Épisodes

  • Live aus dem Hansa-Theatersaal: Wie Hamburg sich auf wärmere Zeiten einstellt
    Oct 23 2026
    In einigen Jahrzehnten herrschen in Hamburg klimatische Verhältnisse, wie sie heute in der Kleinstadt Coulanges-lès-Nevers im Burgund normal sind. So zumindest berechneten es vor Kurzem Kolleginnen und Kollegen aus dem Datenteam der ZEIT. Es wird also merklich wärmer in der Großstadt. Aber wo genau, in welchen Vierteln und Wohnungen? Wie wappnet man sich dafür am besten? Und wird für diese Zukunft schon genug umgebaut? Darüber sprechen Maria Rossbauer und Christoph Twickel aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT in dieser Sonderfolge des Podcasts »Elbvertiefung«, live aufgenommen im Hansa-Theatersaal. Twickel berichtet von aktuellen Bauprojekten der Stadt und von vielen Versuchen, Regenwasser aufzufangen, Pflastersteine herauszureißen und Dächer mit Pflanzen zu versehen. Und er erzählt von einem Senat, der dann doch zu sehr auf Autofahrer achtet, und von alten Wohngebäuden, die längst hätten saniert werden müssen. Die beiden sprechen darüber, warum die Wohnungsknappheit in Hamburg bei der Klimaanpassung zum Dilemma wird, was helfen könnte – und was in Hamburg zuversichtlich stimmt. Dies ist eine Sonderfolge der »Elbvertiefung«, regelmäßige Folgen erscheinen nicht mehr. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    27 min
  • Warum den Hamburger Wolf nun ein hartes Leben erwartet
    Apr 10 2026
    Ende März beobachteten etliche Menschen einen Wolf, wie er durch die noblen Vororte Hamburgs huschte; er wurde an S-Bahnstationen gefilmt und mitten in der Innenstadt. In Altona verletzte er eine Frau in einer Einkaufspassage, schließlich fischten ihn Polizisten aus der Binnenalster. Einen "Animal Road Trip" nannte Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank den spektakulären Ausflug. Aber was geschieht jetzt mit dem Wolf? Darüber spricht in der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung Maria Rossbauer mit dem ZEIT-Autor Tom Kroll. Tom Kroll erzählt, wie der Wolf zunächst in eine Wildtierauffangstation gebracht wurde und wie dann die Auswilderung in einem Wald in Niedersachsen ablief. Er berichtet von GPS-Trackern, die den Wolf nun überwachen (solange der Akku reicht) und von Jägern, die bereitstehen, falls er sich doch wieder einer Siedlung nähern sollte. Außerdem geht es darum, wie der Angriff auf die Frau zu bewerten ist – und um all die Gefahren, die den jungen Wolf jetzt erwarten. Dies ist die letzte Folge des Podcasts "Elbvertiefung". Abonnieren Sie gerne den Newsletter Elbvertiefung, um aus der Redaktion der ZEIT zu erfahren, was in Hamburg wichtig ist – prägnant, persönlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    22 min
  • Tod auf der Davidwache
    Mar 27 2026
    Im Januar 1970 wurde in Hamburg ein Polizist getötet – mitten auf der berühmten Davidwache auf der Reeperbahn. Über den Fall wurde damals viel berichtet. "Polizist in der Davidwache erschossen", titelte das "Hamburger Abendblatt", die "Bild"-Zeitung notierte "Das Protokoll des Todes". Er beschäftigte die Stadt – und seit seiner frühen Kindheit auch den ZEIT-Autor Sönke Callsen. Denn sein Vater, damals ein junger Polizist, war in jener Nacht auf der Wache und erzählte ihm oft davon. Was genau ist damals geschehen? Warum schoss plötzlich ein Mann um sich? Dazu recherchierte Söhnke Callsen nun über Monate hinweg. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen Söhnke Callsen und der Host Maria Rossbauer über den Fall. Söhnke Callsen berichtet, wie es zu den Schüssen kam, er erzählt über das Leben des getöteten Polizisten Uwe Kraack und von Heinz Saworra, dem Mann, der ihn erschoss. Es geht um die Reeperbahn in den Siebzigerjahren, die geprägt war von Prostitution und Gewalt, um die Rolle der Polizei in alledem – und darum, was dieses Ereignis mit seinem Vater und schließlich mit ihm selbst gemacht hat. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. Text zur Folge: Davidwache in Hamburg: Mein Vater und die tödliche Nacht von St. Pauli [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    22 min
  • Iran-Krieg: Wie steht es um Hamburgs Sicherheit?
    Mar 13 2026
    Mehr als 12.000 Menschen mit iranischer Staatsbürgerschaft leben in Hamburg und einige zehntausend weitere, die Verwandte in dem Land haben. Viele sind einst vor dem Regime geflohen und hoffen nun auf ein Ende von Gewalt und Unterdrückung im Iran – doch in Hamburg trauern auch manche um Ajatollah Ali Chamenei, den diktatorischen Führer, der am 28. Februar bei Luftangriffen getötet wurde. Es sind Menschen, die dem Islamischen Zentrum Hamburg nahestanden. Die Organisation betrieb lange die Blaue Moschee an der Außenalster, bis sie im Juli 2024 vom Innenministerium als "bedeutendes Propagandazentrum Irans in Europa" bezeichnet und verboten wurde. Doch viele der damaligen Funktionäre leben noch hier. Was also ist seit dem Krieg in Hamburg los, was bedeutet er für die vielen Exil-Iraner - und was für die Sicherheitslage in der Stadt? Darüber spricht in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung der Host Maria Rossbauer mit Tom Kroll und Christoph Heinemann, die für die ZEIT seit Jahren zu diesem Thema recherchieren. Sie erzählen von hoffnungsvollen Stimmen, aber auch von Auseinandersetzungen zwischen Chamenei-Anhängern und der Diaspora, von grassierenden Verschwörungstheorien – und der Gefahr, die von ihnen ausgehen. Und warum trotz allem die Sicherheitslage in Hamburg nicht prekärer ist als anderswo. Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    20 min
  • Millionen Schätze in Hinterzimmern
    Feb 27 2026
    Seit der Investor René Benko vor über zwei Jahren pleiteging, stehen die Bauarbeiten am Hamburger Elbtower still – und der Hochhausriese wurde zur ungeliebten Bauruine. Nun aber soll er mithilfe der Stadt fertig gebaut werden: Für 595 Millionen Euro will Hamburg den unteren Teil des Turms kaufen. Auf dieser Fläche soll ein neues Naturkundemuseum entstehen, zu dessen Errichtung sich der Senat schon vor Jahren verpflichtet hat. Aber Moment – wieso braucht Hamburg überhaupt ein Naturkundemuseum? Und wieso muss der Senat eines errichten? Darüber sprechen in der neuen Folge des Podcasts "Elbvertiefung" Maria Rossbauer und Oskar Piegsa aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT. Die beiden unterhalten sich über die Rettung des Elbtowers, über ausgestopfte Tiere, Walskelette und Würmer in alkoholgefüllten Gläsern und darüber, was Chirurgen von den Mundwerkzeugen der Ameise lernen können. Und es geht darum, wie all die naturwissenschaftlichen Schätze, die bislang in Kellern und Hinterzimmern lagern, überhaupt nach Hamburg kamen. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    22 min
  • Mord im U-Bahnhof: Warum musste Asal sterben?
    Feb 13 2026
    Ende Januar zeichnete eine Videokamera am Gleis 2 des U-Bahnhofs Wandsbek Markt eine junge Frau auf, die auf die Bahn wartet. Man sieht, wie ein Mann von hinten auf sie zugeht, sie packt und mit sich hinunter auf das Gleis reißt. Der einfahrende Zug erfasst sie, und beide sind sofort tot. Die Frau hieß Fatemeh Z., Freunde und Verwandte nannten sie Asal. Sie war gerade einmal 18 Jahre alt. Ihren Mörder, den 25-jährigen Ariop A., hatte sie offenbar nie zuvor gesehen. Seit dieser Tat herrscht Entsetzen in Hamburg, und es wird viel diskutiert: Sind deutsche Bahnhöfe sicher genug? Hätte man früher erkennen müssen, dass Ariop A. gefährlich war? Haben die Behörden im Umgang mit ihm, einem Geflüchteten aus dem Südsudan mit traumatischen Erfahrungen, versagt? In der neuen Folge des Podcasts Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer aus der Hamburg-Redaktion der ZEIT mit ihren Kollegen Tom Kroll und Christoph Heinemann über den Fall. Die beiden erzählen von Fatemeh Z.s Träumen und ihrer Trauerfeier, von Ariop A. und dem Resettlement-Programm, über das er nach Deutschland kam, und sie erzählen von einer Scheindebatte, die nun ihrer Meinung nach geführt wird. Außerdem erklären sie, was sich in Hamburg wirklich ändern müsste, um solche Taten zu verhindern – und wie man der Familie von Fatemeh Z. seine Anteilnahme ausdrücken könnte. Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    28 min
  • Spart Hamburg seine Uni kaputt?
    Jan 30 2026
    Bisher gab es in den Finanzen der Bundesländer so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz: Überall muss gespart werden – nur in Hamburg nicht. Das ändert sich nun, und insbesondere an der Universität Hamburg ist der neue Spardruck bereits spürbar. Im Hamburg-Podcast Elbvertiefung spricht ZEIT-Redakteur Oskar Piegsa mit Florian Zinnecker darüber, welche Folgen dies für die Hochschule hat – und für die Stadt, in der sie sich befindet. Im Podcast erläutert Oskar, warum der AStA der Hochschule nun von einem Studium in Hamburg abrät und wie die Leitung der Universität auf die Spar-Ankündigung reagiert. Steht nun der Exzellenz-Status der Uni auf dem Spiel? Und was wird aus der Idee, Hamburg könne sich künftig als Stadt der Wissenschaft positionieren? Auch darüber sprechen Oskar Piegsa und Florian Zinnecker in der aktuellen Folge – und sie diskutieren, wie die Politik mit der neuen Lage umgeht. Im Podcast Elbvertiefung sprechen die beiden Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion in jeder Folge über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und möglichst nicht länger als eine knappe halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    23 min
  • Große Pläne, alle verworfen? Was aus dem Umbau des Hauptbahnhofs wird
    Jan 23 2026
    Hamburg hat viel vor: Der Hauptbahnhof soll größer und moderner werden. Viele Brücken müssen dringend generalüberholt, die Köhlbrandbrücke soll sogar neu gebaut werden. Dazu kommen die neue U-Bahn-Linie U5, die Verlängerung der U4 und der S4 – und die neue S6. Am Diebsteich soll ein neuer Fernbahnhof gebaut werden, die Autobahn A26-Ost ebenfalls – und das alles möglichst vor dem Beginn der Olympischen Spiele, von denen Hamburg träumt und die weitere Bauprojekte erforderlich machen. Wie aber soll das alles klappen? Woher kommt das Geld? Und wann könnte es losgehen? Denn bis heute ist, abgesehen von der U5, noch keine dieser Baustellen konkret terminiert, geschweige denn begonnen. Über diese Fragen spricht ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker in dieser Folge des Podcasts Elbvertiefung mit ZEIT-Redakteur Christoph Heinemann. Er erklärt, warum und wie ausgerechnet Olympia als großer Bau-Booster wirken soll, und warum sich die Sanierung und Erweiterung des Hauptbahnhofs immer weiter verzögert. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    17 min