Épisodes

  • Matussek!: Klonovsky
    Apr 24 2026
    Michael Klonovsky, Romanautor und Aphoristiker von Gnaden, hat ein gastrosophisches Pamphlet unter die genussfeindlichen Deutschen gebracht. „Bei Tisch altert man nicht“ ist eine schon subversive Aufforderung zur Schlemmerei und Trinkerei. Matussek unterhält sich mit ihm über Weine und Whiskys, über Fleisch und Veganismus, die Bacchanale vor der französischen Revolution und über unsere Endzeit, über Tisch und Glas, über den Austernvertilger Bismarcks und Penelopes Bett unter einem Ölbaum, über die Pasta, die Tour-de-France-Fahrer in sich hineinstopfen, und seine eigenen Touren mit dem radelnden Philosophen Peter Sloterdijk. Natürlich ist der neudeutschgrüne Puritanismus ein Thema, auch die Tatsache, dass Genießer unter Rechtsverdacht stehen. Überhaupt gilt, so Klonovsky, der gelernte Ossi, für den Genuss die Formel, mit der einst Schabowski die Mauer öffnete: „unverzüglich … sofort“.
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    53 min
  • Matussek!: Plauderei
    Apr 10 2026
    Diesmal wagt Matussek ein Experiment: Mit seinem Freund Helmut Reinhardt von „Politik Spezial“ hat er bei seinem Besuch in Kroatien so wunderbar herumgeblödelt, dass er einfach mal das Band laufen ließ – ungeschützt, polemisch, eine Stammtisch-Plauderei über den Rohrkrepierer des deutschen Deep State in der Collien-Fernandes-Affäre, den hysterischen linken Hass auf Männer, Erinnerungen an Jugendstreiche, an Lehrer, an analoge Zeiten. Selbstverständlich wird auch der Klimaschwindel besprochen sowie der Schmalhans Merz als deutscher Küchenmeister.
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    47 min
  • Matussek!: Karfreitag
    Apr 3 2026
    An diesem Karfreitag spricht Matussek über das Grabtuch von Turin. Echt oder Fälschung? Wie die Wissenschaft dem Wunder hinterherhumpelt. Was ist Wahrheit? Es gibt die stets vorläufige Wahrheit der Naturwissenschaften und die Glaubenswahrheit, die sich auf die Ewigkeit ausrichtet. Die Prophezeiungen Jesu über seinen Tod und seine Auferstehung. Das kosmische Spektakel zu Jesu Tod in den Kanon-Evangelien und den drastischen Höllenfahrten der äthiopischen Bibel, die Mel Gibson in die Kinos bringen will. In den Briefen große Kontroverse über Matusseks Haltung zum Krieg im Iran und die Frage: Hält der Kontrafunk das aus?
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    51 min
  • Matussek!: Collien Fernandes
    Mar 27 2026
    Anlässlich des Krieges im Iran Streit mit Helmut Reinhardt über das morsch geschossene Schreckensregime. Die schrille Kampagne von Collien Fernandes und anderen C-Promis, die „linksextremen Faschistenden“ von Hate Aid, der reichlich verquere Christian Ulmen, die Unschuldsvermutung, linke Haltungsschmierer wie Cordt Schnibben und Benjamin von Stuckrad-Barre, der Angriff der Netzzensoren auf die Meinungsfreiheit. Identitätsdiebstahl bei T. C. Boyle und Patricia Highsmith. Youtube-Stimmen.
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    44 min
  • Matussek!: Everly Brothers
    Mar 20 2026
    Meditationen über die analoge Kindheit und die digitale Beschleunigung des Erwachsenenlebens. Allerdings flammt zwischendurch doch der Zorn auf über eine deutsche Regierung, die ohne jedes Mandat das Land deindustrialisiert und wie betrunken Steuergeld verbrennt, um den deutschen Sonderweg in die Windenergie fortzusetzen, und dabei die Atomkraft ignoriert – zwar ein eingestandener Irrtum, aber „irreversibel“. Die Kleinpartei SPD entdeckt ihre Liebe für den Islam und die grünen Dogmen. Des Weiteren ein Porträt des iranischen Video-Podcasters Mahyad Tousi, dessen konservativer Nachrichtenkanal der meistgesehene auf der Insel ist, mit seinem Jubel über die Zerstörung des islamischen Henkerregimes in Teheran. Briefe.
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    34 min
  • Matussek!: Joyce
    Mar 13 2026
    Homers „Odyssee“, erzählt von James Joyce und den Coen-Brüdern. In den Landtagswahlen in Baden-Württemberg hatten die Bürger die Wahl zwischen Grün und Grün, und sie wählten – grün. Der alte Sozispruch „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“. Erinnerungen an einen wütenden Mercedes-Vorstand, Vater seiner einstigen Angebeteten, dem Matussek einst als Jungmaoist den revolutionären Marsch bließ. Nun also hat die Revolution doch noch gesiegt, in Form des grünen Deindustrialisierungsprogramms. Austausch mit dem einstigen grünen Landesvater und Stalinisten Winfried Kretschmann. Kretschmann blieb sich treu, Matussek zog sich ins katholische Kleinbürgertum zurück. Der Held (George Clooney) heißt Ulysses, und der ganze Film ist angelehnt an Homers „Odyssee“ – wie auch James Joyces „Ulysses“. Anlass, über James Joyces gleichnamigen Jahrhundertroman zu erzählen. Das in Form einer Reportage zum „Bloomsday“, an dem ganz Dublin die Hauptfigur Leopold Bloom und dessen Autor Joyce feiert. Briefe.
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    52 min
  • Matussek!: Krieg
    Mar 6 2026
    Diesmal kommt Matussek nicht am Krieg vorbei, denn die Filmfiguren rund um den alten Paten Trump, Marco Rubio, Pete Hegseth und ihre Generäle, führen der Welt die ganz große Waffenshow vor. Die haben bereits mit sorgfältig vorbereiteten chirurgischen Schlägen das Regime so gut wie enthauptet. Meinungsstreit an der Heimatfront. Wenn alles gutgeht, hat Trump mit seiner Jahrhundertentscheidung nicht nur eine Befreiungsaktion für das iranische Volk gestartet, sondern auch geopolitisch die Welt neu geordnet. Des Weiteren: Giorgia Meloni geht nicht nur gegen die islamische Invasion ihres Landes entschlossen vor, sondern will auch aus dem Klima-Voodoo aussteigen und Flintenuschis Green Deal beerdigen. Fernerhin: Berlinale-Skandal und die Traditionsvergessenheit der Humboldt-Uni. Sowie das große Mel-Gibson-Special. Derzeit dreht der bei Linken als katholischer Reaktionär und Trump-Unterstützer verschriene Störenfried in Roms Cinecittà die Fortsetzung der „Passion Christi“ und geht der Frage nach, was in dieser Grabesgruft geschieht, also der Abstieg ins Totenreich, in die Hölle, die glorreiche Auferstehung und die Lehren danach. Der erste Teil soll nächstes Jahr am Karfreitag in die Kinos kommen, der zweite Teil an Christi Himmelfahrt vierzig Tage später.
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    53 min
  • Matussek!: Das Lied der Bernadette
    Feb 27 2026
    Diesmal zeigt sich Matussek elektrisiert von Franz Werfels Roman „Das Lied von Bernadette“. Der jüdische Emigrant, der auf der Flucht nach Spanien in diesem Pyrenäennest Lourdes gestrandet war, erfüllte damit ein Gelübde: Sollte er mit seiner Frau Alma Mahler-Werfel heil in den USA ankommen, würde er die Geschichte der kleinen Bernadette Soubirous aufschreiben. Das Buch wurde ein Weltbestseller und mit Jennifer Jones in der Hauptrolle verfilmt, die dafür den Oscar erhielt – damals galten offenbar die strengen ideologischen Vorgaben noch nicht. Können wir Wunder akzeptieren? Der Jude Franz Werfel tat es, er blieb offen nach oben und schrieb ein federndes, lichtdurchflutetes Meisterwerk. Die passende Lektüre für alle, die die Fastenzeit ernst nehmen wollen und sich erleichtert abwenden von den Katastrophen deutscher Tagespolitik. Dazu Briefe mit Fastentipps. Matussek fastet seit acht Tagen, fühlt sich verjüngt und empfiehlt das Fasten, wie es übrigens auch Mediziner tun, denn beim Fasten sterben alte Zellen ab, neue bilden sich, es ist eine Phase der Reparatur.
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    54 min