agentlytics https://agentlytics.io/
    • Apertus, das offene Schweizer Sprachmodell (Hugging Face): https://huggingface.co/collections/swiss-ai/apertus-llm
    • Mistral (europäischer Modellanbieter): https://mistral.ai

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    49 min
  • #99: Cluster-Architektur mit Kubernetes: self-hosted, managed oder gar nicht?
    Jul 30 2026

    Sebastian und Michelle sprechen in dieser Folge über Cluster-Architektur mit Kubernetes: was das Tool leistet, welche Betriebsvarianten es gibt und für wen sich der Einsatz überhaupt rechnet. Ausgangspunkt sind die typischen Gründe für k8s – Skalierung, Ausfallsicherheit durch Health Checks und Rolling Updates sowie Infrastructure as Code. Danach geht es um die Frage self-hosted (k8s, k3s) oder managed (AWS, GCP, Azure) und um den Unterschied zwischen plain Kubernetes und Red Hat OpenShift. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Zuschnitt der Umgebung: wie viele Cluster sinnvoll sind (pro Stage, pro Produkt) und wie innerhalb eines Clusters mit Namespaces und Network Policies getrennt wird. Zum Schluss diskutieren die beiden Alternativen ohne Kubernetes und die Voraussetzungen, die im Team erfüllt sein müssen.

    **Zusammenfassung**

    • Kubernetes verwaltet containerisierte Anwendungen und arbeitet mit Docker zusammen – die beiden Tools sind keine Konkurrenz
    • Hauptargumente für k8s: Skalierung und Ressourcennutzung, Verfügbarkeit über Health Checks (Liveness, Readiness), Rolling Updates und Rollbacks, Konfiguration als Code in YAML
    • Self-hosted (k8s, k3s) bedeutet eigene Versions-Updates und Skills in Systemadministration und Provisionierung; Managed Cluster kosten mehr, reduzieren aber Maintenance und erhöhen die Verfügbarkeitsgarantie
    • OpenShift bringt eigene CLI, UI, Monitoring und Enterprise Support mit (Open-Source-Variante: OKD), plain k8s läuft dafür auf schlankerer Hardware
    • Anzahl der Cluster: mindestens eine Trennung von DEV und PRD, größere Organisationen provisionieren pro Produkt x Stage – jedes zusätzliche Cluster bedeutet mehr Aufwand für Updates, Monitoring und Provisionierung
    • Trennung nach Produkt statt nach Team, weil Zuständigkeiten sich ändern; Namespaces sind die leichtgewichtige Alternative zur vollen Isolation
    • Network Policies funktionieren wie Firewall-Regeln für Pods (Ziel/Quelle, ingress/egress); standardmäßig ist alles erlaubt, sobald ein Pod eine Policy hat, gilt für ihn Deny-All – ein Deny-All pro Namespace ist deshalb Pflicht
    • Alternative für kleine Setups: ein oder zwei VMs mit mehreren Instanzen hinter einem Loadbalancer, Rolling Updates per Skript; entscheidend sind Produkt, Verfügbarkeitsanspruch und vorhandenes Know-how

    **Links**

    • Episode #14: Kubernetes https://inwt.podbean.com/e/14-kubernetes/
    • Training Course by The Linux Foundation: Introduction to Kubernetes (LFS158) https://training.linuxfoundation.org/training/introduction-to-kubernetes/
    • Kubernetes: https://kubernetes.io/
    • k3s: https://k3s.io/

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    1 h
  • #97: Die Güte von Gen-AI-Projekten bewerten mit Tobias Sterbak
    Jul 2 2026

    Wie misst man die Qualität von Gen-AI-Projekten, wenn der Output selten eindeutig richtig oder falsch ist und ein Ground Truth oft fehlt? Auf Anregung unserer Hörerin Andrea sprechen Mira und Tobias darüber, warum die Evaluation generativer Anwendungen ein Umdenken gegenüber klassischen ML-Projekten erfordert. Sie stellen verschiedene Ansätze vor – von klassischem Testen über Goldstandard-Datensätze und "LLM as a Judge" bis zu Similarity-Metriken und User Testing – und ordnen deren Stärken und Schwächen ein. Außerdem geht es um den Umgang mit Spezial- und Off-Topic-Fällen, Manipulationsversuche, Red-Teaming und die Frage, wie groß ein Goldstandard eigentlich sein sollte. Das Fazit: Es gibt keine Faustformel, dafür rücken Domänenverständnis, Produktfokus und Risikomanagement stärker in den Mittelpunkt.

    **Zusammenfassung**

    • Umdenken nötig: Bei Gen-AI ist der Output oft nicht klar richtig oder falsch, was klassische Evaluationslogik an ihre Grenzen bringt
    • Frühe Validierung mit Endnutzenden ist sinnvoll und oft erforderlich, weil man schnell etwas Vorzeigbares hat
    • Klassisches Testen funktioniert weiterhin, wo es fixe Metriken oder einen Goldstandard gibt; ein schrittweiser oder verdeckter Rollout liefert früh Ergebnisse
    • LLM as a Judge: gut automatisierbar, aber korreliert oft schlecht mit menschlicher Einschätzung; ein Ensemble mehrerer Modelle kann helfen
    • Similarity-Metriken wie Cosine Similarity eignen sich als günstiger Vorfilter, bevor der teure LLM-Judge läuft
    • User Testing über Testmatrix, Testszenarien und Testpersonas ist aussagekräftig, aber aufwändig und bei jeder Änderung erneut nötig
    • Spezialfälle absichern: Umgang mit Off-Topic-, Nonsense- und Manipulationsversuchen, Red-Teaming und ein kleiner Standard-Datensatz als Sanity-Check
    • Fazit: keine Faustformel – das Skillset wird breiter, Domänenverständnis und Produktfokus wichtiger, Risikomanagement rückt in den Vordergrund

    **Links**

    • #47: Von Prognosen und Prompts: Data Science trifft generative KI mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/ew/pb-dkyex-1613842
    • Tobias Sterbak auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tobias-sterbak/

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    48 min
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