Épisodes

  • Empowerment #67
    Feb 19 2026
    Der Begriff Empowerment kommt aus dem sozial-gesellschaftlichenen Kontext und stellt bewusst Maßnahmen zu Selbstbestimmung und Ermächtigung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einem bevormundenden Ansatz gegenüber. Besonders Menschen aus Minderheiten oder mit geringer gesellschaftlicher Macht sollen erfahren, dass sie über die Kraft zur Mitbestimmung verfügen und die Fähigkeit besitzen, etwas zu bewirken. Wie kann Empowerment in unserer Gesellschaft, vor allem im pädagogischen Kontext verwirklicht werden? Wie können Bürger:innen darauf vertrauen, dass sie gehört und ernstgenommen werden? Wie und wo lernt man, seine Stimme zu erheben? Und zwar so, dass der eigene Beitrag konstruktiv zum Thema aufgenommen werden kann? Die Schule hat in diesem Bereich eine wichtige Aufgabe, die ein wertvoller Teil des Bildungsprinzips Demokratielernen darstellt. Im Unterricht zeigt sich ganz konkret eine verstärkte Aktivierung der Schülermeinungen durch Methoden, die Lernende in den Lernprozess einbinden statt ausschließlicher Lehrervorträge. Schüler:innen müssen wie auch Bürger:innen generell Selbstwirksamkeit erleben! - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    58 min
  • Lebensnaher, anschaulicher und handlungsorientierter Unterricht #66
    Feb 5 2026
    Die Forderung nach Lebens- und Praxisnähe ist nicht nur ein pädagogisches Ideal, sondern eine grundlegende Voraussetzung für nachhaltiges Lernen. Wenn das, was ein Mensch erfährt oder lernen soll, keinen „Sitz im eigenen Leben“ hat, bleiben Inhalte abstrakt, unverstanden und kaum anwendbar. Warum tun sich Bildungseinrichtungen dennoch so schwer damit, Lerninhalte nicht nur über Vorträge zu vermitteln, sondern durch Methoden, die individuelle Auseinandersetzung, persönliche Relevanz und echte Weltbezüge ermöglichen? Liegt es am fehlenden Know-how, am mangelnden Verständnis der Lehrenden oder an strukturellen Rahmenbedingungen, die solche Lernformen erschweren? Missverständnisse spielen dabei eine große Rolle. Montessoris Forderung nach einem Lernen „mit Hirn, Herz und Hand“ wird häufig belächelt – nicht, weil sie unvernünftig wäre, sondern weil sie oft falsch interpretiert wird. Professionelles Lernen mit „Herz“ bedeutet nicht Sentimentalität, sondern emotionale Beteiligung, Motivation, Sinnbezug. Lernen mit der „Hand“ meint die aktive, handelnde Auseinandersetzung mit der Welt. Beides erfordert von Lehrenden intensives Training, methodische Sicherheit und die Bereitschaft, Lernprozesse neu zu denken. Gleichzeitig wird über Reformversuche des Bildungsministeriums häufig geklagt. Viele Lehrkräfte empfinden sie als „Reformitis“ – als ständige Eingriffe von außen. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wie wird ein Mensch in einem Thema wirklich kompetent? Können wir es uns als Gesellschaft leisten, Jahr für Jahr zu viele junge Menschen ohne ausreichende Kompetenzen aus dem Bildungssystem zu entlassen? Was bräuchte Schule im 21. Jahrhundert unbedingt? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    58 min
  • Innehalten, um Nachzudenken #65
    Jan 22 2026
    Wir leben in einer nahezu perfektionierten „Vermeidungsgesellschaft“. Wir haben eine erstaunliche Meisterschaft darin entwickelt, vor uns selbst davonzulaufen. Ob durch permanente mediale Ablenkung, rastlose Betriebsamkeit oder den reflexhaften Griff zum Smartphone – wir tun fast alles, um Momente der Stille und die Begegnung mit unseren eigenen Gedanken zu vermeiden. Hannah Arendt erinnert uns daran: Wirkliches Denken und echtes Verantwortungsbewusstsein entstehen erst, wenn wir die innere Stopptaste drücken und innehalten. Warum macht uns Stille so oft nervös, und weshalb fällt es uns so schwer, mit uns selbst allein zu sein? Wie können wir lernen, unsere „Gedankenmühlen“ nicht als Belastung, sondern als Orientierungshilfe zu begreifen? Wie gefährdet ist eine Demokratie, wenn wir verlernen, eigenständig zu denken und differenzierte Urteile zu bilden? Welche Rolle können Bildungseinrichtungen dabei spielen, gegenzusteuern? Und wie lässt sich die Anregung individueller Denkprozesse in der Schule zu einer echten Selbstverständlichkeit machen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    1 h et 10 min
  • Bildung fürs Leben – mehr als Wissen? #64
    Jan 1 2026
    Was macht uns zu klugen, umsichtigen, kritischen Menschen mit offenem Geist? Und wenn wir uns selbst so beschreiben – wo und wie haben wir diese Schlüsselkompetenzen eigentlich erworben? In der Schule? Oder eher trotz der Schule? Eines steht fest: Die reine Vermittlung von Fachwissen reicht ohne persönliche Auseinandersetzung nicht aus. Wissen entfaltet seinen Wert erst dann, wenn es mit bewusst geplanter Kompetenzentwicklung verbunden wird – so, wie es in den Lehrplänen aller Schularten vorgesehen ist. Doch wie gehen Schulen mit der Tatsache um, dass Kompetenzen nicht durch bloßen Frontalunterricht vermittelt werden können? Dass sie Lernformen brauchen, die offen, dialogisch und partizipativ sind? Die Lernende aktiv einbeziehen, statt sie nur zu beschallen? Die entscheidende Frage lautet: Sind unsere Schulen bereit, diese notwendigen neuen Unterrichtsmethoden nicht nur zu kennen, sondern sie auch konsequent umzusetzen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    59 min
  • Kopftuchverbot #63
    Dec 20 2025
    Das im österreichischen Parlament beschlossene Kopftuchverbot für Schüler:innen unter 14 Jahren sorgt für hitzige Debatten. Offiziell soll es dem Schutz junger Mädchen dienen – doch schnell stellt sich die Frage: Schutz wovor? Und ist dieses Gesetz wirklich Ausdruck von Fürsorge oder vielmehr ein politisches Signal gegen den Islam? Ist dieses Verbot mit unserem Verständnis von Religionsfreiheit und Menschenrechten vereinbar? Wird hier das Kind in den Mittelpunkt gestellt oder ein ideologischer Stellvertreterkampf geführt? Welche Rolle spielen Säkularität und Gleichbehandlung, wenn Kreuze weiterhin Teil des Schulalltags sind? Überzieht der Staat seine Eingriffsbefugnisse? Eine differenzierte Auseinandersetzung über Werte, Integration und den Umgang mit religiösen Symbolen ist notwendig. - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    1 h et 3 min
  • Demokratie verstehen und leben #62
    Dec 4 2025
    Über Demokratie wird derzeit viel gesprochen – oft mit Sorge: Ist sie gefährdet? Gibt es sie überhaupt noch, wie manche zweifeln? Doch was genau meinen wir, wenn wir von Demokratie sprechen und was bedeutet sie für unser tägliches Leben? Geht es dabei nur um meine persönliche Mitbestimmung oder ebenso um den Blick auf das Gemeinwohl und die Folgen für andere? Welche Rechte und welche Pflichten erwachsen jeder Bürgerin und jedem Bürger in einem demokratischen System? Wie sehr können Menschen Demokratie tatsächlich erleben und spüren? Was hindert sie daran? Welche Rolle kommt dabei den Bildungseinrichtungen zu, wenn es darum geht, Demokratie nicht nur zu erklären, sondern auch erfahrbar zu machen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    1 h et 12 min
  • Plan K - Wie steht es um die Kompetenzorientierung? #61
    Nov 20 2025
    Die Herausforderungen werden immer größer und die Künstliche Intelligenz überholt uns. Bildungsminister Christoph Wiederkehr präsentiert seinen „Plan Z“ (Zukunft), mit dem Ziel, die Schule auf die Überholspur zu bringen, weg vom reinen Wissen, hin zum Kompetenzerwerb. Doch ist Kompetenzorientierung wirklich neu? Bereits seit der Einführung der Bildungsstandards im Jahr 2008 gilt das Prinzip, Unterricht nicht am Stoff, sondern an den Kompetenzen auszurichten, die sich durch diesen Stoff erschließen lassen. Was aber verstehen wir konkret unter „Kompetenzen“ und wie werden sie erworben? Wie stark prägen klar formulierte Bildungs- und Unterrichtsziele das Handeln der Lernenden auf dem Weg zur Kompetenz? Wie lässt sich der Blick weiten – auf Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen? Wie viel Frontalunterricht ist dabei legitim oder gar notwendig? Wer begleitet Lehrkräfte bei der Transformation von Vortragenden zu klugen Moderator:innen von Lernprozessen? Warum also ist die Umstellung auf Kompetenzorientierung bislang nicht gelungen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    1 h et 10 min
  • Projektorientiertes Lernen #60
    Oct 30 2025
    Die vielfach empfohlene – mancherorts sogar verordnete – Unterrichtsform der Projektorientierung stößt bei Lehrenden nicht selten auf Widerstand. Der damit verbundene Aufwand erscheint zu groß, wird oft begründet. Man denkt an fächerübergreifendes Arbeiten, zusätzliche Stunden, Präsentationen und vieles mehr. Doch greift diese Vorstellung nicht zu kurz? Bedeutet „Projektorientierung“ vielleicht etwas anderes? Ist nicht jeder neue Lernstoff im Grunde ein Projekt – mit Planung, Sinnfindung, Zielformulierung und der Frage nach dem Nutzen für Lehrende und Lernende? Liegt der entscheidende Unterschied zum traditionellen, lehrerzentrierten Unterricht nicht darin, dass sich Lernende im projektorientierten Unterricht aktiv beteiligen, sich einbringen können und sollen – und dabei die Sinnhaftigkeit ihres Tuns erkennen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag. Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz 2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt: leben-lernen@outlook.com
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    1 h et 9 min