Prolog: Worte, die es nicht braucht
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Diese literarische Miniatur erzählt Migration nicht als historisches Ereignis, sondern als Erinnerung aus Nähe und Fragilität. In ruhiger, poetischer Sprache entfaltet sich eine Folge von Begegnungen, Geräuschen und Gesten, in denen Verständigung jenseits von Worten möglich wird. Angst, Verlust und Tod stehen neben Wärme, Fürsorge und kindlichem Lachen. Der Text entzieht sich großen Erklärungen und findet seine Wahrheit im Konkreten. Amerika beginnt hier nicht mit Papieren oder Verträgen, sondern in einer Suppenküche, auf einem schwankenden Deck – und in dem einfachen Satz: Du darfst bleiben.
Hinweis: Dieser Text wird von einer digitalen Stimme gesprochen.
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