Épisodes

  • Poulenc: Dialogues des Carmélites
    Feb 15 2026
    Wie weit ist man bereit zu gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Die Nonnen in Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ von 1957 finden: bis in den Tod. Jedenfalls wenn die Alternative ist, mitten im Terrorregime der Jakobiner während der französischen Revolution alles aufzugeben, woran sie glauben: Die Kirche. Ihr Gelübde. Gott. Die Primadonnen besuchen die Produktion der Semperoper Dresden (Regie: Jetske Mijnssen, Musikalische Leitung: Marie Jacquot). Sie erzählen, warum die „Dialogues“ zu ihren Lieblingsopern gehören, streiten sich über den Schluss der Inszenierung und überlegen, was diese Oper mit der aktuellen Wehrpflichtdebatte gemein hat. Hier gibt es den Trailer der Semperoper und hier die Playlist zur Folge auf Spotify. MusikalischeLeitung: Marie JacquotInszenierung: Jetske MijnssenBühnenbild: Ben BaurKostüme: Gideon DaveyChoreografie: Lillian StillwellLicht: Franck EvinChoreinstudierung: Jan HoffmannDramaturgie: Kathrin Brunner, Dorothee HarpainSächsischer Staatsopernchor DresdenSächsische Staatskapelle Dresden Le Marquis de la Force: Michael KrausBlanche, seine Tochter: Marjukka Tepponen bzw. Tara ErraughtLe Chevalier, sein Sohn: Julien DranMadame de Croissy: Evelyn HerlitziusMadame Lidoine: Sinéad Campbell WallaceMère Marie: Julie BoulianneSœur Constance: Rosalia CidMère Jeanne: Michal DoronSœur Mathilde: Nicole ChirkaBeichtvater: Simeon EsperErster Kommissar: Jürgen MüllerZweiter Kommissar: Vladyslav BuialskyiKerkermeister: Martin-Jan NijhofOffizier: Anton BeliaevThierry: Yu He Zitierte MusikbeispieleAufnahme mit dem Chœurs et Orchestre Du Théatre National De L'Opéra unter Pierre Dervaux mit Denise Duval (Blanche de la Force), Denise Scharley (Madame De Croissy), Régine Crespin (Madame Lidoine), Rita Gorr (Mère Marie), Liliane Berton (Sœur Constance) bzw.Originalbeispiele mit freundlicher Genehmigung der Semperoper
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    54 min
  • Zugabe "Innocence": Familienbande
    Jan 18 2026

    Opern sind immer Teamarbeit – aber manchmal sind die Teams besonders familiär. Wir klären in unserer aktuellen Zugabe, welche Familienkonstellationen zur Entstehung von "Innocence", "Hänsel und Gretel", "Die Zauberföte" und anderen geführt haben. Nicht jede Zusammenarbeit blieb friedlich. Aber alle ergaben erstaunliche Musik.

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    25 min
  • Saariaho: Innocence
    Jan 9 2026
    Auch in dieser Spielzeit widmen sich die Primadonnen einer Komponistin: Kaija Saariaho. Wir erzählen, was wir an ihrer letzten Oper “Innocence” von 2021 über die Folgen eines Schul-Amoklaufs so schätzen und berichten von gleich zwei Inszenierungen: der der Uraufführung 2021 in Aix-en-Provence (Regie: Simone Stone, ML: Susanna Mälkki) und der aktuell in Nürnberg laufenden (Regie: Jens-Daniel Herzog, ML: Roland Böer). Es geht um Schuld, Mehrsprachigkeit, Volksmusik in einer Opernpartitur – und die Frage: Wie hättest du reagiert?- Innocence: Aix en Provence (2021)- L'Amour de loin: Finnish National Opera- Saariaho – Hush - Interview Kaija Saariaho und Aleksi Barrière mit Kirill Gerstein- Homepage Miika Hyytiäinen Besetzung: Aix-en-Provence (2021); Nürnberg (Dezember 2025)Regisseur: Simon Stone; Jens-Daniel Herzog Bühnenbild: Chloe Lamford; Mathis NeidhardtKostüme: Mel Page; Sibylle GädekeLicht: James Farncombe; Fabio AntociDirigent: Susanna Mälkki; Roland BöerOrchester: London Symphony Orchestra; Staatsphilharmonie NürnbergChor: Estonian Philharmonic Chamber Choir; Chor des Staatstheater NürnbergKellnerin (Tereza): Magdalena Kožená; Almerija DelicSchwiegermutter (Patricia): Sandrine Piau; Chloë MorganSchwiegervater (Henrik): Tuomas Pursio; Jochen KupferBraut (Stela): Lilian Farahani; Julia GrüterBräutigam (Tuomas): Markus Nykänen; Martin PlatzPriester: Jukka Rasilainen; Philipp KranjcLehererin (Cecilia): Lucy Shelton; Fredrika BrillembourgSchülerin 1 (Marketa): Vilma Jää; Erika HammarbergSchülerin 2 (Lilly): Beate Mordal; Caroline OttocanSchülerin 3 (Iris): Julie Hega; Lou DenèsSchüler 4 (Anton): Simon Kluth; Manuel RiedSchüler 5 (Jeronimo): Camilo Delgado Díaz; Emanoel VelozoSchülerin 6 (Alexia): Marina Dumont; Martha Sotiriou
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    48 min
  • Zugabe "Les Contes d'Hoffmann": Dichter dran
    Dec 18 2025

    Nicht nur Hoffmann in „Les Contes d‘Hoffmann“ (HoffmannsErzählungen) ist Dichter. Sondern noch ein paar weitere Figuren im Opernrepertoire: Andrea Chenier, Rodolfo (aus „La bohème), Sappho. Was dichten sie da eigentlich? Hat ihr Schreiben für die Handlung eine Bedeutung? Wie immer hören wir in die Opern rein und treffen dabei auch alte Bekannte wieder.

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    21 min
  • Offenbach: Les Contes d'Hoffmann
    Dec 7 2025

    Was hat Jacques Offenbachs Oper “Les Contes d’Hoffmann” (Hoffmanns Erzählungen) mit Whitney Houstons „I'm EveryWoman“ zu tun? Wie passt der reale Universalkünstler E.T.A. Hoffmann ins Bild, der nicht nur die Titelfigur ist, sondern auch Ideengeber für die Handlung? Und können wir etwas mit Lydia Steiers Inszenierung an der Berliner Staatsoper Unterden Linden anfangen mit seinem so gar nicht jugendfreien Teufel und Weihnachten in der Konsumhölle? Übrigens begegnen wir erneut dem Pariser Jockey Club, außerdem einem Fluch, der angeblich auf der Oper lastete.

    Musikalische Leitung: Bertrand de Billy

    Inszenierung: Lydia Steier

    Spielleitung: Leander Teßmer, Caroline Staunton

    Bühne, Video: Momme Hinrichs

    Kostüme: Ursula Kudrna

    Licht: Olaf Freese

    Choreographie: Tabatha McFadyen

    Einstudierung Chor: Dani Juris

    Dramaturgie: Maurice Lenhard, Christoph Lang

    Hoffmann: Pene Pati

    Olympia: Serena Sáenz / Nina Minasyan

    Antonia: Julia Kleiter

    Giulietta: Sonja Herranen

    Lindorf, Coppélius, Dr. Miracle, Dapertutto: Roberto Tagliavini

    La Muse, Nicklausse: Ema Nikolovska

    Cochenille, Frantz, Pitichinaccio, Andrès: Ya-Chung Huang

    Luther: Manuel Winckhler

    Hermann: David Oštrek

    Nathanaël: Álvaro Diana

    Spalanzani: Florian Hoffmann

    Crespel: Stefan Cerny

    Stimme aus dem Grab: Natalia Skrycka

    Schlémil: Jaka Mihelač

    Die alte Dame: Brigitte Eisenfeld

    Staatsopernchor

    Staatskapelle Berlin

    Zitierte Musikbeispiele aus Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“:

    „Barcarolle“, Jeffrey Tate, Staatskapelle Dresden

    “Va pour Kleinzach”, Placido Domingo, Richard Bonynge, Choeur et Orchestre de la Radio Suisse Romande

    „Arie der Olympia“, Nathalie Dessay, Kent Nagano, Choeur etOrchestre de l’opera national de Lyon

    „Non, ne me tente plus…”, Joan Sutherland, Richard Bonynge, Orchestre de la Radio Suisse Romande

    Szene aus dem 4. Akt, Jessye Norman, Neil Shicoff, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie

    “Barcarolle”, Jessye Norman, Ann Murray, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie

    Szene aus dem Pene Pati, Bertrand de Billy, StaatskapelleBerlin

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    53 min
  • Zugabe "Tannhäuser": Bromances
    Nov 25 2025

    Die Primadonnen suchen in heteronormativen Opernkonstellationen nach Bromances, die man als Ausdruck homoerotischen Begehrens lesen kann. Und werden nicht nur in "Tannhäuser", sondern auch in "Don Carlo", "Les pêcheurs de perles" und "Iphigénie en Tauride" fündig.


    Zitierte Musikbeispiele:

    "Tannhäuser" von Richard Wagner: "Als du im kühnen Sange uns bestrittetst" mit Thomas Hampson (Wolfram), Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, Video hier

    "Les pêcheurs de perles" von Georges Bizet: Duett "Au fond du temple saint" mit William Burden und Nathan Gunn , Orchester der Opera Company of Philadelphia unter Jacques Lacombe, Video hier

    "Don Carlo" von Giuseppe Verdi: Duett "Dio, che nell'alma infondere amor" mit Jonas Kaufmann (Don Carlo) und Thomas Hampson (Rodrigo, Marchese di Posa), Wiener Philharmoniker unter Antonio Pappano, Video hier

    "Iphigénie en Tauride" von Christoph Willibald Gluck: Duett "Et tu prétends encore que tu m'aime", Simon Keenlyside (Oreste) und Yann Beuron (Pylade), Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, Aufnahme hier

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    26 min
  • Wagner: Tannhäuser
    Oct 28 2025

    Muss man sich zwischen körperlicher Wollust und geistig-keuscher Liebe entscheiden? Da ist das Scheitern doch programmiert! So geht’s auch dem Titelhelden in Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ von 1845. In der neuen Folge fahren die Primadonnen nach Magdeburg und diskutieren, ob man Wagner überhaupt hören darf, warum der Jockey Club 1861 für einen Flop in Paris sorgte und warum wir bei der Inszenierung von Adele Thomas am Theater Magdeburg an den Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ denken mussten. Für die großen Gefühle sorgt die fulminante Aurora Marthens.

    Premiere Tannhäuser von Richard Wagner am Theater Magdeburg am 14.09.2025

    Musikalische Leitung: Erik Nielsen 


    Regie: Adele Thomas

    Bühne, Kostüm: Cécile Trémolières


    Choreografie: Emma Woods


    Dramaturgie: Esther Beisecker


    Choreinstudierung: Martin Wagner

    Besetzung

    Hermann, Landgraf von Thüringen: Johannes Stermann


    Tannhäuser: James J. Kee


    Wolfram von Eschenbach: Marko Pantelić


    Walther von der Vogelweide: Aleksandr Nesterenko


    Biterolf: Giorgi Mtchedlishvili


    Heinrich der Schreiber: András Adamik


    Reinmar von Zweter: David Howes


    Elisabeth, Nichte des Landgrafen:
Aurora Marthens


    Venus: Jadwiga Postrożna


    Ein junger Hirt: Elvire Beekhuizen


    Vier Edelknaben: Irene Cabezuelo, Ilka Hesse, Bomi Lee, Emilia Mitskevych

    Opernchor des Theaters Magdeburg
& Magdeburger Singakademie


    Tanzensemble (Lukas Bisculm, Valeria Busdraghi, Viktoriia Cherkasova, Laia Vancells Pi)


    Magdeburgische Philharmonie

    Zitierte Musikbeispiele alle aus Tannhäuser von Richard Wagner

    • Vorspiel: Magdeburgische Philharmonie unter Erik Nielsen
    • Dich, teure Halle, gesungen von Aurora Marthens mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Matthias Foremny beim Finale des ARD-Musikwettbewerbs 2024
    • O! du mein holder Abendstern, gesungen von Thomas Hampson mit der Staatskappelle Berlin unter Daniel Barenboim

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    44 min
  • Zugabe "Maria Stuarda": Belcanto
    Oct 16 2025

    Die Primadonnen verwechseln das Opernhaus mit der Volkshochschule und plaudern über Belcanto. Das führt zu so viel Erregung, dass sie danach erst mal eine Zigarette rauchen müssen. Also Champagnerflaschen raus und zurücklehnen und für eine paar Minuten ins Reich von Kadenzen, Koloraturen und Kavatinen entfliehen. Aber Vorsicht: nicht wahnsinnig werden!

    Zitierte Musikbeispiele:

    • Mitschnitt von Maria Stuarda, mit Lisette Oropesa und Aigul Akhmetshina, mit dem Orchester des Teatro Real Madrid unter José Miguel Pérez-Sierra ⁠⁠hier ⁠⁠(online bis 04.05.2026)
    • Dal ciel discenda un raggio, aus Maria Stuarda von Gaetano Donizetti, gesungen von Eileen Farrell, mit dem London Philharmonic Orchestra unter Aldo Ceccato
    • Il dolce suono, aus Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti, gesungen von Beverly Sills, mit dem London Symphony Orchestra unter Thomas Schippers
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    22 min