Épisodes

  • Melange à trois I Folge 55 I Ich hab mich 100x bedankt, weil ich weiß, was es heißt
    Feb 21 2026

    Manchmal fühlen wir uns, als hätten wir ein Mindesthaltbarkeitsdatum.
    Das Alter spielt eine immer größere Rolle – besonders in Zeiten, in denen kaum ein Beruf noch wirkliche Sicherheit verspricht.

    Die Frage nach der eigenen Entwicklung und nach der Möglichkeit, beruflich noch einmal einen anderen Weg einzuschlagen, beschäftigt viele von uns. Gleichzeitig spüren wir: „Erfahren“ zu sein, ist nicht immer gefragt – oder hat vielleicht einen Preis, den nicht jede*r bereit ist zu zahlen.

    Lässt sich eine neue Beschäftigung finden?
    Wie notwendig – oder leistbar – ist es, sich selbst stets treu zu bleiben und beruflich inhaltlich aktiv und sichtbar zu sein?
    Und wo entsteht mit dem Älterwerden vielleicht auch eine gewisse Milde – eine Haltung, in der Arbeit einfach Arbeit sein darf und nicht mehr per Definition unsere Persönlichkeit bestimmt?

    All das – und noch einige weitere Fragen und mögliche Antworten – hört ihr in unserer aktuellen Folge.

    Afficher plus Afficher moins
    39 min
  • Melange à trois I Folge 54 I Bist du deppad, der Baum war geil!
    Feb 14 2026

    Liebe gibt es nicht nur zwischen Verliebten, sondern auch in Freundschaften oder sogar in beruflichen Verbindungen. Oft spürt man sehr schnell – fast energetisch – ob es passt und ob sich daraus etwas Größeres entwickeln kann.Doch dort, wo auch Konkurrenz herrscht, ist es nicht immer leicht, einen ungetrübten und klaren Blick auf einen Menschen zu bewahren. Zwischen gleichen Wünschen und Träumen, zwischen ambivalenten Gefühlen und dem tiefen Empfinden echter Freude – selbst dann, wenn man etwas nicht bekommt, das der oder die andere hat – zeigt sich, was wahrhaftig ist.Und genau darin liegt wahre Freundschaft.

    Afficher plus Afficher moins
    43 min
  • Melange à trois I Folge 53 I Aber ist das nicht total oag selbstverliebt von uns allen?
    Feb 7 2026

    Dezenz ist Schwäche, pflegt so mancher zu sagen.
    Wer klare Linien lebt, wird vom Prunk und Kitsch visuell erschlagen, sobald eine Jahreszeit mit ihren Festivitäten dekormäßig um sich schlägt.

    Kaum haben wir uns kollektiv darauf geeinigt, das vergangene Jahr hinter uns zu lassen, winkt es uns noch einmal im Wimpernschlag zu – und erinnert daran, dass zu anderen Zeiten des Jahres und des Lebens weniger mehr sein kann.

    Zwischen Schenkelklopfen und Schmunzeln, bombastischen Premieren und dem Barfußweg zum Würstelstand.
    Zwischen festem Auftritt und dem Wunsch zu tanzen, der mangels Platz und Rang nur ein Schielen auf Zehenspitzen bleibt.

    Wo Tulpen blühen, fast nackte Bilder hängen, wann wir ein bisschen selbstverliebt sind – oder in jemand anderen.

    Wer, wo und wann dazugehört, dürft ihr jetzt kurz raten
    und in der heutigen Folge der Auflösung nachhören.

    Afficher plus Afficher moins
    36 min
  • Melange à trois I Folge 52 I Weil, wennst dich deppad aufführst, dann funktioniert’s halt nicht!
    Jan 31 2026

    Wir haben es geschafft, weil wir es wiederum noch immer nicht geschafft haben, im bereits dichten Nebel des Januars zusammenzukommen. Aber dieses Mal haben wir es mit den Ton-Hürden erfolgreich aufgenommen und konnten zumindest auf diese Weise plaudern! Etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn, sind wir der Meinung, so geht’s auch. Ist zwar nicht zu vergleichen mit dem wirklichen Zusammenkommen, aber da, wo’s passt, passt es auf jede Art.

    Und so steht dies auch sinnbildlich für den Beginn eines neuen Kapitels, das beschrieben werden möchte, Richtiges und Gutes aus dem alten Jahr mitnimmt und anderes einfach mal zurücklässt.

    Mit großen Schritten galoppieren wir ins neue Jahr und erfahren dabei, wer welche Pläne hat und vielleicht Neues wagt. Ganz wichtig: die klappernden Hufen des chinesischen Krafttieres 2026! Voller Inbrunst, Tatendrang, Leidenschaft und vielleicht auch etwas Ungeduld geht’s feurig in die nächste Runde und ins bärige zweite Jahr mit der Mélange. Oder möglicherweise für eine Weile mit Thé à trois?

    Afficher plus Afficher moins
    36 min
  • Melange à trois I Folge 51 I Und was singen Sie vor? Das kleine Nilpferd.
    Jan 24 2026

    Im Nachhinein ergibt alles Sinn. Dieser Gedanke heilt so manche Wunde, die man gerade erst zu verarbeiten beginnt. Dass das Leben nicht immer linear verläuft, dass Rückschläge – retrospektiv betrachtet – manchmal sogar die bessere Option waren oder dass noch eine offene Rechnung bleibt, liegt teils im Auge der Betroffenen, teils an der inneren Haltung und manches Mal schlicht an der Zeit, die für einen arbeitet. Tiefschläge und Einschnitte lassen sich nicht vermeiden, oft macht auch hier der Ton die Musik. Liegt man am Boden und es wird nachgetreten oder sanft begleitet und bekommt die Situation erklärt. Letzteres lässt einen auch schneller den Fakt selbst überarbeiten, anstatt einen Schmerz über den Schmerz zu bearbeiten.

    Welche Enttäuschung klebt ein Leben lang an uns wie Bratfett an der Pfanne? Und aus welcher Niederlage ist man erst wie ein Phönix aus der Asche erwacht?

    Die Stimmung bewegt sich zwischen bittersüß und einfach nur oasch. Zur Untermalung dieser Lebensphasen gibt es in der aktuellen Folge auch ein paar kleine Gesangseinlagen.

    Afficher plus Afficher moins
    37 min
  • Melange à trois I Folge 50 I Dann stimmt doch etwas gewaltig nicht!
    Jan 17 2026

    Der Mensch ist von Natur aus ein wissbegieriges und lernfähiges Wesen. Das zeigt sich bereits bei Kindern: In ihrer Entwicklung – und den damit einhergehenden kleinen und großen Rückschlägen – stehen sie immer wieder auf und machen weiter.

    Dass wir jedoch in einem System leben, das feste Standards und Regeln vorgibt, macht persönliche Entwicklung manchmal unnötig anstrengend. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Funktionalität: Was wäre, wenn jeder ausschließlich nach seinem eigenen Rhythmus leben würde?

    Wir stecken in einer Korsage, die bereits im Kindergartenalter beginnt und sich durch die gesamte Schulzeit zieht. Inwieweit bereitet uns dieses System tatsächlich auf das reale Leben vor – oder macht es uns in der heutigen Arbeitswelt eher unflexibel? Zwischen Förderung und Überforderung, Einteilung und Aufteilung, Verantwortung und Anschieben und Ausgepowertsein, noch bevor es eigentlich richtig losgeht. Was müsste sich ändern? Wie realistisch sind die Chancen auf Veränderung? Und wie manövriert man sich am besten durch die bestehenden Vorgaben?

    Dies und mehr hört ihr jetzt.

    Afficher plus Afficher moins
    32 min
  • Melange à trois I Folge 49 I Also, das ist ja mal ein schöner Start ins neue Jahr!
    Jan 10 2026

    Nach einer Zeit innerer Einkehr, Stille und Gedankenpause kehren wir gesammelt, motiviert und gestärkt zurück – mit einem zufällig gezogenen Thema, das besonders gut passt. Direkt ins neu begonnene 2026, mit Vorhaben, Vorsätzen und Vorlieben.

    Wie sehr sind wir darauf angewiesen, auf uns aufmerksam zu machen? Wie genau wird man sichtbar? Und was passiert mit denen, die sich mit Selbstvermarktung schwertun – haben sie auf gewissen Arbeitsmärkten gar keine Chance mehr?

    Wie sehr nähren wir unsere Seele wirklich mit brauchbaren Inhalten? Und was von dem, was wir zeigen und mitteilen, ist wirksam, wirklich authentisch und vor allem persönlich vertretbar? Zeigen wir die fabelhafte Welt und ernten Beifall – und wie sehr tut das wirklich gut?

    Sind Followerzahlen ein Indikator für Erfolg? Zwischen „Mensch, ärgere dich nicht“, „Tabu“ und Pantomime spielen wir auf unsere Weise die Spiele der sozialen Medienkultur mit oder gehen hier und da erst mal nur auf Besuch. In unserer ersten Folge im neuen Jahr besprechen wir dies und mehr.

    Afficher plus Afficher moins
    38 min
  • Melange à trois I Folge 48 I Also, scheiß auf den Weihnachtsperfektionismus!
    Dec 20 2025

    Bevor wir gemeinsam in die stillste Zeit des Jahres eintauchen, wollen wir heute noch einmal so richtig drauflosreden und mit rasantem Tempo in die Weihnachtszeit starten. Draußen glitzert es schon, es wird kälter – und vielleicht auch ein bisschen hektischer. Und doch sehen wir sie schon: die ruhigen Tage, das Friedenslicht am Ende des Tunnels.

    Die Wochen vor den Feiertagen sind oft gefüllt mit Terminen, To-do-Listen und Erwartungen. Kekse backen, Geschenke besorgen, Traditionen pflegen, neue Rituale entdecken. Manche von uns finden Ruhe im kleinen Kreis, andere stellen einen zusätzlichen Teller auf den Tisch und lassen die Tür offen für spontane Begegnungen.

    In dieser Folge wollen wir innehalten und fragen: Was war dieses Jahr wichtig? Was nehmen wir mit – und was dürfen wir loslassen, so wie die Kerzen am Baum langsam herunterbrennen?

    Schön, dass ihr da seid. Macht es euch gemütlich und lasst uns gemeinsam in diese besondere Zeit starten.

    Afficher plus Afficher moins
    30 min