Épisodes

  • Vorschläge zur Sanierung des Systems - erläutert von Dr. Laura Dalhaus
    Apr 26 2026
    Über Laura’s Vorschläge zur Rettung des Gesundheitssystems wurde viel diskutiert. Der DAK-Chef hat zu Vorschlägen aufgerufen – Laura hat gleich 22 Stück rausgebracht.Um sie besser zu erläutern, gibt es nun diese Folge:1. Über- und Fehlversorgung in der Kieferorthopädie beendenIn diesem Bereich kommt es offenbar häufig zu Behandlungen, die nicht primär medizinisch begründet sind. Ziel ist es, unnötige Maßnahmen zu vermeiden und die Versorgung stärker an tatsächlichem Bedarf auszurichten.2. Erstattung von Cannabisblüten streichenAuch wenn Cannabis in bestimmten Therapien eingesetzt wird, sieht Laura keine zwingende Notwendigkeit für eine Finanzierung durch die GKV. Cannabis ist legal.3. Honorare für Katarakt-OPs senkenDie derzeitige Vergütung steht aus ihrer Sicht in keinem ausgewogenen Verhältnis zu anderen Fachbereichen. Eine Anpassung könnte dazu beitragen, die Verteilung der Mittel gerechter zu gestalten.4. Hautkrebs-Screening abschaffenDas Screening wurde eingeführt, um die Mortalität zu senken – ein Effekt konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Ohne belegbaren Nutzen stellt sich die Frage nach der weiteren Finanzierung.5. Arzneimittelkosten stärker regulierenDurch konsequente Nutzung von Rabattverträgen und Kosten-Nutzen-Bewertungen sollen ineffiziente Ausgaben reduziert werden. Der Fokus liegt auf wirtschaftlicher und wirksamer Therapie.6. Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln finanzierenDie Finanzierung dieser Leistungen sollte nicht ausschließlich über die GKV erfolgen. Stattdessen wird eine gesamtgesellschaftliche Lösung über Steuermittel gefordert.7. Zucker-, Alkohol- und Tabaksteuer erhöhenDurch höhere Besteuerung gesundheitsschädlicher Produkte sollen Anreize zur Verhaltensänderung geschaffen werden. Gleichzeitig könnten gesündere Alternativen entlastet werden.8. DMPs (Disease Management Programme) abschaffenDa der Nutzen vieler Programme nicht eindeutig belegt ist, stellt Laura deren Effizienz infrage. Sie plädiert für eine individuellere Versorgung statt standardisierter Programme.9. Ambulantisierung im ambulanten SystemLeistungen sollten dort erbracht werden, wo sie am effizientesten sind – im ambulanten Bereich. Eine Verlagerung in den stationären Sektor verursacht unnötige Mehrkosten.10. Abrechnungsbetrug im Krankenhaus beendenFehlanreize in der Abrechnung führen dazu, dass Leistungen unnötig verteuert werden. Hier fordert Laura mehr Transparenz und klare Regeln.11. Sektorengrenzen überwindenUnterschiedliche Vergütungssysteme für gleiche Leistungen erschweren das System. Einheitliche Rahmenbedingungen könnten für mehr Fairness sorgen.12. Level 1 i-Krankenhäuser - Kleine Versorgungszentren im ambulanten Bereich schaffenFür bestimmte Behandlungen braucht es keine vollstationäre Versorgung. Solche Strukturen könnten eine effizientere und patientenfreundlichere Alternative sein.13. Satzungsleistungen der GKV streichenLeistungen ohne evidenzbasierte Grundlage sollten nicht Teil der solidarischen Finanzierung sein. Der Fokus sollte auf wirksamer Medizin liegen.14. Verursacherprinzip einführenEin stärkerer Bezug zwischen Verhalten und Kosten könnte Anreize für gesundheitsbewusstes Handeln schaffen. Diskutiert wird dies analog zu Risikozuschlägen.15. Positivliste für GKV-LeistungenEine klare Definition des Leistungskatalogs würde mehr Transparenz schaffen. Nur evidenzbasierte und sinnvolle Therapien sollten übernommen werden.16. Quartalsschein wieder einführen & Arztbesuche begrenzenDurch bessere Steuerung der Patient:innenströme könnten unnötige Mehrfachkontakte reduziert werden. Das würde Ressourcen im System schonen.17. Digitalisierung und Deckelung der VerwaltungskostenEffizientere digitale Prozesse könnten Verwaltungskosten senken. Gleichzeitig soll die Ausgabenstruktur transparenter und begrenzt werden.18. Zusatzleistungen für Kassenmitarbeiter begrenzenAuch im Verwaltungssystem gibt es Einsparpotenzial. Zusatzleistungen sollten überprüft und gegebenenfalls reduziert werden.19. Werbemaßnahmen der Krankenkassen abschaffenDa die Leistungen der Krankenkassen weitgehend vergleichbar sind, erscheint Werbung verzichtbar. Die eingesparten Mittel könnten sinnvoller genutzt werden.20. Büro- und Gebäudekosten reduzierenDurch flexiblere Arbeitsmodelle könnten Kosten für Infrastruktur gesenkt werden. Das betrifft insbesondere teure Standorte und Büroflächen.21. Prüf- und Rechtsverfahren reduzieren (Blue-Ocean-Strategie)Viele Verfahren verursachen mehr Kosten als Nutzen. Eine stärkere Priorisierung könnte Ressourcen sparen.22. Bürokratie insgesamt abbauenÜbermäßige Bürokratie belastet das System erheblich. Eine Vereinfachung der Prozesse würde sowohl Zeit als auch Geld sparen.Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/...
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    23 min
  • Beim Gesundheitssystem soll gespart werden - wie ist das umsetzbar? Laura Dalhaus bringt Ideen auf den Tisch
    Apr 21 2026
    Kaum jemand würde aktuell den Job von Nina Warken übernehmen wollen – nicht einmal TK-Chef Baas. Dr. Laura Dalhaus sieht das allerdings differenzierter: Wer selbstständig arbeitet, trägt Verantwortung und muss auch mit dem Risiko des Scheiterns umgehen können. Genau dieses Verständnis fehlt aus ihrer Sicht häufig bei den Krankenkassen.Die Finanzkommission Gesundheit hat kürzlich Sparmaßnahmen vorgestellt. Wichtig dabei: Der Auftrag war kein umfassender Systemumbau, sondern ein kurzfristiger Notfallplan für 2027. Nun geht es darum, diese Vorschläge einzuordnen und die Reaktionen der verschiedenen Akteure zu betrachten.Im Fokus steht zunächst die Begrenzung unnötiger Ausgaben. Zwar gehören Praxen nicht zu den größten Kostentreibern, sollen sich aber dennoch an Einsparungen beteiligen. Grundlage bleibt die Orientierung an evidenzbasierter Medizin.Kritik äußert Laura unter anderem am Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt. Als Ökonom verfolgt er das Ziel, Einnahmen zu begrenzen, erwartet gleichzeitig jedoch von selbstständigen Leistungserbringern ein nahezu unbegrenztes Leistungsangebot. Auch AOK-Chefin Reimann sorgt für Diskussionen: Sie fordert, dass Honorare nur im gleichen Maß steigen wie die durchschnittlichen Einkommen angestellter Beschäftigter – ein Ansatz, der laut Laura die Realität der Selbstständigkeit verkennt. Und ganz praktisch: Mit der AOK kommuniziert sie immer noch per Fax.Auch aus der Ärzteschaft kommt Widerstand. Der Hartmann-Bund warnt, dass einige Maßnahmen die ambulante Versorgung gefährden und die ärztliche Selbstverwaltung schwächen könnten. Gleichzeitig gehen Praxisüberschüsse zurück. Ärztekammerpräsident Klaus Reinhardt fordert daher, die bestehende Misstrauenskultur gegenüber Leistungserbringern zu überwinden.Kritische Stimmen gibt es ebenso aus der Pharmaindustrie, deren Verbände die Vorschläge der Finanzkommission ebenfalls hinterfragen.Ein weiteres Thema ist die Notfallreform. Laura stellt infrage, wie diese praktisch umgesetzt werden soll – schließlich sollen Ärzt:innen gleichzeitig Notfalldienste leisten und ihre reguläre Praxistätigkeit aufrechterhalten. Positiv bewertet sie jedoch den Ansatz, im Notfall eine direkte Medikamentenabgabe zu ermöglichen.Laura war zudem selbst bei einer Demonstration von Psychotherapeut:innen, deren Honorare gekürzt werden sollen – und das trotz steigenden Bedarfs. Besonders Kinder und Jugendliche liegen ihr am Herzen, da sie politisch oft wenig Gehör finden. Dabei zeigt sich: Psychotherapie hat einen klar messbaren Nutzen. Der Return on Invest liegt bei rund 167 Prozent. Jeder investierte Euro bringt also mehr als das Doppelte zurück.Ein strukturelles Thema bleibt die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen. Aktuell gibt es 93 – Laura stellt die Frage, ob eine deutlich geringere Zahl nicht ausreichen würde und analysiert die einzelnen Kostenpunkte genauer.Abschließend entwickelt sie eigene Vorschläge zur Stabilisierung des Gesundheitssystems, teilweise angelehnt an die Ideen der Finanzkommission Gesundheit.Weitere Ideen:Abschaffung aller DMPsKonsequente Ambulantisierung innerhalb des ambulanten SystemsAbrechnungsbetrug im Krankenhaus abschaffenSektorengrenzen überwinden – gleiche Vergütung für alle SektorenRealisierung Level 1I – ambulanter Sektor mit BelegbettenStreichung aller Satzungsleistungen in der GKVEinführung eines VerursacherprinzipsErstellung einer Positivliste des GKV-LeistungsumfangsWiedereinführung des Quartalsscheints für Patient:innenDigitalisierung aller Verwaltungsvorgänge auf Kassenseite und Deckelung der GehälterBegrenzung der MitarbeiterleistungVollständiger Verzicht aller Werbemaßnahmen der KassenAbbau von Büro- und GebäudeflächenBlue-Ocean-Strategie in allen Prüfungs- und RechtfragenAbbau doppelter BürokratieZum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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    43 min
  • Hilfe für Missbrauchsopfer wird einfach gestrichen | Mit "Sven"
    Apr 14 2026

    Die Regelungen zur Auszahlung von Entschädigungen aus dem Fonds für Opfer sexuellen Missbrauchs werden aktuell verändert – ein Thema, das Dr. Laura Dalhaus in ihrer neuen Folge aufgreift.

    Zu Gast ist „Sven“, der aus Gründen des Opferschutzes anonym bleibt. Er arbeitet als Rettungssanitäter und bezieht Leistungen aus dem Fonds. Nun hat er jedoch ein Schreiben vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben erhalten: Die Auszahlungen sollen zum 31.12.2027 beendet werden.

    Bisher war die Struktur des Fonds klar geregelt: Für jede betroffene Person standen bis zu 10.000 Euro für therapeutische Maßnahmen zur Verfügung. Diese Summe konnte flexibel genutzt werden, etwa über mehrere Jahre hinweg. Ein festes Ablaufdatum gab es nicht – genau das ändert sich nun mit der neuen Regelung.

    Für Laura zeigt diese Entscheidung ein grundlegendes Missverständnis seitens der Verantwortlichen. Eine posttraumatische Belastungsstörung endet nicht zu einem festgelegten Zeitpunkt. Traumata verlaufen nicht linear, sondern in Wellen. Deshalb ist es ihr ein Anliegen, auf diese Problematik aufmerksam zu machen.

    Sven betont, dass Unterstützung für Betroffene auch eine gesellschaftliche Verantwortung ist. Vielen fällt es schwer, aktiv Hilfe einzufordern. Gleichzeitig macht er deutlich: Ein lebenswertes Leben ist möglich – vorausgesetzt, das Umfeld trägt mit.

    Zum Abschluss ordnet Laura die Konsequenzen ein: Durch den geplanten Auszahlungsstopp werden Betroffene künftig stärker auf Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen angewiesen sein. Auf ein System, das ohnehin schwer zugänglich ist. Parallel dazu werden psychotherapeutische Honorare durch den GKV-Spitzenverband reduziert. Für Laura ist klar: Diese Entwicklung ist nicht akzeptabel.

    Zur Petition: https://innn.it/fonds-sexueller-missbrauch-2


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    32 min
  • Prävention als Lösung - muss Gesundheit ins Grundgesetz? | Andrea Galle
    Apr 7 2026
    Krankenkassen stehen bei Dr. Laura Dalhaus häufig in der Kritik – umso interessanter, dass sie in dieser Episode Andrea Galle, Vorstandsvorsitzende der MKK (Meine KrankenKasse), zu Gast hat.Gemeinsam mit dem Sportwissenschaftler und Ratgeberautor Ingo Froböse hat sich Andrea intensiv mit Prävention beschäftigt. Gerade vor dem Hintergrund, dass das Gesundheitssystem aktuell stark kritisiert wird, wäre es sinnvoller, den Dialog zu suchen – miteinander statt übereinander zu sprechen.Das System selbst agiert derzeit eher wie ein Reparaturbetrieb, grundlegende Reformen sind nicht in Sicht. Andrea ist überzeugt, dass es eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren braucht.Parallel läuft ein Verfahren des GKV-Spitzenverbands gegen den Bund zur Finanzierung der Bürgergeldempfänger. Als mögliche Lösungsansätze werden unter anderem höhere Steuern auf Alkohol und Tabak sowie die Einführung einer Zuckersteuer diskutiert.Für Laura steht fest: Die Stabilität einer Gesellschaft hängt auch von einem funktionierenden Gesundheitssystem ab. Gerade in Krisenzeiten ist es ein zentraler Anker. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Bevölkerung kränker wird – mit absehbaren Folgen für die Belastung des Systems.Ein kritischer Punkt ist auch der Einfluss wirtschaftlicher Interessen. So hat sich etwa Fresenius gegen die automatische Organspende positioniert – ein Bereich, in dem Dialyse wirtschaftlich lukrativer ist als Transplantationen. Für Laura zeigt das, dass das System nicht darauf ausgelegt sein sollte, Deutschland als Pharmastandort attraktiv zu machen.Hinzu kommt, dass Ärzt:innen zunehmend Medikamente verordnen, ohne deren Preise genau zu kennen – ein weiterer Missstand im System.Andrea hat eine Petition gestartet, um Gesundheit als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern. Aktuell ist dort lediglich das Recht auf körperliche Unversehrtheit festgeschrieben – historisch bedingt. Ihr Ziel ist es, Gesundheit stärker als staatliche Aufgabe zu definieren, insbesondere durch Prävention, Aufklärung und Krankheitsvermeidung.Laut Umfragen sehen rund 70 Prozent der Bevölkerung Bildungspolitik als wichtigen Hebel für mehr Gesundheitskompetenz. Andere Länder setzen bereits stärker auf Werbebeschränkungen zum Schutz von Kindern. In Deutschland hingegen gibt es Produkte, die speziell für Kinder vermarktet werden und gleichzeitig mehr Zucker enthalten. Zudem zählt Deutschland zu den wenigen Ländern, in denen begleitetes Trinken bereits ab 14 Jahren erlaubt ist.Andrea spricht sich dafür aus, Gesundheit nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern im Alltag erlebbar zu machen – etwa durch ein Schulfach Gesundheit und kostenfreies, gesundes Schulessen. Denn reine Wissensvermittlung greift zu kurz, wenn sie nicht praktisch umgesetzt wird.Vor diesem Hintergrund wirkt die Diskussion über eine mögliche Umsatzsteuer auf Vereinsmitgliedschaften widersprüchlich – gerade dort, wo Kinder Bewegung und soziale Strukturen erfahren.Eine prägende Begegnung hatte Andrea mit dem „Glücksminister“ von Bhutan. Dessen Aufgabe ist es zu bewerten, ob politische Maßnahmen das Wohlbefinden der Bevölkerung steigern. Ein ähnliches Prinzip wünscht sie sich auch für die Gesundheitspolitik: Entscheidungen sollten daran gemessen werden, ob sie Menschen gesünder machen.Erreicht ihre Petition 30.000 Unterschriften, kann sie ihr Anliegen im Bundestag vorstellen und das Thema stärker in die politische Diskussion einbringen.Gleichzeitig nimmt der psychische Druck in der Gesellschaft zu, was sich auch in steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen zeigt. Umso unverständlicher erscheint es, dass ausgerechnet hier Honorarkürzungen in der Psychotherapie diskutiert werden – ein Punkt, den Laura und Andrea kritisch beleuchten.Auch DIGAs (digitale Gesundheitsanwendungen) werden thematisiert. Laura steht ihnen skeptisch gegenüber, vor allem wegen möglicher Regressrisiken und mangelnder Transparenz hinsichtlich Anwendung und Behandlungsverlauf. Gleichzeitig erkennen beide an, dass DIGAs in bestimmten Bereichen durchaus sinnvoll eingesetzt werden können.Zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_26/Petition_195664.$$$.a.u.htmlZum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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    1 h et 5 min
  • Die Finanzkommission Gesundheit hat geliefert – Dr. Laura Dalhaus ordnet ein!
    Mar 31 2026
    Die Finanzkommission Gesundheit hat ihre Ergebnisse veröffentlicht – und natürlich reagiert Dr. Laura Dalhaus darauf in ihrer neuen Folge. Denn es geht längst nicht nur um Gesundheit: Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind direkt mit unseren Lohnnebenkosten verknüpft. Wenn wir diese Entwicklung nicht kontrollieren, wird Arbeit in Deutschland zunehmend unbezahlbar.Das Gesundheitssystem ist dabei extrem komplex organisiert. Gesundheitspolitik ist sowohl Bundes- als auch Ländersache, und es sind zahlreiche Akteure beteiligt: 17 Ministerien, Lobbyisten, Ärzt:innen, Krankenhäuser, Pharmaunternehmen und Apotheken.Zunächst zum aktuellen Stand:Die Krankenhausreform ist beschlossen, stößt jedoch auf viel Kritik. Finanzielle Auswirkungen werden allerdings erst ab 2030 spürbar. Gleichzeitig wurden bestimmte Leistungsgruppen gestrichen, darunter auch Teile der spezialisierten Kindermedizin – mit direkten Konsequenzen für Familien.Neu eingeführt wurde eine Chronikerpauschale, die jedoch äußerst kompliziert gestaltet ist. Laura stellt infrage, ob grundlegende Reformen innerhalb des bestehenden EBM-Systems überhaupt noch sinnvoll umsetzbar sind. Parallel fordert die Politik eine Termingarantie, ohne eine entsprechende Vergütungsgarantie bleibt das in einem budgetierten System jedoch unrealistisch.Ein Blick in die Versorgungsrealität zeigt die Diskrepanz: Laura berichtet von einer Wirtschaftlichkeitsprüfung mit sieben Seiten Regress – für einen Betrag von 65,85 Euro. Der bürokratische Aufwand steht hier in keinem Verhältnis zum Nutzen.Auch bei Krankenhauseinweisungen gibt es Veränderungen. Je nach Diagnostik und Aufwand kann es für Kliniken wirtschaftlich sinnvoller sein, vorstationär abzurechnen. Gleichzeitig soll Laura im Pflegeheim pflegerische Maßnahmen schriftlich anordnen, weil der Medizinische Dienst dies verlangt.Ein weiteres Beispiel für Komplexität: Das Hilfsmittelverzeichnis umfasst 47.825 Produkte in 42 Kategorien – ein Bereich, der dringend digitalisiert und vereinfacht werden müsste.Diese zunehmende Bürokratie schreckt viele Ärzt:innen von der Niederlassung ab. Einige denken sogar über einen Wechsel ins Ausland nach. Gleichzeitig werben Krankenkassen wie die Barmer mit klar geregelten Gehaltsentwicklungen nach Tarif. Bei Physiotherapeut:innen wurden hingegen Leistungskürzungen von 4,5 Prozent beschlossen. Der GKV-Spitzenverband begründet dies mit zuvor überproportionalen Steigerungen – die jedoch auch darauf zurückzuführen sind, dass psychotherapeutische Leistungen lange unterbewertet waren.Ein besonders drastisches Beispiel ist die Schließung der Dietrich-Bonhoeffer-Klinik in Ahlhorn, die auf suchtkranke Kinder spezialisiert war. Von insgesamt 85 Plätzen bundesweit stellte diese Einrichtung allein 65 – und muss nun mangels Finanzierung schließen.Auch Urolog:innen sind von Regressen betroffen, etwa im Zusammenhang mit Medikamenten zur Behandlung von Prostatakrebs. Teilweise beziehen sich diese Forderungen rückwirkend auf mehrere Jahre, da Festbeträge erst nachträglich angepasst wurden.Viele Pflegebedürftige geraten zunehmend in finanzielle Not und hätten Anspruch auf Sozialhilfe, doch nur etwa ein Fünftel erhält diese tatsächlich. Häufig scheitert es an komplexen Antragsverfahren oder fehlender Zugänglichkeit, insbesondere im Kontext von Digitalisierung.Der Bericht der Finanzkommission Gesundheit umfasst insgesamt 483 Seiten. Laura hat sich zunächst die Zusammenfassung angesehen: 66 Maßnahmen sollen helfen, die Finanzierungslücke von 40,4 Milliarden Euro bis 2030 zu schließen. Ziel ist es, die Beitragssätze der GKV bereits ab dem kommenden Jahr zu stabilisieren.Dabei betont die Kommission, dass sich der Zugang zur medizinischen Versorgung nicht verschlechtern, sondern idealerweise verbessern soll. Die finanzielle Belastung soll auf viele Schultern verteilt werden.Laura geht die vorgeschlagenen Maßnahmen im Detail durch und ordnet sie aus ihrer Perspektive ein.Zur Petition: https://www.change.org/p/rettet-die-gr%C3%B6%C3%9Fte-suchtklinik-f%C3%BCr-kinder-und-jugendliche-die-versorgung-bricht-zusammenZum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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    1 h et 2 min
  • Medizinische Dokumentation neu gedacht | Hendrik Steenfadt, Heidi
    Mar 25 2026
    Wir haben den Anspruch, dass Digitalisierung und Technik unser Leben leichter machen. Den Ärzt:innen hingegen wird oft vorgeworfen, sie seien digitalisierungs- und technikfeindlich.Darüber spricht Dr. Laura Dalhaus in der neuen Folge von „5 Minus – Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Hendrik Steenfadt von der Firma Heidi Health.Das gesamte Thema der Digitalisierung hat zu einer gewissen Resignation geführt – denn oft funktioniert sie nicht. Das frustriert, denn eigentlich will man die vorhandene Zeit lieber in Patient:innen und Behandlung stecken als in Technik- und Bürokratiefrust.Heidi will das besser machen. Laura ist jemand, der wenig dokumentiert (sie gibt auch selbst zu, dass sie nicht besonders gut darin ist), allerdings fällt ihr das auch öfter mal auf die Füße. Sie hat das so in der Klinik damals gelernt. Am schlimmsten findet sie selbst die Reha-Briefe.Laura hat das Problem gelöst mit Heidi, denn Heidi dokumentiert für die Ärzt:innen. Das Tool hört mit und macht daraus eine medizinische Dokumentation.Gerade sind wir in einer Transformationsphase, viele Hausärzt:innen sind angewiesen auf die bestehenden Tools, wollen es aber einfacher haben. Das muss Schritt für Schritt passieren.Für den privaten Gebrauch kennen wir alle ChatGPT und Co, für die Medizin muss das Tool aber korrekter und natürlich auch sicherer sein. Für Laura gibt es zwei Möglichkeiten, mit den Patient:innen umzugehen: Entweder sie ist voll im Gespräch mit den Patient:innen und dokumentiert danach, oder sie ist am PC und schreibt die Dokumentation während des Gesprächs, was für die Patient:innen natürlich weniger schön ist.Jetzt kann sie voll zuhören und Heidi protokolliert und nutzt auch noch die richtigen Fachtermini. Das verbessert ganz stark die Patientenkommunikation.Das Tool wurde von Menschen entwickelt, die genau diese Dokumentation auch genervt hat und die einen Impact schaffen wollten. Ihr Fokus ist die Adoption, es geht darum, dass Mediziner:innen das Tool wirklich nutzen und nicht nur ein neues, chices Tool haben. Wichtig natürlich: Das Ganze ist DSGVO-konform. Hendrik macht den Witz, dass jedes Handy wahrscheinlich ein größerer Risikofaktor wäre. Das Tool funktioniert auch bei Hausbesuchen und auch ohne gutes Netz. Laura nutzt Heidi gerne auch im Altenheim, weil sie dort weder mit Laptop noch mit Zettel und Stift stehen möchte. Ein weiterer Punkt, den Laura total super findet: Heidi fungiert zusätzlich als Übersetzer. Da sie oft Patient:innen hat, die keine deutschen Muttersprachler sind, hilft ihr das sehr in der Kommunikation. Die Verdopplungszeit des medizinischen Wissens lag früher bei 30/35 Jahren. Mittlerweile liegt sie bei anderthalb Monaten – es ist kaum möglich, das aufzuholen. Heidi kann die medizinischen Datenpunkte anders verarbeiten und komprimieren, als wir das als Menschen schaffen.Informationsfluss und Informationsmanagement ist eine der größten Herausforderungen in einer Zeit, in der wir immer älter werden und gleichzeitig die Medizin immer mehr kann. Die Patientenzahl bei Laura hat sich beispielsweise seit 2019 mehr als verdoppelt. Heidi hat Schnittstellen zu den PVS-Anbietern, was Laura befürwortet. Für sie ist es wichtiger, ein Tool an der Seite zu haben, das seinen Fokus auf das Kerngeschäft legt, statt das Thema „nebenher“ zu entwickeln. Ist ja auch nicht trivial. Die Folge wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Heidi Health. Code von Laura: Laura10 Hier könnt ihr Heidi testen: https://scribe.heidihealth.com/Heidi auf Instagram: https://www.instagram.com/tryheidi/Heidi auf TikTok: https://www.tiktok.com/@tryheidiHeidi auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/heidi/Hendrik auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-hendrik-steenfadt-81475a244/Folg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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    51 min
  • Warum Ärzt:innen nicht mehr selbstständig sein wollen | Johannes Wagner, MdB
    Mar 17 2026
    Wie steht es gerade politisch um die Gesundheitsversorgung? Warum wollen so viele Ärzt:innen nicht mehr selbstständig arbeiten? Und wie steht ein Kinderarzt zu Zuckersteuer und einem Social Media-Verbot?Darüber spricht Dr. Laura Dalhaus in der neuen Folge von „5 Minus – Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Johannes Wagner. Er macht gerade seinen Facharzt für Pädiatrie und ist außerdem Bundestagsabgeordneter bei den Grünen.Die beiden sind sich einig: Kinder haben keine Lobby. Zurzeit wird ein Social Media-Verbot für unter-14-jährige diskutiert. Johannes selbst spricht lieber von einem Mindestalter statt einem Verbot. Lange war er ein Gegner, doch er hat seine Meinung geändert und ist für eine deutlich schärfere Regulierung. Die Plattformen machen süchtig und treiben Kinder in ungesunde Verhaltensweisen.Das hat Einfluss auf die mentale Gesundheit, welche immer noch ein Randthema ist. Hersteller haben allerdings ein Interesse daran, Kinder möglichst lange vor den Bildschirmen zu halten. Dahinter steckt ein Milliardenmarkt. Es geht also nicht nur um die Plattformen selbst, sondern das gesamte System dahinter.Auch die Zuckersteuer hat eine riesige Debatte ausgelöst, vor allem, weil viele Produkte im Supermarkt gezielt auf Kinder ausgerichtet sind. Den Eltern wird es schwer gemacht. Eigenverantwortung schön und gut – Johannes ist trotzdem der Meinung, dass die starken Konzerne mehr gesetzliche Rahmenbedingungen benötigen. Für Eltern ist es anstrengend und zeitraubend, Aufklärungsarbeit gegen Kampagnen der Lebensmittelindustrie zu führen.Auch die Gesellschaft steht dahinter: Über 60% plädieren für eine Zuckersteuer.Die Debatte auf dem CDU-Parteitag dazu fand Laura zum Fremdschämen.Viele Jugendliche erlebt Johannes als nicht politisch. Erstwähler:innen entscheiden sich oft für die AfD, weil diese eine starke emotionale Stimmung erzeugen.Die beiden diskutieren außerdem über die Versorgung in Deutschland und die Situation von niedergelassenen Ärzt:innen und Hausärzt:innen. Über 80% der Niedergelassenen arbeiten in der spezialisierten Medizin. Ein Grund, warum sich Johannes ein Primärversorgungs-System wünscht. Es kann außerdem nicht sein, dass Versorgung einen so unterschiedlichen Wert hat: Auf der einen Seite kämpfen Ärzt:innen mit Energiepreisen, auf der anderen Seite entstehen Einkommensmillionäre.Versorgung auf dem Land ist ein weiteres großes Problem. Laura erzählt vom Ärztenetzwerk BOHRIS, das z.B. Ärzte nach Bocholt akquiriert.Laura sieht als eine Möglichkeit, Regresse abzuschaffen. Sie kennt in ihrem Umfeld keinen Kollegen, der bisher noch keinen Regress hatte.Die Niederlassung muss attraktiver gestaltet werden. Angestellte Ärzt:innen erwirtschaften in der Regel nicht das, was sie als Gehalt erhalten.Die Versorgung könnte auf jeden Fall verbessert werden durch den Einsatz von Physician Assistants und Primary Care Manager.Bei den Wahlen ist Gesundheit und Gesundheitspolitik oft kein großer Faktor, obwohl es uns allen so wichtig ist, gesund zu sein.Johannes möchte perspektivisch wieder in den Arztberuf zurückgehen, auch wenn die Politik motivierte Menschen wie ihn benötigt.Laura betont:Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist ein gesellschaftlich stabilisierender Faktor.Deswegen ist es so wichtig, Berufspolitik zu machen.Folg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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    1 h et 14 min
  • Gesundheitssystem vor dem Reformfeuerwerk - Laura zum aktuellen Stand
    Mar 11 2026
    Die letzte Solofolge, bevor die Finanzkommission Gesundheit ihre langersehnten Ergebnisse präsentiert. Dr. Laura Dalhaus erhofft sich ein Reformfeuerwerk. Vorher will sie aber über den Status Quo sprechen.Von der Krankenhausreform bis zur Pflegeversicherung – überall brennt die Hütte. Jeder dritte Heimbewohner bezieht Sozialhilfe. Die DAK Gesundheit warnt vor dem Zusammenbruch der Altenpflege.Herr Gassen von der KBV will die freiwilligen Leistungen der GKV einstampfen. Bei den Krankenkassen fließt Geld irgendwo hin – sie wollen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht sagen, wohin genau. Dabei verkaufen die Kassen doch alle das Gleiche.20% der Einnahmen in der Hausarztpraxis gehen auf Privatversicherte zurück. Dabei sind nur 11% der Patient:innen privat versichert!Laumann und sein Ministerium haben ein Papier vorgelegt mit 15 Eckpunkten für das Gelingen eines Primärversorgungssystems. Der Deutsche Hausärztinnen und Hausärzteverband war zur Vorstellung nicht eingeladen. Laura findet in dem Papier ganz viel von der HZV abgeguckt.Die 116117 soll weiter ausgebaut werden. Das sollen Hausärzt:innen bezahlen. Das ist nicht fair. Denn die haben gerne die faktische Insolvenz der KVL aufgefangen.Bürokratieabbau wird gefordert. Fordern die Politiker seit 25 Jahren.Praxisstrukturen sollen gestärkt werden, gibt es im HÄPPI-Konzept auch schon.Frau Reimann will das Aus für verpflichtende HZV-Verträge. Dabei gibt es wissenschaftliche Belege dafür, wie gut das ist.Laura zahlt mehr für Streaming-Dienste als für die hausärztliche Versorgung in der GKV.Die TK findet die HZV wohl auch nicht gut. Die haben gerade einer Patientin gedroht, weil sie nicht beim Arzt war.Sämtliche Innovationen, die es in der HZV-Forschung gibt, werden jetzt im Primärarzt-System gefordert.Die Teamarbeit kann Hausärzt:innen spürbar entlasten. Die Hausärzteschaft ist demgegenüber offen und sieht Entlastungspotential. In einer Bertelsmann-Studie wurden Patient:innen befragt zu Physician Assistants und Primary Care Manager. Da schnitten die Delegationsberufe besser ab als die Ärzt:innen. 65% der ärztlichen Zeit an delegierbarer Leistung wäre möglich.Die AOK wirbt mit attraktiver Vergütung und Work Life Balance für ihre Stellenausschreibungen. Teilweise sogar mit 50 Urlaubstagen. Die Health Care Professionals kämpfen gerade dagegen, dass sie so viele Überstunden machen müssen.Eigentlich sollte Laura das gar nicht öffentlich machen, damit die Health Care Professionals jetzt nicht fliehen und in den Krankenversicherungen arbeiten.Content-Manager sucht die TK auch. Eine Krankenkasse braucht in Laura’s Augen keine Social Media-Kanäle. Ihr sollt Versorgung bezahlen.Die Wirtschaftlichkeitsprüfung kostet mehr als dass sie einbringt. Den Frust können wir gar nicht in Geld bestimmen. Sie ist ein Minus-Geschäft.Der Masterplan 2020, die Reform des Medizinstudiengangs, wurde 2017 verabschiedet und immer noch nicht umgesetzt worden.Psychotherapie soll jetzt qualitätsgesichert werden. Dafür gibt es eine Qualitätssicherung auf Probe in NRW. Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen, sagen die Therapeuten.Sie müssen nämlich trotzdem noch umfangreiche Gutachten schreiben. Die Erprobung hat mittlerweile 18.000 Stunden psychotherapeutischer Zeit gekostet. In der Zeit hätten die Therapeuten 750 Kurzzeitbehandlungen à 24 Sitzungen machen können.Laura wird die Ergebnisse der Kommission Gesundheit kommentieren. Bleibt gespannt.Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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