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DOC on AIR - Erste Hilfe im Alltag

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De : Dr. Joachim Huber
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Der Podcast für den stressfreien Umgang mit medizinischen Notfällen und anderen Gesundheitsfragen im Alltag von Dr. Joachim Huber, (Internist, Kardiologe, Gerontologe, Notarzt). Seit Juni 2023 helfe ich bei allen kleineren und größeren medizinischen Fragen oder Zwischenfällen cool zu bleiben und fast jedes medizinische Problem zu lösen, mindestens aber zu erleichtern. Als langjährig tätiger und sehr erfahrener Notfallmediziner, kenne ich die grossen und kleine Sorgen unserer Patienten. Das Ziel ist es, meine Zuhörer von unnötigen Ängsten zu befreien. Bei medizinischen Zwischenfällen zeige ich dem Laien, wie man rasch und kompetent helfen kann. Keine Scheu die Rettungskette zu aktivieren aber auch dem Patienten uns seinen Angehörigen beizustehen. ---- Weitere Informationen auf doc-on-air.com Das Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.at #notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgutDr. Joachim Huber Hygiène et vie saine Maladie et pathologies physiques
Épisodes
  • #83 - Infektionskrankheiten
    Jun 27 2026
    Infektionskrankheiten waren und sind weltweit die häufigsten Todesursache, sie führten zu verheerenden Pandemien. Jahrhundertelang waren die Menschen schutzlos ausgeliefert, da Ursachen und Übertragungswege unbekannt waren.

    Erwähnenswert sind besonders drei große Pestepidemien, in den Jahren 541, 1347 und 1894 n. Chr; die jedes Mal verheerende Todesfälle unter Menschen und Tieren in Ländern und Kontinenten verursachten.
    Eine Epidemie ist örtlich und zeitlich begrenzt, eine Pandemie Länder- und Kontinent übergreifend.
    Eine Gemeinsamkeit verschiedener Epidemien und Pandemien ist, dass sie sich besonders entlang der Transportwege vermehren. So breitete sich auch die Pest im 14. Jahrhundert entlang der Handelsrouten aus und griff speziell in großen Hafenstädten schnell um sich.

    Zu ihrer Eindämmung wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter die Isolierung von Infizierten und Verdachtsfällen sowie die militärische Abriegelung der Stadt- und Landesgrenzen. Geholfen hat das aber nicht, der Pest fielen bis 50 Millionen Menschen zum Opfer.

    Dank medizinischem Fortschritt wie Impfstoffen, Antibiotika und moderner Diagnostik sind viele dieser Krankheiten heute heilbar oder vermeidbar.

    An die Stelle historischer Geißeln treten heute neue Herausforderungen durch Globalisierung und Resistenzen.
    Ein weiteres Problem liegt im sogenannten Ageismus, also in der Altersdiskriminierung.
    Seit 2021 kämpft die WHO gegen die ungleiche Behandlung - besonders wenn Infektionskrankheiten Kinder, Jugendliche oder älteren Menschen treffen.

    Eines ist aber sicher: ob durch Gesundheitsaufklärung, Schutzmaßnahmen wie Mundschutz, Impfungen oder Hygienemaßnahmen wie Händedesinfektion, noch nie waren wir besser darauf vorbereitet, den Kampf gegen eine neue Pandemie aufzunehmen.

    Auch die KI wird eingesetzt, um Mutationen vorherzusagen und die Entwicklung von neuen Medikamenten in Rekordzeit zu ermöglichen.


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    Bei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com

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    23 min
  • #82 - Frauenherzen schlagen anders
    Jun 13 2026
    Heute berichte ich über das Thema Herzgesundheit-Gender-Aspekte in der Kardiologie.
    Motiviert von der großartigen Kollegin und Herzspezialistin, Frau Dr. Karin Hawlisch-Höfferl, Mitorganisatorin des diesjährigen „Aktionstags Gesundheit" oder „Go Red for Women“, möchte ich meine Podcast Fans zur aktiven Herzgesundheit-Vorsorge motivieren.
    Dieser Aktionstag– oft unter dem Motto „Frauenherzen schlagen anders“ – findet jährlich am ersten Freitag im Februar statt, eines der Ziele ist eine geschlechtersensible Medizin.
    Kardiologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen betreffen Symptome, Gefäßerkrankungen und Medikamentenwirkung.
    Frauenherzen sind kleiner, der Ruhepuls ist im Schnitt mit ca. 70 Schläge/Min.) im Vergleich zum männlichen (ca. 60/Min.)schneller.
    Frauenherzen weisen häufiger Erkrankungen der kleinen Gefäße auf, während Männer oft lokal begrenzte Verengungen haben.
    Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen und Bluthochdruck wirken sich bei Frauen oft gravierender auf das Herzinfarktrisiko aus als bei Männern. Bei Frauen kann eine akute Herzmuskelschwäche. auch durch emotionalen Stress ausgelöst werden (Broken-Heart-Syndrom).
    Frauen zeigen bei Herzinfarkten öfter atypische Symptome, sie berichten häufiger Symptome wie Atemnot, Schmerzen im Oberbauch oder Rücken, Übelkeit und Erbrechen, was die Diagnose verzögert.
    Bei Frauen werden Herzinfarkte leider meist später diagnostiziert und behandelt, was die Überlebenschancen verringern kann. Zudem nehmen Frauen seltener an Rehabilitationsmaßnahmen teil.
    Frauen leiden auch häufiger unter Medikamenten-Nebenwirkungen, da Dosierungen in Studien oft primär an Männern getestet wurden.
    Gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann die Vorsorgemedizin unsere Lebensqualität verbessern. Werden Risikofaktoren früh erkannt und entsprechend behandelt, treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft später im Leben oder gar nicht auf.


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    26 min
  • #81 - Lipödem - Adipositas
    May 30 2026
    In meiner 81. Podcast Folge berichte ich vom Unterschied Lipödem zu Fettleibigkeit.

    Auch in diesem Report verzichte ich bewusst auf das Gendern, da es meines Erachtens störend und überflüssig ist, ich finde das traditionelle Deutsch ist natürlicher und besser verständlich!

    Lipödem und Fettleibigkeit, also Adipositas sind eigenständige Erkrankungen.

    Mischbilder mit anderen Erkrankungen vor (z.B. Lipödem mit Adipositas oder Lymphödem etc.), kommen häufig vor.Die differenzialdiagnostische Abgrenzung kann mitunter schwierig sein.

    Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die mit einem irreversiblen Schwund (Lipoatrophie) oder einer Fehlverteilung des Unterhaut-Fettgewebes = subkutanen Lipodystrophie- einhergeht.Betroffen sind meistens die unteren und/oder oberen Extremitäten, es kommt zu einem deutlichen Missverhältnis zwischen Körperstamm und den Extremitäten, während Füße und Hände meist schlank bleiben.Außerdem können durch langes Stehen oder Sitzen vermehrte Flüssigkeitseinlagerungen (meist an Knöcheln/Unterschenkeln), entstehen, sogenannte orthostatische Ödeme.Lipödem Patienten leiden häufig auch bei Bagatelltraumen zum Auftreten von blauen Flecken, sowie an einer gesteigerten Druckschmerzhaftigkeit. Gelegentlich berichten Patienten auch von Spontanschmerzen, dumpf, ziehend, brennend oder wie einen dauerhaften, intensiven Muskelkater.

    Die Adipositas ist eine anerkannte, chronische, aber behandelbare Erkrankung, die ein weltweites Gesundheitsproblem darstellt und mit einem Übermaß an Körperfett charakterisiert ist. Sie wird durch Lebensstil-, hormonelle, genetische und umweltbedingte Faktoren verursacht. Meist führt das Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr (durch Nahrungsaufnahme) und Energieverbrennung (körperliche Aktivität) zur Gewichtszunahme.
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    23 min
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