Épisodes

  • Das Hausmeister-Mindset
    Jan 25 2026
    1969.
    Ein Präsident besucht die NASA. Er begegnet einem Mann mit einem Besen.„Was machen Sie hier?“
    „Ich helfe, einen Mann auf den Mond zu bringen.“

    Dieser Hausmeister hat etwas verstanden, das viele Führungskräfte vergessen haben: Es geht nicht um die Aufgabe. Es geht um die Mission.

    Gibt es Aufgaben, die „unter deiner Würde“ sind? Der Konferenzraum nach dem Meeting. Der schwierige Kunde. Die Kaffeemaschine, die keiner auffüllt.

    Was dein Team in diesem Moment sieht, wenn du vorbeigehst: jemanden, der Hierarchie vor Wirkung stellt.
    Fünf Minuten über die gefährlichste Form von Führungs-Arroganz. Und darüber, warum die besten Führungskräfte manchmal einfach den Besen in die Hand nehmen.

    Mit einem Impuls, der sich unbequem anfühlt. Bis du merkst, was er bewirkt.
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    6 min
  • Die Paradoxie der Stärke – Warum Rüstungen schwer sind
    Jan 18 2026
    Montag. Irgendwo zwischen Haustür und Büro merkst du es wieder: Du ziehst sie an. Die Rüstung. Den Chef-Modus. Das Gesicht, das keine Risse zeigt.

    Was, wenn genau das dein größtes Problem ist?

    Dieser Impuls handelt von einem Ritter, der vergessen hat, dass er die Rüstung jederzeit ablegen könnte. Von der Erschöpfung, immer stark sein zu müssen. Und von dem Moment, in dem ein Geschäftsführer vier Worte sagt – und plötzlich atmet sein ganzes Team auf.

    „Ich weiß es nicht.“

    Vier Minuten über die gefährlichste Illusion in Führung: dass Stärke bedeutet, nie zu wanken. Und über die befreiende Wahrheit, dass echte Verbindung dort beginnt, wo Perfektion endet.

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    4 min
  • Träumer verändern die Welt, während Pragmatiker die Rechnung bezahlen.
    Jul 8 2025
    Kürzlich meinte jemand zu mir: „Träumer verändern die Welt, während Pragmatiker die Rechnung bezahlen.“ Charmant zynisch, aber nicht ganz falsch, oder? 😀

    Große Visionen ziehen uns nach vorn. Die Vorstellung davon, was sein könnte, gibt uns Energie und Richtung. Doch allzu oft bleiben diese Visionen im Alltag stecken.

    Wie lässt sich beides verbinden?

    Die bedeutendsten Fortschritte begannen mit Visionen, die zunächst so realistisch erschienen wie fliegende Kühe.

    Eine wirklich kraftvolle Vision entsteht nicht aus dem Wunsch, beeindruckend zu sein. Sie entspringt authentischen Werten und einem echten Verlangen nach Veränderung.

    Aber…

    Während Visionen Richtung geben, ist es der Pragmatismus, der uns voranbringt. Der Pragmatiker in uns fragt: Was kann ich heute tun? Womit fange ich an? Und wo zum Teufel habe ich meine To-Do-Liste hingelegt?

    Diese Fragen sind nicht der Feind der Vision, sondern ihr notwendiger Partner. Sie übersetzen das große Bild in machbare Schritte. Doch der Pragmatismus kann auch zur Ausrede werden, unsere Träume zu verkleinern.

    Wir neigen dazu, Vision und Pragmatismus als Gegensätze zu betrachten. Als müssten wir uns entscheiden: Träumer oder Macher, Kopf in den Wolken oder Füße im Schlamm. Dabei brauchen wir beides.

    Die Vision fragt: "Wohin?" Der Pragmatismus antwortet: „So kommen wir dort hin, ohne uns unterwegs zu verirren oder das Budget zu sprengen.“

    Diese Balance ist höchst individuell. Manche neigen von Natur aus zum Visionären, andere fühlen sich im Pragmatischen zu Hause. Die Kunst besteht darin, die eigene Tendenz zu erkennen und bewusst die andere Seite zu entwickeln.

    Für Visionäre bedeutet das, konkrete Schritte zu definieren und sich nicht vor Details zu scheuen. Für Pragmatiker heißt es, gelegentlich den Kopf aus dem Hamsterrad zu heben und zu schauen, ob sie überhaupt in die richtige Richtung laufen.

    Vielleicht ist die perfekte Balance wie eine gute Ehe: Der Träumer sorgt für die Schmetterlinge im Bauch, während der Pragmatiker daran erinnert, dass auch Schmetterlinge Rechnungen bezahlen müssen.

    Am Ende braucht jede Vision jemanden mit einer Excel-Tabelle, und jeder „Buchhalter“ braucht etwas Besseres zu berechnen als den günstigsten Handytarif.

    Denn letztendlich ist ein Pragmatiker nur ein Träumer mit einer To-Do-Liste.

    Und ein Träumer?

    Nun, das ist ein Pragmatiker, der vergessen hat, dass man manchmal die Regeln brechen muss, um die Welt zu verändern. 😉
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    3 min
  • Liebt Eure Vertriebler! (Sonst tut's keiner.)
    Jun 4 2025
    Wie oft denken wir an den Vertrieb erst dann so richtig intensiv, wenn die Zahlen eine Delle bekommen? Plötzlich sind sie die Feuerwehr, die magische Umsatzmaschine, die Helden der Stunde (oder die Sündenböcke, wenn's nicht klappt). Läuft der Laden hingegen rund? Tja, dann... machen sie halt ihren Job, nicht wahr?

    Dabei seid ihr doch die Helden des Alltags! Die, die da draußen im Dschungel des Marktes kämpfen, die Kunden bezaubern, die Deals eintüten und den Laden am Laufen halten. Ohne Euch? Könnten wir alle einpacken. Ehrlich jetzt.

    Klar, manchmal nervt ihr auch. 😉 Aber hey, wer kann Euch das verübeln? Ihr seid die geborenen Kämpfer, die Meister der Überzeugung, die Meister des Abschlusses. Respekt! 🙏

    Und an alle anderen: Vergesst nicht, Eure Vertriebler zu lieben!

    Gebt ihnen die Anerkennung, die sie verdienen. Feiert ihre Erfolge (nicht nur die großen!), schenkt ihnen ein offenes Ohr und gebt ihnen das Gefühl, Teil des Teams zu sein (sind sie ja schließlich auch!). Denn eins ist sicher: Auch das beste Produkt und beste Service braucht einen Verkäufer. Punkt.

    Ein gutes Produkt verkauft sich nicht von selbst. Es braucht Menschen, die mit Leidenschaft dabei sind, die den Kunden verstehen und die mit Herzblut für ihr Unternehmen kämpfen. Und das sind Eure Vertriebler.
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    2 min
  • „Das verstehst du erst, wenn du selbst Mutter bist.“
    May 11 2025
    Die Worte meiner Mutter „Das verstehst du erst, wenn du selbst Mutter bist“ waren keine leere Drohung, sie waren ein Versprechen.

    Wenn ich heute sage „Weil ich es sage!“, höre ich das Echo ihrer Stimme und muss lächeln.

    Mutter sein und gleichzeitig ein Unternehmen führen, bedeutet, ständig zwischen zwei Welten zu springen. Morgens knallharte Verhandlungen mit Geschäftspartnern, abends … nun ja, die Verhandlungen gehen weiter, nur die Themen ändern sich.

    Die Verhandlungen am Abend sind das, was mich erdet. Die alltäglichen Momente, die zwischen all dem Trubel beständig bleiben.

    Die Probleme im Unternehmen?
    Ich frage mich oft: Werden sie für mein Kind in fünf Jahren noch von Bedeutung sein? Genau das verschiebt die Perspektive und lässt mich vieles gelassener sehen.

    Als Mutter agiere ich automatisch nachhaltiger – im Unternehmen und zu Hause. Ich treffe Entscheidungen mit Weitblick, weil ich weiß: Für mein Kind zählt nicht nur der Erfolg von heute, sondern vor allem, was morgen bleibt.
    Diese Haltung hat meine Arbeit verändert. Ich denke nicht mehr nur an den nächsten Monatsabschluss, sondern daran, Spuren zu hinterlassen, die über meine eigene Zeit hinausgehen.

    Und während ich Wachstumsstrategien plane, wächst mein Kind still neben mir. Jeder Moment erinnert mich: Das hier, nicht der nächste große Deal, ist mein wichtigstes Lebenswerk.

    Heute, am Muttertag, hebe ich mein Glas und sage Prost: auf meine wunderbare Mutter, die ich jetzt mehr denn je verstehe, und auf all die wunderbaren Mütter da draußen, die täglich Unmögliches möglich machen.




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  • Das PROBLEM ist...
    May 7 2025
    Kennst du diese Menschen?
    Die, die sich bei dir hinsetzen und dann … geht’s los: Eine wahre Sinfonie des Missmuts.

    Du nickst. Hörst zu. Stunde um Stunde. Dein innerer Monolog schreit: „Erzähl mir doch EINMAL von etwas, das du MAGST! Wofür brennst du? Was macht dich glücklich? BITTE!“

    Aber du sagst es nicht. Natürlich nicht. Wäre ja unhöflich, oder? Und so nicken wir weiter, während die epische Liste der Abneigungen, Ärgernisse und Weltuntergänge immer länger wird.

    „Das Problem ist“: Sobald jemand ein Gespräch so beginnt, wissen wir schon … oh je, das wird anstrengend.
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  • Rein ins Tun
    Apr 12 2025
    „Ich werde es versuchen …“ klingt nach halbherzig, nach „mal schauen“. Ein bisschen wie mit angezogener Handbremse fahren. Man kommt vielleicht voran, aber der volle Speed, die pure Lebensfreude bleiben aus. „Machen“ hingegen bedeutet: Vollgas geben, mit Leidenschaft und Herzblut dabei sein. Es bedeutet, ins TUN zu kommen, aktiv zu gestalten anstatt passiv zuzuschauen. Ja, es wird Herausforderungen geben, Momente des Zweifels. Aber genau die machen einen stärker, formen einen, lassen einen wachsen.
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  • Achtung: Perfektionsfalle!
    Feb 25 2025
    Kennst du das? Der Drang, alles perfekt machen zu wollen, blockiert dich eher, als dass er dich voranbringt.

    Perfektionismus kostet Energie, Zeit und Nerven. Und oft führt er zu Enttäuschung, weil das Ergebnis den hohen Ansprüchen nicht gerecht wird.

    „Denk doch mal anders“: Was wäre, wenn „gut genug“ ab jetzt gut genug wäre?
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