Couverture de 37 | Nein Part II

37 | Nein Part II

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Warum fühlen wir uns schuldig, wenn wir Grenzen setzen? „Ich weiß, dass mein Nein richtig war. Warum fühlt es sich dann trotzdem so falsch an?“ Eine Grenze zu setzen kann unglaublich befreiend sein und sich gleichzeitig überraschend unangenehm anfühlen. Wir fühlen uns schuldig, haben Angst, jemanden zu enttäuschen oder fragen uns, ob wir vielleicht egoistisch waren. Aber ist ein schlechtes Gefühl wirklich ein Zeichen dafür, dass wir etwas falsch gemacht haben? In dieser Folge geht es um Schuldgefühle, die Angst vor Enttäuschung und die Frage, warum wir die Gefühle anderer manchmal zu unserer eigenen Verantwortung machen. Wir sprechen darüber, warum ein Nein keine Zurückweisung sein muss, warum sich gesunde Grenzen manchmal einfach ungewohnt anfühlen und warum wir lernen dürfen, die Enttäuschung anderer auszuhalten, ohne unsere eigenen Grenzen wieder aufzugeben. Denn vielleicht bedeutet Grenzen setzen nicht, dass wir uns danach immer gut fühlen. Vielleicht bedeutet es, dass wir uns trotz des unguten Gefühls selbst treu bleiben. 🎧 Die Frage dieser Folge: Fühle ich mich wirklich schuldig – oder halte ich gerade nur die Enttäuschung eines anderen Menschen schwer aus?
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