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Description

Eine Geschichte über List und Leidenschaft, Verrat und Mord.

Eine klassische Konstellation: Der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, haben Sie diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch - eine literarische Tour de force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.
©2016 Diogenes Verlag (P)2016 Diogenes Verlag

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Notations

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Histoire

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  • Histoire
    2 out of 5 stars
  • Udolix
  • 03/11/2016

Geschmackssache

Zunächst das Gute. Wanja Mues liest das Buch wirklich angemessen gut. Ian McEwan hat wieder ein herausragendes Buch geboren und veröffentlicht. War ich gespannt!! Und alsbald ernüchtert. Viel Inhalt auf engem Raum, das mag ich wohl, aber bei aller handwerklichen Raffinesse bleibt der Stoff das ausschlaggebende Element eines Kunstwerks. Und was der Autor darstellt ist ein schonungsloser Spiegel unserer Gesellschaft. Ja super, aber da brauche ich bloß jeden Tag durch die Stadt laufen und mir die Welt anschauen, da komme ich nicht umhin bei den alltäglichen Besorgungen und Pflichten. Ich kann es nur nicht so gut beschreiben wie ein McEwan, der alles in ein bizarres Kammerspiel einer gescheiterten Ehe nebst Liebhaber packt und alle aufeinander loslässt. Und aus der Sicht eines Ungeborenen muss diese Welt grausam und destruktiv erscheinen. Aber was mir fehlt ist die Vision, irgendein Bezugspunkt, ein Spannungsbogen. Bei aller Raffinesse und bei aller Hochachtung für den Autor habe ich mich gelangweilt. Ich kann allerdings auch keinem Neugierigen abraten. Einfach Geschmackssache.

13 sur 13 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Histoire
    5 out of 5 stars
  • doktorFaustus
  • 27/10/2016

Hamlet - in utero

Hamlet in Afrika so hatte im Jahre 1994 der Filmkritiker des Spiegel seine Besprechung zum König der Löwen betitelt. Hamlet in der Gebärmutter. So wird man unvermeidlich den neuen Roman von Ian McEwan bewerben. Der Ungeborene als allwissender Erzähler. Und wie dieser Ungeborene Dank der Kunst des Ian McEwan zu erzählen weiß: Elegant, superklug, punktgenau und spannend. Und worüber dieser intrauterine Hamlet erzählt: Der Zustand der Welt, Brudermord, Brunst, die vom Menschen konkurrenzlos beherrschte Kunst des Selbstbetruges und der Gewissensbetäubung, Eitelkeit und Eifersucht, der Umschlag von Liebe in Gleichgütligkeit oder gar tödlichen Hass. Die Vergleiche und Perspektiven lassen aufhorchen und dürften etwa im literarischen Small-Talk die Aufmerksamkeit sichern: Wie durch die Plazenta dekantierter Burgunder- Gott sprach es werde Schmerz und es ward Lyrik. Ian McEwan ist kein 1000 Seiten Romancier., sondern scheint seine Kunst mit wenigen Worten ein Maximum an Inhalt und Einsicht zu transportieren immer weiter zu entwickeln. Herr Mues liest wohltuend gut.

9 sur 10 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • thomas fichter
  • 06/07/2018

Nichts Neues aus dem Bauch

Brudermord, zwei Brüder, einfach gestrickter Macho gegen Feingeist, eine Frau, hochschwanger, mit Feingeist verheiratet, vögelt mit einfach gestricktem Macho und vergiftet mit ihm den eigenen Mann. Nichts Neues in der Welt der Literatur. Dazwischen immer wieder eingestreut, ohne dass für mich ein Zusammenhang erkennbar wäre Weltgeschehen, ökologisch, ökonomisch, politisch, sozial, eben die großen Themen der Zeit und Zeitgeschichte, im Schnelldurchlauf, mal kurz erwähnt, gemeinsam mit Weinempfehlungen zum Essen. Und das ganze aus dem Bauch der Frau, erzählt vom Ungeborenen. Der Embryo, immer wieder hart bedrängt vom Penis des Machos hat seine Erzählperspektive und Sprache. Hat mich die bereichert, unterhalten? Nein! Sex&Crime? Nein! Dazu ist die Handlung zu vorhersehbar, ohne Spannungsbögen, ohne Raffinesse. Hab ich durch die ungewöhnliche Perspektive neue Erkenntnisse, Anregungen für meinen Blick auf die Welt bekommen? Nein! Viel zu oberflächlich deskriptiv, wenig analytisch, keine normative Kraft. Dies gilt auch für die handelnden Charaktere. Und die Sprache, wofür der Autor immer wieder gelobt wird? Ja, ich finde sie ok, aber nicht herausragend erwähnenswert, wie auch den Sprecher.

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    4 out of 5 stars
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  • Histoire
    4 out of 5 stars
  • ina2
  • 04/04/2018

Geistreiche Perspektive

Ich habe mir dieses Buch gekauft, da mir "Kindeswohl" vom gleichen Autor so gefallen hat, dass ich ein weiteres Buch von Ian McEwan hören wollte.

Die Idee ein Buch aus der Perspektive eines werdenden Kindes zu schreiben, fand ich zuerst gewöhnungsbedürftig, mit zunehmender Hördauer allerdings immer besser. Vor allem die Spannung zwischen Ohnmacht und Macht, die sich auch bei der Mutter, dem Vater und ihrem Liebhaber je nach Konsequenz der Geschehnisse wiederspiegeln, macht dieses Buch zu einem fesselnden Roman. Das menschliche Kalkulieren mit anderen Menschen zum eigenen Vorteil, der quasi-maschinelle Versuch die Konsequenzen menschlicher Handlungen im Vorhinein zu durchschauen und zu planen, wird hier auf interessante Weise immer wieder torpediert. Aus Macht wird Ohnmacht. Verstand und Gefühl, Denken und Handeln kollidieren immer wieder und scheinen keine Einheit zu finden...

Bei all dieser anthropologischen Diagnostik und Kritik ist das Ende des Buches dennoch ein Weckruf.

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    5 out of 5 stars
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  • Histoire
    5 out of 5 stars
  • Steffen
  • 02/07/2017

Philosophisch, surreal, komisch

Wer sich auf eine Geschichte einstellen kann, welche von einem Ungeborenen mit der Stimme eines weisen Mannes erzählt wird, ist hier genau richtig. Ein Buch der anderen Art. Faszinierend.

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    5 out of 5 stars
  • Utilisateur anonyme
  • 03/06/2017

Geniale Sprache, geniale Perspektive

Geniale Gedankengänge. Die Story zieht in den Bann. Wirrungen und Konstruktionen der Wahrheit auf allen Ebenen. Ende offen und doch absehbar....

  • Global
    5 out of 5 stars
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  • Histoire
    5 out of 5 stars
  • BS
  • 04/04/2017

Vom Mutterleib bis zur Geburt

Eine mörderische Geschichte aus den Augen des Kindes im Mutterleib.

Anschaulich, humorvoll und melodisch.

Eine spannende Geschichte, bei der man bis zum Ende auf die Unschuld der Mörder zum Wohle des ungeborenen Kindes hofft.

Zum Abschalten wirklich zu empfehlen....

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    4 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars
  • Histoire
    4 out of 5 stars
  • Birgit
  • 01/02/2017

Geschichte aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel

Der Monolog des Protagonisten führt in die Niederungen der menschlichen Gefühle. Sehr spannend und überraschend gut.
Kleine Längen sind verzeihlich. Das Ende kommt zum einen überraschend, ist zum anderen aber auch wieder vorhersehbar.

  • Global
    5 out of 5 stars
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  • Histoire
    5 out of 5 stars
  • handyverbraucher1982
  • 01/02/2017

ganz ganz toll!

Ein wirklich tolles Hörbuch wie lange nicht gehört oder gelesen! Guter Ausdruck, gelungene Geschichte, hier kann man nichts falsch machen.

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  • Histoire
    5 out of 5 stars
  • Cordula Stein
  • 18/01/2017

Ein Meisterwerk der Literatur meisterhaft gelesen

Welchen drei Worte würden für Sie Nussschale treffend charakterisieren?

tiefsinnig, vielschichtig, faszinierend

Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

die Perspektive der Erzählung

Wie hat Ihnen Wanja Mues als Sprecher gefallen? Warum?

Er liest fantastisch akzentuiert und holt so das Beste heraus, was an Spannung und Humor möglich ist.

Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

Ja und Nein. Das wäre schade, weil es so viel Anregung zu eigenem Denken liefert, dass Pausen gut tun.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Zweifellos das Werk trotz der herausragenden literarischen Leistung, die es darstellt nicht jedermanns Geschmack.