Hope
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Linda Holly
Unglücklicherweise stellte Atwood bei seiner späten Ankunft auf dem Anwesen des Dukes am Heiligabend fest, dass das Haus in Dunkelheit gehüllt war, und erkannte verzweifelt, dass Seine Gnaden die Weihnachtszeit zweifellos anderswo verbrachte.
Hope Shackleford hingegen verspürte wenig Begeisterung bei dem Gedanken, die Festtage unter einem Dach mit ihrer gesamten Familie zu verbringen, selbst wenn dieses Dach dem Earl of Ravenstone gehörte und weitaus prächtiger war als das bescheidene Pfarrhaus, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht hatte. Da ihre beiden ältesten Schwestern mit einflussreichen Mitgliedern des ton verheiratet waren, ließ sich kaum leugnen, dass ihre Familie sich zunehmend an Annehmlichkeiten gewöhnte, die weit über ihrem eigentlichen Stand lagen.
Hope hingegen war, obwohl ihr feuerrotes Haar etwas anderes vermuten ließ, eine praktische junge Frau, die sowohl Extravaganz als auch Optimismus mied, im Gegensatz zum Rest ihrer exzentrischen Familie – insbesondere ihrem Vater, dessen Berufung als Geistlicher in den letzten Jahren gegenüber seiner Leidenschaft, sich in Angelegenheiten einzumischen, die Hope zufolge überhaupt nichts mit ihm zu tun hatten, in den Hintergrund zu geraten schien. Daher waren die Chancen, dass ihre Weihnachtsfeierlichkeiten ganz auf die schlichten Freuden der Jahreszeit ausgerichtet sein würden, nach Hopes Meinung verschwindend gering.
Nach dem unerwarteten Auftauchen eines gut aussehenden Vagabunden, der eindeutig mehr war, als er zu sein schien, sollte Hope schon bald erkennen, wie berechtigt ihre Befürchtungen gewesen waren …
Perfekt für Fans von Regency-Romanzen mit Witz und Humor und einer kleinen Prise Leidenschaft.©2026 Beverley Watts (P)2026 RBmedia Verlag GmbH
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