Épisodes

  • Guen Douglas: "This is so Berlin"
    Mar 2 2026

    On this week’s Tales From The Needle, Seb sits down with Guen Douglas — a Canadian tattooer who’s made Berlin home — for a conversation that moves between subculture, real-life responsibility, and what it actually takes to build a life in this industry.

    Before tattooing became her main focus, Guen spent about a decade deep in nightlife: working clubs, taking on serious responsibility early, and eventually managing a venue in Canada. She talks about what that environment teaches you — reading people fast, keeping things from escalating, protecting your own boundaries, and looking out for others — especially in spaces where women have to be sharp by default.

    From there, the episode shifts into tattooing: learning the hard way, getting comfortable with being a beginner, and why chasing “perfect” can slow down your growth. Guen and Seb also get into staying creative outside the studio, the reality of conventions, and the little culture shocks you notice when you’ve worked in different places — from hygiene expectations to the unspoken rules of how shops operate. It’s an honest look at how you find your footing, keep your style, and create a space that feels like you — even in a city like Berlin that loves to box people into clichés.


    Find Guen on Instagram.


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    1 h et 39 min
  • Myriam Black: „The only one stopping you from going where you want to go is yourself“
    Feb 23 2026

    Myriam Black is known for tattoos that feel like they’re pulled straight out of another era: ultra-fine linework with little to no shading, inspired by engravings and copperplate prints from the 16th to 18th century. In this new episode, she talks to Seb about how she developed that look, why historical context is more than just “nice aesthetics,” and how much research actually sits behind what some people might call “just a few lines” — from digging through digitized museum archives (the British Museum, Rijksmuseum, and more) to getting lost in endless online image rabbit holes.

    Beyond style and technique, she opens up about her path between Spain, Germany, and England, the feeling of never being “100%” rooted in one place, and how that shapes the way she works. And because it’s TFTN, things get delightfully nerdy for a moment: pyramids, ancient structures, UFO thoughts — a quick detour into the rabbit hole before coming back to real tattoo life, including conventions, hygiene, regulations, and the question of how much “standardization” this industry actually needs.


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    1 h et 37 min
  • Marcel Skull: „Ich habe im WG-Wohnzimmer auf der Luftmatratze gewohnt“
    Feb 16 2026

    Seb hat Marcel Skull nochmal ins Studio geholt – nicht, weil’s beim ersten Mal so „business as usual“ war, sondern weil Seb die ursprüngliche Aufnahme komplett versenkt hat. Also: Runde zwei. Live in Jena, mit einem der spannendsten Black-&-Grey-Realistik-Leute aus der Ecke Weimar/Thüringen.

    Marcel erzählt offen, wie er überhaupt in ein Studio reingekommen ist – inklusive der wenig glamourösen „Deal“-Realität am Anfang: Böden schrubben gegen Learning-by-doing, kleine Motive übernehmen, während andere darauf keinen Bock hatten. Daraus wird aber schnell mehr: Zeichnen, Blick für Kontraste, und der Weg hin zu Realistik, bei der’s nicht um Filter und Show geht, sondern um saubere Arbeit.

    Dazu sprechen die beiden über Referenzen (von Film-Noir bis Horror-Oldschool), warum KI als Werkzeug manchmal hilfreich sein kann – und warum’s trotzdem nicht heißt, dass man einfach irgendwas kopiert. Und natürlich geht’s auch um den Alltag 2026: Social-Media-Druck, „du musst Content sein“, Kamerascheu, Kundengewinnung, Erwartungen – und wie man bei dem ganzen Lärm trotzdem bei sich und bei der Arbeit bleibt.

    Marcel findest du hier auf Instagram.


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    1 h et 48 min
  • Urban Slamal: „Lasst uns reden - und zwar miteinander statt übereinander“
    Feb 9 2026

    In der neuen Folge von Tales From The Needle wird’s ziemlich „Real Life“ – denn Seb spricht mit Urban Slamal über die Seite der Tattoo-Branche, die man meistens erst sieht, wenn’s schon brennt: Recht, Verantwortung und Regulierung.

    Urban erklärt, warum Tätowieren längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist – inklusive Rechtsschutzversicherung, Reklamationsmentalität und der Frage: Wann lohnt sich ein Streit überhaupt und wann ist ein sauberer Vergleich die klügere Lösung? Sie sprechen über Gutachten, die Rolle von Sachverständigen (und warum es in der Tattoo-Welt da schnell schräg werden kann), über Hygiene als Praxis statt Schlagwort – und darüber, was die DIN/CEN-Thematik eigentlich wirklich bedeutet: freiwillige Regeln, hohe Kosten, viel politisches Rauschen und die Realität auf Conventions.

    Großer Teil der Folge: der Blick hinter die Kulissen von Verbandsarbeit, Zertifikaten und dem ewigen Spagat zwischen Qualität sichern und Kunst nicht kaputt regeln – inklusive Social-Media-Lautstärke, Symbol-Debatten und der Frage, warum so viele lieber kommentieren als mitbauen.


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    1 h et 42 min
  • Jers Tattoo Extended Special
    Feb 2 2026

    In dieser Folge von Tales from the Needle spricht Seb mit Jers über eine Zeit, in der nichts mehr planbar war – und trotzdem gehandelt werden musste.

    Ausgangspunkt ist ein eigentlich positives Projekt: der Organspendetag in Jers’ Studio. Eine Aktion, bei der Tattoos genutzt wurden, um Aufmerksamkeit für Organspende, DKMS und gesellschaftliche Verantwortung zu schaffen. Doch parallel dazu bekommt Jers’ Familie eine Diagnose, die alles verändert: Bei seiner Tochter wird MPS festgestellt – eine seltene, schwere Erkrankung, die eine intensive medizinische Behandlung und langfristige Begleitung erfordert.

    Jers erzählt offen davon, wie es ist, einen Gentest zu machen, obwohl man weiß, dass dabei etwas herauskommen kann, gegen das man nichts tun kann. Von der Ohnmacht, Entscheidungen unter extremem Druck zu treffen – und davon, warum Wegschauen keine Option war.

    Aus dieser persönlichen Ausnahmesituation heraus entsteht nicht nur der Organspendetag, sondern später auch der Verein Stammzellhelden. Eine Initiative, die Familien und Kinder unterstützt, die eine Stammzelltransplantation durchlaufen müssen – vor, während und nach der Behandlung. Jers spricht darüber, warum es für genau diese Familien kaum eine Lobby gibt und warum Unterstützung hier oft unsichtbar bleibt.

    Diese Folge ist kein Held:innen-Narrativ. Es geht nicht um Selbstinszenierung, sondern um Verantwortung, Community und die Frage, was Reichweite wirklich wert ist, wenn es ernst wird.

    Eine Folge über Kontrollverlust, Entscheidungen ohne Sicherheitsnetz – und darüber, wie aus persönlicher Krise etwas entstehen kann, das anderen hilft.

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    2 h et 17 min
  • Randy Engelhard: „Fliesenleger aus Zwickau plötzlich in Calgary“
    Jan 26 2026

    Seb fährt nach Zwickau und sitzt Randy Engelhard direkt in seinem Laden gegenüber – einem Studio, das eher wie eine Galerie wirkt. Genau darüber sprechen die beiden zuerst: wie Randys Konzept über Jahre gewachsen ist, warum man manche Räume live erleben muss und wie aus Einflüssen von Reisen, Ausstellungen und Tattoo-Kultur am Ende ein kompletter „Traumshop“ wurde.

    Dann geht’s tief in Randys Weg im Tattoo: Lernen in einer Zeit ohne Tutorial-Flut – viel zugucken, ausprobieren, wiederholen. Randy erzählt, warum Hygiene, Sauberkeit und Routine für ihn nicht „Pflichtprogramm“, sondern die Basis des Handwerks sind.

    Ein großer Teil dreht sich um Conventions: was sich verändert hat, welche Formate heute noch funktionieren, wie Technik und Tools sich entwickelt haben (inklusive früher Cheyenne-Momente) – und warum Fotos und Social Media den Blick auf Tattoos oft verzerren.

    Dazu kommt TV & Öffentlichkeit: Randy spricht über die Entstehung von „Horror-Tattoos“ und darüber, wie sich Reichweite und Promi-Welt anfühlen können, ohne den Fokus aufs Handwerk zu verlieren. Zum Schluss wird’s ehrlich bei Jury-Kultur, Internetmeinungen und Kommentaren: warum Tattoos nicht von Leuten bewertet werden sollten, die das Handwerk nicht verstehen – und wie man als Tätowierer gesund bleibt, wenn Druck, Termine und Social Media ständig mitlaufen.


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    2 h et 6 min
  • Marode: „Gute Tattoos abliefern ist ja das worum es eigentlich geht“
    Jan 19 2026

    Seb trifft Marode – einen der spannendsten Künstler hierzulande, wenn’s um großflächige japanisch inspirierte Tattoos geht. Die beiden kennen sich von der Gods of Ink, und allein die Story von ihrem ersten „echten“ Aufeinandertreffen im Parkhaus ist schon ein perfekter Einstieg in diese Folge.

    Danach geht’s schnell tief rein – erst kurz ins Weltgeschehen und warum man manchmal bewusst den Kopf aus den News ziehen muss, um klarzukommen. Und dann volle Fahrt Richtung Tattoo: Marode erzählt, wie bei ihm alles über Skateboarding, Punk/Hardcore und Graffiti losging – diese ganze Subkultur als Fundament – und wie sich daraus sein Blick auf Flow, Dynamik und Bildaufbau entwickelt hat.

    Spannend wird’s, wenn’s um seinen Weg in Richtung japanische Motive geht: warum ihn das Zeitlose daran so hart gepackt hat, wieso er sich lange nicht getraut hat, das „Japan-Ding“ groß nach außen zu tragen, und wie er heute ganz bewusst damit umgeht, dass er eben keine „traditionelle“ Kopie sein will – sondern sein eigener Mix aus japanischem Fundament, amerikanischen Einflüssen und der Graffiti-Brille, die man nicht einfach absetzt.

    Und auch richtig wichtig: Marodes Haltung zum Job. Weniger Ego-Show, mehr Verantwortung. Tattoos sind nicht fürs Portfolio da – sie bleiben für immer auf einem Menschen. Wie er mit alten Arbeiten umgeht, wie er Kund:innen ins Design holt, warum „mach einfach irgendwas“ manchmal blockiert, und wie er seine Woche strukturiert (Tätowieren, Zeichentag, Admin, Warteliste abarbeiten) – das ist alles super ehrlich und sehr nah dran am echten Alltag.


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    1 h et 43 min
  • Dirk Boris Rödel - Ein Extended-Special!
    Jan 12 2026

    Diese Folge ist ein Neujahrs-Special: die zuvor nur exklusiv verfügbare Extended-Fassung – jetzt einmalig kostenlos für alle.
    Seb spricht mit Dirk Boris über die Mechanik von Tattoo-Contests: Was gute Regeln ausmacht, warum die richtige Kategorie wichtiger ist als Applaus, wie Jurys tatsächlich bewerten – und weshalb Namen nicht verlesen werden. Dirk räumt mit dem ewigen „Schiebung!“ auf: In den meisten Fällen gekränktes Ego – aber ja, es gibt Ausnahmen und klare Anzeichen, woran man sie erkennt.
    Hinter den Kulissen von Conventions geht’s um Transparenz, faire Kommunikation und saubere Abläufe – von Anmeldung bis Disqualifikation. Dirk teilt Best-Practices für Veranstalter:innen, handfeste Tipps für Artists (Portfolio & Kategorie fit machen, Größenwahl realistisch, Erwartungen justieren) und erzählt, wie man Drama meidet und Qualität sichtbar macht.
    On top gibt’s Stories von der Bühne bis zum Backstage – inklusive der heftigsten Eskalation, die er je erlebt hat. Eine Folge für alle, die Contests als Schaufenster der Szene verstehen wollen: klar, praxisnah, ohne Mythen.


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    1 h et 2 min