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Das achte Leben

Für Brilka
Lu par : Julia Nachtmann
Durée : 43 h et 43 min
Catégories : Romans, Contemporains

Prix : 35,42 €

9,95 € / mois après 30 jours. Résiliable à tout moment.

Description

Familienepos, das am Beispiel von sechs Generationen außergewöhnlicher Frauen das ganze pralle 20. Jahrhundert mit all seinen Umbrüchen und Dramen, Katastrophen und Wundern erzählt. Vom Georgien am Vorabend des Ersten Weltkriegs bis ins Deutschland zu Anfang des neuen Millenniums spannt Nino Haratischwili den Bogen.

Georgien, 1900: Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemberaubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen. 

Deutschland, 2006: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias hochintelligente Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf. Ihr wird sie die ganze Geschichte erzählen: von Stasia, die still den Zeiten trotzt, von Christine, die für ihre Schönheit einen hohen Preis zahlt, von Kitty, der alles genommen wird und die doch in London eine Stimme findet, von Kostja, der den Verlockungen der Macht verfällt und die Geschicke seiner Familie lenkt, von Kostjas rebellischer Tochter Elene und deren Töchtern Daria und Niza und von der Heißen Schokolade nach der Geheimrezeptur des Schokoladenfabrikanten, die für sechs Generationen Rettung und Unglück zugleich bereithält.

©2014 Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt (P)2019 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

Critiques

 Ein Solitär in der deutschen Gegenwartsliteratur.
-- Deutschlandfunk  

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  • Florian Mang
  • 23/09/2019

Historisches Familienepos vom Feinsten

Nino Haratischwili entspinnt mit "Das achte Leben (Für Brilka)" ein gewaltiges Familienepos vor dem Hintergrund der georgischen Geschichte, über die man hierzulande kaum Bescheid weiß (nein, Georgien ist eben kein Teil von Russland).

Es ist immer wieder erstaunlich, wie großartig manche Autoren bzw. Autorinnen in einer Sprache schreiben können, die nicht ihre Muttersprache ist. Wahrscheinlich macht das einen Gutteil der Faszination aus, die von diesem Werk ausgeht - Phrasen begegnen dem Leser oder Hörer kaum, dafür eigenwillige, erfrischende Formulierungen, wenngleich diese manchmal gar opulent, bemüht poetisch geraten.

Die einzelnen Bücher stellen jeweils ein Mitglied der Familie Jaschi in den Vordergrund, wobei das achte Kapitel lediglich eine Überschrift trägt - es bleibt leer, für Brilka. Die Biografien sind fesselnd, die Geschichten spannend, vielleicht etwas zu tragisch im Grundtenor - das Glück sucht man bei den Jaschis vergeblich. Mag sein, dass das auf den Fluch der magischen Schokolade nach dem Rezept des Urahns zurückzuführen ist, andererseits stehen die Zeiten, die die Figuren des Romans durchleben, eben unter keinen günstigen Vorzeichen.

Immer wieder (besonders gegen Ende) driftet die Erzählung etwas ins Pathetische ab, mitunter fühlt sich der Leser bzw. Hörer emotional überfordert von den Tragödien, die die Protagonisten Schlag auf Schlag ereilen, dennoch ist es ein Buch, dem man nicht entkommen kann, das das eigene Denken und Fühlen für mindestens die Dauer von knapp 44 Stunden (oder wie lange man eben zum Lesen der fast 1300 Seiten braucht) beherrscht und einen nicht mehr loslässt...

6 sur 6 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Dalilah
  • 23/09/2019

Wucht der Geschichte

Ich habe u.a. Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ gehört und finde, dass „Das achte Leben (für Brilka)“ auch ein monumentaler Gesellschaftsroman der jüngeren Geschichte ist.

2 sur 3 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • alida sassmann
  • 22/09/2019

Was für ein literarischer Genuss

Ein faszinierend sprachliches, historisches und beruehrendes literarisches Feuerwerk. Einblick in ein Jahrhundert georgischer Geschichte.

2 sur 3 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Hubertus
  • 04/10/2019

Eine wunderbares Buch.

Eine Jahrhundert Geschichte. Zum Nachdenken über Leben
und Tod. Gut erzählt und zu hören. Danke.

1 sur 2 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Amazon Kundin
  • 13/10/2019

Was weiß man hierzulande schon von Georgien?

Inhaltlich daher interessant und hörenswert.
Aber: Der Text schrammt größtenteils an der melodramatischen Kitschgrenze entlang, könnte zudem bei entsprechender Redigierung halb so lang und damit besser sein. Ich bin nicht grundsätzlich gegen lange und sehr lange Texte, aber die Länge muss ihren Grund in jedem Satz haben. Hat sie hier nicht.
Schade, dass - bei allem Respekt vor einem solchen Text von einer Nicht-Muttersprachlerin - an Frau Haratischwili bislang das Plusquamperfekt vorbeigegangen ist. Sie verwendet es kein einziges Mal, wo es hingehört. Aber mit dem Unvermögen, diese Zeitform korrekt zu verwenden, steht sie ja nicht alleine da. Hierzulande hört man es sehr häufig, wo es nicht hingehört.
Julia Nachtmann leistet Großes. Lediglich eine leider recht häufig auftretende Marotte schmälert den Hörgenuss: die Betonung der Endlaute e und er. Das klingt dann bittäää, Wettääär, etc. Nervt ab dem 186. Mal ein bisschen.

0 sur 1 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • momo
  • 08/10/2019

Familiengeschichte und Historie Georgiens

Stil super, perfekte Gliederung, zudem lernt man viel über Geschichte der UDSSR und Über Georgien.

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