Épisodes

  • Sind Großbatteriespeicher gut fürs Stromnetz?
    Jan 22 2026
    Akkus kennt jeder. Sie sind unverzichtbar, um Smartphones zu betreiben. In XXL nennen sich Akkus Großbatteriespeicher und können das Stromsystem stabilisieren helfen.
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    47 min
  • Was macht die Laschenpfanne mit dem Stromwandler?
    Dec 18 2025
    Der Nikolaus hat einen Gutschein zur Abholung merkwürdiger Geschenke in den Stiefel gesteckt. Was kann das alles sein?
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    21 min
  • Wer hält das Stromsystem im Gleichgewicht?
    Nov 26 2025
    In den Leitwarten der Übertragungsnetzbetreiber achten die Operatoren darauf, dass das Stromsystem nicht aus dem Tritt gerät. Ein Job, der immer komplexer wird.
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    39 min
  • Was macht der Strom im Umspannwerk?
    Nov 12 2025
    Umspannwerke sind die Logistikzentren des Strombetriebs. Hier wird Strom portioniert, umgepackt und verteilt. Eine akustische Reise zu Trafos und Trennschaltern.
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    32 min
  • Warum gibt es Strompreiszonen?
    Oct 31 2025
    Ganz Deutschland – und das kleine Luxemburg – bilden auf dem Strommarkt eine gemeinsame Strompreiszone. Sollte man die aufteilen – oder besser doch nicht?
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    50 min
  • Wie kommt der Strom vom Meer in die Steckdose?
    Oct 15 2025
    Offshore-Wind hat nichts mit Offshore-Steuerparadiesen zu tun, sondern mit Stromerzeugung auf dem Meer. Aber wie geht das?
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    55 min
  • Strom preppen
    Jun 11 2025
    Es ist noch gar nicht so lange her, da galten Prepper als Eigenbrötler mit zweifelhafter politischer Gesinnung, die sich auf die Apokalypse vorbereiten. Wer hortet schon kubikmeterweise Dosenfleisch, Zwieback und Kalaschnikows im eigens errichteten Atomschutzbunker? Seit Corona liegt preppen jedoch voll im Trend, wer erinnert sich nicht an das massenhafte Einlagern von Toilettenpapier. Um sich auf Versorgungsengpässe vorzubereiten, müssen auch die Strom-Übertragungsnetzbetreiber preppen. Das liegt gewissermaßen in ihrer DNA. Da die Lieferkette für Wind- und Solarstrom – oder auch Erdgas oder Kohle! - durchaus mal unterbrochen sein kann, ist Vorsorge wichtig. Da man Strom nur sehr schlecht und dann auch nur mit hohen Verlusten speichern kann, sind dafür andere Instrumente erforderlich. Statt Einlagern geht es hier also um eine Art Vorratshaltung. Und dafür stehen zwei Instrumente mit unterschiedlichen Aufgaben zur Verfügung: Die Netzreserve und die Kapazitätsreserve. Eine weitere, die Sicherheitsbereitschaft, ist inzwischen ausgelaufen. Die Netzreserve wird oft auch als Winterreserve bezeichnet. Das erinnert an Eichhörnchen oder Igel, hat damit aber nichts zu tun. Im Winter treffen zwei spezielle Witterungsbedingungen aufeinander. Einerseits steigt der Strombedarf unter anderem wegen der längeren Dunkelheit. All die Weihnachtsmärkte, Heim-Saunen und Terrassen-Heizstrahler verbrauchen eben viel Energie. Andererseits bläst der Wind im Norden Deutschland und auf See in dieser Zeit oft ziemlich heftig und an neuralgischen Punkten im Stromnetz kommt es daher zum Stau. Das wiederum erhöht den sogenannten Redispatch-Bedarf.  Redispatch heißt: Der Windstrom kommt nicht durch die Engpässe vollständig durch, er steckt im Flaschenhals fest. Um das Spannungsniveau zu halten, müssen auf der anderen Seite des Engpasses konventionelle Kraftwerke einspringen, hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern. Dafür muss man diese Reserve vorhalten. Klingt paradox, ist aber so. Die Netzreserve braucht man für Situationen, in denen es eigentlich zu viel (Wind)Strom gibt, nicht zu wenig. Ein Ganz-Jahres-Vorrat ist dagegen die Kapazitätsreserve. Hier werden konventionelle Gaskraftwerke in Bereitschaft gehalten, wenn Stromangebot und –nachfrage einmal nicht durch Regelenergie ausgeglichen werden können. Dann können die Systemführungen der Übertragungsnetzbetreiber die Kapazitätsreserve anfordern. Der Hartkeks unter den Strom-Reservemitteln war die Sicherheitsbereitschaft. Auch wieder so ein blödes Wort, weil es einen auf die falsche Fährte lockt. Das ist keine bewaffnete Geheimarmee! Es handelte sich um insgesamt acht Turbinen von Braunkohlekraftwerken, die seit 2016 stillgelegt wurden. Aktuell wird über neue Gaskraftwerke diskutiert, um Versorgungssicherheit herzustellen. Auch darum und den geeigneten Kapazitätsmechanismus zur Investitionsanreizung geht es in dieser Folge, in der Dr. Johannes Henkel, Energiemarktexperte bei 50Hertz, Rede und Antwort steht. Mehr Informationen: https://www.bmwk-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2020/09/Meldung/direkt-erklaert.html https://www.netztransparenz.de/de-de/Systemdienstleistungen/Betriebsfuehrung/Kapazit%C3%A4tsreserve https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/Netzreserve/start.html -------------------------------------- Impressum:    Der Podcast „Strom zum Anfassen“ ist eine Produktion von Klangkantine Studios im Auftrag von 50Hertz.     50Hertz Transmission    Bereich Kommunikation & Politik    Heidestraße 2    10557 Berlin   https://www.50hertz.com    podcast@50hertz.com   
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    51 min
  • Das kosmische Gleichgewicht
    May 28 2025
    Kosmische Kräfte streben nach Gleichgewicht. In kommunizierenden Röhren ist der Wasserstand immer gleich hoch. Beim Ying und Yang ergänzen sich „Gut“ und „Böse“ zu einem harmonischen Saldo, der irgendwie ganz okay ist. Und die arg strapazierte „Work-Life-Balance“ sagt aus, dass Arbeit allein nicht glücklich macht. Nur Freizeit allerdings auch nicht. Allerdings muss man diesen Gesetzen manchmal auf die Sprünge helfen. Das ist zum Beispiel beim Stromnetz der Fall, bei dem Strom-Angebot und Strom-Nachfrage immer schön auf der Frequenz 50 Hertz ausbalanciert sein müssen, sonst droht ein Stromausfall. Doch wie stellt man dieses Gleichgewicht eigentlich her? Zwischen dem Handel mit Strom und anderen Produkten wie zum Beispiel Tomaten gibt es einen entscheidenden Unterschied. Ist im Supermarkt die Auslage leer, dann hat man eben Pech gehabt. Man geht dann woanders einkaufen oder wartet auf den nächsten Tag. Und umgekehrt: wenn die Tomatenauslage bei Geschäftsschluss immer noch gefüllt ist, dann wandern die Tomaten eben ins Kühllager und werden am nächsten Tag verkauft. Beim Strom geht das nicht. Strom ist ein Produkt, das man nicht lagern kann. Es muss zu jeder Sekunde genauso viel Strom erzeugt werden wie verbraucht wird. In ganz Europa, weil alle Länder miteinander vernetzt sind. Und die Übertragungsnetzbetreiber achten darauf, dass das Saldo stimmt. Gradmesser dafür ist die Frequenz 50Hertz. Wie das genau funktioniert, dieses Austarieren von Angebot und Nachfrage, das bespreche ich in dieser Folge mit meinen Kollegen Vivien Bensch und Christian Linnemann. Die eine ist Expertin für das sogenannte Bilanzkreismanagement, der andere Experte für Regelenergie bei 50Hertz. Für das Ausgleichen der Strommengen ist in erster Linie der Markt selbst verantwortlich. Jeder Stromzähler ist einem sogenannten Bilanzkreis zugeordnet. Jeder Bilanzkreis hat einen Bilanzkreisverantwortlichen. Und jeder Bilanzkreisverantwortliche muss einen Vertrag mit dem für ihn zuständigen Übertragungsnetzbetreiber abschließen. Darin verpflichtet er sich, die Menge Strom, die er dem System entnimmt, durch Kauf oder Produktion auszugleichen. Diese Bilanz wird rund um die Uhr im 15-Minuten-Takt fortgeführt. Ist die eigene Bilanz nicht ausgeglichen, müssen sogenannte Ausgleichsenergiezahlungen geleistet werden. Ergibt sich aus dem Saldo aller Bilanzkreise ein Plus oder Minus, also ein Zu-viel oder Zu-wenig Strom im Netz, setzt permanent eine Kaskade physikalischer Maßnahmen ein, die sogenannte Regelleistung. Was vorher nur als rechnerische Bilanz existierte, wird nun innerhalb von Millisekunden bis Minuten zu echtem Strom. Regelleistung ist also der physikalische Stromausgleich. Ausgleichsenergie ist die kaufmännische Abrechnung. Mehr Informationen: https://www.regelleistung.net/de-de/Grundlagen https://www.50hertz.com/Vertragspartner/Bilanzkreiskunden Impressum:    Der Podcast „Strom zum Anfassen“ ist eine Produktion von Klangkantine Studios im Auftrag von 50Hertz.     50Hertz Transmission    Bereich Kommunikation & Politik    Heidestraße 2    10557 Berlin   http://www.50hertz.com/  podcast@50hertz.com   
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    45 min