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Die soziale Frage

Die soziale Frage

De : Benjamin Schulz
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Der Live-Podcast widmet sich den sozialen Fragen unserer Zeit. Es geht um Gleichstellung, Inklusion, Klimagerechtigkeit und die sozial-ökologische Transformation, um Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit. Vor allem beschäftigen wir uns jeweils mit den untrennbar damit verbundenen Verteilungsfragen. Wir ergründen gemeinsam, woher soziale Ungleichheiten kommen - und was wir als Gesellschaft und politisch tun können für gerechtere Lebenschancen und eine lebenswerte Zukunft.


Auf Einladung des Sozialwissenschaftlers Benjamin Schulz sind dafür Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und andere Expert:innen in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig zu Gast, um mit ihm und dem Publikum vor den diesjährigen Wahlen in Sachsen zu diskutieren. Je mehr Aufmerksamkeit wir den sozialen Fragen widmen, je mehr wir um Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit ringen, desto besser für alle, die unsere Demokratie, offene und vielfältige Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander stärken wollen. Das ist dieser Podcast: Aus und vom progressiven Sachsen fürs Progressive – in Sachsen wie überall.


Die erste Staffel des Live-Podcasts beginnt am 23. Mai 2024 - es gibt dieses Jahr keinen besseren Tag, um mit „Die soziale Frage“ zu beginnen. Denn am 23. Mai wird unser Grundgesetz 75 Jahre alt. Das ist der perfekte Tag, um von Leipzig, von Sachsen aus die demokratischen und progressiven, die wohlmeinenden und solidarischen Kräfte zu stärken, indem wir uns den sozialen Fragen widmen.


Sei live dabei in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig - und folge gerne Benjamin auf Instagram (benjamin_schulz_L) oder Twitter/X (BenjaminSchulzL).


Produktion und Schnitt: Martin Hommel / martinhommel.de

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Benjamin Schulz
Politique et gouvernement Sciences politiques
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    Épisodes
    • Folge 7: Wie gelingt gute (Arbeit in der) Wissenschaft?
      Aug 30 2024

      Mit Amrei Bahr geht es zum Abschluss der zweiten Staffel in Folge 7 um die soziale Frage: Wie gelingt gute (Arbeit in der) Wissenschaft? Als starke Leipziger Stimme bringt Franziska Naether von der Landesvertretung Akademischer Mittelbau Sachsen den Blick auf die sächsische Hochschul- und Wissenschaftspolitik ein.


      Amrei Bahr ist Juniorprofessorin für Philosophie der Technik und Information an der Universität Stuttgart. 2022 wurde sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Stifterverband mit dem Communicator-Preis für innovative und zukunftsweisende Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet. Als Mit-Initiatorin von #IchBinHanna und bundesweit gehörte Stimme engagiert sich Amrei seit Jahren für bessere Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft.

      Frankziska Naether ist ein seltenes Exemplar ihrer Art -- denn die habilitierte Ägyptologin, Museumskuratorin und Digital-Humanities-Expertin ist _unbefristet beschäftigte_ leitende Angestellte an einer sächsischen Forschungseinrichtung. Es gibt sie also! Sie war zudem Gründungsmitglied und mehrjährige Sprecherin der Mittelbauinitiative der Universität Leipzig (MULE) und zuvor in Leipzig hochschulpolitisch im Stipendiat*innennetzwerk und PromovierendenRat tätig.


      Wir sprechen im Podcast natürlich über die Debatte zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die einmal mehr gezeigt hat, dass viele Wissenschaftler:innen - gerade in ihrer frühen Karrierephase - mit enormen Herausforderungen wie Überlastung, Kettenbefristungen und insgesamt hochgradig unsicheren beruflichen Aussichten konfrontiert sind. Wir diskutieren, was ein funktionierendes und attraktives Wissenschaftssystem demgegenüber bräuchte. Dank einer Publikumsfrage geht es auch um die #TVStud-Initiative Sachsen.

      Während Franziska in der Schlussrunde unterstreicht, dass es in Sachsen vor allem mehr Mittel braucht, um die mit der 2023er Novellierung des Landeshochschulgesetztes geschaffenen neuen Personalkategorien und -modelle umzusetzen, würde Amrei dem Bund am liebsten die 2+4-Jahre-Regelung und Höchstbefristungsquoten ins neue WissZeitVG schreiben.


      Mit der Folge endet kurz vor der sächsischen Landtagswahl die zweite Podcast-Staffel. Im Oktober 2024 geht‘s weiter, hoffentlich aus einem weiterhin stabil demokratisch regierten Sachsen, das weltoffen, solidarisch und wissenschaftsfreundlich bleibt. Dazu durch die Beantwortung sozialer Fragen ein wenig beizutragen, ist Kernidee dieses Podcasts.

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      1 h et 51 min
    • Folge 6: Wie gelingt Zusammenhalt in Vielfalt?
      Aug 28 2024

      Diskriminierung und Rassismus gehören zur Alltagserfahrung vieler Menschen in Sachsen. Während das immer mehr zunimmt, kommen diejenigen, die es am stärksten trifft in öffentlichen Diskursen kaum vor. Oft wird der Grundsatz „Nicht ohne uns über uns“ nicht beherzigt. Auch darum ging es in der neuesten Folge meines Live-Podcasts. Darin habe ich Naika Foroutan und Rudaba Badakhshi die soziale Frage gestellt: Wie gelingt Zusammenhalt in Vielfalt?

      Naika Foroutan ist Co-Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen internationale Migration, die Transformation von Einwanderungsländern in postmigrantische Gesellschaften, Minderheitenpolitiken, sowie Radikalisierung, Rassismus und Islamismus.

      Rudaba Badakhshi ist als Referentin, Trainerin und Moderatorin mit den Schwerpunkten transkulturelle Bildungsarbeit, Antirassismus und Migration tätig und Regionalkoordinatorin Ost bei DaMigra, dem Dachverband der Migrantinnenorganisationen, einem 2014 gegründeten, bundesweiten, herkunftsunabhängigen und frauenspezifischen Dachverband von Migrantinnenorganisationen. Außerdem ist Rudaba Vorsitzende des ZEOK e.V., dem Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur, Leipzig, der u.a. in der antirassistischen Bildungsarbeit in Sachsen tätig ist.


      Wir diskutieren, wie die plurale Demokratie ihre Versprechen für alle einlösen kann. Es geht um ethnische Ungleichheit, antimuslimische Einstellungen, wie allgemeine soziale Ungleichheit in dem Zusammenhang wirkt und was es in intersektionaler Perspektive zu berücksichtigen gilt. Wir sprechen über die Gründe für die besonders schwierige Situation in Sachsen wie im Osten der Republik, aber auch darüber, wie Vertrauen und Solidarität entstehen können. Naika Foroutan unterstreicht, dass Willkommenskultur zwar narrativ im öffentlichen Diskurs verdrängt wurde, aber real, bei denen, die sie leben nicht in Vergessenheit geraten ist. Als klar war, dass sie den nächsten Zug zurück nach Berlin eh nicht mehr erreicht, haben wir den Abend in der Schaubühne Lindenfels weit überzogen. Aber das ist hoffentlich ein gutes Zeichen – für die Wichtigkeit des Themas, das Interesse der Teilnehmenden, die Qualität ihrer Fragen.

      Nach knapp zwei Stunden wünscht sich Rudaba bei der Schlussrunde vom nächsten sächsischen Landtag ein Landesantidiskriminierungsgesetz, und zwar eines, das alle Dimensionen umfasst, dass Allianzen schmieden hilft, dass Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder zugeschriebener Herkunft, sexueller Orientierung, sozialem Status u.a.m. umfasst. Welches Konzept Naika Foroutan gerne ein und alle Mal von der politischen Agenda nehmen würde, erfahrt ihr im Podcast ebenso wie die Gründe, warum wir ein weites Verständnis von Integration gut gebrauchen können.


      Am 29. August endet die 2. Staffel meines Podcasts mit der sozialen Frage: Wie gelingt gute (Arbeit in der) Wissenschaft? Dafür werden Amrei Bahr (Mit-Initiatorin von #ichbinhanna) und Franziska Naether (Vorstand akademischer Mittelbau Sachsen) bei mir in der Schaubühne Lindenfels zu Gast sein. Alle Infos zu dieser wie allen Folgen gibt's auf www.die-soziale-frage.de.

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      2 h et 2 min
    • Folge 5: Wie gelingt gute Bildung in der digitalisierten Welt?
      Aug 25 2024

      Was sind eigentlich die 21st century skills? Können Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung dazu beitragen, Bildungsungleichheiten zu verringern und Chancen fairer und weniger abhängig vom Elternhaus zu machen? Wird so mehr individuelle Förderung möglich und können Lehrkräfte größerer sprachlicher Vielfalt durch KI besser entsprechen? Welche Kompetenzen brauchen wir überhaupt in der digital vernetzten und von KI durchdrungenen Welt? Warum gibt es mancherorts die Konterrevolution, weg von digitalen Endgeräten im Klassenraum? Um diese und weitere Fragen geht es in dieser Folge des Podcasts – Benjamins soziale Frage lautet: Wie gelingt gute Bildung in der digitalisierten Welt?


      Zu Gast ist dafür einer der landesweit am meisten gefragten Gesprächspartner zum Thema: Olaf Köller, Vorsitzender der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (KMK), Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) sowie Professor für Empirische Bildungsforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er forscht vor allem zu individuellen Entwicklungsprozessen unter den institutionellen Rahmenbedingungen von Schule sowie zur Diagnose schulischer Kompetenzen.


      Im Podcast unterstreicht Olaf Köller: „Der durch die Pandemie ausgelöste digitale Schub ist kläglich versandet. […] KI kann schon heute Aufsätze bewerten – und dadurch Lehrkräften viel Arbeit abnehmen, ohne sie zu ersetzen, sondern indem sie Vorschläge für die Bewertung macht, auf Stärken und Schwächen einer Arbeit hinweist. […] Generell ist wichtig: Didaktik vor Technik, aber es darf auch nicht umschlagen in Didaktik gegen Technik. [...] Bildung ist mehr als das Fitmachen für den Arbeitsmarkt, sie ist wichtig für gesellschaftliche und soziale Teilhabe. So ist auch mehr politische demokratische Bildung nötig.“

      Man merkt der Folge an, dass hier zwei miteinander sprechen, die sich intensiv mit Bildung und Digitalisierung beschäftigen. Die gut 80 Minuten haben es thematisch in sich, aber sind durchweg bestens verständlich, anschaulich und strukturiert. So ist die Folge bestens geeignet für alle, die sich einen Überblick über die Herausforderungen guter Bildung in der digitalisierten Welt verschaffen möchten, sich aufschlauen und Anregungen mitnehmen möchte. Sie zeigt, worauf es vor allem in Schulen ankommt bei einer der zentralen sozialen Frage unserer Zeit - an der Schwelle zur allenthalben digital vernetzten und von KI durchdrungenen Welt.

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      1 h et 24 min
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