#81 🦌 Vom Schuss bis zum Teller 3: Die größten Fehler bei der Wildbrethygiene
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🦌 Vom Schuss bis zum Teller #3: Die größten Fehler bei der Wildbrethygiene
Das Stück ist erlegt, aufgebrochen und sauber versorgt – damit ist das Gröbste geschafft. Oder?
Gerade auf dem Weg vom Revier in die Wildkammer und bei der anschließenden Kühlung können Fehler passieren, die die Qualität unseres Wildbrets beeinträchtigen.
In dieser Folge von „Vom Schuss bis zum Teller“ spreche ich wieder mit Jäger und Wildsommelier Markus Hoffmann von Rehzept. Diesmal drehen wir den Spieß um: Statt zu erklären, wie alles im Idealfall läuft, schauen wir uns an, was in der Praxis gerne einmal schiefgeht.
Warum gehört aufgebrochenes Wild nicht einfach irgendwo zwischen Gummistiefel, Bergezeug und Hund in den Kofferraum? Was passiert, wenn mehrere noch warme Stücke zu dicht liegen oder in einer bereits gut gefüllten Kühlung hängen? Und warum ist ein kalter Herbst- oder Wintertag noch lange keine Garantie dafür, dass Wild nicht verhitzen kann?
Gerade mit Blick auf die kommende Drückjagdsaison wird es spannend: Körpermasse, Schwarte und Feist können die Wärmeabgabe beeinflussen. Ein starkes Stück Schwarzwild ist eben nicht automatisch durchgekühlt, nur weil draußen wenige Grad über oder sogar unter null herrschen.
Außerdem sprechen wir über Fliegen am Wild, den Kontakt mit Jagdhunden, saubere Wildwannen, Kreuzkontamination und Einweghandschuhe – denn auch ein Handschuh bleibt nur so lange sauber, bis wir mit ihm etwas Unsauberes anfassen.
Und dann wäre da noch ein Hygienerisiko, das man nicht kaufen, waschen oder desinfizieren kann: Routine.
Denn „Das haben wir schon immer so gemacht“ bedeutet nicht automatisch, dass es nicht auch besser geht.
🎁 Gewinnspiel:
Das Jagdblatt verlost gemeinsam mit uns drei Jahresabonnements. Mitmachen könnt ihr bis zum 31.10.2026. Wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr direkt in der Folge.
In der nächsten Folge bleibt unser Wild in der Kühlung und wir klären, wie lange eigentlich. Dann geht es um Fleischreifung und das richtige Abhängen von Reh-, Schwarz-, Rot- und Damwild.
Weidmannsheil und danke fürs Zuhören 🎧
Eure Anja
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