• Arbeitsrecht 2026: Was Unternehmen erwartet
    Dec 18 2025

    In dieser Folge des Arbeitsrecht-Podcasts geben Isabel Firneis und Magdalena Ziembicka Einblicke in die Herausforderungen, mit denen Arbeitgeber im Jahr 2026 konfrontiert sein werden. Das kommende Jahr zeichnet sich durch eine Mischung aus schrittweisen Anpassungen und weitergehenden Reformen aus. In mehreren Bereichen sind neue Regelungen zu erwarten – darunter geringfügiger Beschäftigung, Weiterbildungszeit und Teilpension sowie neue Bestimmungen für freie Dienstnehmer im Sinne des § 4 Abs 4 ASVG einschließlich der Möglichkeit, Kollektivverträge für diese Beschäftigtengruppe abzuschließen. Darüber hinaus stehen die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie sowie der Plattformarbeitsrichtlinie in nationales Recht bevor.

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    22 min
  • Entgelttransparenzrichtlinie: Durchsetzung von Ansprüchen
    Dec 4 2025

    In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts erläutern Sarah Haubmann und Julia Morscher die Durchsetzungsmechanismen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Die Richtlinie, soll den Zugang zu gerichtlichen und verwaltungsrechtlichen Verfahren erleichtern und Verfahrenshürden abbauen. Vorgesehen sind unter anderem eine erleichterte Beweisführung durch eine Verlagerung der Beweislast zulasten des Arbeitgebers sowie ein erweiterter Zugang zu relevanten Informationen und Beweismitteln. Arbeitnehmer sollen zudem Schadenersatz ohne Obergrenze geltend machen können, und Gerichte können zusätzliche Abhilfemaßnahmen wie Aktionspläne oder Schulungen anordnen. Auch im Bereich der Kosten und Verjährungsfristen bringt die Richtlinie wesentliche Neuerungen, um die Durchsetzung von Ansprüchen weiter zu stärken.

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    25 min
  • Entgelttransparenzrichtlinie: Arbeit gleichen Wertes
    Nov 27 2025

    In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts analysieren Ralf Peschek und Hemma Elsner, wie „Arbeit gleichen Wertes“ definiert werden kann und geben Beispiele aus der Praxis. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie liefert die zentralen Kriterien anhand derer Jobpositionen bewertet werden können. Arbeitgeber:innen können zusätzliche Kriterien definieren, sofern diese relevant und sachlich gerechtfertigt sind, sowie eine unternehmensspezifische Gewichtung der Kriterien vornehmen. Auf dieser Grundlage können Mitarbeitende gruppiert werden, die gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichten.

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    29 min
  • Verwaltungsgerichtshof zur grenzüberschreitenden Arbeitskräfteüberlassung
    Jun 26 2025

    In dieser Folge des Arbeitsrechts-Podcasts von Wolf Theiss erörtern Hemma Elsner und Matthias Unterrieder eine aktuelle Entscheidung des Österreichischen Verwaltungsgerichtshofs (VwGH Ro 2024/11/0002) zur grenzüberschreitenden Arbeitskräfteüberlassung. Gegenstand war die Frage, ob die Überlassung von Arbeitskräften an ein Unternehmen mit Sitz in einem Drittstaat auch dann eine genehmigungspflichtige grenzüberschreitende Überlassung sein kann, wenn die Arbeitskräfte physisch nicht die Grenze überschreiten. Die Entscheidung hat besondere Auswirkungen auf Konstellationen, in denen Arbeitnehmer österreichischer Arbeitgeber ihre Tätigkeit von Österreich aus für Unternehmen mit Sitz in Nicht-EU-Ländern erbringen: Arbeitgeber konnten bisher zu Recht davon ausgehen, dass solche Fälle nicht genehmigungspflichtig sind.

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    14 min
  • Das Ende der geförderten Bildungskarenz und die neue Weiterbildungszeit
    May 8 2025

    In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts diskutieren Sarah Haubmann und Matthias Unterrieder die wichtigsten Neuerungen zur Bildungskarenz in Österreich. Mit 1. April 2025 hat die österreichische Bundesregierung die staatliche Förderung der Bildungskarenz und Bildungsteilzeit eingestellt - mit erheblichen Konsequenzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sie geben einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die Übergangsregelungen sowie die von der Regierung geplante "Weiterbildungszeit", ein Ersatzmodell für die Bildungskarenz, das im Januar 2026 in Kraft treten soll.

    Die Bildungskarenz in Österreich ermöglicht es Arbeitnehmern, ihr Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen zu karenzieren, um sich weiterzubilden. Die Bildungsteilzeit erlaubt es Arbeitnehmern, eine Weiterbildungsmaßnahme während des aufrechten Arbeitsverhältnisses durch Herabsetzung der Normalarbeitszeit zu absolvieren. Während die staatlichen Förderungen gestrichen wurden, gelten derzeit einige Übergangsregelungen.

    Ziel der geplanten Reform ist es wohl vor allem, die staatlichen Kosten zu senken. Obwohl die Einzelheiten des neuen Modells derzeit noch nicht bekannt sind – sondern lediglich die geplanten Eckpunkte – lassen erste Erklärungen der Regierung in einer dazu abgehaltenen Pressekonferenz erahnen, wie das Modell der staatlich geförderten Weiterbildungszeit künftig ausgestaltet sein könnte.

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    20 min
  • Überstundenzuschlag und Teilzeit-Mehrarbeitszuschlag – ist die unterschiedli-che Höhe in Österreich noch haltbar?
    Apr 15 2025

    In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts befassen sich Isabel Firneis und Matthias Unterrieder mit der Vergütung von Teilzeitbeschäftigten, die Mehrarbeit leisten. Wird von Teilzeitmitarbeitern über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus gearbeitet, gebührt für diese Mehrarbeitsstunden ein Zuschlag von 25%. Werden hingegen Überstunden über die gesetzliche oder kollektivvertragliche Normalarbeitszeithinaus geleistet, beträgt der Überstundenzuschlag 50%. Vollzeitmitarbeiter erreichen somit im Verhältnis zur vertraglich vereinbarten Arbeitsleistung leichter den Anspruch auf einen 50%igen Zuschlag als Teilzeit-mitarbeiter. Zudem sind Mehrarbeitsstunden - anders als Überstunden - nicht zuschlagspflichtig, wenn sie innerhalb des Kalendervierteljahres oder eines anderen festgelegten Zeitraumes von drei Monaten durch Zeitausgleich ausgeglichen werden. Zwei aktuelle EuGH-Urteile stellen dieses System in Frage.

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    21 min
  • Telearbeit statt Homeoffice
    Jan 21 2025

    In dieser Folge des Arbeitsrecht-Podcasts besprechen Isabel Firneis und Anna Schwamberger das neue Telearbeitsgesetz, welches die bisherigen Homeofficeregelungen, die vor allem auf eine Arbeitsleistung in der eigenen Wohnung beschränkt waren, auf ortsungebundene Telearbeit erweitert. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können nun theoretisch „Arbeiten von überall“ vereinbaren.

    Was ist aufgrund der Gesetzesnovelle vor allem aus Arbeitgebersicht zu beachten und zu welchen wichtigen Änderungen kommt es beispielsweise beim Unfallversicherungsschutz?

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    17 min
  • KI & Arbeitsrecht – was müssen Arbeitgeber:innen beachten?
    Oct 28 2024

    In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts erörtern Isabel Firneis und Sarah Ensi, was Arbeitgeber:innen beim Einsatz von KI-Systemen im HR Bereich beachten müssen. Unter welchen arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen ist der Einsatz von KI zulässig? Welche Rechte kommen dem Betriebsrat zu? Und was müssen Arbeitgeber:innen beachten, wenn ihre Arbeitnehmer:innen KI am Arbeitsplatz verwenden und sollte man eine KI-Policy erlassen?

    Der Einsatz von KI im Personalmanagement nimmt auch in Österreich stätig zu. Bereits jetzt werden KI Systeme in so gut wie allen Bereichen des Employee-Life Cycles, also vom Recruiting, über das Onboarding, das laufende Monitoring bis hin zu Entscheidungen über Promotion oder Beendigung eingesetzt. Aber ist das (arbeitsrechtlich) erlaubt?

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    23 min