Épisodes

  • Christoph Peters über seinen Roman "Entzug"
    Mar 17 2026
    Christoph Peters hat einen Roman über die Hölle geschrieben, die der alkoholabhängige Ich-Erzähler durchmacht. Sein Roman "Entzug" hat autobiografische Züge, ist aber in erster Linie der gelungene Versuch, für das Thema Alkoholsucht und Entzug eine Sprache und eine literarische Form zu finden. Dabei wird nichts beschönigt und am Ende gibt es die Hoffnung, dass ein Neubeginn möglich ist – und wie sehr sich der Entzug lohnt, denn das Leben ist auch ohne Alkohol ein großes, wunderbares, herrliches Leben. Im DOMRADIO.DE-Interview erzählt Christoph Peters von seinem Weg aus der Alkoholabhängigkeit und warum er jetzt - nach 20 Jahren - einen Roman darüber geschrieben hat. Christoph Peters / "Entzug" / Luchterhand Verlag / 393 Seiten / 24 Eurohttps://www.penguin.de/buecher/christoph-peters-entzug/buch/9783630877853
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    21 min
  • Ute Wegmann schreibt über drei Frauen aus drei Generationen
    Mar 12 2026
    Großmutter, Mutter, Tochter - Hertha, Ellen und Dora, drei Frauen zwischen 1930 und 1990, drei Generationen, geprägt vom Krieg und dem Schweigen der Nachkriegszeit - vom Wirtschaftswunder und der Studentenrevolution. Ute Wegmann läßt in ihrem Roman "Alles soll sehr weiß sein" deutsche Vergangenheit lebendig werden, indem sie den Frauen in der jeweiligen Zeit eine Stimme gibt. Dabei geht es der Autorin nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, Zusammenhänge aufzuzeigen. Denn: "Die Gegenwart hat keine Zukunft, wenn man die Vergangenheit totschweigt". Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Ute Wegmann, wie es ihr gelungen ist, den Frauen so nahe zu kommen, dass wir das Gefühl haben, neben ihnen zu sitzen und uns ihre Geschichte und ihre Geschichten erzählen zu lassen.https://www.maroverlag.de/prosa/324-alles-soll-sehr-weiss-sein--9783875126822.htmlAm 14. April stellt Ute Wegmann ihr Buch im Kölner Literaturhaus vorhttps://literaturhaus-koeln.de/programm/lokalrunde-ute-wegmann-bastian-schneider/14-04-2026/
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    20 min
  • Thomas Hettche über seinen Roman "Liebe"
    Mar 10 2026
    "Es gibt die große Liebe", davon ist Thomas Hettche überzeugt. In seinem Roman "Liebe" erzählt er von Anna und Max. Die beiden sind 60 Jahre alt und haben schon einiges an Beziehungserfahrung hinter sich - und dann schlägt die Liebe ein. Was passiert da? Wie erleben Max und Anna diese große Liebe? Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor Thomas Hettche von dieser Ewigkeitserfahrung, die auch eine Transzendenzerfahrung ist, eine magische Erfahrung, die das Vorfeld ist, auf dem auch eine religiöse Bindung entstehen kann. "Liebe" von Thomas Hettche / Verlag Kiepenheuer & Witsch / 165 Seiten / 22 Eurohttps://www.kiwi-verlag.de/buch/thomas-hettche-liebe-9783462002041
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    13 min
  • Hannah Lühmann erzählt in ihrem Roman "Heimat" von Tradwifes
    Mar 2 2026
    Als Influencerinnen auf Instagram und anderen sozialen Medien sind sie ein Trend, der ständig zunimmt. Tradwifes werben für ein Leben als klassische Hausfrau und Mutter. Sie finden die Rollenbilder der 1950er Jahre erstrebenswert. Kinder, Küche, Kirche lautet ihr Credo. Ihren ideologischen Überbau finden sie bei evangelikalen Gruppen. Die Autorin Hannah Lühmann hat ein Buch über Tradwifes geschrieben. Jana heißt ihre Heldin in dem Roman "Heimat", die sich zunehmend vom Leben ihrer Nachbarin Karolin angezogen fühlt. Karolin lebt das Leben eines Tradwifes, einer Frau, die sich als dienende Mutter versteht. Ein einfühlsames Buch, das eine gesellschaftliche Entwicklung aufgreift und verständlich macht, ohne die Sollbruchstellen dieses Familienmodels zu verschweigen. Im DOMRADIO.DE erzählt die Autorin, warum sie sich selbst von diesem Trend im Internet angezogen gefühlt hat - und wie unheimlich diese Szene auch sein kann. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/hannah-luehmann-heimat-9783446282827-t-5654
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    15 min
  • Stefan von Kempis erzählt eine andere Geschichte der Papstwahl
    Feb 11 2026
    In seinem Buch "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" betrachtet der Vatikanjournalist Stefan von Kempis den Ablauf einer Papstwahl und die geschichtliche Entwicklung des Konklaves. Dabei hat sich über die Zeit einiges geändert. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt von Kempis, dass früher auch Laien den Papst gewählt haben und wer die falschen Mönche gewesen sind. https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/83590-weisser-rauch-und-falsche-moenche-gebundene-ausgabe/
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    10 min
  • Gisa Klönne im Interview über ihren Roman "Die Liebe süäter"
    Jan 28 2026
    "Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Wer ich sein möchte und sein kann. Wie leben?" Das ist die große Frage, die sich Kora in dem Roman „Die Liebe später“ von Gisa Klönne stellt. Kora gerät nach einer Herzoperation in einen Sog von Lebensfragen, der für sie alle Gewissheiten infrage stellt. Gisa Klönne erzählt in ihrem Roman von Lebenskrisen, die uns erschüttern – von Sehnsucht und Angst – und davon, wie das geht: älter werden, auch gemeinsam als älteres Paar glücklich zu leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin von einem Lebensgefühl, das zurzeit viele Baby-Boomer umtreibt. https://www.gisa-kloenne.de/https://www.rowohlt.de/buch/gisa-kloenne-die-liebe-spaeter-9783463000756
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    17 min
  • Gisa Klönne im Interview über ihren Roman "Die Liebe süäter"
    Jan 28 2026
    "Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Wer ich sein möchte und sein kann. Wie leben?" Das ist die große Frage, die sich Kora in dem Roman „Die Liebe später“ von Gisa Klönne stellt. Kora gerät nach einer Herzoperation in einen Sog von Lebensfragen, der für sie alle Gewissheiten infrage stellt. Gisa Klönne erzählt in ihrem Roman von Lebenskrisen, die uns erschüttern – von Sehnsucht und Angst – und davon, wie das geht: älter werden, auch gemeinsam als älteres Paar glücklich zu leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin von einem Lebensgefühl, das zurzeit viele Baby-Boomer umtreibt. https://www.gisa-kloenne.de/https://www.rowohlt.de/buch/gisa-kloenne-die-liebe-spaeter-9783463000756
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    17 min
  • Mona Yahia erzählt in ihrem Roman "Vier Tage" die Geschichte der orientalischen Juden
    Jan 16 2026
    Vier Tage, vier Generationen, vier Welten. In ihrem Roman "Vier Tage - eine nahöstliche Tetralogie" erzählt Mona Yahia das Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie. Die Geschichte beginnt 1918 in Mossul - als die Engländer die Stadt einnehmen und der Arzt Hayim sich entscheiden muss, ob er mit seiner Familie in der Stadt bleibt. Seine Tochter Rebekka wandert 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv aus. Weitere Stationen des Buches sind Babel, wo Leila, die Enkelin von Hayim, zu Beginn des Yom Kippur Krieges 1973 ihren Militärdienst leistet. Im vierten Kapitel treffen wir Hayims Enkel Nemir in Istanbul. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin Mona Yahia, warum die Frauen unter den orientalischen Juden im Exil viel mehr gewinnen konnten als die Männer, die sie eher als Verlierer des Exils sieht. Denn die Frauen konnten sich aus den patriarchalen Strukturen befreien und - wie Rebekka und Leila - ihr eigenes Leben aufbauen. In "Vier Tage" läßt uns Mona Yahia in die Geschichte einer aus dem Orient stammenden jüdischen Familie eintauchen, wie sie so noch nie erzählt worden ist. Aus dem Englischen hat Kirsten E. Lehmann das Buch kundig ins Deutsche übersetzt.Am 20. Januar stellt Mona Yahia ihren Roman "Vier Tage" um 19:30 im Kölner Literaturhaus vor. https://literaturhaus-koeln.de/programm/mona-yahia-4-tage/20-01-2026/https://salonliteraturverlag.com/product/vier-tage/
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    15 min