Couverture de Kontrafunk: Audimax

Kontrafunk: Audimax

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De : Kontrafunk
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Während sich der akademische Diskurs verengt, findet sich hier ein Forum des freien Geistes. Renommierte Kultur- und Sozialwissenschaftler halten Vorträge mit universitärem Anspruch – exklusiv im Kontrafunk. Für alle, die noch konzentriertes Zuhören pflegen.Copyright Kontrafunk Philosophie Sciences sociales
Épisodes
  • Audimax: Stefan Blankertz – Roland Baader, Rebell für die Freiheit
    Apr 26 2026
    Der Ökonom und Philosoph Roland Baader war einer der bedeutendsten freiheitlichen, liberal-konservativen Denker der deutschen Nachkriegsgeschichte. In seinen Büchern warnte er unermüdlich vor den Allmachtsbestrebungen des Staates und der Entmündigung des Bürgers. Er analysierte die Mechanismen, durch die demokratische Wahlen zum Instrument der Machtsicherung und Machtkonzentration werden. Er zeigte auf, wie das Geldmonopol den Wohlfahrtstaat nährt und so zur Abhängigkeit immer größerer Gruppen vom Staat führt. Am Ende finden zwar noch Wahlen statt, aber ohne ein demokratisches Ergebnis. Der überbordende Sozialstaat geht in den Staatssozialismus über – ganz ohne sozialistische Revolution.



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    49 min
  • Audimax: Peter J. Brenner – Heinrich Heine und die Literatur des Vormärz
    Apr 19 2026
    In den rund drei Vormärz-Jahrzehnten vor 1848 wurde das Verhältnis von Kunst und Politik neu justiert. Dem selbstbewussten Auftreten der politischen Schriftsteller und der Entstehung des literarischen Marktes stehen obrigkeitsstaatliche Zensur und ein ausgedehntes Spitzelwesen gegenüber. Viele der kulturpolitischen Konstellationen der Gegenwart sind hier vorgeprägt. Die Widersprüche der Epoche brechen sich in der Person Heinrich Heines. Bei den Zeitgenossen war er umstritten, er hat programmatische Kontroversen ausgelöst, aber sein Werk hat die Zeiten überdauert.



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    53 min
  • Audimax: Michael Esfeld – Demokratie, Mündigkeit statt Leben auf Kosten anderer
    Apr 12 2026
    Demokratie unterscheidet sich von anderen Staatsformen durch den Prozess der Legitimation der Träger von Herrschaft und durch die Grenzen, die der Ausübung von Herrschaft gesetzt sind. Demokratie beruht darauf, dass jeder Mensch als Person mit unveräußerlichen Rechten anerkannt wird. Aber gerade dadurch, dass die Demokratie im Wesentlichen im friedlichen Wechsel der Herrschenden besteht, setzt sie eine Entwicklung zum Wohlfahrts- und Kriegsstaat in Gang: Die Herrschenden versuchen, ihre Wiederwahl abzusichern, indem sie möglichst viele der Beherrschten von sich abhängig machen. Soll diese Entwicklung aufgehalten und die Demokratie erhalten bleiben, braucht es mündige Bürger, die erzwingen können, dass Politiker – ebenso wie sie selbst – die Verantwortung für die Folgen ihrer Entscheidungen tragen.
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