Couverture de Ungeschminkt #13 mit Marlene Streeruwitz

Ungeschminkt #13 mit Marlene Streeruwitz

Ungeschminkt #13 mit Marlene Streeruwitz

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Marlene Streeruwitz trat in den späten 80er Jahren mit Hörspielen und Dramen in eine von Männern beherrschte Kulturwelt ein - als eine Frau die politisch schreibt, denkt und spricht. Ihre Stücke wurden an den großen deutschsprachigen Bühnen uraufgeführt und forderten regelmäßig den Theaterbetrieb heraus. Denn Frau Streeruwitz untersucht seit je die Kontinuität der Machtverhältnisse in denen Frauen herabgewürdigt werden und wo patriarchalische Strukturen regieren, denn wo politische Zustände sprachlos machen, erhebt Marlene Streeruwitz ihre Stimme. Hannes Hametner spricht mit Marlene Streeruwitz über ihr Leben und ihr Werk, mit dem sie sich seit über vierzig Jahren für feministische Positionen stark macht und gegen Nationalismus, Patriarchat und Diskriminierung anschreibt, sowie darüber, wie es gelingt, jenen Menschen und Positionen eine Stimme zu geben, die im repräsentativen Kulturbetrieb - und damit auf vielen Bühnen - unsichtbar sind. Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Preis der Literaturhäuser. Ihr Roman »Die Schmerzmacherin.« stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen der Roman »Flammenwand.« (Longlist Deutscher Buchpreis 2019), die Breitbach-Poetikvorlesung »Geschlecht. Zahl. Fall.« (2021), der Roman »Tage im Mai.« (2023), die Essays »Handbuch für die Liebe.« und »Handbuch gegen den Krieg.« (2024). Zuletzt erschien der Roman »Auflösungen.«, der auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2025 stand.
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